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Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 16.12.2020, 18:08
von Mirjam
Hallo Laszlo,
tolle Sachen zeigst du, vor allem die Glasuren gefallen mir sehr. Weiter so

Hab mal sehr praktische, in deinen Augen vielleicht sogar dumme Fragen: die Füßchen werden alle einzeln per Hand geformt und dann angeschlickert? Gebrannt dann mit Abstandhaltern, damit sie nicht durch das Gesamtgewicht überlastet werden?
LG, Mirjam
Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 16.12.2020, 18:30
von Laubgeflüster
Hallo László,
wahnsinn da sind wirklich einige Schalen dabei, die mir richtig gut gefallen. Besonders die Grau/Schwarze Lotus/Mokko Schale finde ich sehr gelungen. Ebenso die blaue Glasur mit den kleinen Kratern finde ich sehr gelungen. Die einzige Glasur welche mich persönlich nicht so anspricht ist die gelbe auf dem roten Ton. Mach weiter so!
Beste Grüße
Nicklas
Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 16.12.2020, 18:39
von peter krebs
Hallo László,
da weiß man ja gar nicht wo man zuerst hinsehen soll.
(Das muss ja ein riesengroßer Ofen sein)
Das Ausräumen eines Ofens ist immer ein hochspannender Moment, Freude und Enttäuschung liegen nah beieinander.
Wenn man am Anfang schon solche Schalen produzieren kann, dann wird der Weg etwas leichter werden.
Du gehörst zu den Glücklichen.
Herzliche Grüße
Peter
Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 16.12.2020, 19:34
von Heike_vG
Hallo László,
Deine neuen Schalen habe ich wieder mit viel Interesse betrachtet und mich über Deine schönen Werke und Fortschritte gefreut!
Wenn ich (als schalenkundige Nicht-Töpferin) einen kleinen Verbesserungsvorschlag anbringen darf, würde ich anregen, den Schalenfüßen noch etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Die wirken in manchen Fällen etwas roh und kantig, wie ausgeschnitten, angeklebt und fertig, während der Rest der Schale schön geglättet ist und die Kanten abgerundet sind. Das sieht man vor allem auf den Bildern, die die Schalen von unten zeigen.
Liebe Grüße,
Heike
Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 16.12.2020, 20:03
von espanna
Mirjam hat geschrieben: 16.12.2020, 18:08
Hallo Laszlo,
tolle Sachen zeigst du, vor allem die Glasuren gefallen mir sehr. Weiter so
Dankeschön
Hab mal sehr praktische, in deinen Augen vielleicht sogar dumme Fragen: die Füßchen werden alle einzeln per Hand geformt und dann angeschlickert?
JaGebrannt dann mit Abstandhaltern, damit sie nicht durch das Gesamtgewicht überlastet werden?
je nach Schalengröße kann man, oder sollte Mann / Frau etwas unterlegen. Bei kleinen Schalen braucht man mMn. nichts,
LG, Mirjam
Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte!
Danke für dein Interesse!
Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 16.12.2020, 20:15
von espanna
Laubgeflüster hat geschrieben: 16.12.2020, 18:30
Hallo László,
wahnsinn da sind wirklich einige Schalen dabei, die mir richtig gut gefallen. Besonders die Grau/Schwarze Lotus/Mokko Schale finde ich sehr gelungen. Ebenso die blaue Glasur mit den kleinen Kratern finde ich sehr gelungen. Die einzige Glasur welche mich persönlich nicht so anspricht ist die gelbe auf dem roten Ton. Mach weiter so!
Beste Grüße
Nicklas
Hallo Nicklas,
wie ich hier schon öfter geschrieben habe sehen die Glasuren in echt (meistens zumindest) besser bzw. Tiefer aus. Die gelbe schaut schon fast wie ne alte, patinierte Schale aus. Ich mag die, auch wenn noch sehr viel Luft nach oben ist und kaum eine Glasur wie geplant rauskommt. Ist vielleicht wie mit Wein, der Geschmack ändert sich ständig.
Es freut mich, dass dir welche gefallen!
Danke auch für die schönen Worte!
Bin auch auf deine Werke gespannt!
Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 16.12.2020, 20:26
von espanna
peter krebs hat geschrieben: 16.12.2020, 18:39
Hallo László,
da weiß man ja gar nicht wo man zuerst hinsehen soll.
(Das muss ja ein riesengroßer Ofen sein)
Das Ausräumen eines Ofens ist immer ein hochspannender Moment, Freude und Enttäuschung liegen nah beieinander.
Wenn man am Anfang schon solche Schalen produzieren kann, dann wird der Weg etwas leichter werden.
Du gehörst zu den Glücklichen.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
stimmt, da brauche ich lange bis der Ofen voll ist, zum Glück
Monika (glaube ich) hat das Ausräumen mal mit eine Geburt verglichen. Finde ich schon ziemlich passend, nur gibt es keine hässlichen Kinder

Genau Peter, ich gehöre DANK EUCH zu den glücklichen! Irgendwann werde ich dem Ofen gerecht.
Vielen Dank für dein Beitrag und deine Zeit!
Liebe Grüße auch an Susanne

Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 16.12.2020, 20:33
von Hippo
Salü László,
Du wirst immer besser!
Bleib dran und geh vermehrt ins Detail!
Deine Vasen sind witzig und dekorativ.
Gruss George
Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 16.12.2020, 20:46
von espanna
Heike_vG hat geschrieben: 16.12.2020, 19:34
Hallo László,
Deine neuen Schalen habe ich wieder mit viel Interesse betrachtet und mich über Deine schönen Werke und Fortschritte gefreut!
Wenn ich (als schalenkundige Nicht-Töpferin) einen kleinen Verbesserungsvorschlag anbringen darf, würde ich anregen, den Schalenfüßen noch etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Die wirken in manchen Fällen etwas roh und kantig, wie ausgeschnitten, angeklebt und fertig, während der Rest der Schale schön geglättet ist und die Kanten abgerundet sind. Das sieht man vor allem auf den Bildern, die die Schalen von unten zeigen.
Liebe Grüße,
Heike
Moin Heike,
den GROSSEN VERBESSERUNGSVORSCHLAG nehme ich dankend an und werde versuchen ihn umzusetzen. Für solche Tipps bin ich wirklich dankbar!
Die Kanten, auch an den Füßen, sind haptisch nicht scharfkantig ( bis auf das Band auf der Schale mit den blauen Spritzern). Da muss ich immer an dich denken, wie du mal gesagt / gezeigt hast :“Schau mal hier, und fühl!“
Auf den Fotos kann man sehr gut sehen, was du mit den ausgeschnittenen und angeklebten Füßen meinst... da muss ich viel feiner werden.
Ich hoffe, wenn diese „blöde Zeit“ vorbei ist und Mann sich wieder treffen darf, dass wir wieder live über paar Schalen sprechen können?!
Daaanke

Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 16.12.2020, 20:48
von hopplamoebel
Moin Laszlo,
mir gefallen die Vasen auch sehr gut, dafür gibt es 2
Bremen ist doch nicht im Norden - das ist doch Süddeutschland
Viel Spaß und Erfolg weiterhin,
der woodman
Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 17.12.2020, 07:34
von espanna
Hallo Georg,
freut mich, dass sie dir gefallen!
Hallo Woodman,
Danke für die Daumen!
Jepp, die Luftfeuchtigkeit ist schon sehr tropisch

und die Temperatur um den Ofen herum kann sich auch sehen lassen
Viele Grüße aus der Wärme!

Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 17.12.2020, 16:22
von espanna
Hallo Andreas,
ich habe an den, von dir vorgeschlagenen, Einstellungen ein wenig verändert und experimentiert. Die Bilder sind unbearbeitet (bis auf das Zuschneiden) und vor dunklem Hintergrund. Ich finde das schaut viel besser aus. Das kommt der Realität schon sehr nahe. Sag mal, die von dir erwähnte ImageControl ist für was ? Habe keinen Unterschied im Bild feststellen können, oder hat das "nur" etwas mit dem Focus zu tun?
Danke nochmal!
Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 17.12.2020, 17:31
von Hippo
Salü László,
Eine ganz kleine Anregung bezüglich Ton und Glasur.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auf dem braunen Westerwälder eher warme Farbtöne gut wirken.
Kühlere Farben kommen auf hellem Ton besser, allerdings würde ich vor dem Schrühen die untere Hälfte der Füsse etwas dunkler engobieren. Leuchtet dann nicht so auffällig wie Roberto Blankos Grinsen bei Stromausfall.
Gruss George
Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 17.12.2020, 18:18
von bock
espanna hat geschrieben: 17.12.2020, 16:22
... Sag mal, die von dir erwähnte ImageControl ist für was ? Habe keinen Unterschied im Bild feststellen können, oder hat das "nur" etwas mit dem Focus zu tun?
Danke nochmal!
Moin László,
mit ImageControl kannst du die Farbigkeit beeinflussen (Sättigung, Kontrast).
"Landschaft" ist recht bunt und kontrastreich, "Porträt" ist dezenter und unterdrückt die Rottöne etwas, "Neutral" ist optimal für Produktfotos, definierte Lichttemperatur vorausgesetzt. Deshalb beim Weißabgleich aufpassen: steht der auf "automatisch" und du knipst einen Sonnenuntergang, ist die Stimmung futsch.
Für Produktfotos ist weiches weißes Licht ideal, ergibt weichen Schattenwurf und stellt die Farben realitätsnah dar. Kann man mit Diffusor oder indirektem Blitz hinbekommen, eine Studioleuchte hat den Vorteil, dass du die Ausleuchtung vor der Aufnahme beurteilen und einstellen kannst. Für kleinere Schalen wäre ein Lichtzelt schön.
Ist aber eine Kleinigkeit für einen Töpfer, der für seinen Ofen die Wände aufstemmt...
Die NEF (RAW) Dateien kannst du mit Capture NX-D nachbearbeiten, da holst du noch ein wenig mehr Brillianz raus.
Oder Photoshop, wenn Geld keine Rolle spielt.
Re: Die Kunst des Scheiterns mit Lichtblicken
Verfasst: 17.12.2020, 19:01
von espanna
Georg

Danke für den Hinweis!
Andreas,
Fotografieren ist eine Wissenschaft für sich und wenn es dabei noch um Glasuren geht
Also benutzt du keine Automatik, oder Voreinstellungen sondern drehst das Rädchen auf „M“ und probierst durch bzw. Weißt du aus Erfahrung welche Einstellungen wann passen?
Eine Fotoecke werde ich sicherlich einrichten, dann frage ich euch (vielleicht in einem anderen Thread) was sinnig wäre und was nicht. Frank (abardo) hatte mal einen Faden angelegt, sollte ich mal durchlesen

, allerdings ging es dort um Bäume, die glänzen anders
Die Bilder bearbeite ich bisher kaum (Standardprogramm auf Windows -> Zuschneiden, Helligkeit, Drehen)
Ich denke für mein Vorhaben brauche ich keine teueren Programme und denke, dass es mit den guten Tipps von euch und etwas Probiererei sollte es passen.