Hainbuchen-Yamadori krank, oder zuviel Ungeduld?

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Martin_S
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Re: Hainbuchen-Yamadori krank, oder zuviel Ungeduld?

Beitrag von Martin_S »

Definitiv Rotbuche. Die ist die einzige die jetzt noch Blätter vom letzten Herbst trägt.
Innen grün? Gut. Eigentlich hättest du das grün (wenn das etwas blass daher kommt) noch auf ein Stück Papier legen können und dann zerdrücken (zB mit einem Feuerzeug, wenn du Raucher bist) ist das Papier feucht -> gut, ist nicht -> schlecht.
Häufiger mal mit Wasser einsprühen. Ab jetzt sollte innerhalb der kommenden zwei, maximal drei Wochen was passieren.
M
Beste Grüße
Martin

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achim73
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Re: Hainbuchen-Yamadori krank, oder zuviel Ungeduld?

Beitrag von achim73 »

Die ist die einzige die jetzt noch Blätter vom letzten Herbst trägt.
an sich hast du recht. und die blätter sehen , soweit es das foto hergibt, auch nach rotbuche aus.

aaaber - es gibt ausnahmen. ich fahre jeden tag an einer hainbuchenhecke entlang, die zur hälfte schon grün ist, an der anderen hälfte hängen noch die alten blätter. ist selten, gibts also auch. :)
Gruss, Achim
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KHarry
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Re: Hainbuchen-Yamadori krank, oder zuviel Ungeduld?

Beitrag von KHarry »

Aber alte Hainbuchenblätter wären jetzt viel blasser.
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holgerb
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Re: Hainbuchen-Yamadori krank, oder zuviel Ungeduld?

Beitrag von holgerb »

Ganz einfach:

lange, spitze Knospen, später Austrieb: Rotbuche....

Laub: ganzrandig: Rotbuche
gezähnt, bzw. gesägt, tiefe Blattadern: Hainbuche

Herbstlaub: graubraun, bröselig: Hainbuche
rotbraun, na fast Bronze, nicht so bröselig: Rotbuche

In diesem Falle würde ich sagen: Rotbuche....
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Uwe_Kl
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Re: Hainbuchen-Yamadori krank, oder zuviel Ungeduld?

Beitrag von Uwe_Kl »

@ all.

vielen Dank für die Antworten. Ich berichte, sobald sich wirklich Grün zeigt.

Ja, hier klingt etwas Pessimismus mit. Ggf. ist, oder besser war der Baum beim Ausgraben krank.

Mir war im Verlauf des letzten Jahres aufgefallen, dass sich die Borke des Yamadori an einem Ast verfärbte. Der Austrieb an dieser Stelle war aber m.E.nach in Ordnung.
Aus diesem Grund ging ich der Sache nach und habe bei der Reduzierung des Baumes (es sollt(e) ein Mehrfachstamm-Shohin werden) die betreffende Stelle näher betrachtet. Und siehe da: unter der Verfärbung war kein lebendes Holz mehr (schwarz/grau/trocken). Deshalb habe ich den betreffenden Ast/Stamm weg genommen und tief ausgekerbt (bis ins sichtbar- gesunde Holz).

Nach dem Tip von Martin besprühte ich die Pflanze. Dadurch habe ich gesehen, dass ein weiterer Ast diese Verfärbung hat.
(ich giesse i.d.R. immer die Topfoberfläche und nie über die Pflanzen (Grund hartes H2O (> 30° dh), Regenwasser ist in Arbeit).

Also. Ich mach erstmal nix (außer besprühen) und warte ab, ob die Knospen aufgehen.

Oder?


Danke und mfG Uwe
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Re: Hainbuchen-Yamadori krank, oder zuviel Ungeduld?

Beitrag von bock »

Moin Uwe,

sieht tatsächlich nach Pilzbefall aus auf dem letzten Bild. Ich würde den Ast sicherheitshalber opfern. Ich weiß aber auch, dass viele Rotbuchen, z.B. in Hecken, solche Pilzinfektionen an einzelnen Ästen haben ohne daran einzugehen - mir wäre das Risiko eines Stammbefalls aber zu hoch, zumal der Ast früher oder später wahrscheinlich an dem Infekt absterben wird.
*ups* *muede* *ups*
liebe Grüße Andreas
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Re: Hainbuchen-Yamadori krank, oder zuviel Ungeduld?

Beitrag von Heike_vG »

Für mich sieht das nicht pilzig, sondern in den braunen Bereichen einfach zurückgetrocknet aus. *schulter zuck*
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Martin_S
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Re: Hainbuchen-Yamadori krank, oder zuviel Ungeduld?

Beitrag von Martin_S »

Heike_vG hat geschrieben:Für mich sieht das nicht pilzig, sondern in den braunen Bereichen einfach zurückgetrocknet aus. *schulter zuck*
Würde ich auch so sehen. Kann aber auch täuschen. Wundpaste wäre hier gut gewesen.
M
Beste Grüße
Martin

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Re: Hainbuchen-Yamadori krank, oder zuviel Ungeduld?

Beitrag von Uwe_Kl »

Wundpaste kam sofort nach dem Schnitt drauf.
Nach wie vor tut sich an den Knospen trotz einsprühen nichts.
Ich beobachte weiter und berichte (egal wie das Ergebnis aussieht).


MfG Uwe
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