Ficus religiosa - schwierig?

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Marc Berenbrinker
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Beitrag von Marc Berenbrinker »

Heike,
hätte mich auch gewundert, wenn Du den nicht wieder an den Start kriegst. Ich drück dir alle Daumen! :wink:
http://www.mb-bonsaischalen.de
.....viele Grüße,
Marc
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camaju +
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Beitrag von camaju + »

Hast eben doch den grünen Daumen. *up* :wink:
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Vielen Dank für's Daumendrücken und Mitfreuen!
Ich werde Euch auf dem Laufenden halten und von der weiteren Entwicklung berichten. :wink:

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Satski
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Beitrag von Satski »

Hallo Heike,

zu dem Thema schreibt Kawollek,
....um einen F.religiosa so gut wie möglich zu überwintern sollte die Bodentemperatur immer um 2° höher als die Lufttemperatur sein....

Vielleicht kannst Du damit was anfangen.

Liebe Grüße
Walter
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Heike_vG
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Re: Ficus religiosa - schwierig?

Beitrag von Heike_vG »

Hallo, Ihr Lieben,

hier kommt noch ein kurzer Zwischenbericht vom Ficus religiosa.
Die Pflanze hat sich zwar ziemlich gut erholt und viele große, üppige Blätter getrieben, macht mir aber dennoch weiterhin Ärger. :|
Es ist mir bisher nicht gelungen, die offenbar sehr spezifischen Schädlinge dauerhaft loszuwerden. Das Viehzeug interessiert sich nicht für meine anderen Indoors, auch nicht für den Ficus retusa z.B., aber am Ficus religiosa widersteht es bisher allem.
Lizetan-Stäbchen helfen nicht, verschiedene Spritzmittel, jeweils etliche Male im Wochenabstand angewendet, bringen bisher nur kurzfristigen Erfolg. Drei Wochen nach der letzten Anwendung fallen wieder gelbe und verkrümmte Blätter ab und es geht von vorne los. :roll:
In meinem Ärger habe ich jetzt den Baum heruntergeschnitten auf das ohnehin bonsaimäßig vorgesehene Maß. Nun ist der Baum so übersichtlich, dass ich ihn besser vollständig spritzen kann und die Wahrscheinlichkeit, mal wirklich alle Schädlinge zu erwischen, größer sehe. *crazy*
Allerdings ist nichts mehr zum Abmoosen übrig.
Inzwischen denke ich aber auch schon, dass man sich mit dieser Baumart nicht unbedingt einen Gefallen tut, denn hierzulande ist der Aufwand, einen Ficus religiosa zu erhalten, doch ziemlich groß.
Wenn ich das vorher geahnt hätte, hätte ich vielleicht doch verzichtet.
Aber da ich den Burschen jetzt schon mal habe und mehr als ein halbes Jahr damit herumgekämpft habe, bleibe ich mit dem jetzt auch hartnäckig.
Hoffentlich wird die Sommersaison dann wenigstens entspannter, wenn der Baum irgendwann wieder draußen stehen kann.

Liebe Grüße,

Heike
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bock
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Re: Ficus religiosa - schwierig?

Beitrag von bock »

Hallo Heike,

die letzten Bilder deines Ficus religiosa sind ja wirklich bejammernswert. Schade, dass er sich trotz Erholung von seinem Tief der Schädlinge noch nicht erwehren kann (Rote Spinne?).
Wäre es meiner, hätte ich versucht, sechs- bis achtbeinige Parasiten mit einem Mittel aus der Tierarztpraxis zu bekämpfen, das zur Anwendung in Tierställen zugelassen ist. Im Wohnbereich sicher nicht zu empfehlen, aber vielleicht kannst du ihn ja für die Dauer der Behandlung in Quarantäne stellen?
Ich weiß nicht, ob ich an dieser Stelle einen Präparatenamen nennen darf, ggf. muss ein Mod. das Ardap-Spray streichen...
liebe Grüße Andreas
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Heike_vG
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Re: Ficus religiosa - schwierig?

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Andreas,

vielen Dank für Deine Anteilnahme!
Wenn ich bis zum Herbst mit dem Baum und dem Schädlingsbefall nicht wesentlich weiter bin, werde ich mich an die Tierärztin meines Vertrauens wenden... 8)
Dachtest Du an sowas wie Sebacil? Das habe ich mal gegen vermeintliche Haarlinge beim Pferd bekommen.
Bist Du selbst auch Tierarzt?

Nun ist es ja nicht mehr lange hin, bis der zickige Ficus nach draußen kann, dann wird ja sicherlich alles wieder einfacher. Hoffentlich kann ich ihn über den Sommer so vitalisieren, dass es im nächsten Winter besser läuft.
Dann kriegt er die Heizmatte sowieso sofort nach dem Reinholen unter die Füße.

Liebe Grüße,

Heike
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Tigersnake
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Re: Ficus religiosa - schwierig?

Beitrag von Tigersnake »

Moin moin...
Was ich Dir empfehlen kann ist ARDAP. Bei diesem Mittel handelt es sich um ein Fraß- und Kontaktinsektizid (hoffe ich hab´s richtig geschrieben...) mit einer wirkdauer von 6 Wochen. Nach dieser Zeit baut sich das Gift wieder ab.
Das Mittel kannst du in fast jedem gut bis besser sortiertem Gartenmarkt/Baumark mit Gartenabteilung kaufen. Dann einfach daheim auf den Ficus sprühen und abwarten.
Ursprünglich ist das Zeug zur bekämpfung von Schädlingen in Ställen entwickelt worden. Habe damit nur gute Erfahrungen gemacht. Selbst Spinnenmilben sind bei mir mit 1 einzigen Behandlung vollständig verschwunden und seit diesem Tag nie wieder gesehen worden. :wink:
Ich würde Dir echt empfehlen es mal damit zu versuchen.
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bock
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Re: Ficus religiosa - schwierig?

Beitrag von bock »

Tigersnake hat geschrieben:Moin moin...
Was ich Dir empfehlen kann ist ARDAP. Bei diesem Mittel handelt es sich um ein Fraß- und Kontaktinsektizid (hoffe ich hab´s richtig geschrieben...) mit einer wirkdauer von 6 Wochen. Nach dieser Zeit baut sich das Gift wieder ab.
Das Mittel kannst du in fast jedem gut bis besser sortiertem Gartenmarkt/Baumark mit Gartenabteilung kaufen. Dann einfach daheim auf den Ficus sprühen und abwarten.
Ursprünglich ist das Zeug zur bekämpfung von Schädlingen in Ställen entwickelt worden. Habe damit nur gute Erfahrungen gemacht. Selbst Spinnenmilben sind bei mir mit 1 einzigen Behandlung vollständig verschwunden und seit diesem Tag nie wieder gesehen worden. :wink:
Ich würde Dir echt empfehlen es mal damit zu versuchen.
genau das Zeug meinte ich auch, Heike, wusste nur nicht, dass es inzwischen sogar schon im Baumarkt zu haben ist.
Sebacil ist seit einiger Zeit vom Markt und sollte auch nicht auf Pflanzen angewendet werden. Abzuraten ist auch von Mitteln wie Frontline oder anderen Tierarzneimitteln, nicht zuletzt, um bei den Säugetier- und Humanparasiten (nee, nicht die zweibeinigen... :wink: ) die Resistenzsituation nicht zu verschlimmern. Ballistol wurde hier im Forum auch kürzlich mal im Zusammenhang mit Schädlingen genannt (Waffenöl, auch im Baumarkt zu bekommen). Hab ich selbst noch nicht probiert, soll aber angeblich Weißöl enthalten.

- soweit für heute die Tips vom Tierarzt -
liebe Grüße Andreas
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Heike_vG
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Re: Ficus religiosa - schwierig?

Beitrag von Heike_vG »

Vielen Dank, Andreas!
Schauen wir allso mal, wie es mit dem Ficus und seinen tierischen Bewohnern weitergeht. Ardap werde ich im Hinterkopf behalten und ich halte Euch auf dem laufenden.

Liebe Grüße,

Heike
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gawn
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Re: Ficus religiosa - schwierig?

Beitrag von gawn »

Hallo,

ich weiß zwar nicht ob das irgendwie hilfreich ist, aber ich will auch noch ein paar Worte zum Thema loswerden...
Vor drei Jahren habe ich einen F. religiosa als Jungpflanze bekommen, im Frühjahr 2008 aus Myanmar mitgebrachte F. religiosa Samen ausgesäht.
Die Samen sind alle bestens gekeimt und ich musste starkt selektieren da mir Platz und Möglichkeiten fehlten, über hundert Keimlinge durchzubringen. Nachdem ich die meisten inzwischen verschenkt habe sind jetzt noch zwei kleine übrig. Und natürlich die Jungpflanze, die ich schon vorher hatte.
Alle wachsen den Sommer über bestens solange die Temperaturen über zwanzig Grad, die LF wie am natürlichen Standort bei 60-70% liegt und die Bäume wenigstens 12 Stunden viel Licht (Südfenster) bekommen, wachsen die wie die Raken und machen weiter keine Zicken. Schwierig wird's im Winter, den sie aber mit HQL Zusatzbeleuchtung, regelmäßigem Übersprühen und monatlicher Bayer-Kombispray-Behandlung (!) überstehen. Dabei werden immer wieder mal die Blätter gelb/fleckig und fallen ab, werden dann aber binnen 1-2 Wochen durch neue ersetzt. Da die Bäume am natrülichen Standort (zumindest in Myanmar) meist in der Knallsonne wachsen, kaum jemals Temperaturen unter 25 C erleben und die Luftfeuchtigkeit selbst bei diesen Temperaturen noch immer über 60% liegt (also so, dass einem die Wäsche auf der Leine verschimmelt statt zu trocknen! :? ) haben sie hier den Winter über arg zu leiden. Aber wenn der dann vorüber ist (so wie jetzt) geht das recht schnelle Wachstum munter weiter. Ich denke, dass sich in den nächsten Monaten dein Baum prächtig entwickeln sollte ohne zuviel zu zicken. Das tut er dann erst im Herbst wieder. :mrgreen:
Meine sind übrigens noch keine Bonsai, die Erfahrungen dürften sich aber auch auf Bonsais übertragen lassen.
Liebe Grüße aus Berlin,
Georg
janberg
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Re: Ficus religiosa - schwierig?

Beitrag von janberg »

Hallo Heike,
ich habe auch vor einiger Zeit einen Bobaum erworben, wurde auch gleich prompt im anderen Forum niedergemacht, im Sinne von, dass der Baum aus sieht wie das Leiden Christi und ähnliches, welches wohl angeblich auf meine Pflegefehler zurück zuführen war. Ich habe damals mein bestes gegeben und er hat sich auch wieder relativ gut erholt.
Schön dass ich jetzt eine Bestätigung bekomme das diese Art wohl wirklich schwierig zu halten ist.
Viel Spaß mit deinem Bo..

Grüße Janberg
PS Die Tipps die du bekommen hast werde ich nächsten Winter auch beherzigen.
Dateianhänge
BO
BO
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Heike_vG
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Re: Ficus religiosa - schwierig?

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Jan,

das ist ja schön, dass ich noch einen anderen Ficus religiosa zu sehen bekomme! Danke für das Foto!
Woher hast Du Deinen denn?
Schön, dass Dein Baum auch trotz aller Probleme überlebt hat und dass Du von diesem Thread hier auch profitieren kannst.
Schauen wir also mal gemeinsam, wie sich unsere Bobäume in Zukunft entwickeln werden!

Liebe Grüße,

Heike
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uwebonsai
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Re: Ficus religiosa - schwierig?

Beitrag von uwebonsai »

Hallo zusammen,

ich habe schöne Bobäume als Bonsai in Thailand gesehen.

bis bald Uwe
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Heike_vG
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Re: Ficus religiosa - schwierig?

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Uwe,

hast Du von denen vielleicht Fotos? Die würden mich sehr interessieren! In Thailand ist es bestimmt nicht so schwer, die Biester zu vollem Gedeihen zu bringen.

Liebe Grüße,

Heike
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