oder der letzte Schrott aus Heidelberg
Eine japanische Rotbuche hat mich schon länger interesiert,besonders als ich den Artikel
Von Hotsumi in Bonsai Europa gelesen habe.Workshop für Buchen aus einer einfachen
Jungpflanze.
Als wir vom Ak dann zum Ausverkauf in Heidelberg waren,standen noch gerade mal
2 Teile davon rum.Da gabs auch so gut wie keine Kiefern und Wacholder mehr(waren wohl
einige schneller)Na gut,schnell aufm Wagen,bevors ein anderer tut.
Die Pflanzen dort waren alle ein einziger Eisblock.Meine Füße bald auch
Was man dort kauft muss auf jeden Fall umgetopft werden und die Bäume müssen wieder
Kraft bekommen.
Na gut,betrachten wirs als Rohmaterial.
Nach dem Entblättern sieht man gut die Problemstellen(bei Frauen ähnlich)
1. ein dicker Wulst(kleiner Bierbauch),war mal Draht eingewachsen
2. zu dicke Äste darüber,lange nicht gscheit geschnitten
3. Spitze völlig verwachsen
4. schlechte Verjüngung
Was mach ich mit dem Teil ?
Habs dann mit zum Ak Treffen genommen.Bei der Besprechung kamen soviel Meinungen
wie Leute zusammen(wie immer)
Meine Entscheidung fiel dann auf : alles Dicke raus und oben rum neu aufbauen(trotz großer
Schnittstellen,einen dicken Ast kriegst ja nicht dünner)
Gestern wars dann soweit..
Immerhin ist das Nebari sehr gut,schaun wir mal nach dem Umtopfen.
Ob der Wulst wohl weggeht,wenn man die unteren Äste stark treiben läßt ?
