Die unscheinbare Sylvestris

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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klauso
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Re: Die unscheinbare Sylvestris

Beitrag von klauso »

Hallo zusammen,

Sorry, dass ich mich erst jetzt melde! :oops: Freitag war Ak-Sitzung, Samstag früh hatte ich den Kater, Samstag und Sonntag war ein anstrengender aber genialer Ws mit Josef ein paar Hamburgern, Rebellen and friends in Buchen. Dazu in anderem Treat mehr. Diese Eindrücke müssen erst einmal verarbeitet werden. :)

Jetzt zu der Kiefer.... zunächst einmal meinen herzlichen Dank für eure Gedanken und die Beteiligung! *daumen_new*

Erst die einfachen Antworten, Christian, ja das sind die Äste, auf Bild 1 und 8 bei meinem 2. Post kann man das gut erkennen. Marco, der Topf hat am oberen Rand einen Durchmesser von 50 cm, der Stamm ist oberhalb dem Nebari Oberschenkel dick. Jetzt der schwierigere Grundsatzfrage Kaskade oder nicht? Nun ich denke beides ist vielleicht möglich.... und leider gibt es, wie Jean-Paul das schon sagte (DANKE FÜR DEINE EINSCHÄTZUNG), erst wirklich zu beurteilen, wenn der Baum umgetopft wird. Eure weiteren Gedanken spiegeln so in etwa meine Überlegungen wieder. Argumente für und gegen eine Kaskade bzw. eine aufrechtere Gestaltung halten sich für mich in etwa die Waage. Was habe ich den Topf schon gedreht, gekippt hoch und runter.... so unentschlossen bin ich selten.... ein Blick auf die Wurzeln unter dem Stamm bzw. im verborgenen Bereich ist erst beim Topfen möglich, weil ich sonst zu tief graben müsste. So wie ich Jean-Paul Bäume kenne, ist da unter Umständen eine Überraschung möglich :)

Die pro und contras wurden hier schon genannt. Schwierig wird es sein einen glaubhaften Übergang von dem dicken Stamm zu den beiden dünneren Ästen herzustellen. Ob der dünnere der beiden Äste benötigt wird ist noch unklar. Ich tue mir auch ähnlich schwer wie Norbert eine Kaskade mit einem so kraftvollen Stamm zu gestalten. Norbert wenn die Wurzeln auf der Rückseite passen ist das Nebari bei einer Kaskade wahrscheinlich besser geeignet. Ich werde das Totholz an der Stammfortführung erst gestallten, wenn das Grundkonzept steht.

Also wie ihr seht, ist das auch für mich ein sehr sehr spannender Baum, mit noch vielen Fragen. Das Warten hat sich gelohnt Jean-Paul ;) Vielleicht hat ja noch jemand einen Gestaltungsvorschlag für die aufrechtere oder die Kaskadengestaltun? :) Und Dietmar.... kontrovers mit den entsprechenden Argumenten, macht doch Spaß :) ;)


Und nochmal sorry für den irreführenden Titel :) ;)
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klauso
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Re: Die unscheinbare Sylvestris

Beitrag von klauso »

Hallo zusammen,

am 10.04.14 habe ich diese Sylvestris mit Vale Brose umgetopft. Die Bilder sind selbsterklärend. Mikhoriza war genügend vorhanden :) Die Wurzeln bzw. der Ansatz gaben die Position in der Schale vor.


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kressevadder
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Re: Die unscheinbare Sylvestris

Beitrag von kressevadder »

Das ist schon sehr beeindruckend, wie da mit der Kehrschaufel umgetopft wird. Bei mir sieht das so aus:
umtopfen.jpg
Starker Baum *daumen_new*
Ich fordere einen BioGreenHealthGenderPoliticalCorrectness freien Tag pro Woche - Erholung muß sein!

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klauso
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Re: Die unscheinbare Sylvestris

Beitrag von klauso »

*lach*

ja Manfred, jedem das Seine :)
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SteSt
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Re: Die unscheinbare Sylvestris

Beitrag von SteSt »

Servus Klaus,

Wow, ist dass tolles Rohmaterial, sensationell!
Bin schon gespannt welche Schritte ihr die nächsten paar Jahre setzt,
und wo der der Weg hinführt.

LG Stefan
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Heike_vG
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Re: Die unscheinbare Sylvestris

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Klaus,

vielen Dank für diese tolle Fotodokumentation! *daumen_new* Durch das Umtopfen und die neue Pflanzposition ist ein großer Fortschritt gemacht.
So etwa hatte ich mir das ja anfangs schon vorgestellt, als Halbkaskade.
Das ist ein Baum mit großer Zukunft, erst recht, wenn Du Dir immer wieder erstklassige Profis heranholst.

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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klauso
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Re: Die unscheinbare Sylvestris

Beitrag von klauso »

Soooo,

dieses Wochenende war es dann so weit. Die Sylvestris hat das Umtopfen nach anfänglichem Murren gut weggesteckt. Letzte Woche schon habe ich die Nadeln gezupft (Schneiden wäre zu diesem frühen Zeitpunkt besser gewesen) das Totholz vorgestaltet, die Äste gebastet und mit Gummischlauch umwickelt, und der Sylvestris gut zugeredet. Seit 4 Jahren freue ich mich auf diesen Moment!

Marc war mit der Pflanzposition zufrieden, obwohl er anmerkte, dass der Baum genauso gut aufgerichtet werden könnte. (siehe kleine Skizze auf der Schale) Einzig die Schalenwahl würde bei einer aufgerichteten Variante auf etwas Mondschalen ähnliches hinauslaufen. Marc sagte auch er sähe kein besser oder schlechter ob Kaskade oder aufgerichtet. Also blieb es bei einer Halbkaskade.

Wie immer lässt sich Marc bei einer Erstgestaltung noch ein paar Reserveäste und Optionen offen. Je nachdem, wie der Baum reagiert kann man dann auch in Zukunft entsprechend reagieren. Diese Erstgestaltung stellt lediglich die Basis der Gestaltung dar. Die Sylvestris muss sicherlich zurücktreiben und die weitere Gestaltung wird stimmiger und feiner.

Nun heißt es Daumen drücken, die Biegungen waren nicht ohne…… ich werde weiter berichten. *daumen_new*


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