nachdem ich nun seit fast zwei Jahren die Beiträge im Forum wissbegierig verfolge, möchte ich auch einmal aktiv etwas beitragen und mein Erstlingswerk zur Kritik stellen.
Im letzten Frühjahr hatte ich mich zu meinem ersten Workshop in Neidelsbach angemeldet und unter Anleitung und Mithilfe von Martin Sturm die hier vorgestellte Hainbuche erstgestaltet. Die Tage wurde der Baum nun vom "Käfleinsand" befreit und bekam seine erste Schale. Da die Hainbuche im Sand enttäuschend wenig Feinwurzeln gebildet hatte, konnte ich dieses Jahr den Wurzelbereich noch nicht so flach gestalten wie ich es ursprünglich vorhatte. Die Schale fiel fürs Erste etwas tiefer und grösser aus.
Meine Wahl fiel beim Workshop auf diesen Rohling, da mich der Wurzelbereich ziemlich beeindruckte und ich die Möglichkeit hatte einen Doppelstamm zu gestalten. Im Moment sind noch einige Äste zu viel, im Lauf der Zeit wird sich da mit Sicherheit noch einiges ändern. Noch nicht zufrieden bin ich mit dem oberen Bereich, für die Gestaltung der Krone suche ich noch nach Lösungen. Ebenfalls noch unglücklich bin ich mit den beiden grossen Schittwunden. Für die Zukunft sollte ich mir da was einfallen lassen, vielleicht in Richtung ausfräsen oder aushöhlen.
Die Hainbuche misst vom Schalenrand ab 75 cm.
Über Anregungen und Kritik würde ich mich sehr freuen. Es braucht sich da niemand zurückhalten, ich bin nicht nachtragend
Viele Grüsse
nargos
