Ich habe eine kurze Frage in Sachen grüner Fächerahorn:
Letzte Woche war ich in der hiesigen Baumschule, um die Gutscheine, die ich zum Geburtstag bekommen habe, gegen einen (oder mehrere) schönen Bonsai-Rohling einzutauschen.
Dabei bin ich unter anderem über einen grünen Fächerahorn gestolpert, der mir auf den ersten Blick sehr gut gefiel: Ausbaufähiges Nebari, schöne Stammbewegung, gute Anfangsverzweigung, ... . Auf den zweiten Blick jedoch fiel mir eine minimale inverse Verjüngung des unteren Stammes auf, zwischen dem Nebari und dem ersten Ast. Ich habe den Baum dann stehen lassen und mich schließlich für eine schlitzblättrige Buche (Fagus sylvatica) entschieden ... doch dieser Fächerahorn geht mir irgendwie nicht aus dem Kopf.
Kann sich so eine minimale inverse Verjüngung beim Fächerahorn noch verwachsen, wenn der Baum zum Bonsairohling zurückgeschnitten und dann kräftig gedüngt wird? Wie sind Eure Erfahrungen in diesem Bereich?
Es wäre mein erster Fächerahorn ... und wenn eine Möglichkeit besteht, dass es sich verwächst, dann würde ich mir den Baum noch holen.
Leider habe ich keine genaue Sortenbezeichnung. Auf dem Schild stand nur "Acer palmatum in Sorten" ...
Liebe Grüße
Ingrid
