Flaumeiche - Herbert Aigner
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Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
Hallo Walter,
ich meinte auch nicht dass der Pilz für den lebenden Baumbereich eine Gefahr darstellt.
Jedoch fühlt sich der Pilz in dem feuchten Klima unter der abgestorbenen Rinde pudelwohl und würde dort meiner Meinung nach das Todholz zu faulen beginnen. Wäre auch nicht weiter schlimm weil es ja eh Todholz ist, aber dieses gestalte ich dann doch lieber so wir ich mir das vorstelle.
Du schreibst dass du Bäume hast die schon 20 Jahre diesen Pilz haben. Entfernst Du in so einem Fall die tote Rinde nicht?
lg
Herbert
ich meinte auch nicht dass der Pilz für den lebenden Baumbereich eine Gefahr darstellt.
Jedoch fühlt sich der Pilz in dem feuchten Klima unter der abgestorbenen Rinde pudelwohl und würde dort meiner Meinung nach das Todholz zu faulen beginnen. Wäre auch nicht weiter schlimm weil es ja eh Todholz ist, aber dieses gestalte ich dann doch lieber so wir ich mir das vorstelle.
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Herbert
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Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
Herbert,
natürlich war das Entfernen der Rinde richtig. Das mache ich auch sofort, wenn ich bemerke, dass das Holz darunter tot ist.
natürlich war das Entfernen der Rinde richtig. Das mache ich auch sofort, wenn ich bemerke, dass das Holz darunter tot ist.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
Servus an alle
nach 2 Jahren wieder einmal ein update der Flaumeiche.
3 Jahre hat es gedauert bis der Baum so viele Wurzeln gemacht hat, dass er auch im Kronenbereich wieder kräftig war.
Die letzten 2 Jahre habe ich darauf Wert gelegt dass sich ein ordentliches Astgerüst aufbaut.
2015 konnte ich zum ersten mal mit ersten Gestaltungsarbeiten beginnen. Die Eiche ist jetzt so stark, dass jeweils nach ca 3-4 Wochen die Äste wieder entdrahtet werden mussten, da der Draht sonst eingewachsen wäre.
Hier zwei Bilder vom Spätsommer und Herbst. Die Krone schaut noch ungeordnet aus, da ich immer noch Wert auf Zuwachs lege. Im Frühjahr wird der Baum endlich in der geplanten Neigung neu eingetopft.
Flaumeiche, Höhe ca 90 cm, Schale Japan.
Wenn der Baum ins Winterquartier übersiedelt, kommen alle Blätter ab und dann wird die erste Feindrahtung erfolgen. Ich freue mich schon drauf.
lg
Herbert
nach 2 Jahren wieder einmal ein update der Flaumeiche.
3 Jahre hat es gedauert bis der Baum so viele Wurzeln gemacht hat, dass er auch im Kronenbereich wieder kräftig war.
Die letzten 2 Jahre habe ich darauf Wert gelegt dass sich ein ordentliches Astgerüst aufbaut.
2015 konnte ich zum ersten mal mit ersten Gestaltungsarbeiten beginnen. Die Eiche ist jetzt so stark, dass jeweils nach ca 3-4 Wochen die Äste wieder entdrahtet werden mussten, da der Draht sonst eingewachsen wäre.
Hier zwei Bilder vom Spätsommer und Herbst. Die Krone schaut noch ungeordnet aus, da ich immer noch Wert auf Zuwachs lege. Im Frühjahr wird der Baum endlich in der geplanten Neigung neu eingetopft.
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Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
Sehr gute Entwicklung. Gefällt!
Gruß Daniel
Gruß Daniel
Wer nicht wagt der nicht gewinnt.
Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
Toll, wie gut sich die Krone bis heute entwickelt hat. Der Baum hat eine interessante Bewegung und eine prima Verjüngung.
LG,
F.
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Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
Servus an alle
auch bei dieser Flaumeiche sind schon wieder 2 Jahre vergangen.
Vorerst ein kleiner Rückblick.
2015 habe ich begonnen die Aststümpfe zu bearbeiten.
Für alle die Totholzarbeiten interessieren mit einn paar technischen Erklärungen.
Ein Aststumpf der beim ausgraben abgesägt wurde. In so einem Fall bevorzuge ich es den Stumpen auszuarbeiten und nicht gerade abzuschneiden. Das schaut meistens wesentlich natürlicher aus als ein gerader Schnitt, der nicht mehr zur Gänze verheilt. Mit einem 10er Bohrer wird der Stumpen vorerst ausgehöhlt. Dann Bewegungen herausfräsen Abflämmen damit die feinen Fasern weg sind und mit einer Drahtbürste nachbearbeiten. Am Stammansatz war ein zweiter Stumpen. Der war zu lange und wird zunächst eingekürzt.
Da ist auch der Pilzbefall wieder deutlich sichtbar. Der wird uns später noch einmal unterkommen.
auch bei dieser Flaumeiche sind schon wieder 2 Jahre vergangen.
Vorerst ein kleiner Rückblick.
2015 habe ich begonnen die Aststümpfe zu bearbeiten.
Für alle die Totholzarbeiten interessieren mit einn paar technischen Erklärungen.
Ein Aststumpf der beim ausgraben abgesägt wurde. In so einem Fall bevorzuge ich es den Stumpen auszuarbeiten und nicht gerade abzuschneiden. Das schaut meistens wesentlich natürlicher aus als ein gerader Schnitt, der nicht mehr zur Gänze verheilt. Mit einem 10er Bohrer wird der Stumpen vorerst ausgehöhlt. Dann Bewegungen herausfräsen Abflämmen damit die feinen Fasern weg sind und mit einer Drahtbürste nachbearbeiten. Am Stammansatz war ein zweiter Stumpen. Der war zu lange und wird zunächst eingekürzt.
Da ist auch der Pilzbefall wieder deutlich sichtbar. Der wird uns später noch einmal unterkommen.
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Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
weiter
Bohren, fräsen, abflämmen - Drahtbürste. Auch beim Knick des Stammes hat der Pilz seine Spuren hinterlassen und war eine Nachbearbeitung nötig.
Bohren, fräsen, abflämmen - Drahtbürste. Auch beim Knick des Stammes hat der Pilz seine Spuren hinterlassen und war eine Nachbearbeitung nötig.
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Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
Im Oktober 2015 ist mir an dem im Frühjahr bearbeiteten Stumpen wieder ein Pilzbefall aufgefallen. (Die hellen Flecken innen.)
Das übrige Totholz war fest und ist schön gealtert.
Im Frühjahr 2016 habe ich den Baum wieder gedrahtet und in die neue Position umgetopft. Die Wurzeln waren in Ordnung.
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Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
Im Sommer 2017 sind an der Eiche wieder Pilzkörper gewachsen wenn es geregnet hat. Also erneute Kontrolle.
Unter dem oberflächlichen Totholz hat der Pilz gewütet. Bis zur Stammmitte war das Holz völlig zerfressen und es fühlte sich wie Papier an. In diesem Fall hilft nur mehr das gesamte weiche Holz herauszuarbeiten. Dabei habe ich versucht die oberste noch feste Holzschicht zu erhalten. Sonst hätte ich den halben Durchmesser des Stammes entfernen müssen und das wäre optisch nicht sehr schön.
Mit Totholzwerkzeug, Bürsten und Fräsern habe ich versucht unter der oberen Holzschicht das zersetzte Holz herauszuarbeiten und dabei eine halbwegs glaubwürdige Struktur zu erhalten. Wenn ihr so etas macht, achtet darauf dass das Wasser abrinnen kann. Dazu habe ich Bohrungen und Durchbrüche gemacht.
Unter dem oberflächlichen Totholz hat der Pilz gewütet. Bis zur Stammmitte war das Holz völlig zerfressen und es fühlte sich wie Papier an. In diesem Fall hilft nur mehr das gesamte weiche Holz herauszuarbeiten. Dabei habe ich versucht die oberste noch feste Holzschicht zu erhalten. Sonst hätte ich den halben Durchmesser des Stammes entfernen müssen und das wäre optisch nicht sehr schön.
Mit Totholzwerkzeug, Bürsten und Fräsern habe ich versucht unter der oberen Holzschicht das zersetzte Holz herauszuarbeiten und dabei eine halbwegs glaubwürdige Struktur zu erhalten. Wenn ihr so etas macht, achtet darauf dass das Wasser abrinnen kann. Dazu habe ich Bohrungen und Durchbrüche gemacht.
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Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
Der Pilz hat im Untergrund ganze Arbeit geleistet und ist vom Stammansatz bis in die Spitze vorgedrungen.
Das ist die aktuelle Ansicht, nachdem ich ihn heute wieder einmal durchgedrahtet habe. Im Frühjahr werde ich die Position noch einmal verändern, indem ich ihn weiter nach vorne neige.
Flaumeiche, Höhe 95 cm.
ciao
Herbert Aigner
Flaumeiche, Höhe 95 cm.
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Herbert Aigner
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Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
Hallo Herbert,
Mensch da leidet man ja richtig mit dir. Es ist ein nach wie vor toller Baum der aber wohl immer ein Sorgenkind bleibt. Vielleicht oder ich hoffe es für dich, dass er sich stabilisiert und dann die Krone an Kraft aufbaut.
bestes
Mensch da leidet man ja richtig mit dir. Es ist ein nach wie vor toller Baum der aber wohl immer ein Sorgenkind bleibt. Vielleicht oder ich hoffe es für dich, dass er sich stabilisiert und dann die Krone an Kraft aufbaut.
bestes
Mach doch:)
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holgermueller
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Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
soooo ein schöner Baum.. schade dass er so schwächelt.. hoffentlich bekommst Du ihn in Griff... ich würde mich sehr freuen auch noch in 5 Jahren tolle Bilder von ihm zu sehen..
- Herbert A
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Re: Flaumeiche - Herbert Aigner
Holger das wirst du.
Dem Baum geht es gut und den Totholzpilz dürfte ich mittlerweile unter Kontrolle haben. Wie Walter schon geschrieben hat schwächt er den lebenden Teil des Baumes nicht, sondern durchdringt das Totholz bis es faserig wird und schließlich zerfällt. Das wollte ich vermeiden.
lg
Herbert
Dem Baum geht es gut und den Totholzpilz dürfte ich mittlerweile unter Kontrolle haben. Wie Walter schon geschrieben hat schwächt er den lebenden Teil des Baumes nicht, sondern durchdringt das Totholz bis es faserig wird und schließlich zerfällt. Das wollte ich vermeiden.
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