Hallo Walter
Nach Galloway gibt es 5 Stufen des Läufers
Der Anfänger
Der Jogger
Der Wettkämpfer
Der Athlet
Der Langläufer
Alle sind Läufer - aber nur der letztere läuft um des Laufen willens.
mfG Dieter
Ich finde die Bilder vom Walter P. immer eine Bereicherung für dieses Forum. Daß er ambitionierter Baumkürzer ist, weiss hier doch eh jeder, der das Forum einmal aktiv quergelesen hat.
Wem also die Profitexte von ihm nicht zusagen, dem empfehle ich nur die Bilder anzusehen. Diese sind in der Regel gestochen scharf, aus guten Perspektiven fotografiert und (weil aus aller Welt) interessant anzusehen.
Wahnsignal hat geschrieben:....Wem also die Profitexte von ihm nicht zusagen, dem empfehle ich nur die Bilder anzusehen. Diese sind in der Regel gestochen scharf, aus guten Perspektiven fotografiert und (weil aus aller Welt) interessant anzusehen....
Grüße,
das Wahnsignal
!
Und genau jetzt habe ich Walters letztes Posting verstanden
Martin S
Gary hat geschrieben:
Hallo Karsten,
Deine Frage ist im allgemeinen Schlagabtausch etwas untergegangen.
Kurz gesagt: Ja, es ist so wie Du selbst festgestellt hast.
Hauptgrund ist wohl die allgemein größere Gestaltungsmöglichkeit der Nadelgehölze,
gepaart mit großer Ausdruckskraft und hohem Alter.
Die teuersten Bonsai in Japan sind daher übrigens Chinesische Wacholder.
Hallo Gary,
also könnte man vereinfacht es auch so sagen, das sich Nadelgehölze meist schneller durch die allg. größeren Gestaltungsmöglichkeiten (Jin, Shari usw.) zu "alten" Bäumen gestalten lassen?
Wenn dies so wäre, dann könnte man auch behaupten das bei den Gestaltungen das Maximum der Bäume mit der Zeit zu erreichen nicht das Ziel ist sondern einfach ein anversiertes Ziel selbst so "schnell" als Möglich zu erreichen. Da hätte ich aber persönliche Probleme von der Einstellung zu Bonsai mit.
jonesbonsai hat geschrieben:
Da hätte ich aber persönliche Probleme von der Einstellung zu Bonsai mit.
Karsten,
solche Gefühle muss man sich leisten können.
Ich habe übrigens im Vergleich zu den anderen Profis ganz besonders viele Laubbäume. So etwa 50 % der besseren Bäuem bei mir sind Laubbäume. Die meisten haben bloss 10 bis 20 % oder sogar gar keine.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
jonesbonsai hat geschrieben:
Da hätte ich aber persönliche Probleme von der Einstellung zu Bonsai mit.
Karsten,
solche Gefühle muss man sich leisten können.
Hallo Walter,
wer sich keine Gefühle mehr leistet, lebt nicht mehr.
Und ich verstehe Bäume pflegen/gestalten (manche nennen es Bonsai) wie auch andere Hobbys als nichts ernstes, sondern als Sache die Spass machen soll. Man könnte auch sagen es ist eine der schönsten Nebensachen der Welt. Wobei es mindestens so ernsthaft betrieben werden sollte, das die Bäume als Lebewesen keinen bleibenden Schaden (Tod) erleiden sollten.
Ich besitze nur Laubbäume, da man an Ihnen besser den Lauf der Jahreszeiten ablesen kann. Sie sind für mich im Jahresverlauf einfach interessanter von blüte mit Austrieb über Blatt und Astaufbau bis hin zum Herbstlaub. Und der Wechsel der Jahreszeiten ist es, der das Leben in den gemäßigten Klimazonen noch interessant gestaltet. Heiße Wüsten das ganze Jahr hindurch, bekommen wir noch früh genug.
Martin_S hat geschrieben:Eben! "Na und...?"
Wolfgang, glaubst du denn ernsthaft das es in Italien nur Spitzenbonsai gibt und sich da keiner an solche Wachholdern versucht hat? Meinst du wirklich das deren Variante von unserem Penny Markt keine Billigbonsai für die breite Masse anbietet die auch verkauft werden?
Ernsthaft & konsequent geht in anderen Länder auch. Sogar bei uns bzw. bei euch.
Ergo: schauen, staunen, freuen, lernen und weitermachen!
M
Na klar gibt´s diesen "Schrott" auf der ganzen Welt. - Aber die Qualität wird an den Meisterwerken einer Nation gemessen; wohl nicht an den "Penny-Serissen".
Walter Pall hat geschrieben:Was solche Foren so interessant macht, aber auch manchmal so nervt, ist die Vielfalt der Teilnehmer, die da meinen über dieselbe Sache zu sprechen und trotzdem meilenweit aneinander vorbeireden.
Analogie aus dem Sportforum: man stelle sich in einem Läuferforum fogende Mischung vor:
- welche die gehen meinen, wenn sie laufen sagen
- welche die nach 500 Meter Seitenstechen bekommen und nie in ihrem Leben weiter gelaufen sind
- welche, die sogar schon über 2000 Meter in einem Stück gelaufen sind
- welche, die einmal die Woche laufen und im Vergleich zur Normalbevölkerung sehr gut sind
- welche, die an Volksläufen teilnehmen, oder teilnehmen wollen und einen Halmarathon in unter 2:30 Stunden gelaufen sind
- welche, die sogar schon einen Marathon gelaufen sind, in unter sechs Stunden
- welche, die den Marathon in unter 2:30 laufen
- sogar welche, die bei der Weltmeisterschaft teilnehmen und sich Medaillenchancen ausrechnen.
Und alle reden über ihr Gebiet und halten alle anderen für Deppen.
Problem: die erstgenannten sind naturgemäss in der Mehrzahl. Wenn die alle spätergenannten für Deppen erklären, dann meint das also die Mehrzahl. Kein Wunder, dass sich dann einige micht mehr unterhalten wollen - mit den Deppen.
Also was nun?
Ich kenne keinen, der als Weltmeister geboren wurde.
Aber jeder Weltmeister war mal ein Geher und vielleicht auch mal in der Lage eine Meinung zu haben, die er (später) als Weltmeister nicht abgegeben hätte.
Stellt sich mir die Frage, welcher Nation gehört die 'Mona Lisa'? Ideel gesehen meiner Meinung nach eigentlich allen, auch wenn der Künstler aus Italien kommt und die Franzosen z.Z. die Verantwortung dafür tragen.
Ich vermute eh stark, dass italienische, deutsche oder finnische Bonsai im globalen Kontext überwiegend schlicht als europäische Gestaltungen betrachtet werden. So ist in englischsprachigen Foren bezeichnender Weise auch selten von einem wie auch immer gearteten italienischen oder deutschen Einfluss auf die Bonsaiszene die Rede sondern allenthalben von einem europäischen.
Sorry, aber was daran so lustig bzw. unverständlich sein soll, ist mir schleierhaft ........
...dass italienische, deutsche oder finnische Bonsai im globalen Kontext überwiegend schlicht als europäische Gestaltungen betrachtet werden.
Sich hinter dem Wort "europäisch" zu verstecken, damit man sich nicht eingestehen muss, dass die deutschen Gestaltungen leider nicht mehr die führende Rolle in Europa spielen, finde ich ein bisschen belustigend.
Ist es denn soooo schwer, sich einzugestehen, dass die führende Rolle in der europäischen Bonsaiszene schon lange die Italiener, Spanier und Engländer eingenommen haben Wer das noch nicht bemerkt haben sollte, darf in seinem Kämmerchen ruhig weiter träumen! (das gilt nicht dir, Ulf...)
jonesbonsai hat geschrieben:Hallo Gary,
also könnte man vereinfacht es auch so sagen, das sich Nadelgehölze meist schneller durch die allg. größeren Gestaltungsmöglichkeiten (Jin, Shari usw.) zu "alten" Bäumen gestalten lassen?
Wenn dies so wäre, dann könnte man auch behaupten das bei den Gestaltungen das Maximum der Bäume mit der Zeit zu erreichen nicht das Ziel ist sondern einfach ein anversiertes Ziel selbst so "schnell" als Möglich zu erreichen. Da hätte ich aber persönliche Probleme von der Einstellung zu Bonsai mit.
Hallo Karsten,
bzgl. Deiner persönlichen Probleme mit Einstellungen kann ich Dir nicht helfen, doch das meiste hast Du schon völlig richtig erkannt.
Vielleicht eine kleine Anmerkung noch: Das "schnelle" erreichen eines anvisierten Ziels ist profitmäßig betrachtet sicherlich vorrangig. Es wäre schön wenn es jedoch hinter dem ideellen Ziel der "größtmöglichen Gestaltung" zurückstehen würde.
Das gestaltbare Maximum sollte immer das oberstes Ziel sein und ist somit auch der Maßstab von Wertigkeiten. In Summe lässt sich dieses Ziel mit Nadelbäumen keineswegs schneller erreichen - eher mit den Laubbäumen - liegt aber absolut betrachtet bei Koniferen höher. (Meinung der maßgebenden Masse!)