Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

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Heike_vG
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von Heike_vG »

Danke, liebe Carmen! :-D
Shaki hat geschrieben:... und auf die verfeinerte Totholzarbeit bin ich schon gespannt.
Ich auch. Das Holz ist unheimlich hart, das wird sicherlich eine Herausforderung. :?

Liebe Grüße,

Heike
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holgermueller
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von holgermueller »

Einen superschönen Baum gestaltet ihr hier. Toll zu sehen, was aus dem Kleinen so wird. Ich hoffe, ich sehe noch viele Bilder von dem tollen Gewächs. Gruß Holger
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nemsi
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von nemsi »

Hallo Heike,

sehr schöne Entwicklung. Dein Pfaffenhütchen-Projekt hat mich schon sehr motiviert mit meinem Pfaffen weiterzuarbeiten. Mit der Quitte geht es mir jetzt ähnlich.

Weisst Du ob bei der Quitte ein Abmoosen möglich ist. Ich habe da ein grösseres Exemplar (ca. 15 cm Stammdurchmesser) bei dem das Nebari einer größeren Katastrophe gleicht. Soll sich dann an das tolle "Straßenbaum-Projekt" mit einer Ulme anlehnen.

Nochmals vielen Dank für die Inspiration.

Wünsche allen ein gesundes neues jahr.

Liebe Grüße
Nemsi
Liebe Grüße
Robert

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migo
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von migo »

Spitze Heike!

Das ist ja wieder mal eine tolle Doku. Es macht Spaß zu sehen, wie Du trotz aller Widrigkeiten in relativ kurzer Zeit da einen schon wieder recht ansprechenden Bonsai von gemacht hast. *up*

Wie hat sich denn in dieser Zeit das Wurzelwerk entwickelt? ...läßt sich da in absehbarer Zeit der Ansatz sichtbar machen?
Tschüüss, Michael

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Heike_vG
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von Heike_vG »

nemsi hat geschrieben:Weisst Du ob bei der Quitte ein Abmoosen möglich ist.
Da meine Quitte aus der Rinde an der Erdoberfläche neue Wurzeln getrieben hat würde ich stark davon ausgehen, dass das gut möglich ist. Erfahrungen habe ich da selbst aber noch nicht. 8)
migo hat geschrieben:Wie hat sich denn in dieser Zeit das Wurzelwerk entwickelt? ...läßt sich da in absehbarer Zeit der Ansatz sichtbar machen?
Michael, die Wurzeln haben sich kräftig entwickelt und ich werde beim Umtopfen im kommenden Frühling versuchen, etwas Nebari freizulegen. Auf den ersten Fotos sieht man ja, dass dort breite alte Oberflächenwurzeln vorhanden sind. An denen und dazwischen haben sich neue junge Wurzeln gebildet, ich bin gespannt wie das jetzt aussieht. :-D

Liebe Grüße,

Heike
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Josef Knieke
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von Josef Knieke »

Hallo Heike

das ist wieder einmal ein toller Beitrag!!! *daumen_new*

Ganz nach meinem Geschmack was aus dem Baum geworden ist, auch wenn ich bei den ersten Bilder doch einige Bedenken hatte! :oops:


LG

Josef
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Heike_vG
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von Heike_vG »

Die Bedenken hatte ich am Anfang auch, Josef. Umso besser, dass es trotzdem noch geklappt hat. 8)
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Heike_vG
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von Heike_vG »

*updated*
Nachdem die Quitte sich so schön entwickelt hatte, wie auf den vorigen Fotos in diesem Thread zu sehen, gab es doch noch wieder Probleme.
Letzten Winter hatte ich in meinem Kalthaus Nagetiere und eins der Biester hat einen Ast der Quitte so benagt, dass ein Großteil der Rinde ab war und der Ast abstarb.
Das war äußerst ärgerlich, weil es ein wichtiger Ast war.
Den Sommer über habe ich mir das angeschaut und überlegt, was ich machen sollte. Ich habe dann beschlossen, den toten Ast zu entfernen und das von vorne sichtbare Totholz zu reduzieren, so dass die Stammlinie verjüngt und harmonischer werden sollte.

So habe ich heute die Makita mit den "Terriern" geschwungen und hinterher das Holz noch ein wenig manuell bearbeitet. Eben habe ich erst im vorderen Teil des Threads gelesen, dass ich eigentlich kein Jinmittel mehr an diesem Baum verwenden wollte. Hm, hatte ich wohl vergessen. Jedenfalls war das Holz nach der Bearbeitung so scheckig und fleckig, das alte Holz sah anders aus als das frisch bearbeitete, in dem auch noch hellere und dunklere Streifen waren, da habe ich doch Jinmittel aufgepinselt.
Die Farbe darf sich aber später gerne wieder dezenter entwickeln.

Am unteren Ast hatte ich einen langen Trieb wachsen lassen, zum einen als Opferast zur Stärkung, andererseits habe ich darauf spekuliert, ihn für eine Ablaktion zu verwenden, um am nun recht kahlen mittleren Stammstück einen neuen Ast zu bekommen. So mickrig wie der kleine Ast rechts unten aussieht, der letztes Jahr auch keinen Langtrieb hervorgebracht hat, muss ich wohl damit rechnen, dass dieser auch noch abstirbt.
Manchmal klappt nicht alles nach Wunsch, in diesem Fall ist der lange Trieb bei den ersten vorsichtigen Biegeversuchen sofort wie Glas am Ansatz abgebrochen. Soviel dazu. Nächstes Jahr vielleicht ein neuer Versuch mit einem frischen, neuen Trieb, der sich dann noch formen lässt... :roll:

Also mal sehen, was diese Saison so alles auf die Quitte und mich zukommt. *schulter zuck*

Liebe Grüße,

Heike
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6. Januar 2014 vor der Bearbeitung
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kressevadder
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von kressevadder »

Hallo,

ich fand das eigentlich recht interessant, das das Totholz vorne ein wenig hervorschaut. Aber gut....

Ein sehr guter Bericht und wie immer lehrreich.

Gruß
Manfred
Ich fordere einen BioGreenHealthGenderPoliticalCorrectness freien Tag pro Woche - Erholung muß sein!

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Norbert_S
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von Norbert_S »

Hallo Heike

Wenn ich mir die neue Ansichtsseite so ganz ohne Totholz ansehe und mir zwei zusätzliche Äste denke, dann, ja dann kann so ein ärgerlicher Nagerbiss ganz etwas tolles hervorbringen.

Deine Einstellung ist total richtig; ändern kann man nichts, ärgern nützt soviel auch nicht, also das beste daraus machen und da bist du auf dem richtigen Weg.

Wenn du magst, stell ich dir meine Quitte in der nächsten Saison zur Verfügung.
Dann musst du nicht soviel biegen sondern stellst deine in die richtige Position und nimmst zwei Äste zum ablaktieren von meiner.

Ich kenne deine Quitte ja nun ganz aus den grausligen Anfängen und sie ist immer besser geworden - so wird es auch diesmal werden.
Norbert

So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von twotower »

...
Zuletzt geändert von twotower am 24.06.2014, 18:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von Carmen_G. »

Hi liebe Heike,

also ich bin ja wirklich tierlieb, aber manchmal könnte man solche Nagetiere sonstwo hin wünschen!
Bei mir haben auch vor allem über Winter diverse Tierchen gemeint meine Bäume umgestalten zu müssen. :twisted:

Sei froh, daß bei Dir der Hunger wohl nicht zu groß war!
Aus Deiner Quitte wird trotzdem noch ein guter Baum.

Mit neuen Ästen an passender Stelle erst recht und das Angebot von Norbert finde ich sehr lieb! *daumen_new*

Wenn es mal so weit ist wäre ich an dem Fortgang der Aktion sehr interessiert, aber bei Dir bin ich mir sicher, du läßt uns daran teilhaben! :)

liebe Grüße und viel Erfolg
Carmen
Liebe Grüße
Carmen
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Martin_S
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von Martin_S »

Hallo Heike!

Ich sach' ma': well done!

Nun hast du da diese kahle Stelle (wo Äste dran sollen). Könnte man das durch etwas(!) abspannen der Spitze nach links nicht schon ein wenig entschärfen?
M
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von Köhler Rudolf »

Hallo Heike,

das ist wirklich Pech gewesen mit dem Nagetier.

Aber man muss das Beste daraus machen.

Ich würde den Baum aus der Schale in eine größere Anzuchtsschale setzen. Mind. 1 Jahr durchtreiben lassen. Das geht aus meiner Sicht am schellsten.

Viele Grüße

Rudi K.
Grüße
Rudi K.
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Heike_vG
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Re: Chinesische Quitte - Pseudocydonia sinensis "Das Wrack"

Beitrag von Heike_vG »

Hallo, Ihr Lieben,

vielen Dank für die vielen interessanten und schönen Antworten! :-D
kressevadder hat geschrieben:ich fand das eigentlich recht interessant, das das Totholz vorne ein wenig hervorschaut. Aber gut....
Irgendwie mochte ich das nicht mehr, vielleicht hatte ich es mir übergesehen. Auf jeden Fall war es eine Stelle, wo der Stamm etwas unförmig war, besonders nach dem Absterben des angenagten Asts. *schulter zuck* :wink:
Norbert_S hat geschrieben:Wenn du magst, stell ich dir meine Quitte in der nächsten Saison zur Verfügung.
Dann musst du nicht soviel biegen sondern stellst deine in die richtige Position und nimmst zwei Äste zum ablaktieren von meiner.
Vielen Dank für das großzügige Angebot! Das ist überwältigend und ich danke Dir für Dein Vertrauen. Aber Dein Prachtbaum als Spender für mein Wrack, das erscheint mir wie eine verkehrte Welt. Ich denke, ich werde mir eher ein paar Pseudocydonia-Jungpflanzen beschaffen und damit arbeiten. :-D
twotower hat geschrieben:Bei der Quitte möchte ich mal fragen, warum so grossflächig und früh das Totholz bearbeitet wurde.
Bestand da keine Chance mehr, dass an den mittigen, leeren Stellen vielleicht noch was austreibt ?
Gerade rechts über dem untersten Ast und links unten (bezogen aufs letzte Foto) ?
Waren dort keinerlei schlafende Augen vorhanden (kann ich leider auf den Fotos so nicht erkennen) ?
Nimmt man sich nicht diese Chance, wenn man zu früh ans Totholz geht ?
Nein, die entrindeten und gefrästen Bereiche waren komplett abgestorben, da war kein Leben mehr drin. Die Rinde fiel schon ab. Es ist nirgends lebendes Gewebe entfernt worden. Nachdem der benagte Ast abgestorben ist hat sich der Totholzbereich wieder ein Stück verbreitet, weil seine Saftbahn auch eingetrocknet ist.
Shaki hat geschrieben:also ich bin ja wirklich tierlieb, aber manchmal könnte man solche Nagetiere sonstwo hin wünschen!
Bei mir haben auch vor allem über Winter diverse Tierchen gemeint meine Bäume umgestalten zu müssen. :twisted:
Tut mir leid, dass Du auch Nagerschäden hast. :( Hoffentlich nicht zu schlimm.
Letzten Winter hat eins der Tierchen in meinem Frostwächter im Gewächshaus Selbstmord begangen. Als ich im Sommer das Gerät im Kellerregal liegen sah, so dass ich von unten durch die Lüftungsschlitze schaute, konnte ich der Mause-Mumie direkt auf den Bauch und die Schnauze gucken. Ich musste das ganze Gehäuse aufschrauben, um die ausgetrockneten Überreste in einem Stück herauszubekommen.
Shaki hat geschrieben:Wenn es mal so weit ist wäre ich an dem Fortgang der Aktion sehr interessiert, aber bei Dir bin ich mir sicher, du läßt uns daran teilhaben! :)
Ja klar, ich berichte auf jeden Fall weiter. :P
Martin_S hat geschrieben:Nun hast du da diese kahle Stelle (wo Äste dran sollen). Könnte man das durch etwas(!) abspannen der Spitze nach links nicht schon ein wenig entschärfen?M
Theoretisch eine super Idee. Ich fürchte sie scheitert in der Praxis daran, dass die Quitte fast ähnlich wie die Aprikose beim Biegen keinerlei Spaß versteht. Man kann eigentlich nur sehr dünne, weiche Zweige gefahrlos formen. Daher werde ich das lieber nicht probieren, nachdem mir ja schon der junge Opfertrieb so humorlos weggebrochen ist. :?

Liebe Grüße,

Heike
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