Triebablaktion bei Lärchen

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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Rogerg
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Re: Triebablaktion bei Lärchen

Beitrag von Rogerg »

Hallo Herbert,
na,... der oame Franzos'!
Lg aus der Steiermark, hoffe man(n) sieht si wieder amoi!

Danke an dieser Stelle für deine tollen Dokus!!!

Lg Gregor
(der, der am 2. Tag der österr. Nationalausstellung deinen Garten bewundern durfte, nachdem er die größte, je hergestellte Bonsaischale auf dein Grundstück verbracht hat! :-) )
-- Du kannst kein Buch öffnen, ohne etwas daraus zu lernen. --
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Herbert A
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Re: Triebablaktion bei Lärchen

Beitrag von Herbert A »

Servus Gregor,
ich hoffe Du hattest keinen Muskelkater. Die Schale wiegt ja gefühlte 50 kg ohne Substrat und Baum ;-)).

Wenn Du in Salzburg bist komm doch einfach auf einen Kaffee vorbei.

ciao
Herbert
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fritze
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Re: Triebablaktion bei Lärchen

Beitrag von fritze »

hallo herbert und die anderen,

du hast diese ablaktion an einem etwa 2-3 cm dicken lärchenast gemacht. könnte man dies genauso an einem stamm (8- 10 cm stark) versuchen ? ich könnte mir vorstellen, dass man da nicht so leicht eine solche zunge eingeschnitten bekommt.
oder könnte es noch andere probleme geben?

auf jeden fall wieder ein sehr spannender artikel!
liebe grüße
christian

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Herbert A
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Re: Triebablaktion bei Lärchen

Beitrag von Herbert A »

Christian, das habe ich noch nicht probiert.
Aber ich kann das ja Morgen versuchen. Da Lärchen ja nicht eine soooo dicke Borke haben wie Kiefern, könnte ich mir vorstellen dass es schon funktioniert. Bilder stelle ich dann von dem Versuch ein.

ciao
Herbert
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fritze
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Re: Triebablaktion bei Lärchen

Beitrag von fritze »

vielen dank,
bei mir dauert das sowieso noch bis ich solche langtriebe dranhabe, um das ausprobieren zu können.
liebe grüße
christian

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Herbert A
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Re: Triebablaktion bei Lärchen

Beitrag von Herbert A »

Servus Christian

jetzt komme ich endlich dazu Deine Frage zu beantworten. Ich habe jetzt versucht an einem ca 8 cm dicken Ast mit dicker Borke einen Trieb zu ablaktieren. Technisch war das überhaupt kein Problem. Allerdings wird die Zunge relativ breit wenn man diese normal mit einem scharfen Messer schneidet. Besser ist es mit einem Stemmeisen durch die Rinde ein U herauszustemmen und diese Zunge dann mit einem Messer herauszuheben. Links und rechts habe ich dann die Borke am Stamm leicht eingekerbt damit der Trieb schön drinnenliegt.

Von den vier Triebablaktionen ist eine wahrscheinlich fehlgeschlagen. Da habe ich den Trieb zu weit eingeschnitten. Es war praktisch keine durchgehende Rinde mehr vorhanden. Dieser Trieb welkt leicht.

ciao
Herbert Aigner
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Herbert A
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Re: Triebablaktion bei Lärchen

Beitrag von Herbert A »

update

Zwei der vier Ablaktionen sind in einem Sommer probemlos verwachsen. Bei zwei Ablaktionen habe ich den Spenderast nicht stramm genug gedrahtet. Die Bewegung bei Wind hat offensichtlich ein anwachsen verhindert.

Hier die Bilder
Diese Ablaktion ist problemlos angewachsen
Diese Ablaktion ist problemlos angewachsen
Ablaktion am Stamm mit dicker Rinde
Ablaktion am Stamm mit dicker Rinde
Fehlversuch - nicht ausreichend fixiert.
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ciao
Herbert Aigner
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Herbert A
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Re: Triebablaktion bei Lärchen

Beitrag von Herbert A »

Übrigens kann man Zweige auch durch Bohrablaktion verwachsen lassen. Das habe ich bei Othmar Auer gesehen. Finktioniert auch problemlos.

ciao
Herbert Aigner
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achim73
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Re: Triebablaktion bei Lärchen

Beitrag von achim73 »

gut zu wissen- das eröffnet ganz neue optionen .
danke ! *daumen_new*
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
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