Zukunft meiner Rotbuchen
Zukunft meiner Rotbuchen
Hallo,
zur zeit hab ich drei Rotbuchen in meinem Besitz. Zwei Ende 2012 gesammelt ( Privatwald ) und eine Ende 2011.
Alle haben ihren ersten Winter bzw. den zweiten Winter schon gut überstanden und geht ihnen soweit gut.
Für die weitere Entwicklung bräucht ich aber noch das ein oder andere geschulte Auge und den ein oder anderen Tip.
Zunächst mal ein paar Bilder:
Diese Rotbuche hab ich Ende 2011 gesammelt. Im letzten Jahr eigentlich nur "wachsen" gelassen, wieder überwintert und im Frühjahr diesen Jahres nach dem ersten Austrieb hab ich diesen erstmals zurückgeschnitten. Vor kurzem bekam das Bäumchen einen Teilblattschnitt, um evtl. Wachstum im inneren anzuregen.
"Nebari" Denke dieses ist sogar recht brauchbar!?
So sieht die Rotbuche momentan nach dem Teilblattschnitt aus.
Für mich nun die Frage, im nächsten Jahr so weiterwachsen lassen ( nur Neuaustrieb zurückschneiden und wieder Teilblattschnitt im späten Sommer ) oder im kommenden Herbst bzw. im Frühjahr die Äste Richtung Stammnähe einkürzen, damit sich der darausfolgende Neuaustrieb als Feinverzweigung entwickeln kann!?
Wenn ja, wo und welche Äste am besten einkürzen?
So nun der zweite Kandidat:
Diesen hab ich Ende letzten Jahres gesammelt.
Momentan, nach dem Teilblattschnitt kürzlich, sieht das Bäumchen so aus:
Fortsetzung folgt...
zur zeit hab ich drei Rotbuchen in meinem Besitz. Zwei Ende 2012 gesammelt ( Privatwald ) und eine Ende 2011.
Alle haben ihren ersten Winter bzw. den zweiten Winter schon gut überstanden und geht ihnen soweit gut.
Für die weitere Entwicklung bräucht ich aber noch das ein oder andere geschulte Auge und den ein oder anderen Tip.
Zunächst mal ein paar Bilder:
Diese Rotbuche hab ich Ende 2011 gesammelt. Im letzten Jahr eigentlich nur "wachsen" gelassen, wieder überwintert und im Frühjahr diesen Jahres nach dem ersten Austrieb hab ich diesen erstmals zurückgeschnitten. Vor kurzem bekam das Bäumchen einen Teilblattschnitt, um evtl. Wachstum im inneren anzuregen.
"Nebari" Denke dieses ist sogar recht brauchbar!?
So sieht die Rotbuche momentan nach dem Teilblattschnitt aus.
Für mich nun die Frage, im nächsten Jahr so weiterwachsen lassen ( nur Neuaustrieb zurückschneiden und wieder Teilblattschnitt im späten Sommer ) oder im kommenden Herbst bzw. im Frühjahr die Äste Richtung Stammnähe einkürzen, damit sich der darausfolgende Neuaustrieb als Feinverzweigung entwickeln kann!?
Wenn ja, wo und welche Äste am besten einkürzen?
So nun der zweite Kandidat:
Diesen hab ich Ende letzten Jahres gesammelt.
Momentan, nach dem Teilblattschnitt kürzlich, sieht das Bäumchen so aus:
Fortsetzung folgt...
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
... so, die fehlenden Bilder und das fehlende Bäumchen ...
Auch bei diesem stellen sich mir die gleichen Fragen wie bei dem ersten und auch bei dem folgenden geht es mir ebenso:
Auch Ende letzten Jahres gesammelt. Beim "Holzmachen" sind da schon zwei Fichten drauf gelandet und er hat sich immer wieder aufgerichtet. Denke er hatte es verdient geborgen zu werden.
So sieht er momentan aus:
Der Wurzelansatz ist natürlich alles andere als vorteilhaft. Den langen Steg werde ich wohl im Frühjahr nächsten Jahres abschneiden. Das "Zweibein" wird dann wohl erstmal so bleiben. Vielleicht kann man da mit Wurzelbildenden Maßnahmen ( wie z.b. Fahrradschlauch ) das ganze "aufhübschen"!? Abmoosen wäre für mich die letzte Wahl. Hab da irgendwie bammel davor.
So, genug der Bilder, hoffe ich bekomme den ein oder anderen Tip wie die Profis vorgehen würden, um ein ansehnliches Ergebnis ( vielleicht sogar ein Virtual ) für die Zukunft dieser drei Rotbuchen zu erreichen.
Schonmal vielden dank!
Gruß Fantus
Auch bei diesem stellen sich mir die gleichen Fragen wie bei dem ersten und auch bei dem folgenden geht es mir ebenso:
Auch Ende letzten Jahres gesammelt. Beim "Holzmachen" sind da schon zwei Fichten drauf gelandet und er hat sich immer wieder aufgerichtet. Denke er hatte es verdient geborgen zu werden.
So sieht er momentan aus:
Der Wurzelansatz ist natürlich alles andere als vorteilhaft. Den langen Steg werde ich wohl im Frühjahr nächsten Jahres abschneiden. Das "Zweibein" wird dann wohl erstmal so bleiben. Vielleicht kann man da mit Wurzelbildenden Maßnahmen ( wie z.b. Fahrradschlauch ) das ganze "aufhübschen"!? Abmoosen wäre für mich die letzte Wahl. Hab da irgendwie bammel davor.
So, genug der Bilder, hoffe ich bekomme den ein oder anderen Tip wie die Profis vorgehen würden, um ein ansehnliches Ergebnis ( vielleicht sogar ein Virtual ) für die Zukunft dieser drei Rotbuchen zu erreichen.
Schonmal vielden dank!
Gruß Fantus
- Frank Abbing
- Beiträge: 2704
- Registriert: 30.12.2012, 14:31
- Wohnort: Münsterland
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
Hi,
in deinen Töpfen könnte mehr Substrat sein. So können sie sich nicht gut entfalten.
Ja, ich würde in Stammnähe einkürzen, das fördert den Austrieb. Einige obere Aste wurde ich ganz entfernen, die sind im Verhältnis schon recht stark. Ist jetzt aber schon eher spät im Jahr. Besser zum Frühjahr hin machen.
in deinen Töpfen könnte mehr Substrat sein. So können sie sich nicht gut entfalten.
Ja, ich würde in Stammnähe einkürzen, das fördert den Austrieb. Einige obere Aste wurde ich ganz entfernen, die sind im Verhältnis schon recht stark. Ist jetzt aber schon eher spät im Jahr. Besser zum Frühjahr hin machen.
Liebe Grüße
Frank
Frank
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
In meinen Heften von Herrn Schudde steht, dass bei Buchen ein Teilblattschnitt nicht so viel bringt, da sie im gleichen Jahr nicht noch einmal austreiben. Deshalb bei Eichen und Buchen immer einem Vollblattschnitt durchführen. (kleiner Tipp fürs nächste Jahr)

-
Bonsaifreak18
- Beiträge: 85
- Registriert: 18.06.2013, 09:19
- Wohnort: Viersen (Nordrhein Westfalen)
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
Und zu guter letzt würde ich die in einem größeren Topf pflanzen! (Im Frühjahr!!!)
Und schneide die Bäume nach dem Blattfall und lass ihn ansonsten doch erstmal wachsen!
Und schneide die Bäume nach dem Blattfall und lass ihn ansonsten doch erstmal wachsen!
Gruss Gerd
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
@ Bonsaifreak: Ja, nächstes Jahr kommen die beiden ohne TPK auch in einen entsprechend großen. Guck, daß ich dann auch mehr Substrat rein mach.
Denke werde die Bäume dann auch im Spätherbst, sobald die Blätter gefallen sind ( sofern sie fallen, im letzten Jahr hielten die sich an dem größten Bäumchen hartnäckig ) dann entsprechend schneiden.
@ Julian: Das mit dem Blattschnitt werd ich jetzt mal beobachten. Meine Info war, daß ein kompletter Blattschnitt den Baum zu sehr schwächen würde!? Wenn ich richtig seh, treiben die aber schon wieder aus. Ich werde beobachten und evtl. im nächsten Jahr mal nen kompletten Schnitt versuchen.
@ Bonsai-Abbing: An welche obere Äste bei welchem Bäumchen hast du gedacht? Das mit der Stammnähe einkürzen hab ich mir schon fast gedacht. Wollt nur nochmal ein wenig Gewissheit. :-)
Was die Menge an Substrat angeht. Ist das bei den TPK so wichtig? Bisher ist da an Wurzeln noch nix nach außen gedrungen.
Gruß
Denke werde die Bäume dann auch im Spätherbst, sobald die Blätter gefallen sind ( sofern sie fallen, im letzten Jahr hielten die sich an dem größten Bäumchen hartnäckig ) dann entsprechend schneiden.
@ Julian: Das mit dem Blattschnitt werd ich jetzt mal beobachten. Meine Info war, daß ein kompletter Blattschnitt den Baum zu sehr schwächen würde!? Wenn ich richtig seh, treiben die aber schon wieder aus. Ich werde beobachten und evtl. im nächsten Jahr mal nen kompletten Schnitt versuchen.
@ Bonsai-Abbing: An welche obere Äste bei welchem Bäumchen hast du gedacht? Das mit der Stammnähe einkürzen hab ich mir schon fast gedacht. Wollt nur nochmal ein wenig Gewissheit. :-)
Was die Menge an Substrat angeht. Ist das bei den TPK so wichtig? Bisher ist da an Wurzeln noch nix nach außen gedrungen.
Gruß
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
Dann mach dich mal schlau, wie sich buchen z.B. im Herbst verhalten und guck mal bei BaumportraitsFantus hat geschrieben: Denke werde die Bäume dann auch im Spätherbst, sobald die Blätter gefallen sind ( sofern sie fallen, im letzten Jahr hielten die sich an dem größten Bäumchen hartnäckig )
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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- Frank Abbing
- Beiträge: 2704
- Registriert: 30.12.2012, 14:31
- Wohnort: Münsterland
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
Nach dem Blattfall schon schneiden ist eher ungünstig. Die geschnittenen Äste könnten im Winter noch weiter zurückfrieren. Besser kurz vor dem Austrieb.
Liebe Grüße
Frank
Frank
-
Bonsaifreak18
- Beiträge: 85
- Registriert: 18.06.2013, 09:19
- Wohnort: Viersen (Nordrhein Westfalen)
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
Manche aus diesem Forum benutzen diese Methode seit Jahren und bei denen friert nix zurueck! Die Heike zum beispiel!Bonsai-Abbing hat geschrieben:Nach dem Blattfall schon schneiden ist eher ungünstig. Die geschnittenen Äste könnten im Winter noch weiter zurückfrieren. Besser kurz vor dem Austrieb.
PS: Hier einmal das Baumportrait http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic.php?t=20191
Gruss Gerd
- Frank Abbing
- Beiträge: 2704
- Registriert: 30.12.2012, 14:31
- Wohnort: Münsterland
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
Wer im Kalthaus überwintert, hat diese Probleme nicht. Und natürlich liegt es auch an der verwendeten Art und an den örtlichen Gegebenheiten.
Liebe Grüße
Frank
Frank
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
Vielleicht weil Buchen im Normalfall ihre alten Blätter erst im Frühjahr während des Neuaustriebs verlieren ?Bonsaifreak18 hat geschrieben: Manche aus diesem Forum benutzen diese Methode seit Jahren und bei denen friert nix zurueck! Die Heike zum beispiel!
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
Das mit dem Laub stimmt wohl. Zumindest bei zwei meiner drei Rotbuchen viel im Herbst nix ab. Von daher denke ich hat Camaju da vollkommen recht.
Deshalb hab ich beschlossen, wird erst im Frühjahr vor dem ersten Austrieb geschnitten. Zudem stehen meine Rotbuchen im Freien und nicht in einem Kalthaus. Zwar relativ windgeschützt und rundum etwas eingepackt, aber doch im Freien.
Mal sehen, ob ich dann die richtigen Äste auf die richtige Größe zurückschneide.
Deshalb hab ich beschlossen, wird erst im Frühjahr vor dem ersten Austrieb geschnitten. Zudem stehen meine Rotbuchen im Freien und nicht in einem Kalthaus. Zwar relativ windgeschützt und rundum etwas eingepackt, aber doch im Freien.
Mal sehen, ob ich dann die richtigen Äste auf die richtige Größe zurückschneide.
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
Hallo,
hast du an dem dritten Baum die unteren Äste abgeschnitten?
Das war vielleicht verfrüht.
Nimm dir mal einen Zollstock und miß die Höheh des ersten Astes aus. Über'n Daumen gepeilt
sollte der erste Astansatz auf dem ersten Drittel des Baumes sein. Wie hoch wird der Baum dann sein?
Eine weitere Daumenregel ( wohl vom legendären Naka ) sagt, das die Baumhöhe nicht mehr als das 6-fache der maximalen Stammdicke betragen soll damit der Bonsai noch harmonisch aussieht.
Wie Dick muß der Baum werden damit das passt oder wie klein?
Vielleicht solltest du über das abmoosen noch einmal nachdenken.
Gruß Olaf
hast du an dem dritten Baum die unteren Äste abgeschnitten?
Das war vielleicht verfrüht.
Nimm dir mal einen Zollstock und miß die Höheh des ersten Astes aus. Über'n Daumen gepeilt
sollte der erste Astansatz auf dem ersten Drittel des Baumes sein. Wie hoch wird der Baum dann sein?
Eine weitere Daumenregel ( wohl vom legendären Naka ) sagt, das die Baumhöhe nicht mehr als das 6-fache der maximalen Stammdicke betragen soll damit der Bonsai noch harmonisch aussieht.
Wie Dick muß der Baum werden damit das passt oder wie klein?
Vielleicht solltest du über das abmoosen noch einmal nachdenken.
Gruß Olaf
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
Hallo,
meine Meinung zu diesen Rotbuchen ist, dass sie als Einzel-Bonsai nicht sehr interessant sind.
Wozu sie sich aber eignen würden, wäre eine Waldpflanzung. Vielleicht bei Gelegenheit noch ein paar verschiedene, jüngere, dünnere dazu besorgen und dann nächstes Frühjahr zusammen pflanzen. Vorher aber unbedingt alles Wichtige über die Pflanzung von Bonsaiwäldern lesen und verinnerlichen!
Einfach auf blauen Dunst irgendwie machen gibt garantiert kein schönes Ergebnis.
LG, Heike
meine Meinung zu diesen Rotbuchen ist, dass sie als Einzel-Bonsai nicht sehr interessant sind.
Wozu sie sich aber eignen würden, wäre eine Waldpflanzung. Vielleicht bei Gelegenheit noch ein paar verschiedene, jüngere, dünnere dazu besorgen und dann nächstes Frühjahr zusammen pflanzen. Vorher aber unbedingt alles Wichtige über die Pflanzung von Bonsaiwäldern lesen und verinnerlichen!
Einfach auf blauen Dunst irgendwie machen gibt garantiert kein schönes Ergebnis.
LG, Heike
Re: Zukunft meiner Rotbuchen
Das sind halt recht junge Buchen mit 3 Problempunkten: Der noch sehr schlanke Stamm, der ungenügende Wurzelansatz und ein Gestalter, der alle beschriebenen Techniken anwenden möchte, auch wenn diese z.T. erst für ausstellungsreife Bäume nötig sind.
Punkt 1 macht die Bäume für einen Wald interessant, ansonsten ist Mästen angesagt. Je nach Möglichkeit im Beet oder im Container.
Punkt 2 läßt sich schnell durch Abmoosen oder mit der Zeit durch flache Gefäße (im Beet Brett oder Fliese unterlegen) entwickeln. Baum 3 kommt vielleicht ums Abmoosen nicht herum, aber es gibt auch die vorsichtigere Methode den Stamm mit Draht abzuschnüren und tiefer einzupflanzen.
Punkt 3 heißt für dich alles durch lesen. Blattschnitte sind kontraproduktiv wenn der Baum ordentlich wachsen soll. Ein Blattschnitt gehört in die Endphase einer Entwicklung, wenn es um die feine Verzweigung geht. Vor einer Ausstellung gehört er mit zur Vorbereitung oder er ist notwendig, wenn an den Blättern irgendein Rost entfernt werden muß. So langweilig das ist, einmal im Jahr die Triebe einkürzen ist z.Z. genug.
Punkt 1 macht die Bäume für einen Wald interessant, ansonsten ist Mästen angesagt. Je nach Möglichkeit im Beet oder im Container.
Punkt 2 läßt sich schnell durch Abmoosen oder mit der Zeit durch flache Gefäße (im Beet Brett oder Fliese unterlegen) entwickeln. Baum 3 kommt vielleicht ums Abmoosen nicht herum, aber es gibt auch die vorsichtigere Methode den Stamm mit Draht abzuschnüren und tiefer einzupflanzen.
Punkt 3 heißt für dich alles durch lesen. Blattschnitte sind kontraproduktiv wenn der Baum ordentlich wachsen soll. Ein Blattschnitt gehört in die Endphase einer Entwicklung, wenn es um die feine Verzweigung geht. Vor einer Ausstellung gehört er mit zur Vorbereitung oder er ist notwendig, wenn an den Blättern irgendein Rost entfernt werden muß. So langweilig das ist, einmal im Jahr die Triebe einkürzen ist z.Z. genug.
73 Anja
