Hainbuche mit braunen Blatträndern
- Günter Maier
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- Registriert: 19.08.2011, 12:12
Hainbuche mit braunen Blatträndern
Hallo zusammen,
schon seit langem versuche ich dem Problem mit den braunen Blattränder an meiner Hainbuche Abhilfe zu schaffen,
aber leider ohne Erfolg.
Der Baum ist in absolut durchlässigem Material ohne organische Zusätze gepflanzt. Gedüngt habe ich alle 8-10 Tage
mit organischem sowie mineralischem Füssigdünger .
Im Frühjahr konnte ich einen sehr guten Austrieb feststellen, Anfang Juni Triebschnitt,
danach kam bei uns die große Hitze und es verbrannten einige Blätter trotz dreimaligem Wässern.
Ich stellte den Baum schattig und entfernte die verbrannten Blätter. Im Laufe des Sommers bekam ich wieder braune Blattränder obwohl der Baum geschützt stand.
Ich dachte vielleicht könnte es ein Pilz sein und spritzte mit Aliette, leider ohne Erfolg.
Vielleicht kann mir jemand einen kleinen Tipp geben.
schon seit langem versuche ich dem Problem mit den braunen Blattränder an meiner Hainbuche Abhilfe zu schaffen,
aber leider ohne Erfolg.
Der Baum ist in absolut durchlässigem Material ohne organische Zusätze gepflanzt. Gedüngt habe ich alle 8-10 Tage
mit organischem sowie mineralischem Füssigdünger .
Im Frühjahr konnte ich einen sehr guten Austrieb feststellen, Anfang Juni Triebschnitt,
danach kam bei uns die große Hitze und es verbrannten einige Blätter trotz dreimaligem Wässern.
Ich stellte den Baum schattig und entfernte die verbrannten Blätter. Im Laufe des Sommers bekam ich wieder braune Blattränder obwohl der Baum geschützt stand.
Ich dachte vielleicht könnte es ein Pilz sein und spritzte mit Aliette, leider ohne Erfolg.
Vielleicht kann mir jemand einen kleinen Tipp geben.
liebe Grüße
Günter
Günter
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Das sind typische Salzschäden durch i.d.Regel mineralischen Dünger.
Die Hainbuche ist nicht unempfindlich gegenüber mineralischem Dünger, besonders dann, wenn er a) zu hoch dosiert wird,b) wenn die normale Düngerdosis nicht erheblich reduziert wird, sobald die Temperatur 30 C und mehr erreicht.
Der Schaden bringt die Hainbuche in keinster Weise um, nur die Photosyntheseleistung wird um den braunen Anteil des Blattes reduziert.
Überprüfe einfah Deine Düngergaben und passe diese an die Umstände an.
Gruß
Rüdiger
Die Hainbuche ist nicht unempfindlich gegenüber mineralischem Dünger, besonders dann, wenn er a) zu hoch dosiert wird,b) wenn die normale Düngerdosis nicht erheblich reduziert wird, sobald die Temperatur 30 C und mehr erreicht.
Der Schaden bringt die Hainbuche in keinster Weise um, nur die Photosyntheseleistung wird um den braunen Anteil des Blattes reduziert.
Überprüfe einfah Deine Düngergaben und passe diese an die Umstände an.
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
- Günter Maier
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Hallo Rüdiger,
Vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Ich habs schon fast vermutet und werde mit dem Dünger jetzt viel vorsichtiger sein.
Obwohl meine Eiben und Dreispitzahorne sowie die Forsythie gerade prächtig gedeihen,
sie stehen auch außer der heißesten Zeit in der vollen Sonne.
Vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Ich habs schon fast vermutet und werde mit dem Dünger jetzt viel vorsichtiger sein.
Obwohl meine Eiben und Dreispitzahorne sowie die Forsythie gerade prächtig gedeihen,
sie stehen auch außer der heißesten Zeit in der vollen Sonne.
liebe Grüße
Günter
Günter
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Hallo
Es scheint das die Hainbuche Milben hat
mfG Dieter
Es scheint das die Hainbuche Milben hat
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
- Günter Maier
- Beiträge: 351
- Registriert: 19.08.2011, 12:12
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Hallo Dieter,
vielen Dank für deine Antwort.
Ich habe den Baum nochmal gründlich untersucht und konnte keine Milben feststellen,
auch ist nicht zu beobachten dass die Blattränder zusammengezogen sind wie beim Milbenbefall.
Meine Vermutung ist, wie schon Rüdiger schrieb, vielmehr auf eine Überdüngung zurückzuführen.
vielen Dank für deine Antwort.
Ich habe den Baum nochmal gründlich untersucht und konnte keine Milben feststellen,
auch ist nicht zu beobachten dass die Blattränder zusammengezogen sind wie beim Milbenbefall.
Meine Vermutung ist, wie schon Rüdiger schrieb, vielmehr auf eine Überdüngung zurückzuführen.
liebe Grüße
Günter
Günter
- Andreas R.
- BFF-Autor
- Beiträge: 1172
- Registriert: 16.10.2011, 17:56
- Wohnort: bei München
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Das ist ein Trockenschaden.
Ohne jeden organischen Zusatz trocknet das Substrat bei den aktuellen Temperaturen so schnell aus, dass evtl. 3x Gießen auch nicht reicht.
Es ist auch so, dass nach mineralischer Düngergabe schneller ein Trockenschaden auftritt. Das ist dann aber keine Überdüngung. Durch den höheren Salzgehalt im Substrat kann der Baum nur nicht so gut Wasser aufnehmen. Deshalb sollte man idealerweise dann düngen, wenn der nächste Tag nicht allzu heiß wird, sondern vielleicht bewölkt. Regen ist auch ungünstig, da wird der Dünger sofort wieder ausgewaschen.
Wenn jetzt aber wochenlang schönes Wetter ist, so wie momentan, dann muss man halt irgendwann düngen, sonst hat man Mangelerscheinungen. Dann lieber öfter in geringerer Dosierung düngen.
Warum gibst du zu deinem Blähton nicht einen geringen Anteil (20%) Torf, Kokoszeug oder von mir aus Pflanzerde?
Ohne jeden organischen Zusatz trocknet das Substrat bei den aktuellen Temperaturen so schnell aus, dass evtl. 3x Gießen auch nicht reicht.
Es ist auch so, dass nach mineralischer Düngergabe schneller ein Trockenschaden auftritt. Das ist dann aber keine Überdüngung. Durch den höheren Salzgehalt im Substrat kann der Baum nur nicht so gut Wasser aufnehmen. Deshalb sollte man idealerweise dann düngen, wenn der nächste Tag nicht allzu heiß wird, sondern vielleicht bewölkt. Regen ist auch ungünstig, da wird der Dünger sofort wieder ausgewaschen.
Wenn jetzt aber wochenlang schönes Wetter ist, so wie momentan, dann muss man halt irgendwann düngen, sonst hat man Mangelerscheinungen. Dann lieber öfter in geringerer Dosierung düngen.
Warum gibst du zu deinem Blähton nicht einen geringen Anteil (20%) Torf, Kokoszeug oder von mir aus Pflanzerde?
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Andreas, da halte ich dagegen. Ich habe eine kleine schlanke Buche, die in der ganzen Hitzeperiode nie ganz trocken wurde, aber einmal in Normaldosierung von mir ( ich "Depp", wusste es eigentlich besser ), genau diesen Schaden gezeigt hat in unmittelbarer Folge.
Gruß
Rüdiger
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Hallo Günter
Wenn ich meine Bäume gieße/dünge, möchte ich auch in der Lage sein,
mit einem Blick die Gesundheit und einen eventuellem Schädlingsbefall zu erkennen.
Ich vermute scheinbar einen Milbenbefall wie beim rot eingekreisten Blatt.
Es wäre nett von Dir diese Blatt noch mal in einem Ausschnitt zu fotografieren,
damit ich meinen "schnellen Blick" überprüfen kann.
mfG Dieter
Wenn ich meine Bäume gieße/dünge, möchte ich auch in der Lage sein,
mit einem Blick die Gesundheit und einen eventuellem Schädlingsbefall zu erkennen.
Ich vermute scheinbar einen Milbenbefall wie beim rot eingekreisten Blatt.
Es wäre nett von Dir diese Blatt noch mal in einem Ausschnitt zu fotografieren,
damit ich meinen "schnellen Blick" überprüfen kann.
mfG Dieter
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grüsse an die bewohner von melmac
- Günter Maier
- Beiträge: 351
- Registriert: 19.08.2011, 12:12
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Hallo Andreas,
ich kontrolliere bei meinen Bäume mehrmals täglich die Feuchtigkeit und so kann ich
ausschliessen dass hier ein Trockenschaden vorliegt.
Mit Zugaben von 10-20 % Weisstorf oder Kokosfasern habe ich keine gute Erfahrung gemacht,
hält einfach zu lange die Feuchtigkeit und hatte einige faule Wurzeln.
Im Moment bin ich sehr gut ohne organische Zusätze gefahren.
Ich glaube Walter Pall nimmt mittlerweile auch nur noch das blanke Substrat.
Hallo Dieter,
leider habe ich die braunen Blattränder mittlerweile abgeschnitten. Es waren keine milbentypische
zusammengezogen Blätter vorhanden.
ich kontrolliere bei meinen Bäume mehrmals täglich die Feuchtigkeit und so kann ich
ausschliessen dass hier ein Trockenschaden vorliegt.
Mit Zugaben von 10-20 % Weisstorf oder Kokosfasern habe ich keine gute Erfahrung gemacht,
hält einfach zu lange die Feuchtigkeit und hatte einige faule Wurzeln.
Im Moment bin ich sehr gut ohne organische Zusätze gefahren.
Ich glaube Walter Pall nimmt mittlerweile auch nur noch das blanke Substrat.
Hallo Dieter,
leider habe ich die braunen Blattränder mittlerweile abgeschnitten. Es waren keine milbentypische
zusammengezogen Blätter vorhanden.
liebe Grüße
Günter
Günter
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Bisher habe ich die Hainbuche auch immer als unkomplizierten Pflegling empfunden.
In diesem Jahr habe ich an einer jedoch ein Schadbild, dass noch ausgeprägter ist als das von Günter.
Der Baum steht am geichen Platz wie die letzzten Jahre, Substrat gleich, gießen täglich bis es unten kräftig herausläuft, Restwasser samelt sich im Kiesuntersatz, Kräftige Wurzeln mit schönen weißen Spitzen nutzen dieses Reservoir in dem sie durch die Abflusslöcher ziehen.
Düngen annähernd täglich ca. 1 Std nach dem gießen mit 5 verschiedenen Düngern im Wechsel in reduzierter Konzentration. (Überschuss wird ja bei nächsten wässern ausgespült).
Der Baum treibt gewohnt stark, jedoch ab 4. der 5. Blatt werden die Blattspitzen und zunehmend über die Ränder das gesamte Blatt braun. Dünnere Zweige sterben ab, bei den kräftigen bilden sich nach Blattfal die üblichen Knospen für den neuen Austrieb.
Ist auf den Bidern gaube ich gut zu erkennen.
Unterbrechung der Düngung ergab keine Veränderung, spritzen gegen Milben auch nicht.
In diesem Jahr habe ich an einer jedoch ein Schadbild, dass noch ausgeprägter ist als das von Günter.
Der Baum steht am geichen Platz wie die letzzten Jahre, Substrat gleich, gießen täglich bis es unten kräftig herausläuft, Restwasser samelt sich im Kiesuntersatz, Kräftige Wurzeln mit schönen weißen Spitzen nutzen dieses Reservoir in dem sie durch die Abflusslöcher ziehen.
Düngen annähernd täglich ca. 1 Std nach dem gießen mit 5 verschiedenen Düngern im Wechsel in reduzierter Konzentration. (Überschuss wird ja bei nächsten wässern ausgespült).
Der Baum treibt gewohnt stark, jedoch ab 4. der 5. Blatt werden die Blattspitzen und zunehmend über die Ränder das gesamte Blatt braun. Dünnere Zweige sterben ab, bei den kräftigen bilden sich nach Blattfal die üblichen Knospen für den neuen Austrieb.
Ist auf den Bidern gaube ich gut zu erkennen.
Unterbrechung der Düngung ergab keine Veränderung, spritzen gegen Milben auch nicht.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
- Hans Peter
- Beiträge: 1391
- Registriert: 26.01.2009, 07:35
- Wohnort: Hessenland
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Hallo,
Bei mir hat sich in den letzten drei Wochen das gleiche Schadbild eingestellt
Und ich führe das nach wie vor auf die übergroße Hitze zurück.
Andere Buchen die bei mir nur halbsonnig stehen sind sattgrün.
Auch den Kerbbuchen gefällt die starke Hitze nicht und sie lassen viele Blätter
staubtrocken werden.
Milben oder anderes Ungeziefer habe ich ebenfalls nicht festgestellt.
Meine große Kerbbuche die von einem großen Baum beschattet wird, hat in den letzten Wochen
auch kleine braune Stellen an den Blattspitzen bekommen.
Gruß
Hans Peter
Bei mir hat sich in den letzten drei Wochen das gleiche Schadbild eingestellt
Und ich führe das nach wie vor auf die übergroße Hitze zurück.
Andere Buchen die bei mir nur halbsonnig stehen sind sattgrün.
Auch den Kerbbuchen gefällt die starke Hitze nicht und sie lassen viele Blätter
staubtrocken werden.
Milben oder anderes Ungeziefer habe ich ebenfalls nicht festgestellt.
Meine große Kerbbuche die von einem großen Baum beschattet wird, hat in den letzten Wochen
auch kleine braune Stellen an den Blattspitzen bekommen.
Gruß
Hans Peter
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Hallo Norbert ,
dieses Schadbild kommt mir sehr bekannt vor.Eine meiner Hainbuche zeigte die gleichen Symptome über 2-3 Jahre . Nachdem ich alle äusseren Faktoren ( Hitze,Wasser,Strahlung,Salzschäden etc.) ausschließen konnte blieb eigentlich nur noch ein Pilzbefall (Blattbräune o.ä.) übrig. Das auftreten zur immer der gleichen Jahreszeit bestärkte nur meine Vermutung .Nach der behandlung mit Dithane o. Polyram kamen die Schäden zum stillstand u. Vorbeugent angewendet waren keine Schaden ( höchstens 2-3 Blätter) mehr aufgetreten.
Hoffe das hilft Dir weiter.
MfG Chris
dieses Schadbild kommt mir sehr bekannt vor.Eine meiner Hainbuche zeigte die gleichen Symptome über 2-3 Jahre . Nachdem ich alle äusseren Faktoren ( Hitze,Wasser,Strahlung,Salzschäden etc.) ausschließen konnte blieb eigentlich nur noch ein Pilzbefall (Blattbräune o.ä.) übrig. Das auftreten zur immer der gleichen Jahreszeit bestärkte nur meine Vermutung .Nach der behandlung mit Dithane o. Polyram kamen die Schäden zum stillstand u. Vorbeugent angewendet waren keine Schaden ( höchstens 2-3 Blätter) mehr aufgetreten.
Hoffe das hilft Dir weiter.
MfG Chris
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Ja, danke, Chris.
Dahin gehend waren jetzt auch meine Überlegungen und eine Winter- bzw. Austriebsspritzung ist eingeplant.
Dahin gehend waren jetzt auch meine Überlegungen und eine Winter- bzw. Austriebsspritzung ist eingeplant.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
- Günter Maier
- Beiträge: 351
- Registriert: 19.08.2011, 12:12
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Hallo Chris,
wie ich oben schon erwähnte, hatte ich den Baum auch schon mit Aliette gegen Pilz behandelt, leider ohne Erfolg.
Du schreibst bei dir hat eine Behandlung mit Dithane o. Polyram Wirkung gezeigt.
War deine Massnahme nur vorbeugend im Frühjahr,oder gleich nach dem Auftreten im Sommer.
wie ich oben schon erwähnte, hatte ich den Baum auch schon mit Aliette gegen Pilz behandelt, leider ohne Erfolg.
Du schreibst bei dir hat eine Behandlung mit Dithane o. Polyram Wirkung gezeigt.
War deine Massnahme nur vorbeugend im Frühjahr,oder gleich nach dem Auftreten im Sommer.
liebe Grüße
Günter
Günter
Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern
Irgendwo hab ich vor längerer Zeit (ein paar Jahre sind das schon) mal aufgeschnappt, dass Aliette von manchen Pflanzen, u.a. Hainbuchen, nicht so gut vertragen wird. Ich habe mich aber vergeblich bemüht, das wiederzufinden und natürlich kann mich meine Erinnerung auch täuschen. Jedenfalls gab es dieses Schadbild bei meinen Hainbuchen früher auch und jetzt nicht mehr. Ich spritze nach Blattfall im Herbst mit vergünntem Jinmittel und nach Austrieb mit Dithane.
think pink
