Hallo zusammen,
vielen lieben Dank für eure Beteiligung, das macht richtig Spaß und regt die obere Stube an. Danke auch für die Virtuals Josef. Natürlich habt ihr vom Gefühl her Recht, dass das Totholz von meiner gewählten Vorderseite im Moment sehr sehr dominant ist. Und ich kann ebenfalls von den Bildern her Norberts und Barbaras Gedanken nachvollziehen. Wie man auf den Ausgangsbildern erkennen kann war das Totholz ursprünglich noch viel massiver und wurde deshalb schon einmal reduziert. Das hat mir schon sehr wehgetan….Josef aus Ungarn erzählte mir, dass dieses Stück Cornustotholz eines der spektakulärsten sei, dass er jemals gefunden hatte. Ist es doch eben ein Stück Cornusholz, das mindestens 100-150 (eher älter) Jahre alt ist und von der Natur, der Witterung und den Bienen zu dem gemacht wurde, wie ihr es seht… wehgetan vielleicht besser verständlich, weil das für mich genauso wäre, wie wenn man auf die Idee kommen würde einer antiken Schale mit der Flex die Füße einzukürzen, damit die Schale besser passt…. Und ist nur deshalb passiert, weil ich bei der Reduzierung nicht anwesend war….
Barbara hatte gefragt, was den gegen die von Norbert angesprochene rechte Seite als Vorderseite spricht. Nun ich habe natürlich die dritte Dimension, die Euch fehlt. Bei dieser Seite kommt, das von meiner Vorderseite aus, rechte Totholz komplett und sehr gewaltig auf den Betrachter zu und verdeckt den eigentlichen Totholzstamm. Klar, man könnte das Totholz reduzieren… aber…. Siehe oben. Die Saftbahn ist von dieser Seite komplett verdeckt. Das Bäumchen würde von dieser Seite niemals in eine proportional passende Schale (außer rund) gehen, höchstens man würde den Totholzstamm über die vordere Schalenseite heraus stehen lassen.
Bei der Rückseite als Vorderseite und der Entfernung von Totholz von hinten links sprechen für mich 2 Gründe. 1. Siehe oben und 2. Das Totholz sieht von „meiner“ Vorderseite viel dynamischer und dramatischer aus. Wenn das weitere Reduzieren des Totholzes eine Option für mich wäre, würde ich das von „meiner“ Vorderseite ausgehend machen.
Meine Lösung zu der von Euch angeregten Thematik ist zum Teil schon passiert. Der Baum wird unter Umständen noch etwas mehr gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Das Totholz rückt damit noch etwas mehr in den Hintergrund und ist von Vorne gesehen an der Basis etwas „schmäler“ und wirkt insgesamt etwas gedämpfter. Der Baum muss vor allem in der Krone massiv an Grünmasse zulegen und schafft somit mehr Balance zum Totholz . Und vielleicht sieht das dann in 2-3 Jahren so in etwa wie auf meinem Virtual aus. Ein „geschummelter“ geschleckter Japaner mit strotzendem Totholz….. Wie auch immer, es gibt immer mehrere Optionen… der Austausch und die Diskussion finde ich sehr wichtig!
Kanna, wenn der Jun. Squamanta vollsonnig steht, gut gefüttert und gegossen wird, treibt er aus allen Rohren.
Marco, meiner Meinung nach ist eine "vorsichtigere" Herangehensweise nicht die schlechteste.....
