Kamelie (camelia sasanqua): Schildläuse, Pilz, oder...?

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Amadeus
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Re: Kamelie (camelia sasanqua): Schildläuse, Pilz, oder...?

Beitrag von Amadeus »

Hallo alex,

such mal unter Wabisuke Kamelie.
Da gibts neben rot ... auch wunderschöne kleinblütige, reinweise Sorten, die häufig zur Pfropfung auf alte Kamelienstämme verwendet werden. (erhältlich bei W.Klotz)
Viele Grüße
Holger

Ein kritisches Hinterfragen der eingestellten Bäume ist ausdrücklich erwünscht.
RosaRugosa
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Re: Kamelie (camelia sasanqua): Schildläuse, Pilz, oder...?

Beitrag von RosaRugosa »

*updated*

Hallo, die Kamelie hat den Winter am Kellerfenster gut überstanden und der Neuaustrieb ist gesund. Ich gestehe, dass im Dezember die Versuchung groß war, sie doch im Hausflur zu überwintern – jetzt allerdings bin ich froh, dass ich mich an die Ratschläge gehalten und sie kühl ins Exil gestellt habe.

Danke ... Angi :lol:
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Eva Warthemann
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Re: Kamelie (camelia sasanqua): Schildläuse, Pilz, oder...?

Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Alex!
Dieses röhrenförmige Wachstum der Blüten hat man auch bei der Camellia San Dimas. Diese Sorte hat allerdings recht große Blüten.
Letztes Jahr wurden im O-I-Gartencenter Teepflanzen (camellia in kleinen Bonsaischalen) angeboten. Heute ärgere ich mich, das ich keine gekauft habe. Deren unscheinbaren Blüten interessieren mich mehr, als die großblumigen Sorten.
Im letzten Winter konnte ich wieder mal einer kleinblättrigen Art nicht wiederstehen, noch dazu, das sie bereits in Bonsaischalen gepflanzt waren.
Was mich störte, waren diese korkartigen Wülste auf der Blattunterseite.
Um diesen Zustand zu beseitigen, wollte ich aber aus ehrgeizigen Gründen, Euch nicht zu sehr belasten. Man hat ja auch schon viele Probleme eigenständig gelöst, deshalb begann ich (experimentierfreudig wie man ist) alle Blätter, die bereits einen Anschwellen der neuen Blattknospen zeigten, abzuschneiden. Also ich habe innerhalb von zwei Wochen einen kompletten Blattschnitt gemacht. Das scheint nicht die schlechteste Methode zu sein, denn alle neuen Blätter zeigen eine gesunde Blattunterseite.
Nun kann ich nur noch hoffen, das es so bleibt.
Ich werde berichten.
Es war mein erster Blattschnitt an Kamelien.
LIebe Grüß Eva Warthemann
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bering
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Re: Kamelie (camelia sasanqua): Schildläuse, Pilz, oder...?

Beitrag von bering »

Hallo Eva,
was hat der erste Blattschnitt gebracht? Jetzt müssten doch viele, viele Blütenknospen schon prall sein. Oder nicht?
Gruß bering
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Eva Warthemann
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Re: Kamelie (camelia sasanqua): Schildläuse, Pilz, oder...?

Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo bering!
Ich hatte letzten Winter insgesamt drei sasanqua Kamelien gekauft, wovon eine etwas größer war. Bei allen drei zeigten sich diese Korkwarzen. Den kompletten Blattschnitt habe ich nur an den beiden kleineren Kamelien gemacht. Der Neuaustrieb ist korkwarzenfrei.
Bei der etwas größeren habe ich nur einen Teilblattschnitt gemacht, einfach um auf Nummer Sicher zu zu gehen, denn die Blätter einer Kamelie bleiben ja ca. zwei Jahre an einer Pflanze, ich wollte sie nicht verlieren.
Ich vermute, das auf Grund des Blattschnittes, sich in diesem Jahr weniger Blütenansätze gebildet haben. Vieleicht kommen noch welche dazu, ich kann noch nicht viel dazu sagen. Die Pflege der Kamelia sasanqua ist für mich auch noch Neuland. In ein paar Jahren kann ich eventuell mehr dazu sagen.
Wenn sie blühen, werden sie fotografiert.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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bering
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Re: Kamelie (camelia sasanqua): Schildläuse, Pilz, oder...?

Beitrag von bering »

Danke Eva!
Die Kamelien können ja scheinbar sehr zickig sein. Ich habe mich richtig erschrocken, als ich hier das Ergebnis der Suchfunktion durchgelesen habe. Da stand die Neue noch im Haus neben mir....
Nun gehöre ich auch mit zu denen, die zittern, ob sie nicht vor sechs oder acht Wochen einen Fehler gemacht haben.
Gruß bering
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Eva Warthemann
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Re: Kamelie (camelia sasanqua): Schildläuse, Pilz, oder...?

Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Bering!
Also ich zittere nicht.
Im Laufe der Jahre habe ich mich recht gut über die Pflege der Kamelien informiert und auch eigene Erfahrungen gesammelt.
Mir gelingt auch die Stecklingsvermehrung sehr gut, was inzwischen zu einer weiteren Leidenschaft geworden ist und mich vor einige Platzprobleme stellt. Aber ich kann's nicht lassen.
Meine Pflege sieht so aus:
Die Kamelien lieben ab dem Frühjahr einen Platz im Freien.(Ich gewöhne meine bereits ab März an ihren Sommerstandort, vergesse dabei aber nie einen Blick auf das Thermometer) Ist die Blütezeit vorbei und man sieht, das der Topf oder die Pflanzschale zu klein geworden ist, wird umgetopft. Ich bevorzuge Torf als Pflanzsubstrat. Neue Schale sollte 2-4cm breiter sein. Nun wird bis Mitte August viel gegossen. Dann wird weniger gegossen. Ich dünge mit Rhododendrondünger und einfachen Flüssigdünger vom Aldi. Sinken die Aussentemperaturen unter Null Grad, stelle ich sie in mein Überwinterungsquartier, wo sie bei ca. 5°C überwintert werden. Dort beginnen sie dann zu blühen.
Ich mache keinen Unterschied zwischen winterharten Kamelien und nicht winterharten Sorten. Sie kommen alle rein.
Die Blütezeit beginnt jetzt und endet je nach Sorte im April.
Vieleicht nützt Dir diese Pflegeanleitung etwas.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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bering
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Re: Kamelie (camelia sasanqua): Schildläuse, Pilz, oder...?

Beitrag von bering »

Hallo Eva,
auch diese Pflegeanweisung kommt mit deinen vielen Tips und denen der anderen Forums-Experten aus der umfangreichen Suche in meinen "digitalen Zettelkasten". Jetzt bin ich gewappnet. Dass du bei deiner Kamelien-Masse nicht zittern musst, ist mir schon klar.
Danke!
bering
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Eva Warthemann
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Re: Kamelie (camelia sasanqua): Schildläuse, Pilz, oder...?

Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo bering!
Vieleicht macht Dir die Stecklingsvermehrung auch spaß.
Ich habe mir zwei Zimmergewächshäuser gekauft. Dahinein fülle ich Seramis.
Die Stecklinge (das ist der Im gleichen Jahr gewachsene Neuaustrieb) schneide ich meist im Juni, dabei entferne ich die unteren Blätter und lasse nur drei Blätter übrig, die ich halbiere. (habe aber auch schon zu anderen Jahreszeiten Erfolg gehabt)
Von Neudorff habe ich das Bewurzelungspulver. Die Stecklinge werden angefeuchtet und ins Bewurzelungspulver getaucht, dann ab in das Zimmergewächshaus. Die Bewurzelung erfolgt meist im gleichen Jahr. Auch Stecklingen von Azaleen bewurzele ich mir in diesen Zimmergewächshäusern auf gleiche Weise.
Vieleicht können wir mal einen Erfahrungsaustausch über die Stecklingsvermehrung machen. :lol: :lol: :lol:
Liebe Grüße Eva Warthemann
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