Yamadori Fichte
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Michael 86
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Re: Yamadori Fichte
… Ich wurde an anderer Stelle darauf hin gewiesen, dass meine Gestaltungen auf den Zeichnungen kippen und kein Gleichgewicht herrscht.
Daraufhin ist noch so etwas entstanden
Daraufhin ist noch so etwas entstanden
Grüße Michael 
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Michael 86
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Re: Yamadori Fichte
Hallo Zusammen
Hier noch ein neuer Stand der Fichte, nach dem WS bei Minoru Bonsai, mit Walter und Thomas. Aktuell treibt die Fichte ehr stark.
Sehr intensive Totholzbearbeitung ist erfolgt und der untere lange Ast wurde entfernt. Er war zu lang und kein Grün befand sich nah am Stamm. Möglicherweise kann der untere Teil der Jins noch erweitert werden und die Holzmasse am Stamm noch reduziert werden, um den weiterführenden Stamm besser zu integrieren. Aber nichts überstürzen. Zum Stellen der Äste hat es dann nicht mehr ganz gereicht, aber läuft nicht weg.
Hier noch ein neuer Stand der Fichte, nach dem WS bei Minoru Bonsai, mit Walter und Thomas. Aktuell treibt die Fichte ehr stark.
Sehr intensive Totholzbearbeitung ist erfolgt und der untere lange Ast wurde entfernt. Er war zu lang und kein Grün befand sich nah am Stamm. Möglicherweise kann der untere Teil der Jins noch erweitert werden und die Holzmasse am Stamm noch reduziert werden, um den weiterführenden Stamm besser zu integrieren. Aber nichts überstürzen. Zum Stellen der Äste hat es dann nicht mehr ganz gereicht, aber läuft nicht weg.
Grüße Michael 
Re: Yamadori Fichte
Hi Michael,
den Baum finde ich toll.
Live, in Neckargemünd habe ich viele interessante Details entdeckt
den Baum finde ich toll.
Live, in Neckargemünd habe ich viele interessante Details entdeckt
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
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Michael 86
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Re: Yamadori Fichte
Das freut mich Laszlo
Leider habe ich noch keine richtige Ahnung wo hin mit dem Baum. Meine ersten Ideen sind für mich nicht mehr ganz so überzeugend für eine Fichte. Ich muss da noch ein paar Gedanken ordnen und Meinungen einholen
Leider habe ich noch keine richtige Ahnung wo hin mit dem Baum. Meine ersten Ideen sind für mich nicht mehr ganz so überzeugend für eine Fichte. Ich muss da noch ein paar Gedanken ordnen und Meinungen einholen
Grüße Michael 
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Michael 86
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Re: Yamadori Fichte
Hallo
Hab die Jins noch etwas von der Rinde befreit. Am Dreifach-Jin habe ich geplant, die Verdickung durch Totholzarbeiten zu korrigieren und schon mal etwas der Rinde entfernt (Roter Pfeil). Nach etwas Überlegung, weiß ich nicht so recht, ob das eine gute Idee ist. Ich denke ich lasse die Überwallung wieder zum Jin-Ansatz zu.
Hab mit dem Dremel (Messingbürste) noch ein gutes Stück sauber gemacht und viel der toten, abgestorbenen Rinde und Kambium entfernt. Wahrscheinlich zu viel abgeflammt und sauber gebürstet. Ein paar feine Risse nur minimal nachgearbeitet mit einem original Spitzfräser. Hat nicht zufriedenstellend funktioniert. Ein Ufofräser, wie schon oft gelesen, scheint wirklich besser zu sein, da er nicht plötzlich punktuell was weg nimmt. Das war schwer eine gleichbleibende Linie nach zu fräsen, mit dem Spitzfräser.
Aus anderer Quelle habe ich eine Idee bekommen, die mir wirklich gefällt und wohl auch am Baum Umsetzbar ist. Der obere Jin kann sehr gut als Opferast dienen, um die unpassende Verjüngung zu netralisieren. Währenddessen kann der zu gestaltende Teil bearbeitet werden.
Hab die Jins noch etwas von der Rinde befreit. Am Dreifach-Jin habe ich geplant, die Verdickung durch Totholzarbeiten zu korrigieren und schon mal etwas der Rinde entfernt (Roter Pfeil). Nach etwas Überlegung, weiß ich nicht so recht, ob das eine gute Idee ist. Ich denke ich lasse die Überwallung wieder zum Jin-Ansatz zu.
Hab mit dem Dremel (Messingbürste) noch ein gutes Stück sauber gemacht und viel der toten, abgestorbenen Rinde und Kambium entfernt. Wahrscheinlich zu viel abgeflammt und sauber gebürstet. Ein paar feine Risse nur minimal nachgearbeitet mit einem original Spitzfräser. Hat nicht zufriedenstellend funktioniert. Ein Ufofräser, wie schon oft gelesen, scheint wirklich besser zu sein, da er nicht plötzlich punktuell was weg nimmt. Das war schwer eine gleichbleibende Linie nach zu fräsen, mit dem Spitzfräser.
Aus anderer Quelle habe ich eine Idee bekommen, die mir wirklich gefällt und wohl auch am Baum Umsetzbar ist. Der obere Jin kann sehr gut als Opferast dienen, um die unpassende Verjüngung zu netralisieren. Währenddessen kann der zu gestaltende Teil bearbeitet werden.
Grüße Michael 
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Michael 86
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Re: Yamadori Fichte
es folgen die aktuellen Bilder
Der Spitzenjin ist bewusst nicht stärker bearbeitet worden. Ich will zuerst im Baum und seiner zukünftigen Gestaltung einen Charakter sehen, um zu entscheiden, ob die Jins eher jung wie aktuell, oder doch stärker verrottet erscheinen sollen. Totholz kann ja nicht mehr nachwachsen, als lieber nichts überstürzen
Der Spitzenjin ist bewusst nicht stärker bearbeitet worden. Ich will zuerst im Baum und seiner zukünftigen Gestaltung einen Charakter sehen, um zu entscheiden, ob die Jins eher jung wie aktuell, oder doch stärker verrottet erscheinen sollen. Totholz kann ja nicht mehr nachwachsen, als lieber nichts überstürzen
Grüße Michael 
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Michael 86
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Re: Yamadori Fichte
Hallo Zusammen
Gestern hab ich die Fichte umgetopft. Muss aber gestehen, ich bin von den Wurzeln schwer enttäuscht.
Weiß nicht so recht, was ich mit dem Bäumchen jetzt anfangen soll.
Was denkt ihr? Ich könnt mir Jungpflanzen besorgen und neue Wurzeln anpfropfen.
Gestern hab ich die Fichte umgetopft. Muss aber gestehen, ich bin von den Wurzeln schwer enttäuscht.
Weiß nicht so recht, was ich mit dem Bäumchen jetzt anfangen soll.
Was denkt ihr? Ich könnt mir Jungpflanzen besorgen und neue Wurzeln anpfropfen.
Grüße Michael 
Re: Yamadori Fichte
Oh, den Baum hast Du wohl etwas früh aus der Anzuchtschale genommen. Fichten sind etwas heikel an ihren Wurzeln. Da ist jetzt wirklich wenig vorhanden und ob das Auswaschen so gut war... am besten schnell vorsichtig gut befestigt eintopfen und sorgsam zwei-drei Jahre pflegen, damit sich ein vernünftiges Wurzelwerk entwickeln kann. Und inzwischen nicht viel an dem Baum machen. Hoffentlich übersteht er das. Mit Pfropfversuchen würde ich den Baum jetzt wahrlich nicht traktieren.
LG, Heike
LG, Heike
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Michael 86
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Re: Yamadori Fichte
Hallo Heike
Oh je, danke für die Warnung. Sollte ich schattig stellen, ne Tüte drüber machen.... Wie sollte ich Nachsorge treffen, um die Fichte nicht zu verlieren?
Hoffentlich hab ich dann meine andere Fichte nicht auch riskiert....
Oh je, danke für die Warnung. Sollte ich schattig stellen, ne Tüte drüber machen.... Wie sollte ich Nachsorge treffen, um die Fichte nicht zu verlieren?
Hoffentlich hab ich dann meine andere Fichte nicht auch riskiert....
Grüße Michael 
Re: Yamadori Fichte
Ich würde halbschattig stellen und Sphagnum auf die Substratoberfläche legen. Oft übersprühen aber die Schale nicht zu feucht halten.
Viel Glück!
Heinrich
Viel Glück!
Heinrich
- ChristianB
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Re: Yamadori Fichte
Vielleicht solltest Du mal dein System (Substrat und Düngen) überdenken.
Ich habe vor 1,5 Wochen eine Fichte umgetopft, die ich vor 2 Jahren gesammelt habe. (siehe Bild)
Ich habe vor 1,5 Wochen eine Fichte umgetopft, die ich vor 2 Jahren gesammelt habe. (siehe Bild)
- Dateianhänge
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- Fichte#3.jpg (222.64 KiB) 1779 mal betrachtet
Viele Grüße
Christian
Christian
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Michael 86
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Re: Yamadori Fichte
Hallo Christian
Gerne werde ich das tun, wenn du detaillierter beschrieben würdest, was du meinst, wäre sicher hilfreich.
Es war das erste mal, dass ich dir Wurzeln aus der Erde genommen habe. Ich selbst habe den Baum auch nicht ausgegraben. Angesichts der Wurzeln hätte ich den auch stehen lassen, denke ich.
Es war nur außen modernes Substrat. Im Inneren war es matschiger Gartenboden. Den hab ich weil er wirklich im Vergleich zum restlichen Substrat sehr nass war ausgespült.
Jetzt ist nur für das Bodenklima etwas des alten Substarts dazu gemischt worden. Mein Substrat mische ich in der Regel aus Rigips Rigodur (gebr. Blähton), Lava und Bims zu gleichen Teilen.
Die Wurzeln waren etwa doppelt so lang und ich habe sie um die Hälfte gekürzt. So viel Grünmasse hat die Fichte eigentlich auch nicht, als dass ich jetzt zu viel geschnitten hätte, für mein Empfinden.
Gerne werde ich das tun, wenn du detaillierter beschrieben würdest, was du meinst, wäre sicher hilfreich.
Es war das erste mal, dass ich dir Wurzeln aus der Erde genommen habe. Ich selbst habe den Baum auch nicht ausgegraben. Angesichts der Wurzeln hätte ich den auch stehen lassen, denke ich.
Es war nur außen modernes Substrat. Im Inneren war es matschiger Gartenboden. Den hab ich weil er wirklich im Vergleich zum restlichen Substrat sehr nass war ausgespült.
Jetzt ist nur für das Bodenklima etwas des alten Substarts dazu gemischt worden. Mein Substrat mische ich in der Regel aus Rigips Rigodur (gebr. Blähton), Lava und Bims zu gleichen Teilen.
Die Wurzeln waren etwa doppelt so lang und ich habe sie um die Hälfte gekürzt. So viel Grünmasse hat die Fichte eigentlich auch nicht, als dass ich jetzt zu viel geschnitten hätte, für mein Empfinden.
Grüße Michael 
- ChristianB
- Beiträge: 471
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- Wohnort: Mitten im Ruhrgebiet
Re: Yamadori Fichte
Naja, dass erklärt ja schon mal einiges.
Ich persönlich gehe die Schritte auf dem Weg zum Bonsai immer anders herum (nach anfänglichen Rückschlägen). Erst einen neuen Baum selbst umtopfen (meist taste ich neue Bäume die erste Vegetationsperiode gar nicht an) und danach, wenn der Baum wirklich fit ist, Rückknospung macht usw., mit der Bearbeitung beginnen.
Das der Baum noch in altem Substrat steht, hätte Dir der Verkäufer eigentlich sagen sollen.
Aber das ist ja jetzt Rückschau. Du musst den Baum nun wie einen frischen Yamadori behandeln.
Mit den Fichten die ich vor zwei Jahren gesammelt habe bin ich so vorgegangen:
Nach dem Sammeln in Bims/Lava/Perlite (20%) gepflanzt, (die Originalerde natürlich komplett weg), danach die Bäume ins Nebelhaus bis Anfang September, nach ca 8 Wochen nach dem Sammeln habe ich auch schon ein wenig gedüngt. Ab September standen sie dann draußen auf der Bank, vollsonnig und da stehen sie immer noch. Im zweiten Jahr habe ich dann stark gedüngt (Bewässerungsdüngung, 1 mS/cm). Da ich keinen Baum verloren habe, scheint das ganz gut zu passen.
Für Deinen Baum fände ich jetzt eine hohe Luftfeuchtigkeit essentiell, wenn Du hast, ab ins (schattierte) Gewächshaus...
In Zukunft würde ich das Substrat für Yamadori etwas anpassen und eine Komponente dazu nehmen, die etwas Wasser speichert, ich finde mittlerweile Perlite ideal (weil nicht organisch!). Einige nutzen aber auch erfolgreich groben Torf oder Kokosfasern.
Viel Glück! Fichten sind zwar in der Gestaltung widerspenstig, dafür aber sonst hart im nehmen, wenn man sie nur ausreichend feucht (Substrat) hält!
Ich persönlich gehe die Schritte auf dem Weg zum Bonsai immer anders herum (nach anfänglichen Rückschlägen). Erst einen neuen Baum selbst umtopfen (meist taste ich neue Bäume die erste Vegetationsperiode gar nicht an) und danach, wenn der Baum wirklich fit ist, Rückknospung macht usw., mit der Bearbeitung beginnen.
Das der Baum noch in altem Substrat steht, hätte Dir der Verkäufer eigentlich sagen sollen.
Aber das ist ja jetzt Rückschau. Du musst den Baum nun wie einen frischen Yamadori behandeln.
Mit den Fichten die ich vor zwei Jahren gesammelt habe bin ich so vorgegangen:
Nach dem Sammeln in Bims/Lava/Perlite (20%) gepflanzt, (die Originalerde natürlich komplett weg), danach die Bäume ins Nebelhaus bis Anfang September, nach ca 8 Wochen nach dem Sammeln habe ich auch schon ein wenig gedüngt. Ab September standen sie dann draußen auf der Bank, vollsonnig und da stehen sie immer noch. Im zweiten Jahr habe ich dann stark gedüngt (Bewässerungsdüngung, 1 mS/cm). Da ich keinen Baum verloren habe, scheint das ganz gut zu passen.
Für Deinen Baum fände ich jetzt eine hohe Luftfeuchtigkeit essentiell, wenn Du hast, ab ins (schattierte) Gewächshaus...
In Zukunft würde ich das Substrat für Yamadori etwas anpassen und eine Komponente dazu nehmen, die etwas Wasser speichert, ich finde mittlerweile Perlite ideal (weil nicht organisch!). Einige nutzen aber auch erfolgreich groben Torf oder Kokosfasern.
Viel Glück! Fichten sind zwar in der Gestaltung widerspenstig, dafür aber sonst hart im nehmen, wenn man sie nur ausreichend feucht (Substrat) hält!
Viele Grüße
Christian
Christian
- Köhler Rudolf
- Beiträge: 2149
- Registriert: 05.02.2004, 09:47
- Wohnort: bei Hanau
Re: Yamadori Fichte
Hallo Christian,
sehr gut erklärt und erläutert.
Wie bekommst du das mit dem Nebelhaus hin?
Die Ungeduld und zu wenig Dünger ist oftmals ein Feind in Sachen Bonsai.....
sehr gut erklärt und erläutert.
Wie bekommst du das mit dem Nebelhaus hin?
Die Ungeduld und zu wenig Dünger ist oftmals ein Feind in Sachen Bonsai.....
Grüße
Rudi K.
Rudi K.
Re: Yamadori Fichte
Hallo Michael,
es ist sehr interessant zu lesen welche feinen Unterschiede bei der Pflege von Yamadori- bzw. geschwächten - Bäumen gibt um die zu stabilisieren und vital zu bekommen.
Ich finde die Herangehensweise von Christian top und schön, dass er seine Erfahrung mit dir / uns teilt!
Meine Fichtenyamadori schneide ich (je nach Größe) oben garnicht, oder nur minimal aus Platzgründen zurück. Da die meisten Wurzeln beim Ausgraben verloren gehen, geht man ein Risiko ein-> ICH sage mir immer, jetzt nochmal quälen und dann in Ruhe lassen-> Wurzeln komplett ausspülen, KEIN Originalerde rein, richtige Drainage für die ersten 2 Jahre unten in die Schale (2 Cm hoch, Fibotherm 4-8mm), dann ein Substrat wie Christian es beschrieb mit etwas Holzkohle. Wenn ich sehr lange, unverzweigte Wurzeln habe, schneide ich auch diese komplett ab. Gut festzurren und mangels Nebelanlage, Halbschattig stellen, dabei öfter am Tag übersprühen (die Takagibrause hat eine „Nebelfunktion“
). Ins Substrat kommt im ersten Jahr kein ORG. Dünger, aber im Gegensatz zu Christian bekommen die Nadelbäume von Anfang an täglich Blattdüngung, was sich von einer sehr niedrigen Konzentrazion langsam erhöht.
Ich denke, dass deine Fichte es packen wird (war ja die letze Zeit nicht schwach).
Die Daumen sind gedrückt!
es ist sehr interessant zu lesen welche feinen Unterschiede bei der Pflege von Yamadori- bzw. geschwächten - Bäumen gibt um die zu stabilisieren und vital zu bekommen.
Ich finde die Herangehensweise von Christian top und schön, dass er seine Erfahrung mit dir / uns teilt!
Meine Fichtenyamadori schneide ich (je nach Größe) oben garnicht, oder nur minimal aus Platzgründen zurück. Da die meisten Wurzeln beim Ausgraben verloren gehen, geht man ein Risiko ein-> ICH sage mir immer, jetzt nochmal quälen und dann in Ruhe lassen-> Wurzeln komplett ausspülen, KEIN Originalerde rein, richtige Drainage für die ersten 2 Jahre unten in die Schale (2 Cm hoch, Fibotherm 4-8mm), dann ein Substrat wie Christian es beschrieb mit etwas Holzkohle. Wenn ich sehr lange, unverzweigte Wurzeln habe, schneide ich auch diese komplett ab. Gut festzurren und mangels Nebelanlage, Halbschattig stellen, dabei öfter am Tag übersprühen (die Takagibrause hat eine „Nebelfunktion“
Ich denke, dass deine Fichte es packen wird (war ja die letze Zeit nicht schwach).
Die Daumen sind gedrückt!
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
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