5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Ein vielleicht interessantes Bild habe ich noch gefunden, von einem zur Abwechslung mal tüchtig begrünten und dadurch weniger hässlichen Gebäude.
- Dateianhänge
-
- 1_IMG_9503.jpeg (304.82 KiB) 2355 mal betrachtet
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Nun habe ich auch in Erfahrung bringen können, welche Bedeutung die Siegel unter meiner als Geschenk erhaltenen Schale haben. Mike hat mir die folgenden Informationen geschickt:
1: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition
2: Shuiming Keramikschale
3: Flower Plant & Penjing Magazine
4: Penjing Leyuan Internet Forum
5: Symbol für den Buddhismus
6: Zeichen "Chan" für chinesische Kultur
5 und 6 werden oft auf Shuiming-Schalen verwendet, die nicht auf dem normalen Markt erhältlich sind. Diese Schalen sind immer von hoher Qualität und feiner Verarbeitung.
1: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition
2: Shuiming Keramikschale
3: Flower Plant & Penjing Magazine
4: Penjing Leyuan Internet Forum
5: Symbol für den Buddhismus
6: Zeichen "Chan" für chinesische Kultur
5 und 6 werden oft auf Shuiming-Schalen verwendet, die nicht auf dem normalen Markt erhältlich sind. Diese Schalen sind immer von hoher Qualität und feiner Verarbeitung.
- Dateianhänge
-
- Gift_Pot.jpg (275.94 KiB) 2354 mal betrachtet
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Wunderbare Infos Heike, danke!
Grumpy old fat Kiboko.
-
Sanne Uschl
- Beiträge: 25
- Registriert: 09.09.2017, 11:49
- Wohnort: Süddeutschland
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Hallo Heike,
vielen Dank für diesen tollen Reisebericht; ich habe jedes Bild genossen.
Die Shohinpräsentationen haben mich total fasziniert. Wie anders zu der japanischen Lehre, aber dennoch mit so viel Liebe, tollen Pflanzen und spannenden Arrangements.
Gerade weil ich es nicht gewohnt bin, Dinge auf einer Ausstellung so eng nebeneinander präsentiert zu sehen, hat es doch enorm meine Neugier geweckt, was noch alles kommt.
Ich habe noch eine Frage zum Display mit den kleinen Figuren. Handelte es sich dabei um Netsuke (gespr. Nezke) ?
Sie dienten japanischen Männern zur Befestigung eines Inro oder Sagemono mit Hilfe einer Kordel am Obi, dem Gürtel eines taschenlosen Kimono.
Nochmals ganz herzlichen Dank :-)
vielen Dank für diesen tollen Reisebericht; ich habe jedes Bild genossen.
Die Shohinpräsentationen haben mich total fasziniert. Wie anders zu der japanischen Lehre, aber dennoch mit so viel Liebe, tollen Pflanzen und spannenden Arrangements.
Gerade weil ich es nicht gewohnt bin, Dinge auf einer Ausstellung so eng nebeneinander präsentiert zu sehen, hat es doch enorm meine Neugier geweckt, was noch alles kommt.
Ich habe noch eine Frage zum Display mit den kleinen Figuren. Handelte es sich dabei um Netsuke (gespr. Nezke) ?
Sie dienten japanischen Männern zur Befestigung eines Inro oder Sagemono mit Hilfe einer Kordel am Obi, dem Gürtel eines taschenlosen Kimono.
Nochmals ganz herzlichen Dank :-)
viele Grüße aus Bayern
Sanne Uschl
Sanne Uschl
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Liebe Sanne,
es freut mich, dass Du meinen Reisebericht genossen hast! Mir ist es bei den chinesischen Shohin-Präsentationen ähnlich gegangen wie Dir. Ich habe oft gestaunt und war von manchem ganz verzaubert, anderes gefiel mir weniger. Die Freiheit, die man dort anscheinend hat, auch einfach mal ein paar tolle Shohin zusammen ins Regal zu stellen, auch wenn Schalenfarben oder Bewegungsrichtungen im Grunde nicht optimal sind, oder man mehrere Bäume der gleichen Art hat o.ä., kann auch ganz wohltuend sein.
Wenn ich daran denke, wie viele Überlegungen und Nöte es da immer gibt, wenn unsereins ein Shohin-Display nach japanischer Art aufstellt. Habe ich diesen Baum drin, geht der nächste nicht. Nehme ich diese zwei, muss der einen noch in eine andere Schale. Wenn zur Ausstellung die Früchte schon vergammelt oder die Blüten schon verblüht sind, ist es Mist.
Und so weiter. Klar liebe ich es, ein schönes Display aufzustellen, bei dem möglichst viel passt. Kompromisse muss man meistens dann ja doch machen. Aber die chinesische Lockerheit ist manchmal doch ein schöner Gedanke!
Zu Deiner Frage, ich weiß es leider nicht genau, ob die vielen Figuren in dem Regal in der Form eines Flaschenkürbis Netsuke waren. Von der Größe und Machart her könnte es sein. Ich habe aber nicht gewagt, ins Regal zu greifen und eine Figur herauszunehmen, um zu sehen, ob sie hinten oder unten diese typischen Löcher haben, durch die die Kordel gefädelt wurde.
Es gab in China jedoch ansonsten viele Figürchen in allen möglichen Größen, die definitiv keine Netsuke waren, sondern eben Okimono ("Hinstellding").
Liebe Grüße,
Heike
es freut mich, dass Du meinen Reisebericht genossen hast! Mir ist es bei den chinesischen Shohin-Präsentationen ähnlich gegangen wie Dir. Ich habe oft gestaunt und war von manchem ganz verzaubert, anderes gefiel mir weniger. Die Freiheit, die man dort anscheinend hat, auch einfach mal ein paar tolle Shohin zusammen ins Regal zu stellen, auch wenn Schalenfarben oder Bewegungsrichtungen im Grunde nicht optimal sind, oder man mehrere Bäume der gleichen Art hat o.ä., kann auch ganz wohltuend sein.
Wenn ich daran denke, wie viele Überlegungen und Nöte es da immer gibt, wenn unsereins ein Shohin-Display nach japanischer Art aufstellt. Habe ich diesen Baum drin, geht der nächste nicht. Nehme ich diese zwei, muss der einen noch in eine andere Schale. Wenn zur Ausstellung die Früchte schon vergammelt oder die Blüten schon verblüht sind, ist es Mist.
Zu Deiner Frage, ich weiß es leider nicht genau, ob die vielen Figuren in dem Regal in der Form eines Flaschenkürbis Netsuke waren. Von der Größe und Machart her könnte es sein. Ich habe aber nicht gewagt, ins Regal zu greifen und eine Figur herauszunehmen, um zu sehen, ob sie hinten oder unten diese typischen Löcher haben, durch die die Kordel gefädelt wurde.
Es gab in China jedoch ansonsten viele Figürchen in allen möglichen Größen, die definitiv keine Netsuke waren, sondern eben Okimono ("Hinstellding").
Liebe Grüße,
Heike
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Hallo Heike,
vielen Dank für Deinen lebendigen Bericht. War jetzt auch mal faszinierend einen so umfangreichen Einblick ins chinesische Bonsaileben zu erhalten. Auffällig, wie auch schon angemerkt, dass die Chinesen die Präsentationen freier gestalten. Vielleicht auch deshalb, weil sie im täglichen Leben in Bezug auf wirkliche Freiheit etwas eingeschränkter sind als z. B. die Japaner (?).
vielen Dank für Deinen lebendigen Bericht. War jetzt auch mal faszinierend einen so umfangreichen Einblick ins chinesische Bonsaileben zu erhalten. Auffällig, wie auch schon angemerkt, dass die Chinesen die Präsentationen freier gestalten. Vielleicht auch deshalb, weil sie im täglichen Leben in Bezug auf wirkliche Freiheit etwas eingeschränkter sind als z. B. die Japaner (?).
Liebe Grüße
Robert
Bonsaifreunde Franken e. V.
Robert
Bonsaifreunde Franken e. V.
- René Niwaki
- Beiträge: 576
- Registriert: 20.03.2015, 20:13
- Wohnort: Schwalmtal/ Niederrhein
- Kontaktdaten:
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Hallo Heike,Heike_vG hat geschrieben: 30.01.2020, 09:17 Hallo René,
im Internet habe ich auch Fotos von den Blüten der Papiermaulbeerbäume gesehen, die sind ja wirklich schön und ungewöhnlich! Kugelförmige Gebilde mit vielen kleinen orangen Blüten. ...
...Tut mir leid, ich will bestimmt niemanden ignorieren. ...
ich verstehe gar nicht, warum wir in unserer Baumschule nicht viel mehr Papiermaulbeerbäume verkaufen
Das sind so tolle Gehölze mit einer solch interessanten Blüte
Ich finde es (wie bereits geschrieben) nicht schlimm, wenn eine Nachricht mal untergeht... Bei all den Bildern kommt sowas schonmal vor
Danke für deine Antwort! Wie gerne wäre ich auch nur bei einem eurer Essen dabei gewesen...
...aber das Rauchen (auch während des Essens) bräuchte ich nicht!!!
Ich liebe Meeresfrüchte
Nun bekomme ich wieder Hunger... Ich gehe dann mal in die Büro-Küche und bereite mir irgendetwas zu...
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Hallo Robert,nemsi hat geschrieben: 01.02.2020, 23:53 Hallo Heike,
vielen Dank für Deinen lebendigen Bericht. War jetzt auch mal faszinierend einen so umfangreichen Einblick ins chinesische Bonsaileben zu erhalten. Auffällig, wie auch schon angemerkt, dass die Chinesen die Präsentationen freier gestalten. Vielleicht auch deshalb, weil sie im täglichen Leben in Bezug auf wirkliche Freiheit etwas eingeschränkter sind als z. B. die Japaner (?).
auf meinen beiden Chinareisen in Sachen Bonsai ist für mich nicht sichtbar oder spürbar gewesen, dass die Chinesen in ihrer Freiheit eingeschränkt wären. Was man hier immer mal so in den Medien hört und sicherlich auch der Wahrheit entspricht, ist dort im Alltag nicht so offensichtlich und allgegenwärtig, wie man anhand der Berichterstattung denken mag.
Chinesische Kunst und Kunsthandwerk sind seit jeher opulenter, bunter, prachtvoller als das, was man in Japan zu sehen bekommt, wo man sich offensichtlich gerne auf das Wesentliche beschränkt und meist eine dezentere Ästhetik bevorzugt (die mir persönlich sehr entgegen kommt). Auch sind die Menschen in Japan ruhiger, disziplinierter und ihre Städte sauberer und ordentlicher. Bei den WCs liegen Welten dazwischen. Chinesen sind oft lauter und lebhafter, haben zwar auch ihre speziellen wichtigen Benimmregeln, aber anders als die Japaner. So, wie ich Bonsai in beiden Nationen erlebt habe, passt es für mich genau zur jeweiligen Mentalität und Lebensweise. Beides mag ich auf seine Weise.
Hallo René,
Papiermaulbeerbäume sind hierzulande wirklich nicht bekannt genug. Wenn sie hier problemlos gedeihen, könnte man sie wirklich in manchen Gärten und Parks mal anpflanzen. Sie scheinen aber recht groß zu werden, sind also nichts für kleine Gärten oder Dachterrassen, richtig?
In China bin ich wieder so richtig mit chinesischem Essen angefüttert worden, ich würde am liebsten dauernd irgendwo ins China-Restaurant laufen. Ein paar Orte weiter gibt es eins, das sehr authentisches Essen hat...
Das Rauchen betrübt mich auch immer. Zum einen bin ich dem Qualm nicht gerne ausgesetzt und zum anderen sorge ich mich immer um die Leute, die ich mag, hier wie dort, und die mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann fürchterlich unter den Folgen des Rauchens leiden müssen.
Liebe Grüße,
Heike
- René Niwaki
- Beiträge: 576
- Registriert: 20.03.2015, 20:13
- Wohnort: Schwalmtal/ Niederrhein
- Kontaktdaten:
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Hallo Heike,Heike_vG hat geschrieben: 03.02.2020, 13:02 Papiermaulbeerbäume sind hierzulande wirklich nicht bekannt genug. ... Sie scheinen aber recht groß zu werden, sind also nichts für kleine Gärten oder Dachterrassen, richtig?
also hier am Niederrhein gedeihen die Papiermaulbeerbäume prächtig. Teilweise zu gut... Also sie werden (wie du auch schon geschrieben hast) recht groß und sind definitiv nichts für kleinere Gärten oder Dachterassen.
Nach einem stärkerem Rückschnitt reagiert der Baum gerne mit Langtrieben. Sträucher kann man auch ''auf Stock setzen'', aber sie sind im Wuchsverhalten ähnlich wie der Trompetenbaum (Catalpa bignonioides).
Zum chinesischen Essen:
Ich habe hier in der Gegend noch keinen authentischen Chinesen gefunden!
Vielleicht muss ich mal zu dir in den hohen Norden kommen
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Hallo Heike,
als erstes möchte ich mich für deinen unheimlichen Fleiß beim Fotografieren, Bilder posten und schreiben bedanken.
Die Bildermenge haut einen ja fast um.
Das Essen sah zum größten Teil sehr lecker aus und ich musste spontan an unsere Japanreise im November denken.
Über die Bäume muss man eigentlich nichts schreiben, da sie für sich selbst sprechen.
Es ist fast schade das der Reisebericht "schon" zu Ende ist, aber wenn man bedenkt wieviele Bilder in der kurzen Zeit entstanden. Wahnsinn !!!
Danke!
als erstes möchte ich mich für deinen unheimlichen Fleiß beim Fotografieren, Bilder posten und schreiben bedanken.
Die Bildermenge haut einen ja fast um.
Das Essen sah zum größten Teil sehr lecker aus und ich musste spontan an unsere Japanreise im November denken.
Über die Bäume muss man eigentlich nichts schreiben, da sie für sich selbst sprechen.
Es ist fast schade das der Reisebericht "schon" zu Ende ist, aber wenn man bedenkt wieviele Bilder in der kurzen Zeit entstanden. Wahnsinn !!!
Danke!
Liebe Grüße aus Sachen,
Frank
Frank
-
Michael 86
- Beiträge: 2234
- Registriert: 08.10.2016, 09:00
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Dem möchte ich mich anschließen. Danke für die Berichte und Fotos und vor allem, dass du deine Zeit dafür aufgeopfert hast, diese Fotos zu teilen 
Grüße Michael 
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Danke, Ihr Lieben!
Wenn man in so kurzer Zeit so vielen interessanten und schönen Eindrücken ausgesetzt ist, können Augen und Kopf nicht annähernd genug aufnehmen. Deswegen habe ich dann immer ein großes Bedürfnis, möglichst vieles fotografisch festzuhalten, um es später intensiv nachgenießen zu können. Die Bilder und Erlebnisse mit Euch zu teilen macht Freude, denn die Kommentare und Fragen zeigen mir, dass die Zeit und Mühe dann auch entsprechend gewürdigt wird. Die Gastgeber, die es sich eine Menge Geld kosten lassen und große Fürsorge an den Tag legen, um westliche Bonsai-Leute einzuladen und ihnen sehr viel zu bieten, freuen sich natürlich auch, wenn ihre Leistungen und Fähigkeiten und die Schönheit ihrer Kultur bei uns von einem breiteren Publikum wahrgenommen werden.
Liebe Grüße,
Heike
Wenn man in so kurzer Zeit so vielen interessanten und schönen Eindrücken ausgesetzt ist, können Augen und Kopf nicht annähernd genug aufnehmen. Deswegen habe ich dann immer ein großes Bedürfnis, möglichst vieles fotografisch festzuhalten, um es später intensiv nachgenießen zu können. Die Bilder und Erlebnisse mit Euch zu teilen macht Freude, denn die Kommentare und Fragen zeigen mir, dass die Zeit und Mühe dann auch entsprechend gewürdigt wird. Die Gastgeber, die es sich eine Menge Geld kosten lassen und große Fürsorge an den Tag legen, um westliche Bonsai-Leute einzuladen und ihnen sehr viel zu bieten, freuen sich natürlich auch, wenn ihre Leistungen und Fähigkeiten und die Schönheit ihrer Kultur bei uns von einem breiteren Publikum wahrgenommen werden.
Liebe Grüße,
Heike
- bock
- Freundeskreis
- Beiträge: 6141
- Registriert: 25.02.2009, 14:20
- Wohnort: EU, D, S-H (z.Z. Langenhorn)
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Liebe Heike,
auch von mir VIIIIELEN Dank für deinen unglaublichen Reisebericht aus dem Reich der Mitte!
Wahnsinn, was du dort für ein Programm absolviert hast und wie fleissig du alles dokumentiert und beschrieben hast. Ich habe es nicht in drei Tagen geschafft, deinen Bericht zu verfolgen. Mich hat vor allem beeindruckt, wie umfangreich die Organisation dieser drei Tage war, sei es bei der Ausstellung, den Besichtigungen oder auch die "kleinen Zwischenmahlzeiten"
Eigentlich hätte ich erwartet, sowas wie ständige "StaSi"-Begleiter um euch herum zu sehen, aber anscheinend ist das Reisen in China doch um einiges leichter geworden...
Am Höhleneingang hast du zwei Fotos von Knochen gemacht, und ich hätte eigentlich vermutet, dass dort Knochen von Frühmenschen ausgestellt wären. Mir scheint es aber, dass da Schweineknochen gezeigt werden?
So, nun kann ich mich wieder entspannen und dem Forum folgen - obwohl die Bilder aus China mich noch eine ganze Weile beschäftigen werden....
Deine Gestaltung der Kiefer fand ich ganz entzückend!

auch von mir VIIIIELEN Dank für deinen unglaublichen Reisebericht aus dem Reich der Mitte!
Wahnsinn, was du dort für ein Programm absolviert hast und wie fleissig du alles dokumentiert und beschrieben hast. Ich habe es nicht in drei Tagen geschafft, deinen Bericht zu verfolgen. Mich hat vor allem beeindruckt, wie umfangreich die Organisation dieser drei Tage war, sei es bei der Ausstellung, den Besichtigungen oder auch die "kleinen Zwischenmahlzeiten"
Eigentlich hätte ich erwartet, sowas wie ständige "StaSi"-Begleiter um euch herum zu sehen, aber anscheinend ist das Reisen in China doch um einiges leichter geworden...
Am Höhleneingang hast du zwei Fotos von Knochen gemacht, und ich hätte eigentlich vermutet, dass dort Knochen von Frühmenschen ausgestellt wären. Mir scheint es aber, dass da Schweineknochen gezeigt werden?
So, nun kann ich mich wieder entspannen und dem Forum folgen - obwohl die Bilder aus China mich noch eine ganze Weile beschäftigen werden....
Deine Gestaltung der Kiefer fand ich ganz entzückend!
liebe Grüße Andreas
Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos!
besucht mich auf flickr
Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos!
besucht mich auf flickr
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Lieber Andreas,
vielen Dank für Deinen lieben Kommentar!
Ich denke, dass wir ausländischen Gäste in der Obhut von recht einflussreichen Persönlichkeiten waren, weshalb wir keinerlei behördlichem Misstrauen ausgesetzt waren. Unsere Gastgeber haben dafür gesorgt, dass wir von der Abholung am Flughafen, während des ganzen Aufenthalts und bis zum Wiederabliefern am Flughafen die ganze Zeit fürsorglich betreut wurden und ein gut ausgefülltes Programm hatten (ich musste tatsächlich auch beim Visumsantrag schon uhrzeitgenau angeben, wo ich wann sein und was ich dort tun würde), so dass wohl keiner von uns großartige Möglichkeiten zu verdächtigen oder unerwünschten Aktivitäten gehabt hätte.
Bei meinem ersten Visumsantrag für die Reise 2018 gab es leichte Komplikationen, weil man mich als Journalistin einstufte und neben einer Bescheinigung meines Arbeitgebers, was denn so meine Aufgaben und der Zweck meiner Reise waren, musste ich auch eine Erklärung abgeben, dass ich in China nicht journalistisch tätig werden würde und falls doch, niemanden für die Folgen verantwortlich machen könnte. Das hat mich zuerst schon ein wenig erschreckt. Meine Gastgeber haben mich aber gleich beruhigt, dass es keine Probleme geben würde.
Beim Visumsantrag für 2019 konnte ich dann wahrheitsgemäß angeben, dass ich schon einmal ein China-Visum erhalten hatte, dass mir noch keines entzogen und ich auch nicht des Landes verwiesen wurde. Das hat vielleicht dazu beigetragen, dass ich die Erklärungen bzgl. journalistischer Tätigkeit 2019 dann nicht nochmal liefern musste. Aber es ist schon viel, was man für ein Visum angeben muss, z.B. ob man an Schusswaffen ausgebildet ist, ob man beim Militär war, in einer paramilitärischen Vereinigung ist, alle Arbeitsverhältnisse, die man jemals hatte mit tagesgenauer Dauer, Ansprechpartnern / Vorgesetzten, Telefonnummern etc., alle Familienangehörigen und deren Tätigkeiten, ob die Eltern in China sind oder waren u.s.w. Ich habe geschlagene 5 Stunden an dem Online-Visumsantrag gearbeitet, der unzählige Seiten hatte und nur Pflichtfelder. Er musste auf Englisch ausgefüllt werden, wenn man nicht für einen deutsch ausgefüllten Antrag knappe 50 Euro zusätzlich hätte bezahlen wollen. Auch ohne diesen Extraposten kostete das Visum hinterher 188,52,-€ inklusive Gebühren für die Visumsagentur. Den Betrag hat dann aber netter Weise auch der Gastgeber übernommen.
Jedenfalls habe ich vor Ort wie berichtet nur positive Erlebnisse gehabt. Mein Vater hat von Freunden berichtet, denen schon mal am Flughafen die Handys abgenommen und ausgelesen wurden, um zu prüfen, ob sie sich jemals in irgendeiner Form unangemessen über chinesische Angelegenheiten geäußert hätten etc. Davor hatte ich allerdings keine Angst, weil ich ja in offizieller Mission und in sicherer Obhut war.
Andreas, Du als Tierarzt hast natürlich ein sicheres Auge für die gezeigten Knochen. Ich habe nicht immer alle Erklärungen genau mitverfolgen können, da ich in der Gruppe nicht immer nahe genug dran war, wenn uns etwas erklärt wurde. Auf jeden Fall wurden in der Höhle auch viele Tierknochen aus frühzeitlichen Essensabfällen gefunden. Vermutlich daher die Schweineknochen, während die Frühmenschenknochen wahrscheinlich größtenteils im Museum sind. Danke Dir jedenfalls für den Hinweis!
Ich bin sehr froh, dass Corona noch nicht ausgebrochen war, als ich in China war. Hoffentlich endet diese schreckliche Krankheitswelle bald, damit sich das Leben in China und anderswo wieder normalisieren kann.
Liebe Grüße,
Heike
vielen Dank für Deinen lieben Kommentar!
Ich denke, dass wir ausländischen Gäste in der Obhut von recht einflussreichen Persönlichkeiten waren, weshalb wir keinerlei behördlichem Misstrauen ausgesetzt waren. Unsere Gastgeber haben dafür gesorgt, dass wir von der Abholung am Flughafen, während des ganzen Aufenthalts und bis zum Wiederabliefern am Flughafen die ganze Zeit fürsorglich betreut wurden und ein gut ausgefülltes Programm hatten (ich musste tatsächlich auch beim Visumsantrag schon uhrzeitgenau angeben, wo ich wann sein und was ich dort tun würde), so dass wohl keiner von uns großartige Möglichkeiten zu verdächtigen oder unerwünschten Aktivitäten gehabt hätte.
Bei meinem ersten Visumsantrag für die Reise 2018 gab es leichte Komplikationen, weil man mich als Journalistin einstufte und neben einer Bescheinigung meines Arbeitgebers, was denn so meine Aufgaben und der Zweck meiner Reise waren, musste ich auch eine Erklärung abgeben, dass ich in China nicht journalistisch tätig werden würde und falls doch, niemanden für die Folgen verantwortlich machen könnte. Das hat mich zuerst schon ein wenig erschreckt. Meine Gastgeber haben mich aber gleich beruhigt, dass es keine Probleme geben würde.
Beim Visumsantrag für 2019 konnte ich dann wahrheitsgemäß angeben, dass ich schon einmal ein China-Visum erhalten hatte, dass mir noch keines entzogen und ich auch nicht des Landes verwiesen wurde. Das hat vielleicht dazu beigetragen, dass ich die Erklärungen bzgl. journalistischer Tätigkeit 2019 dann nicht nochmal liefern musste. Aber es ist schon viel, was man für ein Visum angeben muss, z.B. ob man an Schusswaffen ausgebildet ist, ob man beim Militär war, in einer paramilitärischen Vereinigung ist, alle Arbeitsverhältnisse, die man jemals hatte mit tagesgenauer Dauer, Ansprechpartnern / Vorgesetzten, Telefonnummern etc., alle Familienangehörigen und deren Tätigkeiten, ob die Eltern in China sind oder waren u.s.w. Ich habe geschlagene 5 Stunden an dem Online-Visumsantrag gearbeitet, der unzählige Seiten hatte und nur Pflichtfelder. Er musste auf Englisch ausgefüllt werden, wenn man nicht für einen deutsch ausgefüllten Antrag knappe 50 Euro zusätzlich hätte bezahlen wollen. Auch ohne diesen Extraposten kostete das Visum hinterher 188,52,-€ inklusive Gebühren für die Visumsagentur. Den Betrag hat dann aber netter Weise auch der Gastgeber übernommen.
Jedenfalls habe ich vor Ort wie berichtet nur positive Erlebnisse gehabt. Mein Vater hat von Freunden berichtet, denen schon mal am Flughafen die Handys abgenommen und ausgelesen wurden, um zu prüfen, ob sie sich jemals in irgendeiner Form unangemessen über chinesische Angelegenheiten geäußert hätten etc. Davor hatte ich allerdings keine Angst, weil ich ja in offizieller Mission und in sicherer Obhut war.
Andreas, Du als Tierarzt hast natürlich ein sicheres Auge für die gezeigten Knochen. Ich habe nicht immer alle Erklärungen genau mitverfolgen können, da ich in der Gruppe nicht immer nahe genug dran war, wenn uns etwas erklärt wurde. Auf jeden Fall wurden in der Höhle auch viele Tierknochen aus frühzeitlichen Essensabfällen gefunden. Vermutlich daher die Schweineknochen, während die Frühmenschenknochen wahrscheinlich größtenteils im Museum sind. Danke Dir jedenfalls für den Hinweis!
Ich bin sehr froh, dass Corona noch nicht ausgebrochen war, als ich in China war. Hoffentlich endet diese schreckliche Krankheitswelle bald, damit sich das Leben in China und anderswo wieder normalisieren kann.
Liebe Grüße,
Heike
- bock
- Freundeskreis
- Beiträge: 6141
- Registriert: 25.02.2009, 14:20
- Wohnort: EU, D, S-H (z.Z. Langenhorn)
Re: 5. Zhongguo Feng Penjing Exhibition in Nanjing / China
Danke dir, Heike,
für die Erläuterung der nun ja doch nicht ganz so unbürokratischen Reisevoraussetzungen!
Zum Coronavirus (CoViD 19) teile ich natürlich deine Hoffnung. Beim Haustier sind hauptsächlich Darmerkrankungen (Schwein, Kalb) durch Coronaviren verursacht, bei der Katze FIP (Feline infektiöse Peritonitis/Pleuritis) und beim Geflügel die infektiöse Bronchitis. Von der Katze weiß ich, dass eine Impfung nur über die Nase möglich ist, meines Wissens gibt es auch nur einen einzigen Impfstoff, dessen Wirksamkeit bei Virusträgern eher gering ist, bei nicht infizierten Katzen immerhin bei 85% liegt.
FIP ist zwar recht ansteckend, aber nur wenige infizierte Tiere erkranken auch.
Wahrscheinlich ist es für die weltweite Ausbreitung des CoViD-19 sehr hinderlich, dass die epidemiologischen Maßnahmen in China so "unbürokratisch" durchgeführt werden können.
Wenn man sich mal anschaut, wie die da in 14 Tagen ein Megakrankenhaus bauen und ausstatten - in der Zeit hätten die zuständigen Gremien hierzulande noch nicht einmal einen Beschluß zur Ausschreibung eines Bauvorhabens fassen können...
für die Erläuterung der nun ja doch nicht ganz so unbürokratischen Reisevoraussetzungen!
Zum Coronavirus (CoViD 19) teile ich natürlich deine Hoffnung. Beim Haustier sind hauptsächlich Darmerkrankungen (Schwein, Kalb) durch Coronaviren verursacht, bei der Katze FIP (Feline infektiöse Peritonitis/Pleuritis) und beim Geflügel die infektiöse Bronchitis. Von der Katze weiß ich, dass eine Impfung nur über die Nase möglich ist, meines Wissens gibt es auch nur einen einzigen Impfstoff, dessen Wirksamkeit bei Virusträgern eher gering ist, bei nicht infizierten Katzen immerhin bei 85% liegt.
FIP ist zwar recht ansteckend, aber nur wenige infizierte Tiere erkranken auch.
Wahrscheinlich ist es für die weltweite Ausbreitung des CoViD-19 sehr hinderlich, dass die epidemiologischen Maßnahmen in China so "unbürokratisch" durchgeführt werden können.
Wenn man sich mal anschaut, wie die da in 14 Tagen ein Megakrankenhaus bauen und ausstatten - in der Zeit hätten die zuständigen Gremien hierzulande noch nicht einmal einen Beschluß zur Ausschreibung eines Bauvorhabens fassen können...
liebe Grüße Andreas
Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos!
besucht mich auf flickr
Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos!
besucht mich auf flickr
