Salü Reinhold,
Auch wenn Du hohen Blutdruck bekommst ist es doch die Realität, dass eine warm überwinterte Chinaulme, zu früh rausgestellt und unter 4°C höchstwahrscheinlich Schaden nimmt.
Eine Richtigstellung von Halbwissen kannst Du bestimmt besser erklären als ich. Ich kenne es halt leider eher aus der Praxis.
Wenn Du hier andere Member als Viel-Schmarrn-Verzapfer hinstellst, solltest Du bitte etwas tiefgründigere Fakten benennen und nicht nur, dass in der Pflanze etwelche "physiologische Abläufe nicht mehr funktionieren". Da ist noch nix Neues dabei und soweit sind wir alle auch.
Lass uns an deinem weiterführendem Wissen teilhaben, dann können wir bestimmt alle was lernen und nicht nur, dass wir Idioten seien.
Danke und Gruss
George
Artenbestimmung
Re: Artenbestimmung
Grumpy old fat Kiboko.
Re: Artenbestimmung
Make Bonsai, not war!
Die Pflanzen gehen bei kühlen Temperaturen nicht ein weil sich das Wasser so arg ausdehnt, sondern weil die Membranen in den Zellen einen Phasenübergang von flüssig nach gelartig machen. Im Gelzustand können sie auch bei positiven Temperaturen platzen.
Die genaue Temperatur dieses Übergangs umspannt einen weiten Bereich, hängt von der genauen Zusammensetzung der Membran ab und kann auch von Schutzproteinen verzögert werden. Das kann jede Pflanze beeinflussen um sich an Kälte anzupassen, wenn die Abkühlung langsam erfolgt.
Boreale Pflanzen haben mehr Tricks auf Lager, bei Kälte ihr Membranen und auch sonstige wichtige Funktionen zu schützen, als tropische Pflanzen. Die Ulme liegt irgendwo dazwischen.
Es ist richtig eine Pflanze nicht schlagartig von 20°C auf knapp über 0 abzukühlen, denn da hat sie keine Zeit sich zu schützen.
Und im Grunde egal warum man es tut, solang es der Pflanze gutgeht.
Die es interessiert, können es ja hinterfragen, da diskutiere ich gern mit. Die anderen sollen es von mir aus auf Gott, die Mondphasen oder das magische Granderwasser schieben, auch ok, da halte ich mich dann lieber raus.
Ich habe dazu mal ausführlich geschrieben, insbes. im Punkt "Was passiert Schlimmes" und "Was tut die Zelle"
viewtopic.php?p=609076#p609076
Die Pflanzen gehen bei kühlen Temperaturen nicht ein weil sich das Wasser so arg ausdehnt, sondern weil die Membranen in den Zellen einen Phasenübergang von flüssig nach gelartig machen. Im Gelzustand können sie auch bei positiven Temperaturen platzen.
Die genaue Temperatur dieses Übergangs umspannt einen weiten Bereich, hängt von der genauen Zusammensetzung der Membran ab und kann auch von Schutzproteinen verzögert werden. Das kann jede Pflanze beeinflussen um sich an Kälte anzupassen, wenn die Abkühlung langsam erfolgt.
Boreale Pflanzen haben mehr Tricks auf Lager, bei Kälte ihr Membranen und auch sonstige wichtige Funktionen zu schützen, als tropische Pflanzen. Die Ulme liegt irgendwo dazwischen.
Es ist richtig eine Pflanze nicht schlagartig von 20°C auf knapp über 0 abzukühlen, denn da hat sie keine Zeit sich zu schützen.
Und im Grunde egal warum man es tut, solang es der Pflanze gutgeht.
Die es interessiert, können es ja hinterfragen, da diskutiere ich gern mit. Die anderen sollen es von mir aus auf Gott, die Mondphasen oder das magische Granderwasser schieben, auch ok, da halte ich mich dann lieber raus.
Ich habe dazu mal ausführlich geschrieben, insbes. im Punkt "Was passiert Schlimmes" und "Was tut die Zelle"
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- Andreas Ludwig
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- Registriert: 29.03.2005, 16:50
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Re: Artenbestimmung
Brain – eine einfachere, aber wichtige Frage: Seit wann hast du den Baum, wo hast du ihn und wann begann der Blattfall?
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
(Thoreau)
