Pinus thunbergii

Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
olli.w.
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von olli.w. »

Hallo Sanne,ich würde die Kiefer ohne an den Wurzeln "herumzubasteln" einfach in einen größeren Tontopf mit Ablauf-Löchern umsetzten. Evtl. das fertig gemischte Kiefernsubstrat vom Enger nehmen. Beim umtopfen darauf achten das du keine "Luftkammern" im Topf hast,also sorgfältig das Sub- mit einem Holzstab verdichten/rütteln. Hell stellen , angießen, vor Frost schützen aber auch nicht zu warm stellen. Im Mai sorgsam den Wurzelballen "auseinander nehmen". Faule Wurzeln entfernen,Kein Wurzelschnitt. Die Kiefer für min. 2-3 Jahre in einen größeren Topf (Tokoname-Trainingstopf) umsetzten (wie beschrieben). Evtl. das Sub. mit Mycorriza impfen. Am Anfang leicht mit Blattdünger düngen,nach dem anwachsen Ende Juni mit Flüssigdünger nachhelfen,regelmäßige Gaben .Lieber öfters und wenig als mit dem Düngerhammer draufhauen. Gruß Olli
Mosel-Riesling !
Sanne
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von Sanne »

Hallo, vielen Dank für Eure Antworten.

@ Manuu: danke für's Daumendrücken. Vor neuem Frost passe ich auf. Im Moment ist es recht milde hier.

@ Holger: Der Baum steht auf dem Fensterbrett hell, aber nicht sonnig auf meinem überdachten Balkon.

@ Mike: Habe das mit dem Eisendünger leider nicht gemacht. Zuviel gegossen habe ich aber wirklich nicht. Normalerweise topfe ich ja auch frühestens im März oder April oder sogar im Mai um, aber nachdem ich diesen verdichteten Wurzelballen sah...

@ Christian: Die Kiefer hatte ich zuvor gerade gegossen, deswegen sah der Ballen auf dem Foto so nass aus.

@ Martin: Danke für die Bilder Deiner Schwarzkiefer. Das mit dem Einsprühen hatte ich bislang auch so gemacht, statt zuviel zu gießen.

@ Olli: Zu spät, ist leider schon passiert.

Jetzt kann ich nur noch hoffen und beten.

Schöne Grüße, Sanne
Was wären wir ohne den Trost der Bäume…
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manuu29
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von manuu29 »

Befolge die tips dann wuerd das auch wieder


Wie du aber jetzt so panisch umgetopft hast macht mich schon stutzig (wir reden doch sonst ueber alles :) )


Egal hol dir micorryza "massier" das mit ein und dann wie gesagt eher trocken halten und taeglich einspruehen


wenn du jemanden in der naehe hast der sich auskennt besuchst du ihn
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
Sanne
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von Sanne »

Hallo Manuu,

vielen Dank nochmal für Deine Antwort. Ja, das war wohl etwas panisch von mir mit der Notumtopfung zur jetzigen Zeit. Aber wie gesagt, der Ballen war steinhart mit der Akadamapampe, sodass das Wasser nicht mehr ablief nach dem Gießen.

Den Baum habe ich sehr schwer aus der Schale bekommen und die Wurzeln waren sehr verdichtet - das machte mir eben Sorgen. Ich hätte den Baum lieber schon im September letzten Jahres umtopfen sollen, da war es auch nicht mehr so heiß wie im August.

Wenn wieder mal frostig kalt wird, könnte ich den Baum auch in den Kühlschrank stellen bei 2-4°? Irgendwo hier habe ich mal gelesen, dass Nadelbäume unter 5°C kein Licht brauchen.??

Schöne Grüße, Sanne
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von kressevadder »

Wenn alle Stricke reisen - warum nicht! ob er zugeschneit ist oder im Kühlschrank merkt der sicher nicht :-D
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Odoridori
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von Odoridori »

Hallo Sanne,

wenn ich mir jetzt alles richtig durchgelesen habe, vermute ich das deine Kiefer eher zu trocken
gestanden hat und zwar über längere Zeit. Nur mit Sprühen das funktioniert eigentlich auf Dauer nicht,
gerade bei einer so kleinen Schale und wenn komplett durchwurzelt ist. Das Durchwurzeln ist gerade bei
Kiefern überhaupt nicht schlimm und die Bäume mögen das sogar mehr, als das sie in zu großen Töpfen
viel zu nass stehen.

Ich mach Dir jetzt kein Vorwurf das Du in Panik so gehandelt hast, nur bitte schreib doch in Zukunft
eine PN oder wenn Du möchtest ich gebe dir gerne meine Telefonnummer dann ruf einfach an, wenn
wieder so etwas ist. Ich hoffe das alles gut geht und Drück ganz fest die Daumen.

Liebe Grüße
Holger
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manuu29
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von manuu29 »

Alles mutmaßlich festgestellt vorn Arsch


mach wie olli beschrieben hat (wenn nicht schon geschehen)

Und ick drueck weiter waere schade

Manuu
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von Sanne »

Hallo an alle Interessierten,

@ Manfred: vielen Dank für Deine Antwort.

@ Holger: ganz lieben Dank für Deine Hilfsbereitschaft. :-D Beim "nächsten Mal" werde ich mich gern an Dich per PN wenden und nicht gleich so panisch reagieren. Ich habe ja nicht nur gesprüht, sondern zwischendurch auch gegossen, wenn ich meinte, dass der Baum wieder Wasser braucht. Darf ich noch fragen, wie oft Du Deine Shohin-Schwarzkiefer umtopfst? Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube Mike sagte, dass die Kiefer zuletzt vor 3 Jahren umgetopft wurde.?

@ Manuu:
manuu29 hat geschrieben: Alles mutmaßlich festgestellt vorn Arsch...
Manchmal verstehe ich Dein Berlinerisch nicht so ganz. Wie meinst Du das? *kopfkratz*

Schöne Grüße, Sanne
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von manuu29 »

Das war nicht boese gemeint

sondern eher so wie holger schrieb d.h. wenn du dir nicht sicher bist frage hier oder jemanden der schon lange dabei ist


waere schade um die pinus


gruss manuu


ps: ich hatte ein ähnlichen fall und habe teilsaniert (wie es vor kurzem in der ba stand d.h. ein bis 2 cm alte verdichtete erde ausgetauscht)
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von Sanne »

Danke Manuu,

da bin ich ja beruhigt.

Schöne Grüße, Sanne
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Odoridori
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von Odoridori »

Hallo Sanne,

deine Schwarzkiefer ist schon relativ alt auch wenn Sie klein ist. Solche älteren Nadelbäume
lasse ich ca. 3 - 4 Jahre in Ihrem Substrat. Kiefern mögen allgemein nicht so gerne das bearbeiten
der Wurzeln und man muss da vorsichtig arbeiten und vor allem die Wurzeln nicht mit einer Kralle
auseinander reißen, sondern vorsichtig mit Stäbchen die alte Erde entfernen und nur mäßig
einkürzen. Bestes Substrat für Kiefern ist für mich Akadam gemischt mit Kyriu. Beim Giessen
immer drauf achten das Sie genügend Wasser bekommt, vorallem wenn das Substrat verdichtet ist
und das Mykorrizha die Abzugslöcher und die Erdoberfläche verdichtet hat.

Viele Grüße
Holger
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von Sanne »

Odoridori hat geschrieben:... Solche älteren Nadelbäume lasse ich ca. 3 - 4 Jahre in Ihrem Substrat... Bestes Substrat für Kiefern ist für mich Akadam gemischt mit Kyriu. Beim Giessen immer drauf achten das Sie genügend Wasser bekommt, vorallem wenn das Substrat verdichtet ist und das Mykorrizha die Abzugslöcher und die Erdoberfläche verdichtet hat.
Hallo Holger,

vielen Dank für Deine weiteren Infos. Die Kiefer stand in reinem, feinkörnigen Akadama. Soweit ich von Mike gehört habe, verwendet er ausschließlich nur Akadama bei seinen Bäumen und er hat ja gute Erfolge damit - bei seinen schönen Bäumen. Ich persönlich nehme auch lieber Akadama, Kiryu und Bims für Nadelbäume. Das wird dann nicht so steinhart mit der Zeit, finde ich.
Weiterhin kann ich nur noch hoffen, Daumen drücken und beten, dass die Schwarzkiefer das überlebt. Im Moment ist das Wetter schon wie im Frühling.

Schöne Grüße, Sanne
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von Sanne »

Hallo,

ich habe mir gestern Ektomykorrhiza bei einem Onlineshop bestellt. Mich würde interessieren, ob hier jemand konkrete Erfahrung mit dem zusätzlichen Impfen mit dem genannten Pilz bei Kiefern hat.?

Schöne Grüße, Sanne

P.S.: Den langen Thread von Andreas über Mykorrhiza habe ich heute morgen "überflogen". Da wurde u.a. gesagt, dass das eher rausgeschmissenes Geld sei.
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von manuu29 »

Also ich habe im November mit Herman zusammen eine schwarze von mir umgesetzt und Herman hat das Substrat mit dem ekto....... "geimpft"


Also schaden kann es sicherlich nicht


Gruß manuu
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Re: Pinus thunbergii

Beitrag von Sanne »

Hallo Manuu,

danke für Deine Antwort. Hat Deine Schwarzkiefer auch unter Staunässe o. ä. gelitten? Und weiß Du, ob sie sich jetzt nach ca. 3 Monaten inzwischen erholt hat?

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