Die Aschenputtel - Hainbuche

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
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migo
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Re: Die Aschenputtel - Hainbuche

Beitrag von migo »

Mannie1 hat geschrieben: Wird der untere linke Ast entfernt, so sehe ich den Stammverlauf nicht mehr als plausibel an.
Ich denke der Baum würde deutlich verlieren.
So sehe ich das auch, Mannie! *daumen_new* ...und genau das sollte meine Skizze ja auch deutlich machen.
Mannie1 hat geschrieben:Ich trete die Flucht nach vorne an...
Ich denke das Zeigen von Schwachstellen zeigt Charakter.
Den Baum so zu lassen, finde ich richtig.
Gut, ich hätte vllt die jetzige Rückseite unten rum etwas ausgedünnt und dann zur Vorderseite gemacht, aber so wie Du es gemacht hast, kommt der Charakter natürlich stärker zur Geltung. :wink:
So oder so, er gefällt mir. *daumen_new*
Tschüüss, Michael

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Eva Warthemann
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Re: Die Aschenputtel - Hainbuche

Beitrag von Eva Warthemann »

Um Stämmen zu verdicken gibt es schon Methoden. Diese sind jedoch nur für Bäume mit Rauher Rinde geeignet. Die Rinde der Hainbuche ist zu glatt. Würde man sie mit Einritzungen oder Einstiche verletzen um den Stamm zu verdicken, würde man die Verletzungen immer sehen. Bei einer Kiefer sieht man das nicht, wenn man das geschickt macht.
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Sebastian O
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Re: Die Aschenputtel - Hainbuche

Beitrag von Sebastian O »

Hallo Manni,

ich glaube das Problem bei Deiner Hainbuche sind nicht so sehr antrainierte Sehgewohnheiten oder Philosophiefragen à la japanisch vs. naturalistisch, sondern eher die Tatsache, dass der Baum Dir schonungslos und unmittelbar zeigt, was hätte sein können, wenn Du damals nicht zu zögerlich gewesen wärst und einen der beiden Äste entfernt hättest. Oder anders gesagt: Ob man eine solche "natürliche" Wuchsform mag oder nicht mag, sei dahingestellt, das Problem ist, dass sie nicht Ergebnis Deiner Entscheidung ist. Von daher halte ich Deine jetzige, nachträgliche Entscheidung, diese Stelle so zu lassen und sogar noch zu betonen, für lobenswert. Wenn schon kein Baum zum Ausstellen, dann eben einer zum Lernen. Und das in vielerlei Hinsicht.

Hättest Du Dich anders entschieden, hätte ich das Thema Abmoosen ins Spiel gebracht. Und zwar leicht schräg, so dass der dickere der beiden Äste oberhalb der Abmoosstelle liegt, der dünnere darunter. Dann müsste man die Spitze ein ganzes Stück absetzten (vielleicht noch mal abmoosen?) und später in Richtung des dickeren Astes, der dann eher Nebenstamm wäre, entwickeln. Die Frage hier wäre, ob es dafür eine geeignete Stelle gibt. Ist von den Bildern her schwer zu sagen.

LG
Sebastian
LG
Sebastian
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