aber zeig doch mal ein aktuelles bild von dem baum .....
mich würde einfach interessieren, wie vital oder wüchsig er ist .... , lebt er noch ??
ps: vielleicht tröstet es dich - ich habe beim abmosen eine rotbuche "verloren" ... hatte nur mit drahtschlinge gearbeitet, ohne rinde und kallus zu entfernen; und beim abmosen eines astes an einem apfelbaum haben sich nur an einer seite wurzeln gebildet, was zum halbseitigen absterben geführt hat (aber er lebt noch ... )
tja, und dabei schaut es bei den anderen immer so leicht aus ....
gruss micha
"damit das mögliche entsteht muss immer wieder das unmögliche versucht werden" hermann hesse
meiner Meinung nach liegt es am Moos.
(Auf dem Foto sieht es so aus, als ob Du normales Moos verwendet hättest.)
Meine Versuche mit "normalem Moos" sind auch alle immer fehlgeschlagen, obwohl ich Wurzelhormon aufgetragen hatte. Aber mit Spaghnum-Moos ist es mir bisher immer gelungen!
Ich moose gerade eine Feldulme ab, und sie hat schon Wurzelspitzen.
Ich nehme aber nur Spaghnum pur, ohne Akadama oder so.
So viele Beiträge. Danke!
Ich werd also nochmal tiefer schneiden, Draht anlegen und mit Spaghnum-
Moos arbeiten.
Da sich der Baum aktuell vom Wuchs her ganz normal verhält und ich ihn
frostfrei überwinter kann, denke ich dass ein erneuter Versuch nicht schaden
kann.
Irgendwann muss es ja mal klappen.
Am oberen Rand eine Drahtschlinge angelegt, wie schon beschieben, richtig fest angezogen. Der Rückstau findet am oberen Rand statt, nicht da wo du deine Palstikscheibe angebracht hast (auch hier zu lesen).
Um die Schnittstelle zwei Hände Spagnummoos, und den Rest (in meinem Fall) mit normaler Bonsaierde aufgefüllt.
Wie schon im anderen Thread erwähnt, hab ich diese Aktion mitte Februar durchgeführt.
Vorletzten Samstag hab ich den großen Cut (mit radikalem Blattschnitt) gemacht, (das Drahtgebilde war fast vollständig durwurzelt). Mitlerweile treibt das Ding wieder freudig aus.
Dateianhänge
anfang März- der normale Austrieb
ulme_01.jpg (61.39 KiB) 2109 mal betrachtet
Ulme - Schnitt bis ins alte Holz
abmoosen_01.jpg (57.73 KiB) 2113 mal betrachtet
Gruß Jürgen
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
ich muss noch abschliessend etwas zur Plastikscheibe sagen. Das ist eine
dünne Styroporscheibe die nicht die Funktion hat den Saftstrom irgendwie
abzuquetschen. Die hab ich nur deshalb angebracht um später den Baum
leichter abtrennen zu können ohne dabei die neuen Wurzeln zu beschädigen.
Beim Fliegengitter werd ich bleiben, da man damit so schön ein Behältnis
bauen kann. Wie von Schilly empfohlen werd ich das ganze aber dann noch
in schwarzer Folie einschlagen.
ein Anfänger schreibt Dir mal über seinen ersten Abmoosversuch.
Ich hab vor ca. 6 Wochen eine Ulmus hillary, zum Abmoosen gestartet, wie gesagt noch nie probiert. Meine Technik wurde nach den Info`s im
Forum gestaltet, hab einen aufgeschnittenen Kunstoff Blumentopf benutzt,
aus Mangel an Moos habe ich Akadama mit Lavasplit genommen, um die Schnittstelle-BewHormon mit einer Schicht Tempo gebunden, das ganze noch in eine Tüte eingewickelt und schön feucht in die Morgensonne gestellt.
Aus Neugierde hab ich natürlich schon nachgeschaut, es haben sich schon nach so kurzer Zeit einige fette Wurzeln gebildet.
Ist Moos wichtig?
Vielleicht nicht bei allen Bäumen.
soweit ich Walter richtig verstanden habe, sind Ulmen ausgesprochen dankbare Abmoosbäume. Ich habe mit meiner Hillary ähnliche Erfahrungen gemacht wie Du. Ich denke nicht, dass sich diese Erfahrung auf alle Laubbäume ummüntzen lässt.
Im nächsten Jahr werde ich mich an einer Fagus Sylvatica versuchen. Mal schaun wie die sich im Vergelich verhält. Ich denke aus dem wie gut die Stecklingsvermehrrung bei einem Baum funktioniert kann man schließen wie gut das abmoosen funktioniert. Ich könnte mir auch vorstellen, dass schnell wachsenden Bäume besser zum Abmoosen geeignet sind, als langsam wachsende.
Viele Grüße
der André
I say, if your knees aren't green by the end of the day, you ought to seriously re-examine your life.
(Calvin & Hobbes)
Hallo zusammen,
Robert, ich hoffe, ich darf die Bilder von meinem Abmoosversuch hier einstellen. Es hilft Dir vielleicht etwas über den Frust hinweg.
Eine Kerbbuche mit schlimmem, knubbeligen Wurzelansatz ist es.
Seht hier das traurige Ergebnis.
Gruss Bernd
Dateianhänge
Kerbbuche abmoosen fehlgeschlagen 002.jpg (55.65 KiB) 2010 mal betrachtet
Kerbbuche abmoosen fehlgeschlagen 001.jpg (32.43 KiB) 2010 mal betrachtet
Sage nicht immer, was Du weißt, aber wisse immer, was Du sagst.
Matthias Claudius
Schön dass es bei Euch allen so gut klappt. *argl*
Was ich noch nicht erwähnt habe (aus Frust). Ich hab zeitgleich eine chin.
Ulme abgemoost. Ergebnis: 1 (!!!!!) michrige Babywurzel. Schon frustierend,
alle Beiträge hier _vorher_ zu lesen, dann genau so machen und dann..
Na, ja. Ich geh jetzt mal in die Ecke ein wenig heulen
Am Wochenende wird tiefer geschnitten.. und dann Beckenbauer ("Schaun ma mal.."