Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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holgerb
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von holgerb »

Eva Warthemann hat geschrieben: Hallo Holger!
Schau doch mal bitte unten beim Sponsor nach, unter "Roßkastanie" und unter "Winterlinde".
In der Beschreibung wird jedesmal empfohlen, gegen die Blattfleckenkrankheit Kupferspritzmittel einzusetzen.
Ich habe keine weiteren Beschreibungen durchgelesen, aber es kann sein, das dies auch bei anderen Baumarten empfohlen wird.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Eva,

es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man Kupferspritzmittel verwendet, solange man weiß was man da tut und warum.



Martin,

sicherlich ist Weißöl das ungiftigste.

Leider kann ich dein Amusement nicht teilen, ich hab viel zu oft mit Pflanzenschutzmitteln arbeiten müssen, die weitaus giftiger sind.
Es ist zwar schon so, daß man von Kupfermittel nicht gleich tot umfällt, aber ich halte es dennoch für bedenklich, wenn tatsächlich Beschwerden auftreten, es ist also nicht auf ausreichend Eigenschutz geachtet worden.

Alles andere über präventive Spritzmaßnahmen und deren Nutzen/Nicht-Nutzen habe ich ja schon oft erklärt und erspare mir das hier.
Vielleicht wäre es ja auch ganz lustig wenn wir präventiv Antibiotika einwerfen, der nächste Infekt kommt bestimmt.
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Martin_S
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von Martin_S »

holgerb hat geschrieben:Martin,

sicherlich ist Weißöl das ungiftigste.

-> das wurde aber vorher noch mit dem Wort krebserregent in einem Atemzug genannt

Leider kann ich dein Amusement nicht teilen, ich hab viel zu oft mit Pflanzenschutzmitteln arbeiten müssen, die weitaus giftiger sind.

-> Eben Holger! Du hast (schlechte) Erfahrungen mit den wirklich toxischen Pflanzeschutzmitteln und reflektierst die dann auf so’ne „Plörre“. Die Anzahl Toter die die WHO jährlich auf den falschen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zurückführt, wird wohl keine beinhalten, die eine Spritzung wie Sanne durchgeführt haben.

Es ist zwar schon so, daß man von Kupfermittel nicht gleich tot umfällt, aber ich halte es dennoch für bedenklich, wenn tatsächlich Beschwerden auftreten, es ist also nicht auf ausreichend Eigenschutz geachtet worden.

-> da bin ich bei dir. Der persönliche Schutz ist wichtig! Daher hab eich ja schon vor Jahren dazu etwas geschrieben. Nur werde ich das Gefühl nicht los (und die Beiträge zeigen das ja auch) dass hier ein Ballon aufgeblasen wird, der die warme Luft darin nicht wert ist. Da werden Sicherheitsdatenblätter herangezogen und die Giftigkeit eines Stoffes postuliert, ohne dabei die tatsächlich eingesetzte Konzentration zu berücksichtigen. Die hat Sanne bisher nie genannt. By the way. Kochsalz ist auch giftig! Uhhhhiiii!!! Steht aber nicht auf der Packung. Die anzuwendende Menge legt der „Nutzer“ selber fest. Ich würde mal vermuten(!), dass die Dosierung auf der Packung vom Sponsor schon drauf steht. Der Stoff als solches ist aber wohl nicht kennzeichnungspflichtig.

Alles andere über präventive Spritzmaßnahmen und deren Nutzen/Nicht-Nutzen habe ich ja schon oft erklärt und erspare mir das hier.
Vielleicht wäre es ja auch ganz lustig wenn wir präventiv Antibiotika einwerfen, der nächste Infekt kommt bestimmt.

-> da vergleichst du aus meiner Sicht Birnen mit Äpfeln und eigentlich zeigt das dem geneigten Leser, dass du das Prinzip einer Weißölspritzung noch nicht richtig verinnerlicht hast. Gegen „ersticken“ wird „man“ nicht immun! Gegen ein Ion wie Kupfer wird das auch der Schadpilz nicht (Kupfer ist ein wichtiges Spurenelement! Auch hier entscheidet in erster Linie die Konzentration). Gegen Schwefel schon mal gar nicht. Gegen synthetische Fungizide schon eher. Nr von denen ist hier ja nicht die Rede
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
Sanne
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von Sanne »

Hallo,
ich habe gestern eine eMail an Enger geschrieben und um ihre Meinung gebeten. Heute die freundliche Antwort von Herrn Pieper selbst:

"Es tut mir sehr leid, das Ihnen das passiert ist. Wir hatten bisher keinerlei Probleme bei der Anwendung. Ansonsten hätten wir sicherlich dieses Mittel nicht an Kunden verschickt. Kupferspritzmittel ist nicht hoch giftig, natürlich ist es ein Pflanzenschutzmittel was nicht in die Augen oder in die Atemwege kommen darf. Wir haben das Mittel vorerst aus den Verkauf genommen und werden die Aufkleber entsprechend verändern. Ich möchte mich noch einmal ausdrücklich entschuldigen und wünsche Ihnen gute Besserung.
 
Mit freundlichen Grüßen, Hermann Pieper
 
PS: Herr Tanaka in Italien am Gardasee ist ein über 80j Bonsaigärtner aus Japan. Er wendet Kupferspritzmittel seit über 40 Jahren fast alle 14 Tage an. Die Bäume sind von dem Kupfer fast blau. Er selbst ist kern gesund. Mich würde interessieren, was die Forum Besucher darüber sagen. Ich fliege morgen nach Indonesien, und bin leider erst am 21.02. wieder erreichbar. "

So, ich glaube jetzt können wir alle zufrieden sein. :wink:
Schöne Grüße, Sanne
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Holger und Martin!
Ich, die absolut keine Ahnung von der Gefährlichkeit oder auch nicht Gefährlichkeit der genannten Mittel hat, wird sehr stark durch solche Beiträge verunsichert. Da ich z.B. sehr schnell mit Allergien reagiere, versuche nun hier herauszuhören, ob da was für mich gesundheitsschädigend ist, oder nicht.
Andererseits, möchte man seine Bäume stets gesund sehen, so kommt man in Versuchung einige Mittel auszuprobieren, die den Pflanzen zwar helfen, aber dem Menschen vermutlich schädigen.

Deshalb nützen mir solche Meinungen wie von Martin:
"Und ja Manuel!
Aus dem Lachen komme ich hier auch nicht mehr raus. :lol: :lol: :lol:
Aber!
Das kommt davon wenn man ein "gesundes Halbwissen" an den Mann oder hier in dem Fall an die Frau bringen will :mrgreen: "
der vermutlich in diesem Punkt richtig Ahnung hat, nicht's.
Es wäre besser, wenn ihr erklärend auf dies Thema eingehen würdet.
Ich möchte gern meine Bäume vor Schädlingen schützen und mich dabei selbst nicht schädigen und möchte von Euch lernen!
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben
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holgerb
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von holgerb »

Martin, Eva und die anderen...

Es ist mir sicherlich nicht daran gelegen zu verunsichern. Die hohen Wellen, die ich aber mit Absicht schlage, sollen bewirken, daß nicht jedes beliebige Präparat nach gutdünken eingesetzt wird, sondern ein Bewusstsein dafür wecken, was man da eigentlich tut. Nun, vielleicht ist das nicht der richtige Weg.

Im Einzelnen aber:

@ Martin:

Ich habe folgendes geschrieben:
Weißöle können krebserregend sein, wenn es keine medizinischen Weißöle sind, sondern rein technische, weil sie dann Aromate enthalten können.
Ich glaube es ist kein Geheimnis mehr das Aromate krebserregend sind.

Ich habe keine schlechten erfahrungen mit den richtig toxischen Klamotten, die wirken gut und können bei fachmännischer Anwendung auch sehr gut helfen. Besser als so'ne Plörre.
Allerdings würde ich das wirklich nur geschultem und verantwortungsvollen Menschen überlassen. Selbstschutz geht hier über alles.
Martin, es geht nicht um sterben oder nicht sterben, sondern es geht um Langzeitfolgen, krebserregende Wirkung, Auslösen von Allergien usw. usw.

Wichtig scheint mir noch anzuführen, daß Hermann Pieper tatsächlich wohl auf Sannes e-mail reagiert hat und die Mittel umetikettieren lässt.
Du hast natürlich recht, Martin, die Dosis macht das Gift, aber mangelnde Aufklärung, mangelnde Information führt zu dem, was Sanne oben beschrieben hat.

Noch zuletzt eine Frage zur vorbeugenden Spritzung :
Welchen Sinn macht eine vorbeugende Weißölspritzung, wenn keine Schädlinge zu beobachten sind? Wer erstickt dann?

Bei dem Vergleich Antibiose/Weißölspritzung ging es mir darum, daß es in meinen Augen absurd ist, etwas vorbeugend anzuwenden, dessen Nutzen fragwürdig ist.

@Eva:

Es ist schon so, daß keines der Mittel, die ihr (Laien) regulär im Handel kaufen könnt bei sachgemäßer Anwendung akut gefährlich sind.
Deswegen bin ich trotzdem für einen vernünftigen Umgang mit diesen Mitteln, denn auch die können, wie oben beschrieben, Ärger machen.
Ich möchte vielmehr ein Bewusstsein dafür schaffen, daß es sinnvoller ist einen Baum stark und gesund zu halten. Und es ist zudem noch günstiger.

Was ein Herr Tanaka seit 40 Jahren macht, interessiert mich nicht.
Ich sitze auch nicht mehr in der Höhle und schneide meine Schnitzel mit dem Faustkeil.
Wenn Herr Tanaka noch, wie Hermann schreibt, kerngesund ist, dann wird er wissen, wie er das Kupfer anzuwenden hat.
Und: Es ist ein Unterschied, ob ich eine Sammlung von 200 oder doch nur 5 Bonsai habe. Dort geht es dann auch um mögliche wirtschaftliche Schäden.
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Olaf_Gd
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von Olaf_Gd »

Hallo

Holger hat geschrieben:
Es ist schon so, daß keines der Mittel, die ihr (Laien) regulär im Handel kaufen könnt bei sachgemäßer Anwendung akut gefährlich sind.
Das stimmt zumindest für Baden Württemberg nicht. Man kann praktisch alles kaufen. Für manches braucht man wohl einen Sachkundenachweis nach dem aber in der Praxis niemand fragt. Laut Gesetz dürfen diese Mittel dann von Laien im privatgarten nicht angewendet werden. Das reine Verbot wird offensichtlich als wirksame Maßnahme betrachtet, bei Geschwindigkeitsbegrenzungen funktioniert's ja auch.
Viele Leute glauben deshalb, weil sie es im Gartenfachhandel gekauft haben dürften sie es auch anwenden und denken über die Wirkungen und möglichen Gefahren nicht nach. Darunter ist Z.B auch das bekannte E605, eine falsche Verwendung dieses Insektizids hätte Sanne wohl nicht mehr im Forum berichten können.

Gruß Olaf
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achim73
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von achim73 »

mal was anderes, holger : wie kann ich erkennen, ob ein befall vorliegt, der eine spritzung sinnvoll macht ?
Gruss, Achim
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Sanne
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von Sanne »

Hallo Holgerb,

zu Deiner Frage:

"Welchen Sinn macht eine vorbeugende Weißölspritzung, wenn keine Schädlinge zu beobachten sind?"

Ich mache die Winterspritzung mit dem Weißöl vorbeugend seit ca. 3 Jahren, im November und im Februar, und habe festgestellt, dass die Bäume dadurch widerstandsfähiger sind gegen evtl. Krankheiten bzw. Schädlinge. An meinem Feldahorn z.B. hatte ich keinen Mehltau in diesem Jahr und auch bei der kleinen Eiche ging alles gut sowie bei anderen Bäumen. Also werde ich das auch weiterhin so handhaben. Von dem Kupfer-Konzentrat lasse ich aber erst mal die Finger davon. :wink:
Schöne Grüße, Sanne
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von achim73 »

ahem. wogegen ist weissöl nochmal ? *kopfkratz* mehltau ? ist mir ja ganz neu...
Gruss, Achim
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schmieda
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von schmieda »

Hallo Sanne
Sanne hat geschrieben:...Ich mache die Winterspritzung mit dem Weißöl vorbeugend seit ca. 3 Jahren, im November und im Februar, und habe festgestellt, dass die Bäume dadurch widerstandsfähiger sind gegen evtl. Krankheiten bzw. Schädlinge. An meinem Feldahorn z.B. hatte ich keinen Mehltau in diesem Jahr und auch bei der kleinen Eiche ging alles gut sowie bei anderen Bäumen. Also werde ich das auch weiterhin so handhaben....
Du solltest überlegen, was du letztes Jahr besser gemacht hast bzw. welche Faktoren optimaler waren. Denn auf die Winterspritzung würde ich das nicht zurückführen. Gießt du anders, düngst du anders, wie waren die Regentage, .... .
Gruß
Frank :)

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holgerb
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von holgerb »

Danke Frank,

Du hast mir das Wort vorweg genommen. Diese Spritzung ist nicht geeignet Pflanzen widerstandsfähiger zu machen, sondern etwaige Schädlinge loszuwerden.
achim73 hat geschrieben:mal was anderes, holger : wie kann ich erkennen, ob ein befall vorliegt, der eine spritzung sinnvoll macht ?
Achim, ich würde die Frage andersherum stellen und so verlangt es auch der integrierte Pflanzenschutz: Was kann ich tun, um Schädlingsbefall zu minimieren und die Pflanze widerstandsfähiger zu machen oder einen Schädlingsbefall zu vermeiden.

Das fängt an mit der Auswahl der richtigen Pflanze für den richtigen Standort, auch bei Bonsai. Es nutzt nichts, einen Fukientee ins Zimmer zu stellen, was dann passiert haben wir ja allzuoft schon diskutiert. Genauso gehören Kiefern und Wacholder in die Sonne, sowie die meisten anderen Bäume auch.
Die richtige Pflanzenversorgung wäre ein weiterer Punkt.

Pflanzenschutzmittel ist Medizin und Medizin setzt man dann ein, wenn jemand krank ist.

Achim, um erkennen zu können, wie krank ein Baum ist, bedarf es schon einiger Erfahrung.
Es kommt ja schließlich auch darauf an, welcher Schädling da gerade sein Unwesen treibt.
Sinnvoll ist die Spritzung dann, wenn sie einen (wirtschaftlichen) Schaden an der Pflanze verhindert.
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von achim73 »

ja, danke, so seh ich´s eigentlich auch. ich habe im frühsommer schon mal die jehreszeitübliche blattlausattacke an ahörnern, aber dann schneide ich einfach die am stärksten befallenen triebe ab (was für meine assistentin immer horror ist wegen dem schwarzen gekrabbel.-.. *confused3* ) und dann ist gut.
mehltaubefall habe ich an einer hainbuche und, natürlich, jungen eichen, aber zumindest bei der hainbuche ist das eindeutig auf schwäche zurückzuführen. ich schätze, ich habe auf meinem balkon einfach nicht genug sonne. naja, noch ein jahr, dann gibt´s nen südbalkon *bouncer*
Gruss, Achim
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von Sanne »

ich hatte vergessen zu erwähnen, dass das Weißöl auch gut vorbeugend gegen Spinnmilben (bei meinen beiden Wacholdern z. B.) gewirkt hat. Ansonsten habe ich im letzten Jahr nichts an der Pflege meiner Bäumchen geändert.
Ich kann mich an den zu heißen Juli erinnern (da mochte ich schon fast nicht vor die Tür gehen) und an den Dauerregen im August und dass der Herbst viel zu kurz war.
Schöne Grüße, Sanne
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von camaju + »

zugegebenermaßen hab ich über die jahre auch schon 2/3 mal ne winterspritzung gemacht. aber nur dann, wenn die monate vorher (ganz selten) starker befall zu sehen war. wenn ich das jahr über keine probleme hab, mach ich im winter auch nix.

ich schluck ja jetzt auch keine aspirin, weil ich viel. in 2-3 std. kopfweh bekommen könnte.
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

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schmieda
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Re: Winterspritzung mit Weißöl + Kupfer-Konzentrat

Beitrag von schmieda »

Sanne hat geschrieben:ich hatte vergessen zu erwähnen, dass das Weißöl auch gut vorbeugend gegen Spinnmilben (bei meinen beiden Wacholdern z. B.) gewirkt hat....
Hallo Sanne
Auf was stützt sich diese Behauptung, woher weißt du, ob die Bäume ohne Spritzung Spinnmilben bekommen hätten? Nur weil keine da waren heißt es nicht, dass die Winterspritzung der Grund dafür war.
Mit der Spritzung kannst du eventuell am Baum überwinternde Schädlinge / deren Eier "bekämpfen", aber dein Baum wird nicht widerstandsfähiger. Er hat vielleicht einen besseren Start, da er nicht vorbelastet ist, falls er das überhaupt war.
Der einzige vorbeugende Effekt wäre, das sich Blattläuse (oder was auch immer) sich wahrscheinlich nicht auf ein kürzlich (in Tagen) eingesprühten Baum setzen, und wenn doch, dann gleich hops gehen (falls in dem Zeug noch was systemisches drin war).
Gruß
Frank :)

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