Salü last,last hat geschrieben: 07.04.2021, 14:37 1.) ... nach dem Umtopfen bei gutem Wetter Mitte/Ende Februar,
2.) ... nach den ersten paar wärmeren Tagen vor 1-2 Wochen auch schon wieder anfängt vereinzelt braune Ränder zu zeigen,
3.) ... das Mysterium "warum?" ergründen.
4.) Gedüngt habe ich einmal, mit ... Flüssigdünger.
Zum 1.: Warum hast Du mitten im Winter umgetopft und nicht gewartet bis die Knospen beginnen zu schwellen .... Ooooder die Knospen begannen mitten im Winter zu schwellen: Dann hast Du den Baum wesentlich zu warm überwintert. Davon zeugt auch Punkt 2., denn warum zum Geier ist Mitte-Ende März der Baum schon in vollem Laub???
Punkt3.: Das ist beileibe kein Mysterium sondern exklusiv für dich eine Lebenserfahrung, gewisse Dinge im Zusammenhang mit Bäumen, mit gesundem Menschenverstand und nach Lehrbuch anzugehen und das "Gutdünken" den alten Hasen zu überlassen.
Uebrigens ganz nebenbei, ist die Hagebuche mitunter einer der frostresistentesten Laubbäume unserer Breiten und hat sogar mit eisigen Temperaturen während und sogar nach dem Austrieb keine Probleme. Bei uns in der CH fällt manchmal im kollinen und montanen Klima auch noch im Mai und Juni noch manchmal Schnee und die Hagebuchen sind mitunter die Strotzigsten und wachsen unbeirrt weiter wenn der Schnee abgeschmolzen ist, währenddem manche anderen Gehölze alles hängenlassen und ihre Säfte auf einen kräftezehrenden, zweiten Austrieb konzentrieren.
4. Ich verstehe nicht ganz, warum das noch niemand der Kommentierenden konkret aufgegriffen hat.
Selbstverständlich bekommt eine frisch umgetopfte und angetriebene Hagebuche Verbrennungen am Laub wenn sie mit flüssigem Mehrnährstoffdünger gegossen wird.
Ich kenne keine gescheite Pflegeanleitung oder ein Fachbuch was nicht darauf eingeht, dass nach dem Umtopfen 4-6 Wochen lang nicht gedüngt werden soll.
Nix für Ungut last, das ist keine Ohrfeige für dich sondern der Baum gibt dir einen Wink mit dem Zaunpfahl, es das nächste Mal besser zu machen. Die Hagebuche gehört im Winter höchstens wegen der teuren Schale an einen geschützten Platz. Ansonsten braucht sie Frost und Wetter.
Nur noch Zuletzt, was deine Kollegen im AK erörtert haben, dass u.A. auch die Hagebuche mit den künftigen warmen Sommern Probleme bekommen könnte, ist gelinde gesagt BS. Auch in wesentlich wärmeren Ländern als in D, z.B. im Karpatenbecken fühlen sich Hagebuchen heimisch und wohl.
So, just my 50 cts
Gruss George
Nachtrag: Ich sehe gerade, dass Dieter währenddem ich schrieb, endlich auf den FlüDü eingegangen ist. Nagut, doppelt genäht .....
