Wacholder Großstadtyamadori Projekt
- Andreas Ludwig
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
Danke Markus - jetzt wird das. Also die Vitalität stand im Vorderpunkt. Was völlig richtig ist bei so einem Ding. Diese äusseren «Cheer-Leader-Pommel» wurden also – wenn ich es richtig verstehe – so belassen, um dem Baum, der massiv bearbeitet wurde, zuzudienen.
Dann stellt sich bloss die Frage, wieviel davon erhalten werden soll. Alles andere musst du nämlich jetzt nicht drahten, es kommt ja dann mal weg. Womit ich dir rate, langsam (langsam!) den «Baum im Baum» zu suchen. Evaluiere, welche Äste langfristig dabeibleiben und konzentriere dich auf diese. Du musst das vor deinem inneren Auge sehen.
Dein Baum muss jetzt nicht schön sein, er ist eine Anlage, die gepflegt werden soll. Das erwähne ich, weil es ziemlich viele «Vorher/Nachher» oder «How beautiful my tree got in only five years» Videso gibt, die genau das schlicht unterschlagen. Dein Wacholder wächst, wird, entwickelt sich. Du kannst ihn nicht schnitzen wie ein Stück Holz.
Das mit dem Laub kommt fast zuletzt. Da hast du Zeit. Jetzt muss der Baum sich etablieren, die «Futteräste» sollen zudienen, dann wird es darum gehen, langsam eine Kronenform zu entwickeln. Dann kommt das Zupfen. Ist es dir möglich, mit irgendwelchen Mitteln eine Skizze, ein Virtual, eine einfache Darstellung des Baums zu zeigen, den du in sagen wir fünf Jahren haben möchtest? Das wäre interessant.
Dann stellt sich bloss die Frage, wieviel davon erhalten werden soll. Alles andere musst du nämlich jetzt nicht drahten, es kommt ja dann mal weg. Womit ich dir rate, langsam (langsam!) den «Baum im Baum» zu suchen. Evaluiere, welche Äste langfristig dabeibleiben und konzentriere dich auf diese. Du musst das vor deinem inneren Auge sehen.
Dein Baum muss jetzt nicht schön sein, er ist eine Anlage, die gepflegt werden soll. Das erwähne ich, weil es ziemlich viele «Vorher/Nachher» oder «How beautiful my tree got in only five years» Videso gibt, die genau das schlicht unterschlagen. Dein Wacholder wächst, wird, entwickelt sich. Du kannst ihn nicht schnitzen wie ein Stück Holz.
Das mit dem Laub kommt fast zuletzt. Da hast du Zeit. Jetzt muss der Baum sich etablieren, die «Futteräste» sollen zudienen, dann wird es darum gehen, langsam eine Kronenform zu entwickeln. Dann kommt das Zupfen. Ist es dir möglich, mit irgendwelchen Mitteln eine Skizze, ein Virtual, eine einfache Darstellung des Baums zu zeigen, den du in sagen wir fünf Jahren haben möchtest? Das wäre interessant.
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(Thoreau)
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
Was sagt denn WP über die künftige Form? Was soll mit den beiden Ästen passieren?
Kannst du eine grobe Skizze der Zukunftsvision zeichnen?
Grüße
Rainer
Ah, Andreas war schneller...
Kannst du eine grobe Skizze der Zukunftsvision zeichnen?
Grüße
Rainer
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
- fliegenwippi
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
Lieber Andreas, lieber Rainer,
ich werde versuchen ein Virtual zu zeichnen, wie ich mir den Baum in Zukunft vorstelle, bin aber kein großer Zeichner.
Das Ziel ist esdas Laub näher an den Stamm zu bekommen, momentan hat die Krone ein zu hohes optisches Gewicht. Der linke untere Ast wird zunehmend näher an den Stamm gezogen, das ging bei der Grundgestaltung noch nicht, da er im Ansatz zu stark ist und die Gefahr bestand dass er abbricht. Wenn ich ihn näher zum Stamm bringe, werden wahrscheinlich die ganz untersten Äste für die weitere Gestaltung nicht zu gebrauchen sein, da sie zu weit unten sind. Ob ich den linken Ast langfristig überhaupt erhalte und er in die Gestaltung mit einfliessen kann wird sich zeigen denke ich.
Es sind auch noch nicht alle primären Äste gedrahtet und gestellt, dass wäre mein Plan für kommendes Frühjahr, nachdem ich ihn in eine Schale setze (ohne auch nur eine Wurzel anzutasten) und gleichzeitig die Stammlinie etwas aufrichte.
Lg
Markus
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ich werde versuchen ein Virtual zu zeichnen, wie ich mir den Baum in Zukunft vorstelle, bin aber kein großer Zeichner.
Das Ziel ist esdas Laub näher an den Stamm zu bekommen, momentan hat die Krone ein zu hohes optisches Gewicht. Der linke untere Ast wird zunehmend näher an den Stamm gezogen, das ging bei der Grundgestaltung noch nicht, da er im Ansatz zu stark ist und die Gefahr bestand dass er abbricht. Wenn ich ihn näher zum Stamm bringe, werden wahrscheinlich die ganz untersten Äste für die weitere Gestaltung nicht zu gebrauchen sein, da sie zu weit unten sind. Ob ich den linken Ast langfristig überhaupt erhalte und er in die Gestaltung mit einfliessen kann wird sich zeigen denke ich.
Es sind auch noch nicht alle primären Äste gedrahtet und gestellt, dass wäre mein Plan für kommendes Frühjahr, nachdem ich ihn in eine Schale setze (ohne auch nur eine Wurzel anzutasten) und gleichzeitig die Stammlinie etwas aufrichte.
Lg
Markus
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"Mittelwege sind leider nicht golden, sonst wären sie besser zu finden" (Ernst Reinhardt)
- fliegenwippi
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
Ich würde gerne nächstes Jahr diese "Cheerleader Bommel" etwas audröseln und das Gesamtlaub reduzieren, damit mehr Licht in die inneren Bereiche kommt und diese gestärkt werden.
Lg
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Lg
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"Mittelwege sind leider nicht golden, sonst wären sie besser zu finden" (Ernst Reinhardt)
- fliegenwippi
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
Einen gewissen Grundplan und ein Grundvorstellung hab ich ja ungefähr, es ging mir in dem Post zuvor um die technische Detailfrage wie man so einen "Cheerleader-Pommel" adäquat in seiner Gesamtmasse reduziert.
Lg
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"Mittelwege sind leider nicht golden, sonst wären sie besser zu finden" (Ernst Reinhardt)
- Andreas Ludwig
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
Na ja - man schneidet bis dahin zurück, wo Knospen zu erwarten sind und/oder faltet die langen Triebe mittels Draht zu kompakten Kringel-Schlangen zusammen. Nur eben – solche technischen Detailfragen machen bloss Sinn, wenn man einen Plan hat. Sie ersetzen ihn nicht.
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- Köhler Rudolf
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
Hallo,
Glückwunsch zu diesem Baum.
Es ist eine Erstgestaltung. Ich würde alle Äste dran lassen.
Die gewählte Gestaltung wäre nicht meine gewesen. Da wäre m.E. mehr möglich gewesen. Viel Totholz wurde z.B. weggeschnitten.
Trotzdem ist noch vieles möglich.
Geduld ist jetzt gefragt.
Jetzt ist Pflege angesagt. Vorsorglich z. B. mit Neem sprühen. Düngen (fest und flüssig.) Aber auf jeden Fall richtig intensiv.
Dann schauen wie der Baum reagiert. Bleiben alle vorhanden Äste grün? Wie entwickelt sich das Grün. Dann kann man sich nächstes Jahr Gedanken über die weitere Gestaltung machen.
Umtopfen würde ich ihn nur mit Hilfe einer Person die wirklich Ahnung von Bäumen dieser Art hat. Aber noch nicht nächstes Jahr.
Bei der Gestaltung kann man dann die rechten Äste weiter zum Stamm heranziehen.
Bis daraus ein Baum mit schönen Etagen wird ist es noch ein langer Weg.
Das Potential ist aber auf jeden Fall vorhanden.
So etwas ist aber nicht mit einem Besuch bei einem WS möglich.
Da sind viel WS notwendig um das optimale aus so einem Baum zu holen.
Viel Spaß mit dem Baum.
Glückwunsch zu diesem Baum.
Es ist eine Erstgestaltung. Ich würde alle Äste dran lassen.
Die gewählte Gestaltung wäre nicht meine gewesen. Da wäre m.E. mehr möglich gewesen. Viel Totholz wurde z.B. weggeschnitten.
Trotzdem ist noch vieles möglich.
Geduld ist jetzt gefragt.
Jetzt ist Pflege angesagt. Vorsorglich z. B. mit Neem sprühen. Düngen (fest und flüssig.) Aber auf jeden Fall richtig intensiv.
Dann schauen wie der Baum reagiert. Bleiben alle vorhanden Äste grün? Wie entwickelt sich das Grün. Dann kann man sich nächstes Jahr Gedanken über die weitere Gestaltung machen.
Umtopfen würde ich ihn nur mit Hilfe einer Person die wirklich Ahnung von Bäumen dieser Art hat. Aber noch nicht nächstes Jahr.
Bei der Gestaltung kann man dann die rechten Äste weiter zum Stamm heranziehen.
Bis daraus ein Baum mit schönen Etagen wird ist es noch ein langer Weg.
Das Potential ist aber auf jeden Fall vorhanden.
So etwas ist aber nicht mit einem Besuch bei einem WS möglich.
Da sind viel WS notwendig um das optimale aus so einem Baum zu holen.
Viel Spaß mit dem Baum.
Grüße
Rudi K.
Rudi K.
Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
Hallo Markus
Dein Wacholder hat eine gute Stammbasis,
aber wenn das Bäumchen irgendwann mal zu der Kategorie "besseres Bäumchen" gehören soll,
kommt mir das Vorherige alles wie Mumpitz vor.
Ohne Laub näher an den Stamm zu pfropfen wird er sich nicht so entwickeln können,
wie es die Stammbasis eigentlich erfordert.
In wie viele Windungen, Schlangenlinien sollen die vorhandenen Äste denn gelegt werden
um eine halbwegs passende Krone zu erhalten.
Es hat sich in den letzten 20 Jahren eingebürgert, Spaghetti-Bäumchen zu akzeptieren,
nö, nicht nur zu akzeptieren, sondern es sogar als gute Gestaltung zu betrachten.
Ist es aber nicht
mfG Dieter
Dein Wacholder hat eine gute Stammbasis,
aber wenn das Bäumchen irgendwann mal zu der Kategorie "besseres Bäumchen" gehören soll,
kommt mir das Vorherige alles wie Mumpitz vor.
Ohne Laub näher an den Stamm zu pfropfen wird er sich nicht so entwickeln können,
wie es die Stammbasis eigentlich erfordert.
In wie viele Windungen, Schlangenlinien sollen die vorhandenen Äste denn gelegt werden
um eine halbwegs passende Krone zu erhalten.
Es hat sich in den letzten 20 Jahren eingebürgert, Spaghetti-Bäumchen zu akzeptieren,
nö, nicht nur zu akzeptieren, sondern es sogar als gute Gestaltung zu betrachten.
Ist es aber nicht
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
- Andreas Ludwig
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
zopf - Da kann man verschiedener Auffassung sein, aber gerade Mumpitz ist das «Zusammenfalten» nicht. Wie es im Bergischen Land aussieht, weiss ich nicht, ich kenne eher Wacholder aus den Alpen. Bedingt durch Schneelast, überhaupt Wetterdruck und natürlich Wildverbiss entwickeln sich da ganz natürlich abenteuerlichste Verwindungen und Verdrehungen. Ich neige dazu, sogar die stark stilisierten «Klumpenstämmchen, die man durch sehr frühes Drahten und Zusammendrücken erzielt, für natürlich inspiriert zu halten. Eine Möglichkit ist es jedenfalls, im Gegensatz zum Propfen die sicherere. Ob es dir persönlich gefällt, ist eine andere Frage, was «gute Gestaltung» ist, nochmal eine andere.
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- fliegenwippi
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
@ Rudolf: Vielen lieben Dank für deine Zuversicht, ich werde jetzt sowieso mal alles wachsen lassen und schauen wie der Baum reagiert, dass es ein langer Weg wird, dessen war ich mir beim Sammeln schon bewusst.
@ Dieter
ein Propfen würde ich gerne, wenn es geht vermeiden, Walter meinte dass das bei ihm noch nie wirklich funktioniert hat, ich weiß das es gemacht wird und auch funktionieren kann, aber das trau ich mir nicht zu
@ Andreas
Lieber Andreas, danke für deine Ausführungen, hast du vielleicht ein paar Bilder aus der Natur oder von einem Baum von dir, wie man sich das vorstellen kann?
Danke im Voraus und lg
Danke dass ihr diesen Thread so interessant gestaltet
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@ Dieter
ein Propfen würde ich gerne, wenn es geht vermeiden, Walter meinte dass das bei ihm noch nie wirklich funktioniert hat, ich weiß das es gemacht wird und auch funktionieren kann, aber das trau ich mir nicht zu
@ Andreas
Lieber Andreas, danke für deine Ausführungen, hast du vielleicht ein paar Bilder aus der Natur oder von einem Baum von dir, wie man sich das vorstellen kann?
Danke im Voraus und lg
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"Mittelwege sind leider nicht golden, sonst wären sie besser zu finden" (Ernst Reinhardt)
- Andreas Ludwig
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
Bilder bringen nicht viel. Ich habe die nie gross fotografiert, die sehen allesamt etwa aus wie hier – Grüne Wuschel am Boden in unruhiger Umgebung. Strukturen sieht man nur, wenn man hingeht und das auseinanderbiegt.
Was gestaltete Bäume angeht, empfehle ich dir eine Ausstellung zu besuchen. Die Idee ist, so zu drahten, dass es aus der Distanz als kompakte Krone wirkt, das Gün verdeckt die Spaghetti. Diese sind Verkürzungen der Treibe, weniger Gestatungsmerkmal. Das siehst du etwa bei diesen Beispielen.Da wurde bei fast jedem lange und intensiv gedrahtet. Da reicht anschauen nicht, da muss man rein sehen.
Was gestaltete Bäume angeht, empfehle ich dir eine Ausstellung zu besuchen. Die Idee ist, so zu drahten, dass es aus der Distanz als kompakte Krone wirkt, das Gün verdeckt die Spaghetti. Diese sind Verkürzungen der Treibe, weniger Gestatungsmerkmal. Das siehst du etwa bei diesen Beispielen.Da wurde bei fast jedem lange und intensiv gedrahtet. Da reicht anschauen nicht, da muss man rein sehen.
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
Hallo Markus
Wenn Du es dennoch (mit Hilfe) versuchen möchtest,
kann ich Dir einen Shinpaku (alter Steckling) schicken (natürlich kostenlos).
Dann könntest Du es versuchen,
und wenn es nicht klappt, ist auch kein Schaden entstanden.
Jetzt halte ich mich raus
schönes Wochenende Dieter
Wenn Du es dennoch (mit Hilfe) versuchen möchtest,
kann ich Dir einen Shinpaku (alter Steckling) schicken (natürlich kostenlos).
Dann könntest Du es versuchen,
und wenn es nicht klappt, ist auch kein Schaden entstanden.
Jetzt halte ich mich raus
schönes Wochenende Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
- Köhler Rudolf
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
Hallo,
ich habe eine andere Meinung zu diesem Baum.
Das ist kein Spaghetti Bonsai. Das ist ein Baum in der Entwicklung.
Man muss auch nicht pfropfen. Wenn, dann muss man das gesamt Laub wechseln.
Der Baum ist nicht fertig gebogen. Die Äste sind noch nicht an der richtigen Stelle. Warum auch?
In diesem Stadium muss man nur das Grün so stellen, dass es viel Licht und Sonne bekommt.
Wie bereits gesagt, muss er jetzt gepflegt werden. Ich würde ihn -wie schon so oft gesagt- nur auf Wachstum bringen.
Das ist ein sehr langer Weg. Bisher wurde nur der erste , kleine Schritt gemacht.
ich habe eine andere Meinung zu diesem Baum.
Das ist kein Spaghetti Bonsai. Das ist ein Baum in der Entwicklung.
Man muss auch nicht pfropfen. Wenn, dann muss man das gesamt Laub wechseln.
Der Baum ist nicht fertig gebogen. Die Äste sind noch nicht an der richtigen Stelle. Warum auch?
In diesem Stadium muss man nur das Grün so stellen, dass es viel Licht und Sonne bekommt.
Wie bereits gesagt, muss er jetzt gepflegt werden. Ich würde ihn -wie schon so oft gesagt- nur auf Wachstum bringen.
Das ist ein sehr langer Weg. Bisher wurde nur der erste , kleine Schritt gemacht.
Grüße
Rudi K.
Rudi K.
- Andreas Ludwig
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
fliegenwippi – du hast ja um Rat gebeten. Darum fasse ich mal zusammen, was wir haben.
Es gibt jetzt drei grob umrissene Konzepte fürs Vorgehen:
- Schneiden und Propfen. WP hat darauf hingewiesen, dass das nicht ohne ist. Es gibt zwar japanische Bonsaischulen, die praktisch nichts anderes machen und erfolgreich. Was aber nicht bedeutet, dass es jedem so locker gelingt.
- Durchwachsen lassen, damit sich Grün entwickelt. Da muss man aufpassen, dass man sich nicht einredet, dadurch eine Gestaltung ohne eigenes Zutun zu kriegen. Irgendwann musst du weiterdrahten.
- die Spaghetti-Methode. Sie hat den Vorteil, relativ schnell zu einer kompakten Krone zu führen und bietet viel Gestaltungsmöglichkeiten. Aber es sind halt Spaghetti, man erkennt den massiven Eingriff.
Nachdem so viel Vorarbeit am Baum geleistet worden ist, sehe ich keinen Grund für weitere, exotischere Varianten (damit niemand etwa empfiehlt, da mal abzumoosen oder eine Kaskade draus zu machen – gibts ja auch...). Ich denke, es wird auf eine Mischform hinauslaufen: Die Grünentwicklung ist als Notwendigkeit unbestritten, die Frage, wohin mit den langen Trieben kannst du bis dahin in Ruhe überlegen.
Es gibt jetzt drei grob umrissene Konzepte fürs Vorgehen:
- Schneiden und Propfen. WP hat darauf hingewiesen, dass das nicht ohne ist. Es gibt zwar japanische Bonsaischulen, die praktisch nichts anderes machen und erfolgreich. Was aber nicht bedeutet, dass es jedem so locker gelingt.
- Durchwachsen lassen, damit sich Grün entwickelt. Da muss man aufpassen, dass man sich nicht einredet, dadurch eine Gestaltung ohne eigenes Zutun zu kriegen. Irgendwann musst du weiterdrahten.
- die Spaghetti-Methode. Sie hat den Vorteil, relativ schnell zu einer kompakten Krone zu führen und bietet viel Gestaltungsmöglichkeiten. Aber es sind halt Spaghetti, man erkennt den massiven Eingriff.
Nachdem so viel Vorarbeit am Baum geleistet worden ist, sehe ich keinen Grund für weitere, exotischere Varianten (damit niemand etwa empfiehlt, da mal abzumoosen oder eine Kaskade draus zu machen – gibts ja auch...). Ich denke, es wird auf eine Mischform hinauslaufen: Die Grünentwicklung ist als Notwendigkeit unbestritten, die Frage, wohin mit den langen Trieben kannst du bis dahin in Ruhe überlegen.
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- fliegenwippi
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Re: Wacholder Großstadtyamadori Projekt
Lieber Andreas, lieber Rudolf, lieber Dieter,
vielen Dank für eure Vorschläge und Meinungen, noch freut das ungemein, wie interessant die Gestaltung diskutiert wird.
Jetzt werd ich mich mal um den Baum in Bezug auf Pflege kümmern und schauen welchen Zuwachs er bis nächsten Sommer bekommt. Dann entscheide ich über das weitere Vorgehen. Ich werde euch weiter berichten und aktuelle Bilder nächstes Jahr posten.
@ Dieter: Tausend Dank für dein Angebot, ich hätte sehr gerne ein paar Stecklinge, möchte die aber auf jedenfall was dafür zahlen, bitte schicke mir deine Daten per PN
Liebe Grüße
Markus
vielen Dank für eure Vorschläge und Meinungen, noch freut das ungemein, wie interessant die Gestaltung diskutiert wird.
Jetzt werd ich mich mal um den Baum in Bezug auf Pflege kümmern und schauen welchen Zuwachs er bis nächsten Sommer bekommt. Dann entscheide ich über das weitere Vorgehen. Ich werde euch weiter berichten und aktuelle Bilder nächstes Jahr posten.
@ Dieter: Tausend Dank für dein Angebot, ich hätte sehr gerne ein paar Stecklinge, möchte die aber auf jedenfall was dafür zahlen, bitte schicke mir deine Daten per PN
Liebe Grüße
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