Einfach spektakulär, der Baum an sich,
in Verbindung mit der Schale ...
aber am meisten beeindruckt mich,
dass diese Linde aus einfachstem Material,
durch hohe Handwerkskunst und ästhetisches Empfinden so (in dieser außerordentlichen Qualität) geschaffen wurde
... und live ist das Ganze noch um einiges besser.
Viele Grüße
Holger
Ein kritisches Hinterfragen der eingestellten Bäume ist ausdrücklich erwünscht.
was du dem Rohling seit 2013 abgerungen hast, dem kann ich nur absoluten Respekt zollen und wenn ich die Entwicklung mit der Linde # 8 von Walter Pall vergleiche, nur umsomehr.
Gruß Bonsaifred
„Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.“
Heinz Rühmann
Die Linde ist ein Wahnsinn schon auf den Bildern und wenn man überleget wie sie Leif aussieht.
In so kurze Zeit aus einfachen Material entwickelt, große Respekt.
Um den Baum nun noch weiter zu bringen, zeigte ich die Linde am letzten Wochenende Marc Noelanders. Dabei entstand dieses Bild, bei dem man auch ganz gut die Größenverhältnisse sehen kann. Es gingen zwei, drei größere Äste raus. Der Rest war eher Feinarbeit.
Dateianhänge
Workshop Marc 1.jpg (94.2 KiB) 2218 mal betrachtet
Hey Roy, das ist schon eine ziemliche Wahnsinnsqualität, die Du hier zeigst. Ich glaube nicht, dass ich übertreibe, wenn ich sage, dass dieser Baum wohl zu den weltweit besten Bonsailinden gehört. Was mich echt interessiert: Bei der Verzweigungsreife und der Großblättrichkeit der Art, wie willst Du den Baum in dieser Qualität dauerhaft erhalten?
LG, Lutz
Lutz Marx hat geschrieben: 07.11.2022, 16:55
Was mich echt interessiert: Bei der Verzweigungsreife und der Großblättrichkeit der Art, wie willst Du den Baum in dieser Qualität dauerhaft erhalten?
LG, Lutz
Ich denke auch etwa so, wie ich ihn aufgebaut hab, nur vielleicht noch langsamer. Die Herausforderung wird sein, dass Wachstum bis auf ein Minimum zu begrenzen, aber das bei voller Gesundheit. Es wird jedoch im Laufe der Jahre, wie bei vielen Laubbäumen so sein, das sie mit den Jahren und Jahrzehnten dann doch größer werden müssen, weil die Proportionen dann innerhalb der Verjüngung der Äste nicht mehr glaubhaft sind oder es abgehackt wirkt. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich auch ein totaler Rückschnitt und kompletter Neuaufbau, aber davon bin ich noch einige Jahrzehnte entfernt und es sollte auch nur ein Mittel sein, wenn die Form nicht mehr zu halten ist und die Qualität sich deutlich verschlechtert. Was vielleicht ebenfalls noch erwähnenswert wäre, ist, dass die Verzweigungsdichte und die Feinheit des Wuchses stark von den genetischen Grundvoraussetzungen abzuhängen scheint. Das ist ja bei anderen Arten zu beobachten. Bei Linden scheint das auch deutlich ausgeprägt zu sein. Ich habe andere Linden, bei denen ich mich etwas schwerer tue, aber auch ich experimentiere immer noch herum und verändere meine Pflegeeingriffe.