bite85 hat geschrieben:Wenn eine direkte Abmoosung somit nur sehr schwer machbar ist, könnte dann vielleicht eine "indirekte Abmoosung" per Wurzelablaktierung möglich sein? Dabei geht es dann ja nicht um Wurzelbildung aus Wundgewebe sondern das Zusammenwachsen zweier "Wundbereiche".
Abmoosen Kiefern
- Wolfgang
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Martin, das Kambium bildet nicht nur neue Wurzeln .........
Ulf, BITTE poste eine kleine wissenschaftliche (evtl. leicht verständliche
) Abhandlung über die Funktionen des Kambiums. - Merci!
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Wissenschaftlich UND leicht verständlich???
Wie geht das denn?
Schaut mal hier:
http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-on ... htm#procam
Wenn's danach noch Fragen gibt könnt ihr ja noch mal fragen.
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Spätestens jetzt sind alle Klarheiten beseitigt, oder Martin?
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Hallo Wolfgang S,
auf dem Sommertreffen bei Walter habe ich mich mit Werner Gierschler vom AK Alztal über das Abmoosen von Schwarzkiefern im Moor unterhalten. Er hat wohl recht gute Erfahrungen gemacht, er berichtet vom Kiefern mit 10 cm Stammdurchmessern die er erfolgreich abgemoost hat.
Das geht aber nicht mit Pinus sylvestris da ihr Harzfluss zu stark ist und die Schnittwunde zuharzt.
MfG Matthias
auf dem Sommertreffen bei Walter habe ich mich mit Werner Gierschler vom AK Alztal über das Abmoosen von Schwarzkiefern im Moor unterhalten. Er hat wohl recht gute Erfahrungen gemacht, er berichtet vom Kiefern mit 10 cm Stammdurchmessern die er erfolgreich abgemoost hat.
Das geht aber nicht mit Pinus sylvestris da ihr Harzfluss zu stark ist und die Schnittwunde zuharzt.
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Es sind Kiefern aus einem Moor: Pinus mugo oder P. uncinata oder P. rotundata oder ???
Bei uns gibt es im oberen Mühlviertel ein riesengroßes, naturgeschütztes Latschenhochmoor: dort bestimmten Botaniker über 60 verschiedene Kiefern-Arten & -Unterarten.
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Grüße! Wolfgang
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Hallo Wolfgang,Wolfgang hat geschrieben:Es sind Kiefern aus einem Moor: Pinus mugo oder P. uncinata oder P. rotundata oder ???
Bei uns gibt es im oberen Mühlviertel ein riesengroßes, naturgeschütztes Latschenhochmoor: dort bestimmten Botaniker über 60 verschiedene Kiefern-Arten & -Unterarten.
nach Dieters Theorie müßten sich diese feuchteverträglichen Kiefern dann ja möglicherweise abmoosen lassen. Ist das dann Deiner Meinung nach individuenspezifisch, da ich den Eindruck habe, daß die genannten Kiefern nicht unbeding generell nässetolerant sind.
Gruß,
Wolfgang
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Ja wenn ich das wüsste ......
Diese Kiefernarten können einerseits auf extrem nassen Standorten (im Moor) gedeihen, andererseits wachsen sie auch auf sehr, sehr trockenen Standorten (Felsspalten, -mulden usw.) im Gebirge - weit jenseits der Baumgrenze.
Beobachtet man eine solche Bergkiefer (z.B. Pinus mugo) genau, kann man am Holz kleine warzenähnliche Verdickungen bzw. Knötchen erkennen (das dürften Adventivknospen sein...
). - An diesen Stellen lassen sich Bergkiefern kann leicht abmoosen: einfach ein wenig Sphagnum herumwickeln u. Plastik drüber und ruck zuck kommen die Wurzeln.
Diese Kiefernarten können einerseits auf extrem nassen Standorten (im Moor) gedeihen, andererseits wachsen sie auch auf sehr, sehr trockenen Standorten (Felsspalten, -mulden usw.) im Gebirge - weit jenseits der Baumgrenze.
Beobachtet man eine solche Bergkiefer (z.B. Pinus mugo) genau, kann man am Holz kleine warzenähnliche Verdickungen bzw. Knötchen erkennen (das dürften Adventivknospen sein...
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- Mugo-Knötchen2.jpg (69.67 KiB) 2619 mal betrachtet
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Ok, das leuchtet mir ein. Ohne explizit den Saftfluß zu unterbrechen wird es die Kiefern nicht groß stören.
Bleibt nur noch die Frage, wie man den Baum provozieren kann solche Knötchen zu bilden. Einstechen? Nahrung im Überfluß oder eher hungern lassen? Konstante Feuchte durch z.B. eine naße Mullbinde um die Rinde?
Gruß,
Wolfgang
Bleibt nur noch die Frage, wie man den Baum provozieren kann solche Knötchen zu bilden. Einstechen? Nahrung im Überfluß oder eher hungern lassen? Konstante Feuchte durch z.B. eine naße Mullbinde um die Rinde?
Gruß,
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