Abmoosen Kiefern

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

bite85 hat geschrieben:Wenn eine direkte Abmoosung somit nur sehr schwer machbar ist, könnte dann vielleicht eine "indirekte Abmoosung" per Wurzelablaktierung möglich sein? Dabei geht es dann ja nicht um Wurzelbildung aus Wundgewebe sondern das Zusammenwachsen zweier "Wundbereiche".
:roll: Und welcher Bereich der Rinde - wenn nicht das Kambium - sollte deiner Meinung nach das Zusammenwachsen übernehmen? *floet*
bite85
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Beitrag von bite85 »

Schon klar, Wolfgang, natürlich das Kambium; aber es geht dann dabei ja um ein Zusammenwachsen und nicht um Wurzelbidung.
Wie denkst du darüber?

Nette Grüße
Martin
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Martin, das Kambium bildet nicht nur neue Wurzeln .........

Ulf, BITTE poste eine kleine wissenschaftliche (evtl. leicht verständliche :wink: ) Abhandlung über die Funktionen des Kambiums. - Merci!
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flu
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Beitrag von flu »

Wissenschaftlich UND leicht verständlich???
Wie geht das denn?

Schaut mal hier:
http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-on ... htm#procam

Wenn's danach noch Fragen gibt könnt ihr ja noch mal fragen. ;)
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Tüssen Tak, Ulf. -
Spätestens jetzt sind alle Klarheiten beseitigt, oder Martin? :wink:
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Georg
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Beitrag von Georg »

flu... *schwitz*
Danke für die Info!
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
bite85
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Beitrag von bite85 »

Hallo Wolfgang

Es gab eigentlich keine Unklarheiten. Schon klar, daß das Kambium nicht nur Wurzeln bildet!
Hab ich mich da irgendwie missverständlich ausgedrückt?

Nette Grüße
Martin
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Matthias
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Beitrag von Matthias »

Hallo Wolfgang S,
auf dem Sommertreffen bei Walter habe ich mich mit Werner Gierschler vom AK Alztal über das Abmoosen von Schwarzkiefern im Moor unterhalten. Er hat wohl recht gute Erfahrungen gemacht, er berichtet vom Kiefern mit 10 cm Stammdurchmessern die er erfolgreich abgemoost hat.
Das geht aber nicht mit Pinus sylvestris da ihr Harzfluss zu stark ist und die Schnittwunde zuharzt.

MfG Matthias
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Werner moost nur keine SCHWARZKIEFERN ab. :?
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Matthias
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Beitrag von Matthias »

Hallo
vielleicht waren es auch Pinus Mugo bin mir aber nicht ganz Sicher *schulter zuck*
Matthias
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Es sind Kiefern aus einem Moor: Pinus mugo oder P. uncinata oder P. rotundata oder ???

Bei uns gibt es im oberen Mühlviertel ein riesengroßes, naturgeschütztes Latschenhochmoor: dort bestimmten Botaniker über 60 verschiedene Kiefern-Arten & -Unterarten. :o
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Hey Leute.

Ihr macht mich ganz nervös hier. Wissenschaftliche Abhandlungen über Kambium, 60 verschiedene Kiefernarten.

Herr, schenk mir Geld diese Menschen zu besuchen!!!


Gruß

Holger
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- Frank Zappa -
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Wolfgang S
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Beitrag von Wolfgang S »

Wolfgang hat geschrieben:Es sind Kiefern aus einem Moor: Pinus mugo oder P. uncinata oder P. rotundata oder ???

Bei uns gibt es im oberen Mühlviertel ein riesengroßes, naturgeschütztes Latschenhochmoor: dort bestimmten Botaniker über 60 verschiedene Kiefern-Arten & -Unterarten. :o
Hallo Wolfgang,
nach Dieters Theorie müßten sich diese feuchteverträglichen Kiefern dann ja möglicherweise abmoosen lassen. Ist das dann Deiner Meinung nach individuenspezifisch, da ich den Eindruck habe, daß die genannten Kiefern nicht unbeding generell nässetolerant sind.

Gruß,
Wolfgang
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Ja wenn ich das wüsste ...... *kopfkratz*

Diese Kiefernarten können einerseits auf extrem nassen Standorten (im Moor) gedeihen, andererseits wachsen sie auch auf sehr, sehr trockenen Standorten (Felsspalten, -mulden usw.) im Gebirge - weit jenseits der Baumgrenze.

Beobachtet man eine solche Bergkiefer (z.B. Pinus mugo) genau, kann man am Holz kleine warzenähnliche Verdickungen bzw. Knötchen erkennen (das dürften Adventivknospen sein... :?: ). - An diesen Stellen lassen sich Bergkiefern kann leicht abmoosen: einfach ein wenig Sphagnum herumwickeln u. Plastik drüber und ruck zuck kommen die Wurzeln.
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Wolfgang S
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Beitrag von Wolfgang S »

Ok, das leuchtet mir ein. Ohne explizit den Saftfluß zu unterbrechen wird es die Kiefern nicht groß stören.
Bleibt nur noch die Frage, wie man den Baum provozieren kann solche Knötchen zu bilden. Einstechen? Nahrung im Überfluß oder eher hungern lassen? Konstante Feuchte durch z.B. eine naße Mullbinde um die Rinde?

Gruß,
Wolfgang
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