Moin Dieter und Heike,
Danke für eure Hinweise!
Vielleicht liege ich mit meiner Annahme falsch, aber ich habe den ersten Rückschnitt in diesem Jahr absichtlich eher zurückhaltend gesetzt. Ich hoffe dadurch an peripheren Knospen relativ starke Triebe zu erhalten, weiter innen aber schwächere (mit kürzeren Internodien). Auf diese schwächeren Triebe will ich dann beim zweiten Rückschnitt absetzen, so dass ich mittelfristig kürzere Internodien und damit dichtere Verzweigung in der Peripherie der Krone bekomme.
Bei mehreren Bäumen habe ich festgestellt, dass nach dem Einkürzen der Triebe auf zwei Knospen die jeweils äußere mit sehr langen Internodien nachtreibt, so dass der Austrieb unbrauchbar wird und anstelle einer Verzweigung letztlich nur der Trieb aus der hinteren Knospe brauchbar ist. Und dadurch nimmt zwar nicht die Verzweigung zu aber das Grün wandert immer mehr nach aussen.
Kommt noch hinzu, dass ich in dieser Abteilung noch in der Materialentwicklung stecke und Zuwachs durchaus noch erwünscht ist. Naja, bei der Birke eher nicht mehr und beim Katsurabaum komme ich von den viel zu langen Internodien so wohl auch nicht weg...
Aber die Blutbuche wollte ich dieses Jahr eigentlich noch keinem Blattschnitt unterziehen, habe mich jedoch von Jürgs kürzlich beschriebener "Schafverbiss"-Methode verführen lassen...
Die Eberesche soll auch gern innen nachtreiben, da wollte ich diesmal die "Rosskastanienmethode nach Andreas R." ausprobieren!
