Hier kommen einpaar Bilderbeispiele,
sie sind mit schwarzer Tusche und Rotmarderhaarpinsel gezeichnet. Die schwarze Tusche hat den Vorteil, dass man die verschiedensten Hell-/Dunkeltöne herstellen kann, je nachdem wie man sie mit Wasser verdünnt. Ein weiterer Vorteil an wassservermalbaren Farben ist der ,dass es nicht nach Lösungsmitteln riecht oder gar Explosionsgefahr beim Hobby besteht

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Die Kiefer auf dem ersten Bild wurde so aus dem Gedächtnis gemalt, hier kam es mir als erstes auf die Rindenstruktur an.
Auf dem 2. Bild habe ich eine Aussicht im Gebirge gezeichnet. Es war ein Blick in eine Schlucht, auf den steilen Felsen im Vordergrund wuchsen Latschen (Bergkiefern) in der klassischen Kaskadenform. im Hintergrund rauschte ein Wasserfall in die Tiefe und der Gipfel des Berges war zeitweise in Wolken gehüllt.
Die Stimmungen eines bewegten Bildes lassen sich natürlich nie so wiedergeben wie Mann es erlebt hat, Bewegung kann man höchstens als vom Wind in eine Richtung gebogene Äste darstellen oder fallende, wehende Blätter. oder aufgepeitschte, zerissene Wolken.
Ebenso ist es finde ich eine 'Gratwanderung wie weit man alle Details und Flächen ins Bild umsetzt, bzw. wie überladen oder leer das Bild dann wird. Aber mach dir nix draus, es wird immer einen geben der dein Bild nie so gemalt hätte wie du es gemalt hast und alles besser weiss

Was isch mir halt versucht habe abzugewöhnen: Den Gegenstand im Umriss mit einem Strich zu zeichnen und dann auszumalen. Besser ist die Fläche (geht mit einem breiten, saugfähigen Pinsel am besten) möglichst mit einem Strich hinzubekommen und dann nachträglich noch die dunkleren Schattenbereiche herauszuarbeiten.
So, jetzt erstmal genug. Dir noch viel Spass beim Malen und bis bald mal
...und noch viel Spaß und Erfolg mit euren Kleinen.
Gruß von Gerhard, Bonsaifreunde Altenkunstadt