Hallo zusammen,
nach langer Zeit habe ich auf meinem Balkon wieder eine kleine Rose. Über den Stein gepflanzt, nett anzuschauen.
Nachdem Kulturrosensorten mit der hohen Luftfeuchte bei mir nicht klargekommen waren (Verpilzungen bis zum Absterben), dachte ich mir, es mal mit einer Wildrose oder einem Wildrosenhybrid probieren zu können.
Meine Rose hat winzige Blätter und auch die Blüten sind extrem klein. Als Knospe vielleicht gerade mal linsengroß, als Blüte etwa erbsengroß. Die Triebe sind kaum merklich bewehrt, eigentlich erinnere ich mich gar nicht an markante Dornen.
Meine Idee vor der Blütezeit war, dass es eine "Rosa multiflora nana" sein könnte, so was hatte ich im Garten, sieht aber als Bonsai besser aus als als "große" Rose.
Nun blüht die Nana weiß und meine Bonsai-Rose rosa. Hat einer von euch eine Idee, was es für eine Sorte sein könnte? Es sind Blütensrispen und daher denke ich, dass es in den Multiflora-Bereich gehen kann. Sie blüht auch ca. zwei Wochen später als meine Gartenrosen früher... Also Ende Mai/Anfang Juni. Der Duft ist eher "unauffällig", was auch daran liegen kann, dass bei den aktuell hohen Temperaturen der Zeitraum zwischen Knospe mit erkennbarem Blütenblatt und einer verblühten Blüte nur ein halber Tag liegt. Bestäuber habe ich keine Beobachten können.
Ich bin dankbar für jede Idee!
Frage an die Rosenfreund:innen: Was ist das für eine Sorte?
Frage an die Rosenfreund:innen: Was ist das für eine Sorte?
LIebe Grüße, Stefan
Re: Frage an die Rosenfreund:innen: Was ist das für eine Sorte?
Hallo Stefan,
eine Multiflora sehe ich in deiner Rose nicht. Du lässt dich da wohl zu stark vom lateinischen leiten. viele Rosen sind vielblütig Google mal Rosa moschata. Die hat bedeutend mehr Blüten als dein Exemplar und da war die Blütendichte bei der Namensgebung nicht massgebend.
ich kann mir vorstellen dass es eine Hybride aus dieser Linie ist (statt der multiflora).
Ein Freund hat diese Zuchtrose (vielleicht die Blüte noch einen Tick dunkler) bei sich auf dem Balkon. ich bin morgen zufällig da eingeladen. vielleicht weiss er noch wie sie heisst. Dann hättest du einen Anhaltspunkt.
Viele Grüsse
Ro
eine Multiflora sehe ich in deiner Rose nicht. Du lässt dich da wohl zu stark vom lateinischen leiten. viele Rosen sind vielblütig Google mal Rosa moschata. Die hat bedeutend mehr Blüten als dein Exemplar und da war die Blütendichte bei der Namensgebung nicht massgebend.
ich kann mir vorstellen dass es eine Hybride aus dieser Linie ist (statt der multiflora).
Ein Freund hat diese Zuchtrose (vielleicht die Blüte noch einen Tick dunkler) bei sich auf dem Balkon. ich bin morgen zufällig da eingeladen. vielleicht weiss er noch wie sie heisst. Dann hättest du einen Anhaltspunkt.
Viele Grüsse
Ro
Sind diese Blumen künstlich? - Natürlich.
Also natürlich oder künstlich? - Natürlich künstlich!
Also natürlich oder künstlich? - Natürlich künstlich!
Re: Frage an die Rosenfreund:innen: Was ist das für eine Sorte?
Danke Ro,
von Rosennamen lasse ich mich nicht leiten. Zur Not nennen wir die Multiflora bei ihrem deutschen Namen, Büschelrose. Aber Mutliflora ist halt der lateinische Name. Die R.mochata ist in den Blüten viel zu groß; bis zu 10x größer als meine. Es sind Rispen, auch wenn man die auf dem Bild nicht so sieht, und die R.m.nana hatte ich haufenweise im Garten. Die sind - bis auf die Blüte - nahezu identisch. Sehen halt im Garten nicht gut aus. Blühen aber tapfer. Die Multiflora ist eine solide Unterlage für viele Kletterrosen, die M. nana wuchs - wie diese hier - bei mir eher strauchartig. Multiflorahybriden (etwa die Guirlande d'Amour) hatte ich auch jahrelang. Die normale Multiflora kann man nur mit einem Räumpanzer entfernen, will man sie loswerden, die Hybriden sind leichter zu entfernen. Bis auf einzelne Kletterrosen von Barbier, da sind einige sehr sperrig (etwa die Alberic, die Albertine ist hingegen schwächerwüchsig).
Ich hatte so um die 60 verschiedene Hybriden, aber eben niemals eine rosablühende Nana. Auch für eine normale Multiflora ist sie zu klein.
Manchmal braucht es die Hagebutte für eine sichere Bestimmung, aber ob es eine Bestäubung (durch Insekten oder Wind) gegeben hat, kann ich nicht sagen; gesehen habe ich kein Insekt.
Ich tippe auf starke Wildrosengene, denn Kulturrosen sind für meinen Balkon zu empfindlich. Und ich weiß aus meinen Rosenjahren, dass manche Rosen - im Rahmen einer gewissen Amplitude - jedes Jahr auch ein bißchen anders blühen können.
Die Rose ist unveredelt und eben auch nicht verpilzt, was beides für eine Wildrose(nhybride) spricht. Von den beiden (Wildrosen-)Unterlagen, die ich kenne, ist es aber keine. Die wären auch zu groß. Zudem ist sie sehr schattenverträglich, was für die M.nana spricht - und auch für die Mochata. Beide sind sicher perfekt für schwierige Standorte. Allerdings duftet meine Rose nicht.
Da Rosen super leicht hybridisieren, kann es auch sein, dass ich die Sorte niemals herausfinde. Das kenne ich schon von meinen Gartenrosen. Zudem ist die Zahl der rosafarbenen Rosen ohenhin Legion. Ich hatte mich mal irgendwann auf Züchtungen von Rudolf Geschwind und kroatische Züchtungen spezialisiert, weil sie für das Mikroklima in meinem Garten perfekt waren, aber selbst da gab es so viele Ähnlichkeiten, dass einzelne Sorten gar nicht mehr "rein" vorhanden waren.
Ich denke, ich habe einfach nur irgendeine rosa Rose und sollte mich daran erfreuen, dass dieser Bonsai ein Mysterium bleiben wird.
Meine Hoffnung war, dass jemand sich für Rosenbonsai interessiert und nach meiner Beschreibung sofort eine Idee hat. Zumindest die M.nana-Gene sind stark, denn übers Jahr hat die Rose stets nur sehr kleine Blätter und ist ähnelt einfach keiner normalen Gartenrose. R.rouletti käme von der Größe her hin, aber die haben eine dunklere Blütenfarbe und starrere Triebe; vielleicht wäre eine R.mutabilis als Vorfahrin denkbar, denn sie sind auch sehr rasch im Abblühen und sie hat auch einen eher lockeren Aufbau.
von Rosennamen lasse ich mich nicht leiten. Zur Not nennen wir die Multiflora bei ihrem deutschen Namen, Büschelrose. Aber Mutliflora ist halt der lateinische Name. Die R.mochata ist in den Blüten viel zu groß; bis zu 10x größer als meine. Es sind Rispen, auch wenn man die auf dem Bild nicht so sieht, und die R.m.nana hatte ich haufenweise im Garten. Die sind - bis auf die Blüte - nahezu identisch. Sehen halt im Garten nicht gut aus. Blühen aber tapfer. Die Multiflora ist eine solide Unterlage für viele Kletterrosen, die M. nana wuchs - wie diese hier - bei mir eher strauchartig. Multiflorahybriden (etwa die Guirlande d'Amour) hatte ich auch jahrelang. Die normale Multiflora kann man nur mit einem Räumpanzer entfernen, will man sie loswerden, die Hybriden sind leichter zu entfernen. Bis auf einzelne Kletterrosen von Barbier, da sind einige sehr sperrig (etwa die Alberic, die Albertine ist hingegen schwächerwüchsig).
Ich hatte so um die 60 verschiedene Hybriden, aber eben niemals eine rosablühende Nana. Auch für eine normale Multiflora ist sie zu klein.
Manchmal braucht es die Hagebutte für eine sichere Bestimmung, aber ob es eine Bestäubung (durch Insekten oder Wind) gegeben hat, kann ich nicht sagen; gesehen habe ich kein Insekt.
Ich tippe auf starke Wildrosengene, denn Kulturrosen sind für meinen Balkon zu empfindlich. Und ich weiß aus meinen Rosenjahren, dass manche Rosen - im Rahmen einer gewissen Amplitude - jedes Jahr auch ein bißchen anders blühen können.
Die Rose ist unveredelt und eben auch nicht verpilzt, was beides für eine Wildrose(nhybride) spricht. Von den beiden (Wildrosen-)Unterlagen, die ich kenne, ist es aber keine. Die wären auch zu groß. Zudem ist sie sehr schattenverträglich, was für die M.nana spricht - und auch für die Mochata. Beide sind sicher perfekt für schwierige Standorte. Allerdings duftet meine Rose nicht.
Da Rosen super leicht hybridisieren, kann es auch sein, dass ich die Sorte niemals herausfinde. Das kenne ich schon von meinen Gartenrosen. Zudem ist die Zahl der rosafarbenen Rosen ohenhin Legion. Ich hatte mich mal irgendwann auf Züchtungen von Rudolf Geschwind und kroatische Züchtungen spezialisiert, weil sie für das Mikroklima in meinem Garten perfekt waren, aber selbst da gab es so viele Ähnlichkeiten, dass einzelne Sorten gar nicht mehr "rein" vorhanden waren.
Ich denke, ich habe einfach nur irgendeine rosa Rose und sollte mich daran erfreuen, dass dieser Bonsai ein Mysterium bleiben wird.
Meine Hoffnung war, dass jemand sich für Rosenbonsai interessiert und nach meiner Beschreibung sofort eine Idee hat. Zumindest die M.nana-Gene sind stark, denn übers Jahr hat die Rose stets nur sehr kleine Blätter und ist ähnelt einfach keiner normalen Gartenrose. R.rouletti käme von der Größe her hin, aber die haben eine dunklere Blütenfarbe und starrere Triebe; vielleicht wäre eine R.mutabilis als Vorfahrin denkbar, denn sie sind auch sehr rasch im Abblühen und sie hat auch einen eher lockeren Aufbau.
LIebe Grüße, Stefan
Re: Frage an die Rosenfreund:innen: Was ist das für eine Sorte?
So, ich habe jetzt von einem asiatischen Rosenfreund einen interessanten Tipp erhalten:
Es dürfte sich um eine koreanische Rose handeln (Bunhong Jangmi - leider habe ich keinen lateinischen Namen erhalten), was angesichts der Händlerangabe über die Herkunft des Bonsai zu 100% passt.
Wenn man "Jangmi" googelt, findet man eine Tapete mit dem Bild einer Rose, die meinem Bonsai gleicht.
Da diese Rose als Gartenrose in Europa wohl sehr selten ist - oder unbekannt - und nur als Bonsai verwendet wird, habe ich sie unter den mir bekannten Arten auch nicht finden können. Sie ist so winzig, dass ich mir auch keine andere Nutzung denn als Bonsai vorstellen kann.
Ich bin erleichtert, dass ich zumindest etwas über die Rose erfahren habe, sie aber weiterhin eine exotische Unbekannte für mich bleibt. In der Welt der Rosen, die ich über Jahre hinweg geniessen konnte, gibt es eben auch jenseits der Gartenformen immer noch Überraschungen. Nachdem ich hier meine Frage gepostet hatte, war ich schon auf mich selbst sauer: In den Rosenforen sind Nachfragen nach dem Sortennamen für eine rosa Rose ungefähr genauso spannend wie Fragen nach dem Wetter. Mit dem heutigen Hinweis habe ich überhaupt nicht gerechnet.
Es dürfte sich um eine koreanische Rose handeln (Bunhong Jangmi - leider habe ich keinen lateinischen Namen erhalten), was angesichts der Händlerangabe über die Herkunft des Bonsai zu 100% passt.
Wenn man "Jangmi" googelt, findet man eine Tapete mit dem Bild einer Rose, die meinem Bonsai gleicht.
Da diese Rose als Gartenrose in Europa wohl sehr selten ist - oder unbekannt - und nur als Bonsai verwendet wird, habe ich sie unter den mir bekannten Arten auch nicht finden können. Sie ist so winzig, dass ich mir auch keine andere Nutzung denn als Bonsai vorstellen kann.
Ich bin erleichtert, dass ich zumindest etwas über die Rose erfahren habe, sie aber weiterhin eine exotische Unbekannte für mich bleibt. In der Welt der Rosen, die ich über Jahre hinweg geniessen konnte, gibt es eben auch jenseits der Gartenformen immer noch Überraschungen. Nachdem ich hier meine Frage gepostet hatte, war ich schon auf mich selbst sauer: In den Rosenforen sind Nachfragen nach dem Sortennamen für eine rosa Rose ungefähr genauso spannend wie Fragen nach dem Wetter. Mit dem heutigen Hinweis habe ich überhaupt nicht gerechnet.
LIebe Grüße, Stefan
Re: Frage an die Rosenfreund:innen: Was ist das für eine Sorte?
Hallo Stefan,
das ist sehr interessant.
Ein Freund, dessen Frau Südkoreanerin ist, meinte der Name bedeute wohl "Rosafarbene Rose". Das gibt im Netz nicht gerade viel her. Vielleicht finde ich in meiner Rosenfiebel etwas zu koreanischer Rose. Ich vermute aber, dass dies keine wichtige Art für die Züchtung war (wie z.B. die Chinarose). Der Begriff Rose ist oft in der Umgangssprache Synonym für Blume. Und Korea hat den (winterharten) Hibiskus als Nationalblume, dessen Blüte oft auch als "Rose" bezeichnet wird.
Die Rose auf dem Balkon eines Freundes sieht in der Blüte ähnlich aus und hat auch die flachen Blüten mit den umgeschlagenen Blütenblättern. Es ist aber eine Zwergrosensorte mit vielen Dornen. Also ganz anders als du beschrieben hattest.
Ich wünsche dir viel Freude damit. Meine Multiflora, eine wie mir scheint Wildart hat knapp 2 cm grosse Blüten. Sie stammt aus einem Steckholz aus einem Naturpark. Ich liebe sie vorallem wegen den hübschen feinen Hagebutten.
das ist sehr interessant.
Ein Freund, dessen Frau Südkoreanerin ist, meinte der Name bedeute wohl "Rosafarbene Rose". Das gibt im Netz nicht gerade viel her. Vielleicht finde ich in meiner Rosenfiebel etwas zu koreanischer Rose. Ich vermute aber, dass dies keine wichtige Art für die Züchtung war (wie z.B. die Chinarose). Der Begriff Rose ist oft in der Umgangssprache Synonym für Blume. Und Korea hat den (winterharten) Hibiskus als Nationalblume, dessen Blüte oft auch als "Rose" bezeichnet wird.
Die Rose auf dem Balkon eines Freundes sieht in der Blüte ähnlich aus und hat auch die flachen Blüten mit den umgeschlagenen Blütenblättern. Es ist aber eine Zwergrosensorte mit vielen Dornen. Also ganz anders als du beschrieben hattest.
Da hast du nin einen Spalt Licht ins Dunkel gebracht. Aber ich denke trotz allem ist das wichtigste, dass du dich an der Rose erfreuen kannst.Ich denke, ich habe einfach nur irgendeine rosa Rose und sollte mich daran erfreuen, dass dieser Bonsai ein Mysterium bleiben wird.
Ich wünsche dir viel Freude damit. Meine Multiflora, eine wie mir scheint Wildart hat knapp 2 cm grosse Blüten. Sie stammt aus einem Steckholz aus einem Naturpark. Ich liebe sie vorallem wegen den hübschen feinen Hagebutten.
Sind diese Blumen künstlich? - Natürlich.
Also natürlich oder künstlich? - Natürlich künstlich!
Also natürlich oder künstlich? - Natürlich künstlich!
Re: Frage an die Rosenfreund:innen: Was ist das für eine Sorte?
Ja, gärtnerisch hat die Rose meines Bonsais m.E. überhaupt keine Bedeutung für europäische Rosenzuchten (sonst wäre sie mir wohl auch schon viel früher aufgefallen). Aber gestern habe ich online bestimmt fünf, sechs andere Bonsairosen gesehen, die exakt diese Blüten hatten. Und auch alle sehr schnell verblüht aussahen. Offenbar exakt die gleiche Sorte und vielleicht auch alle aus derselben koreanischen Linie. Rosen sind ja besseres Unkraut und leicht durch Stecklinge vermehrbar. Für die kommerzielle Nutzung prima geeignet. Dass man "meine" dann ausgerechnt auch "rosa Rose" nennt bedeutet ja leider auch, dass man eigentlich gar nicht mehr über sie sagen kann oder möchte - und dass sie eben auch "nur so nebenbei" in einer Gärtnerei mitwächst.
Es ist nun leider keine wirklich hübsche Rose. Niedlich auch außerhalb der Blüte - oder eher: vor allem außerhalb, was gut ist bei Shohin. Aber die Blüte? Die Knospen von vorgestern waren gestern schon verblüht. Mit "Rosen" verbindet man traditionell - auch in Zeiten heißer werdender Sommer - doch ein paar Tage Entwicklung. Und ein paar schöne Knospen. Gerne auch mal dramatische Farben oder Nuancen beim Verblühen. Oder auch eine Spur Duft. Ein bißchen wie bei der Mume, wo die Knospen und die ganz junge Blüte schön sind. Bei anderen Rosen, die ich vor ein paar Jahren als Bonsai gesehen habe, war klar eine Veredlungsstelle zu sehen und der beeindruckende "Stamm" eigentlich die Neagari-Wurzel der Unterlage. Da war auch das Laub viel größer.
Da "meine" Rose sehr kleines Laub hat, sehr schattenverträglich ist und auch recht süß aussieht irgendwie, werde ich mir vielleicht in den kommenden Jahren noch eine weitere holen - sofern sie mir zufällig auffällt. Sie gedeiht bei mir und ist nett, das reicht mir eigentlich auch schon.
Es ist nun leider keine wirklich hübsche Rose. Niedlich auch außerhalb der Blüte - oder eher: vor allem außerhalb, was gut ist bei Shohin. Aber die Blüte? Die Knospen von vorgestern waren gestern schon verblüht. Mit "Rosen" verbindet man traditionell - auch in Zeiten heißer werdender Sommer - doch ein paar Tage Entwicklung. Und ein paar schöne Knospen. Gerne auch mal dramatische Farben oder Nuancen beim Verblühen. Oder auch eine Spur Duft. Ein bißchen wie bei der Mume, wo die Knospen und die ganz junge Blüte schön sind. Bei anderen Rosen, die ich vor ein paar Jahren als Bonsai gesehen habe, war klar eine Veredlungsstelle zu sehen und der beeindruckende "Stamm" eigentlich die Neagari-Wurzel der Unterlage. Da war auch das Laub viel größer.
Da "meine" Rose sehr kleines Laub hat, sehr schattenverträglich ist und auch recht süß aussieht irgendwie, werde ich mir vielleicht in den kommenden Jahren noch eine weitere holen - sofern sie mir zufällig auffällt. Sie gedeiht bei mir und ist nett, das reicht mir eigentlich auch schon.
LIebe Grüße, Stefan
