Test Bewässerungsanlagen

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Holger
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Holger »

Hallo Andreas,

da ich die Bewässerung nur als Urlaubsvertretung nutze (alles Andere würde auf meiner Dachterrasse den knapp bemessenen Platz noch mehr verringern), stellt sich mir das Problem nicht.

Gruß
Holger
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
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Frau Chen
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Frau Chen »

Hallo,

in diesem Sommer habe ich mich nach langer Überlegung und Recherchieren, auch hier im Forum, für die G***a ;) Micro-Drip-Anlage entschieden. Ich habe sie für meine Präbonsai, Sämlingsanzucht, Kübelpflanzen und Balkonkästen auf der Terasse und im Garten aufgebaut. Nach der langen Planungsphase begann ich erst Mitte Juni mit dem Aufbau. Trotz Planungshilfe vom Hersteller habe ich mich natürlich mit dem Bedarf an diversen Teilen verschäzt und mußte einiges nachkaufen, Übergangs-T-Stücke habe ich wiederum zu viele gekauft, da hätte ich noch einige abzugeben :) Bis ich den Dreh raushatte und das Grundgerüst stand, war schon August. Erschwerend kam hinzu, dass vor allem die Kübelpflanzen und die in den Balkonkästen schon ziemlich buschig waren und es nicht einfach war, ohne die Pflanzen zu beschädigen, die Verteilerrohre und Düsen darin zu verteilen.
Der Urlaub nahte und die Testphase fiel im kalten August ziemlich kurz aus. Dann kam die Härteprobe: 3 Wochen Urlaub Anfang September, in denen ich meinen Nachbarn kein langwieriges Gießen der kleinen Pötte zumuten wollte. Also Anlage auf 2x täglich 3 Minuten eingestellt und die Urlaubsaufsicht schaute nur, ob es nirgendwo leckt und die Pflanzen genug Feuchtigkeit haben.

Da einige Pflanzen unterm Dachvorsprung stehen und auch bei Regen kaum Wasser bekommen, habe ich den Bewässerungscomputer mit 2 Ausgängen genommen, einen an den Regensensor angeschlossen, den anderen immer betrieben. Der Wasseranschluß war 2,5 m tiefer im Keller, so dass bis zu höchst platzierten Pflanze ca. 3,5 m Höhenunterschied ohne Pumpe zu bewältigen war. Endergebnis nach 3 Wochen: bis auf einen Sämling, dem ich keine Versorgunsdüse verpaßt habe :( gediehen alle Pflanzen super (das überschüssige Wasser floß ungehindert ab). Nach der Rückkehr aus dem Urlaub begrüßte mich ein Dschungel *dance*
Teilbereich um den Kellerhals herum, der während des Urlaubs ausschließlich über die Bewässerungsanlage bewässert wurde. Links vor, rechts direkt nach dem Urlaub.
Teilbereich um den Kellerhals herum, der während des Urlaubs ausschließlich über die Bewässerungsanlage bewässert wurde. Links vor, rechts direkt nach dem Urlaub.
Leider ist diese Anlage nicht preiswert, es gibt angeblich bessere (und noch teurere, aber haltbarere), die auch ferngesteuert werden können, aber dieses Jahr hat sie bei mir ihren Zweck erfüllt. Nächstes Jahr will ich sie im Hochsommer und während des Urlaubs weiter betreiben.

Vor dem ersten Frost habe ich vor, wie vom Hersteller empfohlen, die Steuergeräte (Computer, Druckminderer und Regensensor) auszubauen und die Rohre, so gut es geht, leer laufen zu lassen. Ob das reicht, werde ich dann im Frühjahr berichten.

Weiterhin bin ich am Überlegen, wie ich die auf der Terrasse stehende Regentonne in die Einlage einbinden könnte, aber da fehlt mir eine Idee, wie und womit ich es steuern könnte. Mein Wunsch wäre, dass die Bewässerung aus dem Wasserhahn erst einspringt, wenn die Regentonne leer ist, hab aber keinen blassen Schimmer, wie das gehen sollte.

Liebe Grüße
Ursula
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Olaf_Gd
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Olaf_Gd »

Hallo,
ich baue die Anlage über den Winter wieder ab. Das wiederaufnauem dauert zwar einige Zeit aber die Anlage übersteht dadurch sicher den Winter.

Gruss Olaf
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Andreas R.
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Andreas R. »

Vielen Dank für die Antworten.

Ich werde also alles bis auf die Schläuche und Düsen abbauen, diese leer laufen lassen und hoffen dass die den Winter gut überstehen.

Warum habe ich mich eigentlich für ein Gardena-System entschieden? (den Namen kann man hier schon schreiben!)
In 300m Entfernung von mir gibt es einen BayWa Bau- und Gartenmarkt. Da kann ich zu Fuß hingehen. Dieser hat das komplette Sortiment an Gardena Bewässerungstechnik vorrätig. Bei der Konstruktion solch einer Anlage ergibt es sich zwangsläufig, dass bestimmte Teile fehlen. Bestellen im Internet wäre da sehr unpraktisch. Ich musste insgesamt 4x Material nachkaufen. Dafür konnte ich auch ganz unkompliziert überschüssige Teile Zurück geben (der Verkäufer im Garten-Bereich kennt mich inzwischen). Dafür zahle ich lieber etwas mehr, aber kann die Anlage an einem Samstag fertig stellen.

Anmerkung zu Regenwasser:
Ich habe versucht meine Gardena-Anlage mit Regenwasser aus einer üblichen 300L-Regentonne zu betreiben. Dazu wird in die Regentonne eine Schmutzwasserpumpe mit Schwimmer-Schalter gehängt. Diese könnte man z.B. über eine Zeitschaltuhr (für Strom) steuern.
Leider setzt sich der Filter im 2000'er Vorschaltgerät innerhalb von wenigen Minuten zu. Ursache ist wohl der in allen Regentonnen vorhandene Dreck. Der Betrieb mit Regenwasser ist also ohne zusätzlichen Filter nicht empfehlenswert.
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Frau Chen
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Frau Chen »

Hallo Andreas,

so werde ich das auch machen. Die Verteilerrohre scheinen mir ziemlich empfindlich zu sein, ob sie wirklich so licht- und froststabil sind, wie der Hersteller verspricht, wird sich zeigen. Deinem Einkaufstipp, die Komponenten im Fachhandel mit Rückgabegarantie für nicht benutzte Teile zu kaufen, kann ich mich nur anschließen. Die ersten Teile habe ich nämlich im Online-Versandhandel gekauft und kann die nicht benötigten nicht zurückgeben. Da sollte man aufpassen.

Deine Erfahrung mit dem Regentonnen-Anschluß-Versuch zeigt mir, dass es keinen Sinn macht, damit zu experimentieren. Eine Schmutzwasserpumpe habe ich zwar, es wäre also mit keinen weiteren Kosten verbunden. Fragt sich, wie fein der Filter sein müsste? Man könnte die Tauchpumpe in ein feinmaschiges Netz stellen und das Wasser schon beim Einlaufen filtern. Einige Jahre lang habe ich auf den Einlauf der Regentonne einen Strumpf gehängt, der hat schon einiges rausgefiltert, aber halt nicht alles, z. B. Birkenpollen schwammen noch immer in der Tonne. Na ja, ich glaube, ich lass das sein mit dem Regentonnenanschluß.

Liebe Grüße
Ursula
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Martin_S
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Martin_S »

Das Thema ist interessant und ich hätte da einiges dazu beizusteuern. ("Isch 'abe gar kein' Ga'dena" ;) )

Ich hatte vor einer Weile mal unsere Mods gebeten, hieraus ein eigenes Thema im Kopf des Forums aufzumachen. Wie sieht es damit aus? Ähnlich diesen "Der Shohin aus dem Nudelsieb" oder "Ulmenwettbewerb" oder so. Fände ich toll!

LG
M
Beste Grüße
Martin

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Norbert Jäger
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Norbert Jäger »

Hallo,

hab kürzlich nen Link entdeckt... Hoffentlich klappt das auch.
Wenn das hier nicht gepostet werden darf/kann... dann bitte löschen


https://www.facebook.com/pages/DVS-Bere ... 3864883557


Herzliche Grüße

Norbert
Ria
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Ria »

Hallo,
wenn der noch nicht Bonsai auch nicht in eine Schale muss/soll, reichen dann für kurzUrlaube, wie verlängertes Wochenende, nicht auch so Kübel mit integriertem Bewässerungssystem?
Die können auch noch recht schick aussehen und wenn man nur wenige Pflanzen hat ist der Preis(wenn auch nicht billig)noch überschaubar.
Hat jemand Erfahrung damit, wieviel Tage die ausreichen?

lieben Gruß Ria
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Frau Chen
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Frau Chen »

:? Hallo Ria,

mit derartigen Kübeln habe ich keine Erfahrung, jedoch mit Blumenkästen. Wie lange die ausreichen, ist von der Größe des Wasserreservoirs, der Größe, Durchwurzelung und dem Wasserbedarf der Pflanzen, der Aussentemperatur, der Windstärke und dem Standort abhängig. Also kann man pauschal nicht viel dazu sagen und muß die Pflanzen beobachten. Meine reichen fürs Wochenende, für 3 Wochen Urlaub habe ich sie an die Bewässerungsanlage angeschlossen und es hat ihnen gut getan.

Es gibt auch Systeme mit Dochtbewässerung von Lechuza, die ich sehr teuer finde. Jemand hier (war das Anja?) hat in einem Thread, den ich gerade nicht finde, vorgestellt, wie er etwas Ähnliches mit einfachen Mitteln nachbaut. Auch Aldi hatte letztes Jahr Gefässe mit Dochtbewässerung im Angebot, die preiswerter sind, jedoch nur in einer Größe und ohne Wasserstandanzeiger. Die teste ich jetzt auch, allerdings bei Blumen. Insgesamt habe ich damit gute Erfahrungen gemacht.
Anbei 2 Beispiele:
60 cm Blumenkasten mit  ca. 3 Liter Wasserspeicher. Die Fuchsie steht im modernen Substrat im TPK, der Rest in Blumenerde. Westseite, Anfang Juli 2014.
60 cm Blumenkasten mit ca. 3 Liter Wasserspeicher. Die Fuchsie steht im modernen Substrat im TPK, der Rest in Blumenerde. Westseite, Anfang Juli 2014.
Auch die Ficus-Ableger standen den ganzen Sommer im Balkonkasten mit Wasserspeicher, der während des Urlaubs von der Bewässerungsanlage gespeist wurde.
Auch die Ficus-Ableger standen den ganzen Sommer im Balkonkasten mit Wasserspeicher, der während des Urlaubs von der Bewässerungsanlage gespeist wurde.
Viele Grüße
Ursula
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Ria
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Ria »

Hallo Ursula,
besten Dank, na denn für 3 Tage dürfte es wohl reichen, werde das mal mit einem Kübelchen probieren und ein kleinerer noch nicht Bonsai braucht ja nicht so viel Wasser wie Deine Blumen auf dem Bild. Mit Bewässerungsanlage kombinieren wäre dann eine zusätzliche Möglichkeit.

Ich denke da an Blumat, was hst Du denn da am laufen, bei den Ficus?

lieben Gruß Ria
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Frau Chen
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Frau Chen »

Hallo Ria,

wie ich im früheren Post geschrieben habe, habe ich mich für Gardena Micro Drip entschieden. Den ersten Test während eines dreiwöchigen Urlaubs hat die Anlage erfolgreich bestanden. Nun bin ich gespannt auf die Winterfestigkeit der Komponenten. Die Druckminderer, Computer und Regensensor werde ich ausbauen und frostrei überwintern. Die Rohre und Düsen bleiben draussen.
Mit Blumat habe ich vor Jahren mit den Kegeln für Zimmerpflanzen mit Vorratsgefäß experimentiert, jedoch das Prinzip wohl nicht ganz begriffen. Werde es nochmal testen.

Viele Grüße
Ursula
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Kolibri »

Hallo Ursula,

ich kann auch nur Gutes von Gardena Micro Drip berichten.
Jetzt bin ich gespannt auf das Ergebnis Deines Wintertests. Bitte berichte weiter davon.

Wenn Du die Verteilerrohre liegen lässt, wirst Du sie vermutlich mit Schlussstopfen verschließen, oder?
Beim Abbau meiner Anlage habe ich viele sehr kleine Nacktschnecken gefunden. Wehe, wenn die in die Verteilerrohre kommen ... :evil:

Herzliche Grüße
Ilonka
Bäume kennen keine Hektik.
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Frau Chen
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Frau Chen »

Hallo Ilonka,

die Schneckengefahr besteht bei mir auch, nach dem Ablaufenlassen des Wassers werde ich die Rohre wieder verschließen, die Düsen sollte man laut Hersteller offen lassen, ich hoffe, da passt keine Schnecke durch.

Liebe Grüße
Ursula
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Heike_vG
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Heike_vG »

Ich nehme außer den Geräten im Herbst auch alle Verteilerrohre samt allen Tropfern etc. ab. Bei mir bleiben nur die dicken Verlegerohre, die zwischen den Regalbrettern verlaufen, draußen.
Schnecken hatte ich bisher noch nicht drin.

LG, Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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Frau Chen
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Re: Test Bewässerungsanlagen

Beitrag von Frau Chen »

Hallo Heike,

das ist natürlich die bessere Option. Wie merkst Du Dir die Zuordnung der Tropfer und Verteilerrohre zu den Schalen? Die werden ja doch individuell versorgt. Hast Du einen Plan der Anlage gemacht oder baust Du jedes Frühjahr die ganze Geschichte neu auf passend zu der Schalenaufstellung?

Viele Grüße
Ursula
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