Vor dem Workshop
- Manfred Jochum
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- Karl T.
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Hallo Reiner, ein super Stück.
Ich habe anfangs auch die selbe Idee wie Manfred J.
Dann dachte ich mir wie es wohl aussehen könnte wenn man beide Optionen einbezieht und dass ist bei mir dabei rausgekommen, virtuell natürlich.
Ich bin gespannt was ihr bei dem Workshop aus dieser Sylvestris macht. 
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Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
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- Karl T.
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Nun Ulf, das könnte man auch als Literat bezeichnen.flu hat geschrieben:Das allerdings, lieber Karl, scheint mir schon wieder Punk zu sein.
Was ist denn das für eine Gestaltung???
Reiner für diese Idee der Gestaltung ist eine P. sylvestris von Georg Reinhart Parte gestanden.
Ich und wahrscheinlich alle die Bonsai Kunst oder ehemals Natur u. Bonsai Fachzeitschrift kennen, die kennen wahrscheinlich auch die Geschichte dieser Silvestris.
Georg R. hatte damals die super Idee den Stamm zu spalten und damit die mittlere Etage aufgebaut.
Deine Sylvestris hätte auch die Anlagen dafür, mit dem Unterschied, dass du nichts spalten musst und deine Kiefer mehr Dynamik im Stamm hat. Aber wie gesagt es war nur eine Idee von mir um das ganze Potenzial der Kiefer zu nützen.
Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
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Karl Thier
Hallo,
wünsche schon mal allen Workshop-Teilnehmern ein angenehmes und im positiven Sinne, ergebnisreiches Wochenende.
Am meisten habe ich mich bisher mit - Sorry - Reiners Kiefer beschäftigt.
Sofort beim ersten Betrachten ist die Literatenlösung offensichtlich und doch birgt sie m.E. gehörige Probleme.
Um so erfreulicher dann Manfreds wirklich überlegenswerter Alternativvorschlag.

Diese Gestaltung ist gelungen und überzeugt.
Wenn ich sie dennoch, nach längerem überlegen, wieder verworfen habe, dann aus zwei Gründen. Zum einem weil ich Kiefern-Literaten besonders mag und zum anderen weil ich glaube, dass die Grünmasse in Natura als zu schwer für die Stammdicke wirkt und auch nicht beliebig verringert werden kann.

Karls Virtual ist nicht minder gelungen und zeigt eben meine präferierte Literatenlösung.
Doch so "einfach" es im ersten Augenblick auch erscheinen mag, so genial ist seine Lösung. Die von Ulf als "punkig" bezeichnete Mitteletage ist der Schlüssel zum Ganzen. Ohne dieses Laubpolster wäre die größte Unzulänglichkeit der Kiefer für einen Literaten klar ersichtlich. Der abrupte und immense Stammdickenwechsel nach dem starken Seitenast. Ein absoluter k.o.-Punkt für den Literat.
In Kombination mit dem mittleren Grünpolster allerdings ist dieser Punkt weiterhin natürlich. Einzig beachtenswert, dass der Ast selbst, wie im Virtual, verdeckt wird, um seine Stärke zu kaschieren.
wünsche schon mal allen Workshop-Teilnehmern ein angenehmes und im positiven Sinne, ergebnisreiches Wochenende.
Am meisten habe ich mich bisher mit - Sorry - Reiners Kiefer beschäftigt.
Sofort beim ersten Betrachten ist die Literatenlösung offensichtlich und doch birgt sie m.E. gehörige Probleme.
Um so erfreulicher dann Manfreds wirklich überlegenswerter Alternativvorschlag.

Diese Gestaltung ist gelungen und überzeugt.
Wenn ich sie dennoch, nach längerem überlegen, wieder verworfen habe, dann aus zwei Gründen. Zum einem weil ich Kiefern-Literaten besonders mag und zum anderen weil ich glaube, dass die Grünmasse in Natura als zu schwer für die Stammdicke wirkt und auch nicht beliebig verringert werden kann.

Karls Virtual ist nicht minder gelungen und zeigt eben meine präferierte Literatenlösung.
Doch so "einfach" es im ersten Augenblick auch erscheinen mag, so genial ist seine Lösung. Die von Ulf als "punkig" bezeichnete Mitteletage ist der Schlüssel zum Ganzen. Ohne dieses Laubpolster wäre die größte Unzulänglichkeit der Kiefer für einen Literaten klar ersichtlich. Der abrupte und immense Stammdickenwechsel nach dem starken Seitenast. Ein absoluter k.o.-Punkt für den Literat.
In Kombination mit dem mittleren Grünpolster allerdings ist dieser Punkt weiterhin natürlich. Einzig beachtenswert, dass der Ast selbst, wie im Virtual, verdeckt wird, um seine Stärke zu kaschieren.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
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Hallo Gary,
sehr schöne Besprechung des Ausgangsmaterial, Danke dafür.
Die abrupte Verjüngung stammt von einem Bruch des Stammes, in dieser Höhe. Leider sieht man es auf dem Bild unten auch nicht so gut. Von dieser Warte aus betrachtet, kommt das der Reinhard-Kiefer tatsächlich nahe.
Nun möchte ich aber nicht mehr sagen, was ich am Besten für die Kiefer fände. Wenn Jörg hier mitliest fühlt er sich nur in seiner Workshopleiter-Funktion behindert. Da Jörg eher die klassische Bonsaigestaltung bevorzugt mache ich mir keine Sorgen um das Ergebnis.
Reiner
sehr schöne Besprechung des Ausgangsmaterial, Danke dafür.
Die abrupte Verjüngung stammt von einem Bruch des Stammes, in dieser Höhe. Leider sieht man es auf dem Bild unten auch nicht so gut. Von dieser Warte aus betrachtet, kommt das der Reinhard-Kiefer tatsächlich nahe.
Nun möchte ich aber nicht mehr sagen, was ich am Besten für die Kiefer fände. Wenn Jörg hier mitliest fühlt er sich nur in seiner Workshopleiter-Funktion behindert. Da Jörg eher die klassische Bonsaigestaltung bevorzugt mache ich mir keine Sorgen um das Ergebnis.
Reiner
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Genau dieser Punkt Gary hat mich überlegen lassen wie man den Mittelteil bei einer Literatengestaltung mit einbeziehen könnte. Da ist mir dann die Gestaltung von G. Reinhard eingefallen und ich dachte mir so könnte man die doch sehr lange Strecke bis zur Krone überbrücken.Gary hat geschrieben: Ohne dieses Laubpolster wäre die größte Unzulänglichkeit der Kiefer für einen Literaten klar ersichtlich. Der abrupte und immense Stammdickenwechsel nach dem starken Seitenast. Ein absoluter k.o.-Punkt für den Literat.
In Kombination mit dem mittleren Grünpolster allerdings ist dieser Punkt weiterhin natürlich. Einzig beachtenswert, dass der Ast selbst, wie im Virtual, verdeckt wird, um seine Stärke zu kaschieren.
Ohne diesen Mittelteil würde ich dann doch auf Manfreds Idee zurückkommen. Man müsste die Kiefer in natura sehen wie weit sich die Kronenzweige nach unten und in Etagen gliedern lassen. Vielleicht währe es dann eventuell doch möglich ohne den von mir erdachten Mittelteil. Dafür müsste man die obere Stammverjüngung etwas mehr nach links hinunter bringen. So würde meine Überlegung aussehen.
Wir werden uns überraschen lassen.
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Zopf, dass ist nur dann so wenn man so wie du in deiner Stilisierung den Mittelteil wie eine beinahe gleich große Krone aussehen lässt,zopf hat geschrieben:Zu Garys Besprechung habe ich
die von Ihm bevorzugte Lösung stark stilisiert.
2 von der optischen Schwere gleiche Grünbereiche
und die "Teilung" des Stammes in der Mitte durch
den unteren Grünbereich wirken künstlich.
Herzliche Grüße aus Wien!
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