Martin W hat geschrieben:

Wenn ich Dich richtig verstanden haben, dann könnte ich verschiedenste Moose von verschiedensten Standorten sammeln, und auf die genannte Weise vermehren?
Genau, das klappt prima. Und was noch besser ist: Du kannst beim Auflegen des Mooses unter den Bonsais die Sorten mischen und so einen "natürlicheren" Look der Oberfläche erhalten.
Martin W hat geschrieben:

Wenn die Moose im Freien gezogen werden, spülen die zunächst vorhandenen Nährstoffe durch das regelmäßige Gießen oder den fallenden Regen mit der Zeit aus. Welche Nährstoffe führst Du den Moosen zu?
Im Winter keine, dann decke ich die Schalen mit gelochter Folie ab. Im Sommer ist das unterschiedlich, gelegentlich (etwa alle 4 Wochen) dünge ich das Moos mit, wenn meine Bäumchen gefüttert werden, z.B. mit Wuxal, GK365 oder BioGold-Brühe (die Brühe scheint im Gegensatz zu den BioGold-Brocken dem Moos nichts auszumachen). Das Indoor-Moos bekommt derzeit etwa alle 4 Wochen GK365.
Sebastian hat geschrieben:Da habe ich noch garnicht so nachgeschaut, wie weit das Sternmoos nach unten vordringt...
Ich dachte es wäre einfach nur unbeliebt, weil es von selbst kommt und daher nicht so herausfordernd wie "echtes" Moos.
Beim Sternmoos musst du aufpassen: Das wurzelt wie Sau und ruckzuck ist die Schale voll damit. Ich habe mal welches im Topf gekauft (eine Woche Später habe ich es dann im Wald fast unter jedem Baum gesehen

). Der Topf war ca. 7x7cm groß und ca. 8cm hoch und war bis ganz unten durchwurzelt. Eine Bonsaischale ist ruckzuck voll damit und dann wirst du es kaum wieder los. Wenn du es wachsen lässt, kann es sogar mit deinem Bonsai in Kokurrenz treten und ihm Nährstoffe "klauen". Ich hatte es wie das andere Moos in eine flache Schale gesetzt, das Zeug wuchs und wuchs. Zum Glück haben es auch die Amseln geholt, bevor ich es in eine Bonsaischale pflanzen konnte

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