Heike_vG hat geschrieben: 12.06.2020, 12:50
Bei den Importbäumen gibt es glaube ich aber auch noch größere Unterschiede, wie die vorher behandelt wurden. Eure selbst ausgesuchten Einzelstücke, Holger, stehen m.E. auf einem anderen Blatt als größere Partien Massenware, die schon in Japan bis zu zwei Jahre in den Exportbereichen von Produzenten stehen und dort den Pflanzenschutz- und europäischen Importbestimmungen entsprechend gehalten werden. Da wird sicherlich nicht alles noch rechtzeitig umgetopft und detailliert weiterbearbeitet.
Liebe Grüße,
Heike
Ich habe dieses Jahr zwei Kiefern aus dem Japanimport bekommen und beide Bäume scheinen in den Töpfen und dem Soil schon einige Jahre zu stehen.
Ich habe letztes Jahr eine wurzelechte Mädchenkiefer aus England bekommen, die war wie ich später sah frisch umgetopft, mE wurde auch zuviel vom Ballen entfernt, danach ging sie auf die Reise, nicht wirklich fest im Topf und die hatte sich trotz guter Pflege bis jetzt immer noch nicht richtig erholt. Woran wir sehen, wie schwer es ist, eine geschwächte wurzelechte Mädchenkiefer aus einem erstmal entstandenen Tief wieder rauszuholen.
Eine etwas schräge Theorie beschleicht mich Heike, denn der zweite Baum aus dem diesjährigen Import ist dieselbe Sorte Mädchen und steht jetzt auf einem separaten Stand direkt neben der oben beschriebenen. Seitdem scheint sich die schwächelnde Kiefer zu erholen, die Nadeln sehen besser aus und der gesamte Baum macht einen souveräneren Eindruck als noch letzte Woche.
Wenn Peter Wohlleben uns lehrt, dass Bäume über Duftstoffe andere vor Schädlingen warnen, kann es dann sein, dass die Kiefern über Duftstoffe merken, dass ein Artgenosse neben ihnen steht?
Vielleicht wird jetzt mancher lachen, aber Kommunikation findet ja unter Bäumen erwiesen statt und es muss ja irgendwie erklärbar sein, dass es der schwachen Kiefer seit dem Einzug des neuen Imports besser geht? Wenn das so wäre, dann wäre das ja mega
