Hainbuche mit braunen Blatträndern

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
chris.s
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von chris.s »

Hallo Günter,
das Aliette hilft nicht o. nur schlecht gegen die verschiedenen Blattfleckenkrankheiten .Laut Gebrauchanweisung wirksam gegen Falschen Mehltau u. Phytophthora (Bodenpilz).Ich selber benutzte es auch nur als Gießmittel gegen Bodenpilze . Grundsätzlich gibt es kein Fungizid das gegen ALLE Pilze wirksam ist .Die Mittel die Ich verwende sind :Dithane,Saprol,Schwefel(nicht über 25 Grad) u.Kupfer.Jinmitel nur selten ,gibt wegen des Geruchs immer Ärger mit meiner Frau :cry: :-D .Gegen Bodenpilze Aliette u.Previcur.
Man sollte sich auch mal ein paar Notizen machen zur welcher Jahreszeit u. Wetterlage die Probleme auftreten um frühzeitig zu reagieren .Es gibt für mich feste Zeiten f. die Spritzung der Bäume :1. vor u.während des Austriebes, 2. vor u. nach dem Laubfall.So kann man vielen Krankheiten aus dem Weg
gehen. Dazwischen nur nach Bedarf.
Ein gutes Buch aus dem Profibereich ist Gärtners Pflanzenartz;Landwirtschaftsverlag.Es gibt eine Übersicht der Spritzmitel f.d einzelnen Krankheiten u.um das ganze Thema Pflanzenschutz allerdings ohne Fotos. Man sollte also wissen was die Pflanze hat.
MfG
Chris
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HerbertR
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von HerbertR »

Ich habe heuer dieselben Blattschäden an allen meinen Buchen, aber auch an der geschlitzten Haselnuss, an der Korkenzieherhasel und auch am jap. Zwergschneeball.

Meint Ihr, daß das alles dieselbe Krankheit ist ?
Dateianhänge
buntblaettrige-zwergbuche.jpg
hainbuche.jpg
hainbuchen3-er.jpg
hainbuchengruppe.jpg
geschlitzte-haselnuss.jpg
korkenzieherhasel.jpg
jap-zwergschneeball.jpg
LG Herbert

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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
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zopf
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von zopf »

Hallo
Vielleicht ist es auch mal an der Zeit inne zu halten
und sich bewusst zu werden in welcher "Liga" man spielt.
Profis wollen/müssen auf Ausstellungen und
Ihre Bäume im verkaufsfertigen Zustand halten.
Aber wir (zumindest ich) sind Hobbybonsaianer, spielen in der Kreisklasse
und sollten nicht unbedingt jedwedes Fleckchen mit harter Chemiekeule bekämpfen.
Die wohl meisten Fleckchen sind selbst verursacht
und könnten mit geeigneter Kulturführung minimiert werden.
Und die paar Schäden die trotzdem auftreten,
sind nun mal der Tatsache geschuldet das wir mit lebendem Material arbeiten,
die ein Teil des großen Ökosystems sind.

Chemie wenn nötig auf jeden Fall,
aber keinen Schnupfen mit Antibiotika behandeln.

mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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HerbertR
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von HerbertR »

Hallo Dieter,
ich glaube da hast Du völlig recht....
LG Herbert

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Ferry
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von Ferry »

Ganz ausschließen würde ich einen Trockenschaden bei Euch allen nicht.

Der Trockenschaden kann gerade bei der Hainbuche auch bei ausreichendem Gießen kombiniert mit Staunässe oder anderen Faktoren auftreten. Parameter -auch nur kurzzeitige Einwirkung- wie Dünger, Sonneneinstrahlung, Wind, ... usw. natürlich auch. Das fiele alles unter die Kategorie "leichter Trockenschaden", bzw "marginal leaf scorches" (d.h. Verbrennungen an den Blatträndern). Fungizide und Insektizide wären m.M. fehl am Platz.

Diese Artikel sind sehr hilfreich:

http://www.ext.colostate.edu/mg/gardennotes/331.html
http://www.ext.colostate.edu/pubs/garden/02911.html

Auch ein bakterieller Auslöser, der durch saugende Insekten wie z.B. einige Zikaden übertragen wird, kommt in Frage. Das Endresultat wäre dann wieder der "leichte Trockenschaden", der durch die nach der Infektion verstopften Leitungsbahnen hervorgerufen wird. Hier wäre weder ein Bakterizid, Insektizid noch Fungizid hilfreich, sondern nur die vorbeugende Behandlung gegen die Schadinsekten. Möglicherweise wäre der Baum dann aber nicht nur in der zweiten Hälfte des Sommers betroffen, sondern immer.

https://pubs.ext.vt.edu/3001/3001-1433/3001-1433.html
http://www.apsnet.org/edcenter/intropp/ ... corch.aspx

Die Hainbuche scheint aber nicht als besonders gefährdet für den bakteriellen Auslöser gelistet zu sein.

Ich selbst bin bei meiner Carpinus betulus immer von einem Sonnenbrand ausgegangen.

Wer weiß genaueres?
LG,
F.
grillstar
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von grillstar »

Hallo Leute,
also ich hab letztes und dieses Jahr folgende Erfahrung gemacht:
-Schwarze Ränder waren u.a. ein Zeichen für Staunässe; letztes Jahr hatte ich mir eine Carpinus gekauft, die stand in "nicht so tollem" Substrat, aus Unwissenheit dann trozdem täglich gegossen, und ab Mitte Juni dann schwarze Blätter. Ich dachte auch an eine Pilzinfektion, was aber im Frühjahr beim Umtopfen zum Glück nicht der Fall war. Jetzt geht es ihr prächtig. Um Ehrlich zu sein hatte ich den Baum letztes Jahr Zeitweilig schon aufgegeben, weil er eben kaum noch grüne (besser gesagt nicht schwarze :roll: )Blätter an den Ästen hatte

-Braune/gelbe Blattränder waren Zeichen für eine Verbrennung, dieses Jahr bei mir va an einer Kastanie

Dieses Jahr sind meine aber gut durchgekommen, hab sie auch mind. 2 Mal gegossen, oft aber auch 3 Mal. Und immer auch übers Laub. Gedüngt hab ich in den letzen 6 Wochen nicht, weil es eben so heiß war.

MfG,
Lennart
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HerbertR
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von HerbertR »

Hallo Lennart,

bist Du ganz sicher, daß das an Deiner Kastanie nicht die Kastanienminiermotte ist !??
LG Herbert

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grillstar
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von grillstar »

Hallo Herbert,
Nein, hab ich noch gar nicht dran gedacht.
Werd morgen mal ein Blatt gegens Licht halten.

MfG,
Lennart
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HerbertR
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von HerbertR »

Hallo Lennart,
Was soll man da, sehen ?
LG Herbert

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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von grillstar »

Laut Google die Larven bzw. die Kotreste,
aber wir haben ja schon spät im Sommer, vllt ist da gar nichts mehr von den Viechern.

MfG,
Lennart
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HerbertR
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von HerbertR »

Aha, danke.
Tja der Großteil der Blätter sind bei mir schon ganz dunkelbraun und zerbröselt wenn man hingreift... :cry:
LG Herbert

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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von grillstar »

Also,
heute mal nach geschaut: nichts auffälliges gesehen, d.h. keine Viecher oder schwarzen Punkte. Was aber nich heißen muss, dass die vor 4 oder 5 Wochen auch nicht da waren. Egal, verändern kann ich da jetzt eh nicht mehr.

Herbert, meinst du an deiner Hainbuche oder an einer Kastanie?
Könntest du u.U. noch mal ein Bild einstellen?

MfG,
Lennart
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HerbertR
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von HerbertR »

Hallo Lennart,
ich meine an meiner Kastanie.
Hier die Bilder die Du sehen möchtest :
Meiner Meinung nach ist das eindeutig die Miniermotte.
Dateianhänge
kastanienminiermotte1.jpg
kastanienminiermotte2.jpg
kastanienminiermotte3.jpg
kastanienminiermotte4.jpg
kastanienminiermotte5.jpg
LG Herbert

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Anja M.
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von Anja M. »

Miniermotte sieht anders aus, aber von ihr geschädigte Blätter bekommen idR im Anschluß diesen Pilz.
73 Anja
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bock
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Re: Hainbuche mit braunen Blatträndern

Beitrag von bock »

Anja M. hat geschrieben:Miniermotte sieht anders aus,..
Jau! Wahrscheinlich eher Salzschaden oder Staunässe...
und dann möglicherweise noch ein Pilz dazu..
Wie sich Pseudomonas syringae bei Kastanienblättern auswirkt, weiß ich allerdings nicht. Ist ja derzeit in Mode, zerstört hauptsächlich den Stamm nach Rindenverletzung. Wahrscheinlich aber eher ein Pflegefehler.
Die Miniermotte verursacht zunächst blassbraune kreisrunde Flecken, welche erst konzentrisch größer werden und sich dann zwischen den Blattadern ausdehnen. Später können größere Teile des Blattes braun und trocken werden, man sieht aber immer die Fraßgänge der Larve zwischen Blattober- und -unterseite, Kotkrümel und oft auch die Larve sind gegen das Licht gut erkennbar.
Für mich sieht das ziemlich eindeutig nach einem Wurzelproblem aus.
liebe Grüße Andreas
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