Mondphasen

Alles andere was zu Bonsai passt.
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Ingolf
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Beitrag von Ingolf »

mohan hat geschrieben:Lächelt denn auch jemand über Ebbe und Flut? :roll:
Da lächelt niemand, denn Ebbe und Flut sind Auswirkungen von der Schwerkraft des Mondes. Diese hängt davon ab, welcher Teil der Erde gerade nahe (oder besonders weit) zum Mond steht. Ob sie Auswirkungen auf die Pflanzen hat, steht auf einem anderen Blatt. Für wahrscheinlich halte ich das nicht, denn der Wechsel findet 2x täglich statt.

Die Mondphasen dagegen sind die für uns sichtbaren Reflektionen des Sonnenlichtes von der Mondoberfläche.
Zum Vergleich auf Erden: Ihr steht vor einem Baumstamm, der voll im Sonnenlicht liegt(Vollmond)
Dann geht Ihr 1/4 Kreis um den Baum herum; die Hälfte des Stammes liegt im Schatten (Halbmond).
Jetzt noch einmal 1/4, der gesamte Stamm hat Schatten. Hat er natürlich nicht, denn die Sonne scheint immer noch. Nur könnt Ihr von Eurem jetztigen Standpunkt nur noch den Schatten sehen (Neumond)
Meint Ihr, daß dabei geheimnisvolle Kräfte wirken?
Grüße! Ingolf
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geisige Heckenzüchterin
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Beitrag von geisige Heckenzüchterin »

Hi,

vor Jahren als der Mondphasen-ran seinen Höhepunkt hatte habe ich mich auch anstecken lassen und habe einige Bücher zu diesem Thema gelesen. Damals hieß es auch nicht "der Mond" sondern in der, hauptsächlich weiblichen, Szene "die Mondin" :roll: Nächtelang habe ich den Mond in all seinen Phasen beobachtet und habe doch die eine oder andere herrliche Mondfinsterniss beobachten können.

Doch was haben die Mondphasen mit der Pflanzenwelt zu tun: Mal sehen ob ich es noch zusammen kriegen, ist ja schon einige Jährchen her:

Es gibt einmal den abnehmenden und den zunehmenden Mond. In der abnehmenden Phase ziehen sich die Pflanzensäfte zurück . Wobei hingegen die Säfte vermehrt steigen wenn sich der Mond in der zunehmende Phase befindet, die Pflanzen treiben kräftiger aus.

Grundregel der Mondphasen für die Pflanzen:

Die Pflanzen atmen bei abnehmendem Mond ein und sammeln Energie, wobei sich ihre Kräfte mit den Säften in den unteren Pflanzenteile konzentrieren. Bei zunehmendem Mond atmen sie aus, so daß ihre Kraft mit den Säften in die oberen Pflanzenteile steigt und das oberirdische Wachstum steigern.

Wenn an dieser Therorie etwas dran ist, dann würde es auf das arbeiten mit den Bonsais folgenden Einfluss haben:

Wünscht man einen starken Wachstum der Äste schneidet man in der zunehmenden Phase oder am besten an Vollmondtagen, sie treiben viel kräftiger und stärker aus. Während ein Wurzelschnitt in der abnehmenden Phase sinnvoller wäre, die Kraft der Pflanze ist nun auf die unteren Teile gerichtet und die Wurzeln wachsen besser.

Fazit: wir haben abnehmenden Mond - Umtopf und Wurzelschnittzeit !!

Grüßle Heike
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Hallo

Ich bin mir auch sicher, daß der Mond einen großen Einfluß auf uns und die Natur hat, nur in wie weit, da Rätsel ich und denke das man dieses Thema nicht Esoterisch angehen sollte sondern Wissenschaftlich. :wink:

Fakt ist das Asiaten und auch die Mönche schon vor Hunderten von Jahren nach den Mondphasen gearbeitet haben.
Ob nun mit Bonsai, in der Medizin oder nur beim Bierbrauen. *prost*

Gruß Frank
Gruß Frank

hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai

Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
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flu
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Beitrag von flu »

Nur mal so zum wissenschaftlichen Hintergrund bezüglich des Mondes aus astronomischer Sicht:

http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml

Aufzeichnung vom 31.01.99 "Wie entstand der Mond?" vom genialen Harald Lesch.

Bild
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Georg
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Beitrag von Georg »

Hallo,
ich muß zugeben, daß ich selbst eigentlich auch so meine Zweifel habe mit dem Einfluß der Mondphasen etc..
Andererseits macht es mich als bekennender Weintrinker stutzig, daß es einem der weltbesten und als solcher auch international geachtesten Winzer, Nicolas Joly, gelingt, mit einer allgemein als ungünstig bezeichneten Rebe (Chenin blanc) mit konsequentester biodynamischer Arbeitsweise incl. der Ernährung seiner eigenen Pferde für natürliche Mistdüngung (wär doch auch was für uns :wink: ) einen der größten Weißweine der Welt zu schaffen (Clos de la Coutee de Serrant).
Da kommen mir schon so Gedanken an die Grenzen der eigenen Vorstellungskraft und vielleicht Kleingeisterei.
So schwierig es mir fällt, solche Überlegungen nachzuvollziehen; ich würde einen Teufel tun, nur weil ich´s nicht nachzuvollziehen im Stande bin, meine Stimme dagegen zu erheben.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

mohan hat geschrieben:
Wolfgang hat geschrieben:
Heike_vG hat geschrieben:Anfangs hielt nicht einmal der Wundverschluss darauf, er wurde einfach weggespült. Am nächsten Tag allerdings waren die Stellen trocken.
Vermutlich werde ich jetzt wieder einmal belächelt ......, aber dieses Phänomen hängt mit der Mondphase zusammen.

Fragt mich aber nun bitte nicht, ob eine Ahornwunde bei zunehmendem Mond mehr *blutet*, als bei Neumond. :oops:
Lächelt denn auch jemand über Ebbe und Flut? :roll:

Hat das denn was damit zu tun? :wink:
MS
Beste Grüße
Martin

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mohan
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Beitrag von mohan »

Hat das denn was damit zu tun?
MS
Womit?
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geisige Heckenzüchterin
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Beitrag von geisige Heckenzüchterin »

mohan hat geschrieben:
Hat das denn was damit zu tun?
MS
Womit?
ich denke mit den Mondphasen natürlich :wink: ! Wenn ich mich richtig ersinne, hat Heike ihren Ahorn vor ca. 1,5 Wochen geschnitten, also bei zunehmendem Mond. D.h. heißt ja gem. der Phasenregel das die Säfte am steigen sind und gem. Regel war der Zeitpunkt falsch gewählt.

mmmh, nun wäre es mal interessant zu beobachten, was nun in der abnehmenden Mondphase passieren würde wenn sie JETZT schneiden würde ! Heike, hast Du noch einige Ästchen übrig um die Theorie zu testen :wink: ?

Grüßle Heike
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mohan
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Beitrag von mohan »

Ich hab mich nur auf die Kraft des Mondes allgemein beziehen wollen.

Selbst gärtner ich nicht nach Mondphasen, will und kann aber nicht ausschliessen, dass sie Auswirkungen auf Flüssigkeiten in Pflanzen haben.

Das von zopf erwähnte Neumondbluten bei Frauen ist ausserdem eine Sache die mir noch aus "Heidenzeiten" bekannt ist. Damals war das bei Frauen so.
Heidnischen Feiertage ( z.B. zur Sommersonnenwende) waren auch " extra so passend gelegt", dass bei den Feierlichkeiten die Befruchtungsrate besonders hoch war.
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geisige Heckenzüchterin
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Beitrag von geisige Heckenzüchterin »

Hi,

ich gärtnere auch nicht nach den Mondphasen und bin eigentlich nur durch Wolfgang wieder darauf gekommen :)

von dem ganzen Humbug wie z.B. Haareschneiden wenn der Mond in der 3 Phase mit Akzentent schräg zur Sonne steht halte ich überhaupt nichts und es ist wie viele Dinge die sich Mensch nicht erklären kann einfach nur Geldmacherei.

Ich denke, daß der Ursprung der Mondphasen damit zu tun hat, das der Mensch in Urzeiten im Einklang mit der Natur lebte. Er beobachtete die Gezeiten, die Jahreszeiten, das Kommen und Gehen und lebte danach. Dieses Wissen ist heute längst nicht mehr so intensiv vorhanden, und eigentlich sind es nur klägliche Überreste wie z.B. die Mondphasentheorie indem der Mensch versucht zurück zur Natur zu finden.

Interessant ist es trotzdem und schön ist er auch - unser Mond !

Gruß Heike
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

mohan hat geschrieben:
Hat das denn was damit zu tun?
MS
Womit?

Dein Brückenschlag von Ebbe und Flut zum "gärtnern mit dem Mond"...
M
Beste Grüße
Martin

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mohan
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Beitrag von mohan »

Martin_S hat geschrieben:
mohan hat geschrieben:
Hat das denn was damit zu tun?
MS
Womit?

Dein Brückenschlag von Ebbe und Flut zum "gärtnern mit dem Mond"...
M
Wie schon erwähnt, die Kraft des Mondes.
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flu
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Beitrag von flu »

Hier wird gerade etwas vollkommen durcheinander geworfen, wie mir scheint.

Der Mond ist immer da. Seine Gravitation wirkt immer auf die Erde, auf die Meere (Ebbe und Flut) und möglicherweise auch auf Pflanzensäfte (was zu beweisen wäre).
Die Mondphase, also die Richtung, von der der Mond von der Sonne beschienen wird bzw. der Winkel von welchem wir auf der Erde das betrachten, hat mit der Gravitation des Mondes nichts zu tun!

Dass das von dem Mond reflektierte Sonnenlicht (die Mondphase) irgend einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum hat ist wissenschaftlich nicht bewiesen.
Dass die Gravitation des Mondes irgend einen Einfluss auf das Pflanzenwachstum hat ist ebensowenig bewiesen .

Beides ist wohl auch sehr zweifelhaft.
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

mohan hat geschrieben:
Martin_S hat geschrieben:
mohan hat geschrieben:Womit?

Dein Brückenschlag von Ebbe und Flut zum "gärtnern mit dem Mond"...
M
Wie schon erwähnt, die Kraft des Mondes.

Schon klar :lol:
Laß mich mal vorsichtig so sagen. Ich mache jetzt über zwanzig Jahre Bonsai, meine Bäume sind meist gesund und wachsen gut, sie folgen dem Weg den ich plane (nicht immer alleine, aber dem geplanten Weg folgen sie). Der Mond hat mich dabei nie interessiert. Und nu'?
M
Beste Grüße
Martin

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mohan
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Beitrag von mohan »

Martin_S hat geschrieben: [Laß mich mal vorsichtig so sagen. Ich mache jetzt über zwanzig Jahre Bonsai, meine Bäume sind meist gesund und wachsen gut, sie folgen dem Weg den ich plane (nicht immer alleine, aber dem geplanten Weg folgen sie). Der Mond hat mich dabei nie interessiert. Und nu'?
M
Ja, nix "und nu'?"´!

Das ist doch schön Martin!
Mach weiter so. :lol:
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