Crassula ovata

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Pandora
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von Pandora »

Ich bin geschockt. . .
Vor wenigen Tagen erst hab ich erfahren dass Geldbäume blühen können und hab mich tierisch gefreut.
Und jetzt das. . .
Flu schreibt im Forum: dies und das / Thema: Frage zur Crassula, folgendes:

Crassula ovate (lat.: crassus = dick, fett) braucht Trockenstress, viel Licht und vor allem einige Jahre um zur Blühreife zu gelangen. Ähnlich wie bei vielen anderen Pflanzenarten, die erst in höherem Lebensalter zu Blühreife gelangen, wird auch bei Crassula ovata im Alter die Genexpression geändert. Es werden also Genabschnitte abgelesen und in neue Proteine translatiert, die vorher unangetastet blieben.

Du hast vollkommen recht, wenn du schreibst, dass Stecklinge von nichtblühenden Mutterpflanzen nicht blühen, solche von blühenden Mutterpflanzen das aber sehr wohl können. Das hängt eben von dem Status der Genexpression ab.

Kann das jemand bestätigen?
Wenn ja käme das einer mittleren Katastrophe gleich :(
Ich weiss nämlich leider nicht ob die Mutterpflanze meiner Geldbäume je geblüht hat. . .
Was nun?
Eine blühende Crassula Ovata ist so ziemlich das beste was ich mir pflanzenmässig vorstellen kann!
Sind jetzt all meine Hoffnungen dahin?
Hat jemand vielleicht einen Ableger von einer blühenden Mutterpflanze?
Ich zahle jeden Preis! :-D
Ich müsste mich natürlich 100% darauf verlassen können dass der Mutterbaum geblüht hat. Aber hier im Forum ist ja alles eine grosse Familie, von daher hab ich keine Bedenken :-D
10 Jahre Arbeit in eine Pflanze zu stecken die dann keine Chance hat je zu blühen wär schon ziemlich brutal. . .

LG Andrea
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Waya
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von Waya »

Hast du eine Crassula schon mal blühen sehen? So besonders sind die nicht, zudem muss die Umgebung stimmen, damit die blühen. Meine große, die als Kübelpflanze im Sommer immer draußen stehen durfte, hat geblüht als sie bis Ende November mangels Frost draußen stehen konnte.
Mein Vater hat die Pflanze danna ber extra mal zu spät reingeholt und ist fast komplett kaputt gegangen...

Ich hab noch einen Ableger von der Mutterpflanze, allerdings von einer Zeit bevor die geblüht hat.


Crassula ovata ist für mich keine Pflanze, die man in Hinsicht auf die Blüten haben sollte. Da gibt es weitaus bessere Arten wie Crassula sarcocaulis, die bei mir zuverlässig jeden Sommer blüht. ;)
Gruß, Claudia
Pandora
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von Pandora »

Wie gesagt, bis vor ein paar Tagen wusste ich noch gar nicht dass Geldbäume überhaupt blühen können. Aber als ich davon erfuhr und Bilder davon im Internet gesehen habe war ich total begeistert.
Wenn man sich für eine Pflanze interessiert kann man sie auf verschiedene Arten schön finden. Dies trifft meiner Meinung nach im ganz besonderen Maße für Geldbäume zu.
Ein Geldbaum kann schön sein in seiner ganz natürlichen Form z.B. als Busch/Strauch.
Er kann aber auch schön sein in geschnittener Form z.B. als Bonsai.
Und die Königsklasse für mich persönlich wäre eine blühende Crassula Ovata, selbst wenn sie nur eine einzige Blüte pro Jahr hätte.
Wie die Pflanze selbst aussieht wäre erst mal egal denn man kann die Sache ja von dieser Pflanze ausgehend richtig betreiben, also einen Bonsai heranziehen mit perfektem Schnitt der jedes Jahr voller Blüten ist.
Das hab ich im Kopf seit ich meine erste blühende Crassula Ovata gesehen hab und werd den Gedanken einfach nicht mehr los.
Ich wäre glaub ich bereit für eine blühende Pflanze ein Vermögen auszugeben :-D
Nur stehen solche Pflanzen leider sehr selten zum Verkauf. Und wenn, dann sind sie entweder zu gross zum Transport oder man ist auf die Aussage eines total Fremden angewiesen der behauptet seine Crassula blüht regelmässig jedes Jahr hat aber leider kein Foto davon. Hier im Forum kann man sich sicher auf solche Aussagen verlassen, aber bei wildfremden z.B. bei Ebay ist das so eine Sache.
Hat vielleicht jemand von euch eine Pflanze zu verkaufen? Eine die gerade so gross ist das man sie per Post schicken kann.
Ich habe schon öfter gelesen dass Geldbäume bereits nach 5 Jahren blühen können. Und in 5 Jahren kann die Pflanze ja nicht sooooo gross werden denk ich mal.
Wie gesagt, wenn ihr was anzubieten habt einfach mal melden. Selbst wenn die Pflanze beim Transport leichten Schaden nehmen sollte, wäre es nicht ganz so schlimm weil man sich aus ihr ja immer wieder relativ leicht neue, blühfähige Pflanzen ziehen könnte.
Wenn Ihr einen solchen Schatz zu Hause habt meldet Euch :-D
Ich bin für jedes Feedback dankbar.

LG Andrea
berndschmidt
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von berndschmidt »

Das nur ältere Crassula blühen ist ein Vorurteil, dass leider auch im Internet weiter verbreitet wird.
Die Antwort wie man einen zum blühen bringt findest du hier:

http://cactusblog.de/2011/11/17/bluhend ... -geht-das/

Ich habe einen Crassula ovata in 6 Jahren zum Shohin gestaltet:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 35&t=38938

Drahten bringt wirklich nichts und ist auch überflüssig.
Werde dir klar, wie groß der Baum mal werden soll.
Danach kannst du ihn bzw. die unwichtigen Äste zurück schneiden.
Das ganze macht man je nach Wuchskraft alle 1-3 Jahre bis er die gewünschte Größe erreicht hat.
Schöne Grüße

Bernd

Bonsai als Hobby
Pandora
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von Pandora »

Hallo Bernd,
danke für die beiden Links!
Die haben mir echt weitergeholfen.
Beim Thema Blüte geht es mir hauptsächlich um die Aussage von Flu im Forum: dies und das / Thema: Frage zur Crassula
Er schreibt:

Crassula ovate (lat.: crassus = dick, fett) braucht Trockenstress, viel Licht und vor allem einige Jahre um zur Blühreife zu gelangen. Ähnlich wie bei vielen anderen Pflanzenarten, die erst in höherem Lebensalter zu Blühreife gelangen, wird auch bei Crassula ovata im Alter die Genexpression geändert. Es werden also Genabschnitte abgelesen und in neue Proteine translatiert, die vorher unangetastet blieben. Du hast vollkommen recht, wenn du schreibst, dass Stecklinge von nichtblühenden Mutterpflanzen nicht blühen, solche von blühenden Mutterpflanzen das aber sehr wohl können. Das hängt eben von dem Status der Genexpression ab.

Davon hab ich bisher nirgendwo was gelesen.
Ich muss auch gestehen dass, je mehr ich über das Thema Crassula Ovata lese, ich mehr und mehr verwirrt bin. So kommt es zum Beispiel oft vor dass Bilder und Pflanzennamen von verschiedenen Quellen nicht übereinstimmen und ich so langsam gar nicht mehr weiss was ich überhaupt als Crassula Ovata bezeichnen soll. Ich habe ein ganz bestimmtes Bild vor Augen wenn ich an einen Geldbaum denke, allerdings scheint es einige Unterarten zu geben die sich sehr ähneln.
ich bin mir sogar bei meinen eigenen Bäumen nicht mehr sicher um was genau es sich handelt, da Pflanzen auf den ersten Blick gleich aussehen aber beim genaueren Betrachten z.B. die Blattform minimal anders ist oder auch die Blattgrösse.
Alles sehr verwirrend und je mehr ich lese um so verwirrter bin ich.
Ich werde mal bei Gelegenheit alle Crassula Arten auflisten die sich meiner Meinung nach stark ähneln.
Ich hab jetzt sogar in einem alten Zimmerpflanzenbuch ein Foto von einer Pflanze gesehen die darin als Crassula arborescens bezeichnet wird, aber genau so aussieht wie ich mir eine Crassula Ovata vorstelle.
Gebe ich den Namen Crasssula arborescens im Internet ein kommen Bilder von einer Pflanze mit ganz anderen Blättern.
Das nur mal als Beispiel.

LG Andrea
berndschmidt
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von berndschmidt »

Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit Sukkulenten.

Crassula ovata gibt es nur eine Art. Die die du hast.
Portulacaria afra ist ähnlich in der Pflege. Hat aber viel kleinere Blätter und eine bräunlichere Borke.

Alles andere was es sonst noch unter dem Begriff Crassula ovata gibt sind Natur- oder Zucht-Hybriden bzw. die von Züchtern oder Sammlern selektiert und weiter kultiviert wurden.

Zudem ist bei der Naturform die Gestalt sehr variabel.
Abhängig vom Standort, Giessen und Düngen. Wenig Sonne ergibt meist große dunkelgrüne Blätter.
Viel Sonne ergibt Blätter mit rotem Rand.
Junge Blätter sind bei sonnigem Stand hellgrün. Ältere Blätter werden dunkler im grün.
Bei den Zuchtformen gibt es unterschiedliche Blattformen, Färbungen ...

Crassula arborescens ist eine andere Crassula-Art. Zumindest nach dem Sukkulenten-Lexikon Band 4 Crassulaceae von Urs Eggli.
Schöne Grüße

Bernd

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Pandora
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von Pandora »

Hallo Bernd,
ich werde demnächst mal ein paar Fotos ins Forum stellen. Bilder von Geldbäumen die in meinem Besitz sind. Auf den ersten Blick wird wahrscheinlich jeder sagen. . .klar das ist ein Geldbaum. Bei genauerem Hinsehn fallen allerdings grosse Unterschiede hinsichtlich Blattform, Blattgrösse und Wuchs auf. Wäre schön wenn sich dann einige Leute die Fotos mal genau ansehn und mir vielleicht sagen können, welche verschiedenen Sorten Crassula Ovata ich da habe.
Ich muss allerdings gestehn dass ich mich erst seit kurzer Zeit näher mit dem Thema befasse, obwohl ich eigentlich schon mein Leben lang Geldbäume besitze.
So hielt ich bis vor einigen Wochen einen Jadebaum den ich mal als Bonsai geschenkt bekommen hatte für einen Geldbaum. Das etwas andere Aussehn führte ich auf das vermutlich hohe Alter und den starken Beschnitt zurück.
Ich besitze auch mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit eine Pflanze mit dem Namen Crassula Ovata Hummel´s Sunset.
Eine andere Pflanze könnte eine Crassula Ovata Minor sein.
Andere Bäume sehen aus wie die auf Wikipedia (Crassula Ovata).
Und eine Grosse Pflanze die ich besitze, sie hat eine typische Buschform, hat sehr kleine Blätter.
Auch ist ihr Wuchsverhalten komplett anders als bei den anderen Bäumen. Im Gegensatz zu den gradlinigen Ästen der anderen Bäume wachsen sie bei ihr spiralförmig um es mal überspitzt auszudrücken. Man kann fast sagen sie hat einen Lockenkopf bzw. gekräuselte Äste.
Wie gesagt. . . bei Gelegenheit stell ich Fotos ins Forum.

LG Andrea
Pandora
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von Pandora »

Noch was vergessen. . .
Hab gerade deine Juli-Impressionen auf dem Westbalkon gelesen und natürlich direkt deinen Crassula Ovata Shohin entdeckt!
Der ist einfach unverkennbar :-D
Wenn Du mal Zeit findest könntest Du uns ja mal ein paar aktuelle Fotos präsentieren :-D
Würde mich echt freuen.
Dein Balkon ist übrigens auch ganz toll! :-D :-D

LG Andrea
berndschmidt
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von berndschmidt »

Klar im September - Oktober, bevor ich ihn reinräume, wird über den Crassula-Shohin aktuelle Fotos geben ;-)
Schöne Grüße

Bernd

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Pandora
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von Pandora »

Erfahrungsbericht Wurzelbildung:
Ich habe vor ca 2 Wochen 10 Crassula ovata Stecklinge in einen Becher mit Wasser gestellt.
Die Schnittstelle aller Stecklinge war genau mittig zwischen den Knoten.
Der Becher war ca 1 cm mit Wasser gefüllt, also gerade bis zum ersten Knoten.
Die Wurzelbildung bis jetzt sieht folgendermaßen aus:
Alle Stecklinge haben an den Knoten Wurzeln gebildet, jeweils unter den Blättern/Ästen bzw den Stellen an denen sich neue Blätter/Äste gebildet hätten.
Ein Steckling allerdings hat Wurzeln mitten im Internodium gebildet (an der Schnittstelle). Es sieht aus als ob sie aus den Äderchen austreiben mit denen die Pflanze das Wasser transportiert, irgendwo zwischen Rinde und Stammittelpunkt. Ich hatte einen solchen Versuch schon einmal gemacht, auch mit ca 10 Stecklingen. Damals hab ich keine Wurzelbildung an den Schnittstellen feststellen können, jedenfalls nicht sehr deutlich. Bei einem Steckling war im Ansatz etwas zu erkennen, hätte aber auch etwas anderes sein können. Daraufhin hab ich den Versuch wiederholt und diesmal genau darauf geachtet nicht zu knapp über dem ersten Knoten zu schneiden sondern genau zwischen zwei Knoten. Die Stecklinge hatte ich auch so gewählt dass die Internodien sehr lang waren um möglichst weit von den Knoten weg zu sein.
Zusammenfassend kann ich jetzt schon mal sagen dass eine Wurzelbildung an einer Schnittstelle möglich ist, egal wo der Schnitt angesetzt ist, also auch zwischen zwei Knoten. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit dass sich Wurzeln an den Knoten bilden um ein vielfaches höher.
Bilder folgen.
Ich hab auch noch einige Stecklinge in Erde gesetzt. Die Wurzel über der Erde sprießen bereits wie verrückt, auch jeweils an den Stellen an denen die Pflanze ihre Knospen austreibt.
Wie es unter der Erde aussieht weiß ich noch nicht da ich den Pflänzchen noch ein bisschen Zeit geben will. Auch weiß ich nicht wie sich das Internodium verhalten wird an dem sich die Wurzeln gebildet haben. Eigentlich müsste es ja bis zum nächsten Knoten abtrocknen. Sieht bisher aber gar nicht danach aus, was allerdings auch daran liegen kann dass das Internodium im Wasser steht.
Wenn jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat bezüglich der Wurzelbildung mitten im Internodium würde ich mich über eine kurze Mitteilung sehr freuen.

Btw: ich bin jetzt ein bisschen von meiner Vorliebe für Crassula ovata, was das Thema Bonsai angeht, abgerückt.
Ich bin zu der Ansicht gekommen dass sich Jadebäume dafür doch besser eignen.
Geldbäume gefallen mir nach wie vor sehr gut, allerdings werde ich mich was das Schneiden angeht in Zukunft wohl eher auf das nötigste beschränken.
Einen Ahorn habe ich inzwischen auch (Acer palmatum deshojo), und einen wunderschönen neuen Jadebaum den ich als Bonsai gestalten möchte.
Ihr seht, das Bonsai Fieber hat mich gepackt!
Wie gesagt, Bilder von den Stecklingen und den beiden Bäumen folgen demnächst. Hab leider im Moment viel zu tun und muss mich erst einmal schlau machen wie ich die Bilder verkleinere.

LG Andrea *daumen_new*
chris-git@rre

Re: Crassula Ovata

Beitrag von chris-git@rre »

Hallo Andrea,
danke für die Info.
Ich habe vor etwa einem Monat auch Crassula Ovata Stecklinge gemacht.
Bei mir aber direkt in das Substrat.
Seit ca. einer Woche treiben sie aus.
Also denke ich das sie Wurzeln gebildet haben.
Ich habe nur sehr wenig gegossen.
Pandora
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von Pandora »

Danke für Dein Feedback, Chris.
Mein Problem damals war ein ganz spezielles.
Ich hatte einen relativ grossen Steckling mit dickem Hauptstamm und mehreren dicken Seitenästen zur Verfügung. Die Länge bis zur ersten Verzweigung betrug 3 Internodien, das untere Ende war sogar ein Knoten der sehr gut zur Wurzelbildung tauglich gewesen wäre.
Leider hatte ich Bernd s Crassula ovata Shohin als Vorbild für meinen Baum genommen und auf seinen Bildern sah es so aus als ob der Hauptstamm 1 1/2 Internodien lang ist. Dem war aber nicht so, es waren in Wirklichkeit 2 Internodien und das untere Ende war ein Knoten. Mein Wissensstand zu diesem Zeitpunkt war: abschneiden, in die Erde stecken, warten bis Wurzeln kommen, fertig. . .
Genau so hab ich s dann auch gemacht. . . leider :cry:
Ich hab den Hauptstamm von 3 auf 1 1/2 Internodien gekürzt. Das untere Ende war jetzt kein Knotenpunkt mehr bei dem ich die 100% ige Sicherheit auf Wurzelbildung gehabt hätte sondern eine Schnittstelle mitten im Internodium mit der 99,99% igen Sicherheit dass es mir bis zum nächsten Knoten zurücktrocknet, d.h. ich hatte nur noch 1 Internodium als Hauptstamm zur Verfügung und das ist zu wenig :(
Mein Anliegen ist es, andere vor dem selben Fehler zu bewahren.
Bei Stecklingen die beim Schneiden von Bäumen als Abfall anfallen ist es relativ egal wo sie Wurzen bilden. Was nicht gefällt wird halt weggeworfen. Aber wenn man einen ganz besonderen Steckling hat ist es natürlich sehr wichtig zu wissen wo genau sich Wurzeln bilden.
Darum gehts mir.
Eigentlich keine große Sache.
Aber trotzdem wichtig wie ich finde.

LG Andrea

P.S. Meiner Erfahrung nach können sich bei Crassula ovata Stecklingen in 2 Wochen Wurzeln mit einer Länge von bis zu 2 cm bilden, jedenfalls bei Anzucht im Wasserglas. Bei Stecklingen in Erde weiß ich den Längenzuwachs leider nicht.
Wurzeln an der Luft wachsen nach meinen Beobachtungen um ca 1 cm in 2 Wochen, je nachdem wie weit sie vom Boden entfernt sind.
chris-git@rre

Re: Crassula Ovata

Beitrag von chris-git@rre »

Hallo Andrea,
eine Frage habe ich noch.
Stehen Deine Crassula im freien, wenn ja bis zu welcher Temperatur?
Pandora
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von Pandora »

Hallo Chris,
leider muss ich gestehen dass ich bisher bei meinen Crassula ovata und auch bei meinem Portulacaria afra jeden erdenklichen Pflegefehler gemacht habe den man sich vorstellen kann, begonnen von zu häufigem Gießen bis hin zum falschen Standort.
Meine Pflanzen standen bisher immer drinnen. Großer Fehler ich weiß :(
Ich wußte es leider bis vor kurzem nicht besser.
Ich habe das große Glück über eine leerstehende Dachgeschosswohnung zu verfügen.
Meine Pflanzen standen immer unter einem der vielen Dachfenster. Sehr hell für meine Begriffe doch leider zu dunkel für die Pflanzen.
Die Stämme wurden weich und haben sich nach unten gebogen, sicher auch eine Folge von zu häufigem Gießen. Des weiteren vergeilten meine Bäumchen.
Dieses Jahr hab ich einige von ihnen zum ersten mal ins Freie gestellt und einige andere die ich in der Wohnung lies hab ich auf einen Tisch gestellt damit sie höher stehen und mehr Sonnenlicht abbekommen. Vorher standen sie auf dem Boden direkt unter dem Fenster und haben nicht einen Sonnenstrahl abbekommen.
Gedankt haben es mir die Pflanzen mit starkem Austrieb! Unglaublich was ein paar Sonnenstrahlen ausmachen. . .
Meine Pflanzen hab ich Anfang September wieder reingeholt und zwar aus zwei Gründen. 1. weil es Anfang September sehr viel geregnet hat und 2. weil ich kein Risiko eingehen wollte was Nachtfrost angeht. Wenn man allerdings täglich den Wetterbericht schaut und auf Frost achtet kann man die Pflanzen sicher auch noch 1-2 Monate länger im Freien lassen. Ich habe im Forum gelesen dass Crassula ovata zum blühen Trockenstress brauchen und dass deshalb einige hier ihre Pflanzen von September bis mindestens Dezember nicht gießen um die Blüte anzuregen. So wollte ich es auch machen. . .
Das Problem dabei ist dass es in der Wohnung im Moment noch zu warm ist (ca 20 Grad) und draußen zu viel regnet. Stell ich die Pflanzen draußen unter Dach, dann stehen sie zu dunkel.
Die meisten Pflanzen scheinen im Dezember zur Blüte zu kommen, ich habe für mich entschieden die Blüte (wenn überhaupt möglich bei meinen Pflanzen) in die Monate Februar / März zu ziehen. So kann ich sie nämlich Anfang September reinholen und sie bis Anfang November kontinuierlich weniger gießen. Ab November sollte es dann auch in der Dachwohnung endlich kühler werden, so dass ich das Gießen ganz einstellen kann. Geplant sind ca 4 Monate Gießpause ( November, Dezember, Januar; Februar). Dann sollte es eigentlich mit den Blüten klappen.

LG Andrea
Eva Warthemann
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Re: Crassula Ovata

Beitrag von Eva Warthemann »

Meine Crassulas stehen immer noch draußen unter dem Schleppdach und werden jetzt nicht mehr gegossen.
Erst wenn die Temperaturen unter die 7°C gehen kommen sie rein.
Sie überwintern im Waschhaus, wo ich ihnen Temperaturen um die 10°C bieten kann.
Bin gespannt, wieviel meiner Crassulas Blüten ansetzen werden.
Ich habe noch eine Crassulaart, die einen Großteil der Blätter in Form einer kleinen Trompete ausbildet. Wenn ich mich richtig an die Artbezeichnung erinnere soll sie Crassula gollum heißen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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