Test Bewässerungsanlagen
Re: Test Bewässerungsanlagen
Hallo Ursula,
bei mir wird im Frühjahr immer alles neu aufgebaut. Es ist doch immer so, dass ich im nächsten Frühjahr Bäume an andere Plätze stelle, welche verkauft und neue gekauft habe etc., da hat es nie gut geklappt, vorhandene Teile genauso wieder anzubauen.
Mein Mann hilft mir im Frühjahr immer, die im Herbst abgenommenen Schläuche und Tropferreihen in handliche Stücke auseinander zu nehmen und legt sie mir schön geordnet auf den Gartentisch. Ich greife dann zu und stöpsele mir alles so zusammen, wie ich es gerade brauche.
Etwas Verteilerrohr, ein paar zusätzliche Tropfer und Abzweigungen habe ich eigentlich immer in Reserve, falls am Ende das eine oder andere nicht passt.
LG, Heike
bei mir wird im Frühjahr immer alles neu aufgebaut. Es ist doch immer so, dass ich im nächsten Frühjahr Bäume an andere Plätze stelle, welche verkauft und neue gekauft habe etc., da hat es nie gut geklappt, vorhandene Teile genauso wieder anzubauen.
Mein Mann hilft mir im Frühjahr immer, die im Herbst abgenommenen Schläuche und Tropferreihen in handliche Stücke auseinander zu nehmen und legt sie mir schön geordnet auf den Gartentisch. Ich greife dann zu und stöpsele mir alles so zusammen, wie ich es gerade brauche.
Etwas Verteilerrohr, ein paar zusätzliche Tropfer und Abzweigungen habe ich eigentlich immer in Reserve, falls am Ende das eine oder andere nicht passt.
LG, Heike
- Martin_S
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Re: Test Bewässerungsanlagen
Nur um das hier schnell mal einzuwerfen:
bei mir bleibt alles aus den Düsen (ich habe gar keine Düsen, sondern Regner).
Die Zuleitung zur Ventilsteuerbox wird abgenommen, die Magnetventile auf 5min offen eingestellt und dann wird das ganze System mit einem Kompressor (mindestens 5bar) "ausgeblasen.
Danach sind die Leitungen leer und die Anlage kann in den Winter gehen. Dabei bleibt der Computer immer(!) an (der hängt auch draussen an der Mauer). Die Wärme im Gerät sorgt dafür, dass sich auf der Elektronik kein Wasser niederschlägt.
Wie gesagt: ich müsste euch irgendwann einmal das ganze System zeigen, denn es löst viele Problem des bekannten Gardena Systems wie zB. das Einstellen der Tropfer….
bei mir bleibt alles aus den Düsen (ich habe gar keine Düsen, sondern Regner).
Die Zuleitung zur Ventilsteuerbox wird abgenommen, die Magnetventile auf 5min offen eingestellt und dann wird das ganze System mit einem Kompressor (mindestens 5bar) "ausgeblasen.
Danach sind die Leitungen leer und die Anlage kann in den Winter gehen. Dabei bleibt der Computer immer(!) an (der hängt auch draussen an der Mauer). Die Wärme im Gerät sorgt dafür, dass sich auf der Elektronik kein Wasser niederschlägt.
Wie gesagt: ich müsste euch irgendwann einmal das ganze System zeigen, denn es löst viele Problem des bekannten Gardena Systems wie zB. das Einstellen der Tropfer….
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
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Re: Test Bewässerungsanlagen
ja, das würde ich gerne sehen,Martin_S hat geschrieben: Wie gesagt: ich müsste euch irgendwann einmal das ganze System zeigen
LG, Stephan
Re: Test Bewässerungsanlagen
Hallo
@Martin, bin auch gespannt auf Deine Anlage.
@Heike, Dein Vorgehen leuchtet mir ein. Ist auch sicherer, was die Frostbeständigkeit der Düsen und Verteilerrohre betrifft. Trotzdem werde ich dieses Jahr so vorgehen, wie oben beschrieben. Ich hoffe auf das milde Klima des Reihenhausgartens. Großes Vertrauen in die Haltbarkeit, vor allem der Verteilerrohre, habe ich nicht. Schon beim Aufbau, als ich etwas umstecken mußte, war es notwendig einige Enden kürzer zu schneiden, da das Rohr schnell ausleierte und undicht wurde.
Reserveteile habe ich auch vorrätig, mal schauen, wie es im Frühjahr bei der Inbetriebnahme aussehen wird.
Viele Grüße
Ursula
@Martin, bin auch gespannt auf Deine Anlage.
@Heike, Dein Vorgehen leuchtet mir ein. Ist auch sicherer, was die Frostbeständigkeit der Düsen und Verteilerrohre betrifft. Trotzdem werde ich dieses Jahr so vorgehen, wie oben beschrieben. Ich hoffe auf das milde Klima des Reihenhausgartens. Großes Vertrauen in die Haltbarkeit, vor allem der Verteilerrohre, habe ich nicht. Schon beim Aufbau, als ich etwas umstecken mußte, war es notwendig einige Enden kürzer zu schneiden, da das Rohr schnell ausleierte und undicht wurde.
Viele Grüße
Ursula
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Re: Test Bewässerungsanlagen
Ich würde mit einer Pumpe ausserhalb der Tonne arbeiten, und die Ansaugstelle per Schwimmer und Gewicht etwa 20cm unter der Wasseroberfläche platzieren. Der meiste Dreck schwimmt entweder oben oder ist am Boden des Fasses zu finden. Dazwischen ist das Wasser weniger dreckig. Leider muss auf diuese Wiese immer etwas Wasser im Fass bleiben, sonst saugt man doch wieder den Dreck vom Boden an.Frau Chen hat geschrieben: Deine Erfahrung mit dem Regentonnen-Anschluß-Versuch zeigt mir, dass es keinen Sinn macht, damit zu experimentieren. Eine Schmutzwasserpumpe habe ich zwar, es wäre also mit keinen weiteren Kosten verbunden. Fragt sich, wie fein der Filter sein müsste? Man könnte die Tauchpumpe in ein feinmaschiges Netz stellen und das Wasser schon beim Einlaufen filtern. Einige Jahre lang habe ich auf den Einlauf der Regentonne einen Strumpf gehängt, der hat schon einiges rausgefiltert, aber halt nicht alles
Viele Grüße,
Hajo
Hajo
Re: Test Bewässerungsanlagen
Da schließe ich mich doch gleich an!Gazelle hat geschrieben:ja, das würde ich gerne sehen,Martin_S hat geschrieben: Wie gesagt: ich müsste euch irgendwann einmal das ganze System zeigen
Herzliche Grüße
Ilonka
Bäume kennen keine Hektik.
Re: Test Bewässerungsanlagen
Meine Bonsais stehen auf einem 10m² großen Balkon ohne Dach, der im Sommer von ca. 13:00 bis zum Sonnenuntergang der Sonne ausgesetzt ist, unüberdacht. Das Klima ist bei mir in Hof auch im Sommer nicht immer heiß. Die Bonsais erhalten auch im Sommer recht häufig Regen. Um während meiner Abwesenheit bei Hitze die Bonsais vor dem Verdursten zu schützen, habe ich ebenfalls eine Gardena Microdrip-Anlage installiert und bin bislang sehr zufrieden.
Verschiedene Tropfer und Sprenkler sind über zurechtgeschnittene Schläuche angeschlossen. Je nach Schalengröße zwischen fünf und sieben Tropfer. Die Rohre habe ich so verlegt, dass starke Biegungen vermieden werden, d.h. Kurven und Umläufe in den Schalen immer mit Winkelstücken realisiert.
Für die 12 Bonsais verwende ich zwei Gardena Trafos, jeweils mit 1 Pumpe (also pro Pumpe sechs Bonsais mit ca. 25 bis 30 Tropfern). Das Wasser wird aus zwei 60 Liter Regentonnen gepumpt. Diese werden über einen Schlauch, den ich an den Spülenwasserhahn in der Küche angeschlossen habe durch das gekippte Fenster ca: alle sechs Tage manuell gefüllt, im Urlaub durch Urlaubsvertretung. Der Anschluss des Schlauches an den Wasserhahn erfolgt über einen Gardena Adapter.
Die Zeitschaltuhr des Trafos versorgt die Bonsais alle 8 Stunden eine Minute lang mit Wasser. In längeren Regenperioden schalte ich die Trafos ab, so dass kein Wasser zugeführt wird.
In den letzten drei Jahren sind keine Bonsais aufgrund von Trockenheit eingegangen.
Hauptnachteil ist, dass das Schlauchsystem die Ästethik der Bonsais etwas stört, aber man kann halt nicht alles haben.
Viele Grüße
Thomas
Verschiedene Tropfer und Sprenkler sind über zurechtgeschnittene Schläuche angeschlossen. Je nach Schalengröße zwischen fünf und sieben Tropfer. Die Rohre habe ich so verlegt, dass starke Biegungen vermieden werden, d.h. Kurven und Umläufe in den Schalen immer mit Winkelstücken realisiert.
Für die 12 Bonsais verwende ich zwei Gardena Trafos, jeweils mit 1 Pumpe (also pro Pumpe sechs Bonsais mit ca. 25 bis 30 Tropfern). Das Wasser wird aus zwei 60 Liter Regentonnen gepumpt. Diese werden über einen Schlauch, den ich an den Spülenwasserhahn in der Küche angeschlossen habe durch das gekippte Fenster ca: alle sechs Tage manuell gefüllt, im Urlaub durch Urlaubsvertretung. Der Anschluss des Schlauches an den Wasserhahn erfolgt über einen Gardena Adapter.
Die Zeitschaltuhr des Trafos versorgt die Bonsais alle 8 Stunden eine Minute lang mit Wasser. In längeren Regenperioden schalte ich die Trafos ab, so dass kein Wasser zugeführt wird.
In den letzten drei Jahren sind keine Bonsais aufgrund von Trockenheit eingegangen.
Hauptnachteil ist, dass das Schlauchsystem die Ästethik der Bonsais etwas stört, aber man kann halt nicht alles haben.
Viele Grüße
Thomas
Viele Grüße
Thomas
Thomas
- Martin_S
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Re: Test Bewässerungsanlagen
Gazelle hat geschrieben:ja, das würde ich gerne sehen,Martin_S hat geschrieben: Wie gesagt: ich müsste euch irgendwann einmal das ganze System zeigen
OK!
Dann will ich mal......
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Beregnungs.-/Bewässerungsanalge
Hallo,
hier mal ein paar kurze Zeilen zu meiner Beregnungsanlage, die ich seit dem letzten Jahr (Mai 2013 ging sie „auf Sendung“) im Einsatz habe.
Als mein Schwiegervater, der meine Bonsai fast 20 Jahre lang für mich gegossen hatte, verstarb war Eile geboten. Das es ihm schlecht ging war bekannt, dass er so schnell dahinscheiden würde, aber nicht.
Ich begann also nach seinem zu frühem Tod mit den nötigen Überlegungen, wie ich denn so etwas so aufbauen könnte, dass es auch dauerhaft und einwandfrei funktioniert.
Auf meinen Regalen stehen so um die 80 Bäume und da fragt man sich ja:
„Wer gießt dir die die denn jetzt? Du musst ja auch so’n bisschen arbeiten gehen und kannst dich da nicht jeden Tag drum kümmern….Was machst du denn, wenn du im Urlaub bist?.... Wer übernimmt dann, für vielleicht drei Wochen, die Verantwortung und(!) hat jeden Tag die nötige Zeit dafür…. So lieb hat dich doch keiner, als das er das für dich machen würde….“
Da ich ja auch etwas rumkomme hatte ich bei einem Besuch bei ChristianB ein tolles Bewässerungssystem gesehen und bat ihn um die nötigen Infos, von wegen Bezugsquelle und Technik
(eigentlich erhöht das dort bei ihm in erster Linie die Luftfeuchtigkeit und beregnete nur die Nadeln von Yamadorikiefern)
Mein Glück war, dass wir schon vor Jahren einen Brunnen im Garten gebohrt hatten und dieser, dank eines nahen Baggersees auch permanent gut gefüllt ist. Ich könnte natürlich an die normale Hauswasserleitung gehen, aber diese Wasser ist bei uns recht teuer und das Brunnenwasser gibt es umsonst. Dennoch habe ich einen Dreiwegehahn installiert, um beim Ausfall des Hauswasserwerks auf die Wasserleitung umschalten zu können.
Wasser war also vorhanden (in Krefeld haben wir immer noch recht hohe Wasserhärten und daher setzte ich hier auf das etwas weichere Brunnenwasser. Eine zusätzlich Versorgung mit Regenwasser (das wäre das Beste!) habe ich aktuell in Planung)
Ich führte zunächst folgende Überlegungen (wenn ich Projekte plane, dann mache ich mir Notizen und zeichne mir das alles auf. So habe ich einen besseren Überblick und kann weiter über Dinge nachdenken und im Falle von Problemen, diese leichter lösen):
- Deine Bäume stehen weitgehend auf Regalen, die sind aus Holz, da musst du erst einmal das morsche Holz entfernen, durch neues ersetzten und dann alles neu mit Holzschutzlasur streichen.
- Wenn nicht alle Bäume Wasser bekommen, gehen die ein. Also stelle die meisten Bäume (gerade die Shohin!) in entsprechende Wannen, die das Wasser auffangen und dann langsam ablaufen lassen. Diese Wannen wollte ich eigentlich im Internet kaufen, fand aber keine die groß genug gewesen wären. Daher ging ich mit meinem Plan zu einem Kunststoffbauer, der mir die Wannen (maß)anfertigte.
- Bonsai treiben Wurzeln durch die Drinagelöcher der Schalen, wenn sie auf nassem Untergrund stehen. Also muss feiner Kies in diese Wannen, damit ich leichter Unkraut zupfen kann (Birkensämlinge zB) und auch nichts an den Schalen klebt (zB. Sand), wenn man die Bäume mal aus den Wannen nimmt
- Du hast unterschiedliche Gegebenheiten hinsichtlich des Lichts auf den Regalen. Es gibt welche die stehen im Schatten, andere bekommen viel Sonne ab, wieder andere weniger…. Also macht es keinen Sinn, Wasser überall gleich auszubringen, sondern du musst „Regalweise“ ansteuern können (die im Schatten weniger, die in der Sonnen mehr, dort wo die Shohin stehen ebenfalls mehr, dort wo die großen Bäume stehen (die stehen auf Ständern) gezielter wässern…..
- Das System muß zuverlässig sein (ist es, da der Vertreiber das für seine Bauteile quasi garantiert)
- Ich will etwas Ganzheitliches! Ich will zB. nicht jeden Tropfer ständig neu einstellen müssen. Daher will ich eigentlich keine Tropfer einsetzten. Nur da wo ich das unbedingt muß.
- Ich will, dass in regnerischen Zeiten die Bewässerungsanlage das erkennt und auch berücksichtigt. Toll wäre es auch , wenn sie Sonnenstrahlung erfasst und die Wassermengen automatisch anpasst (das ist bei mir möglich, aber noch nicht scharf geschaltet. Dazu später mehr)
- Es galt/gilt für mich: lieber die Bäume für eine Zeit X (zB Urlaub) ständig zu nass/feucht halten, als ein einziges(!!) mal zu trocken. Was macht denn der Bonsaiianer, wenn es ständig und dazu noch wochenlang regnet? Er kann da eigentlich nicht viel machen. Wenn(!) es ständig regnet, dann kommt es auf diese zusätzliche Dusche von der Anlage auch nicht mehr drauf an. Wurzelfäule behandelt man mit Aliette, vertrocknete Wurzeln kannst du nur entfernen (was dann aber auch eigentlich schon zu spät ist). Daher: liber zu nass als zu trocken!
- Für den Winter möchte ich nicht allzu viel abbauen müssen. Denn das muß ich im Frühjahr wieder aufbauen (ich bin ja eher faul
- Es wäre toll, wenn ich Dünger zufahren könnte, denn dann bräuchte ich mich darum nicht großartig zu kümmern (zur Zeit noch in Planung)
- Das Ganze soll möglichst ordentlich aussehen
- Es muß ein Notfallmanagement verfügbar sein und du musst eine Dokumentation schreiben, damit im Falle meines plötzlichen Ablebens oder bei Krankheit ein anderer diese Anlage bedienen kann…
Also habe ich mich an den Vertreiber des Systems gewandt, habe Pläne und Fotos meiner Gegebenheiten dorthin geschickt, ein paarmal telefoniert und am Ende ein Angebot bekommen.
Man muß dazu sagen, dass diese Leute dort Gärten Bewässern und von Bonsai nicht wirklich etwas verstehen.
Tja, und dann „leerte sich mein Konto“ und ich bekam dafür einen riesigen Karton, der kaum durch die Tür passte!
Darin enthalten waren etliche Schläuche, Gewichte, Sprühdüsen, Sprenkler, Tropfer, Halterungen, noch mehr Schläuche, der Computer, der Sensor, Teile die irgendwie keinerlei Zusammenhang zu haben schienen, Filter um Sand o.ä. Aus dem Wasser zu filtern…. Aber keine Anleitung, wie man das alles nun aufbaut.
Wieder wurde telefoniert und dann war mir das Ganze doch etwas klarer und ich begann nach und nach mit dem Aufbau.
Das Grundprinzip ist denkbar einfach:
Wasser wird mittels Hauswasserwerk zu einer Ventilbox gefördert.
Dort sind vier Ventile untergebracht (kann man erweitern).
Diese Ventile werden vom Computer für eine von dir festgelegte Zeit* geöffnet und dann wieder geschlossen.
Das Wasser gelangt dann über Schläuche zu Sprenkeln.
Diese Sprenkler hängen mit Gewichten beschwert (damit sie nicht taumeln oder Trudeln) „von oben herab“, ODER sind auf Stahlstangen montiert (siehe Bilder)
Sie haben Wurfweiten bis 3,5m(!) und werfen das Wasser quasi in einem Kreis (mit, ganz klar, 3,5m Durchmesser)
Diese Kreise müssen ineinander greifen, sich also überlappen. Nur so kann man gewährleisten, dass eine Fläche (zB. die, auf der die Bäume später stehen) auch komplett erfasst wird.
An Stellen, wo dies nicht möglich ist, werden dann auch die von anderen Systemen bekannten Tropfer eingesetzt.
Das Hauswasserwerk arbeitet Druckgesteuert (das tun die ja eigentlich alle). Will meinen: in dem Moment wo Wasser entnommen wird (weil der Computer das Ventil öffnet), fällt der Druck auf der Druckseite und die Pumpe gleicht mit einem neuen Druckaufbau auf der Saugseite aus. Das fördert dann das Wasser zur Ventilbox und von dort auf die Sprenkler.
Eigentlich gaaaanz einfach, oder?
Vorhanden waren ja schon der Brunnen und das Hauswasserwerk, die das Wasser aus dem Brunnen fördert.
Da bei meinem System mit sogenanntes „Netafin“ Schläuchen gearbeitet wird, die etwas „platt“ sind (besser: sie sind oval, nicht Kreisrund), verlegte ich zunächst Leerrohre im Boden durch die die Schläuche gezogen wurden. Hintergrund: wenn ich die direkt vergrabe und latsche drauf, dann klemme ich die eventuell ab.
Auch musste ich vom Brunnen erst an die Ventilbox und dann von dort zurück auf die einzelnen Regale, respektive auf die Ständer. Wenn du den Schlauch nicht „glatt“ verlegst und er knickt oder sich verdreht, dann kommt da kein Wasser mit dem nötigen Druck an. Ist der Druck nicht hoch genug, „beregnet“ die Anlage nicht, sondern das Wasser läuft einfach in einem dünnen Strahl aus dem Sprenkler und erfasst dann nicht die Bäume im ihm zugeordneten Kreis.
Ergo: Schläuche dürfen nicht knicken und nicht geplättet werden.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich etliche Tage für den Aufbau gebraucht.
Ich habe Literweise Wasser geschluckt und auf die Klamotten bekommen (immer dann, wenn irgendwo etwas nicht 100%ig dicht war. Dann schießt dir das Wasser da raus, weil ich die Anlage mit ca. 4bar Druck betreibe)
Ich habe viel Geld ausgegeben (ca. 1500€ alles in allem)
Ich habe aber bislang auch beste Erfahrungen damit gemacht. Den Trip in die USA überstanden alle meine Bonsai ohne(!), dass sich darum jemand in den drei Wochen gekümmert hatte.
Im Winter wird die Anlage von den Sprenklern befreit und mit einem Kompressor für ca. 5min ausgeblasen. Danach ist sie frostfest. Der Computer bleibt an, damit die Wärme der Bauteile die Feuchtigkeit verdrängt und er so vor Schäden durch Kondenswasser geschützt ist.
Damit mir der Rauputz der Gartenlaube nicht vermoost (auch dort wird ja Wasser hin geworfen) habe ich Plexiglasplatten angebracht, die die Wand schützen und….das sieht auch noch echt chic aus
So. Dann gibt es jetzt mal Bilder. Die zeigen euch das mal, damit ihr mit meinen Worten auch was anfangen könnt
Ah! Noch was!
Das was ich euch hier zeige, ist nur eine von etlichen Möglichkeit der Bewässerung/Beregnung!
Da muß man seine Gegebenheiten berücksichtigen, sein Budget im Auge behalten (alleine das Zumischen von Dünger würde mich aktuell satte 700€ extra kosten und daher muß das irgendwie anders, billiger, gehen.)
Der Sensor benötigt einige Tage, bis er entsprechend parametriert ist. Das habe ich bislang noch nicht gemacht. Daher arbeitet die Anlage aktuell nur mit der Zeit: um 8:00 Uhr gibt es auf den Regalen 1-3 für 2min Wasser, Regal 4 bekommt Wasser für 3 Minuten. Um 14:00 Bekommen nur die Regale 3 und 4 (die liegen in der Sonne) für 2 Minuten Wasser….)
Um den „overspray“ zu minimieren (es wird ja auch Wasser auf Wege und ins Gelände geworfen, da die Sprenkler ja Kreisrund werfen), habe ich mechanische Regelventile verbaut. Damit bin ich noch nicht fertig. Es klappt aber ganz gut.
Da sind noch diverse Dinge zu bauen oder zu ändern, dh. das System „lebt“. Aktuell sind ca. 68 Sprenkler verbaut, dazu ca. 10 Tropfer. Ein Sprenkler wirft ca. 600ml pro Minute, D.h. die ganze Anlage Verballert“ bei z.B. 2 Minuten Laufzeit ca. 80 -100 Liter Wasser. Das ist eine ganze Menge!
Für Fragen stehe ich euch natürlich gerne zur Verfügung
LG
M
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Zuletzt geändert von Martin_S am 07.11.2014, 13:32, insgesamt 2-mal geändert.
Beste Grüße
Martin
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Re: Test Bewässerungsanlagen
Wasser gibt es hier....
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Re: Test Bewässerungsanlagen
Dann der Aufbau.....
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Zuletzt geändert von Martin_S am 07.11.2014, 13:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Test Bewässerungsanlagen
Aufbau II....
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Re: Test Bewässerungsanlagen
Die letzten....
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Re: Test Bewässerungsanlagen
...und damit man nicht immer im Matsch steht, habe ich dann noch Gehwegplatten gelegt...
This was!
Die restlichen Dinge (Overspray Regulierung, Dünger zufahren, Sensor betreiben...) sind halt noch in der Planung.
Sobald sich da was tut, werde ich es euch "erzählen"
M
This was!
Die restlichen Dinge (Overspray Regulierung, Dünger zufahren, Sensor betreiben...) sind halt noch in der Planung.
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- Stephan mit ph
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Re: Test Bewässerungsanlagen
Martin, vielen, herzlichen Dank.
Ich finde es wahnsinnig nett von Dir, Deine Anlage und Technik zu zeigen und dann auch noch so vorzüglich zu erklären.
Es ist sehr hilfreich und lässt wahrscheinlich einige Fehler ausschließen.
Ganz, ganz toll.
Viele, liebe Grüße
Stephan
Ich finde es wahnsinnig nett von Dir, Deine Anlage und Technik zu zeigen und dann auch noch so vorzüglich zu erklären.
Es ist sehr hilfreich und lässt wahrscheinlich einige Fehler ausschließen.
Ganz, ganz toll.
Viele, liebe Grüße
Stephan
Re: Test Bewässerungsanlagen
Vielen Dank für den Bericht, Martin! Darauf war ich ja schon lange neugierig.
Eine ganz schön aufwändige Anlage, da hast Du offensichtlich keine Kosten und Mühen gescheut.
Und die Erneuerungsarbeiten bei Regalen und Bodenbelag haben sich auch optisch gelohnt.
Liebe Grüße,
Heike
Eine ganz schön aufwändige Anlage, da hast Du offensichtlich keine Kosten und Mühen gescheut.
Und die Erneuerungsarbeiten bei Regalen und Bodenbelag haben sich auch optisch gelohnt.
Liebe Grüße,
Heike
