Der Dreispitz mit gewaltigen Problemen

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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo
Ein Ansatzpunkt um eine Infektion zu verhindern,
ist die Feuchtigkeit des Totholzes.
Bei grösseren Wunden kann man den rindenlosen Bereich
ausbrennen. Wenn die Oberfläche richtig verbrannt ist,
kann sich der Pilz nicht festsetzen und eine Infektion
wird verhindert.
mfG Dieter
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Hallo Walter.

Du hast sicher gut daran getan, die betreffenden Stellen auszufräsen, hast Du doch damit dem Pilz die Lebensgrundlage genommen. Hinterlistig an der Rotpustelkrankheit ist jedoch, daß er auch lebendige Teile befällt, Leitungsbahnen verstopft und welketoxine bildet. Mit anderen Worten, er tötet das lebendige Holz um es "futtern" zu können. Der Einsatz von Fungiziden führt nur selten zum Erfolg. Was hilft ist weit genug in lebendiges Holz zu schneiden, um eventuell lebendige, befallene Stellen mit zu erwischen. (das dürfte bei diesem Baum schwierig sein, da der Stamm befallen ist) Aber fräsen könnte dazu eine Alternative sein, auch wenn dazu lebendiges Holz im Gegensatz zu meiner sonstigen Einstellung entfernt werden müsste. Es ist egal, ob ich zu tief gefräst habe oder die Reste des Pilzes den Baum zerlegen...



Gruß

Holger
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall »

So sieht der jetzt aus. Das zweite Bild ist ein Virtual mit neuer Schale.
Dateianhänge
Dsc_0181v.jpg
Dsc_0181v.jpg (65.07 KiB) 2345 mal betrachtet
Dsc_0166vr.jpg
Dsc_0166vr.jpg (67.86 KiB) 2345 mal betrachtet
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Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.

mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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Raphneck
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Beitrag von Raphneck »

Walter,

nur wegen des Verständnisses: Was macht den Baum jetzt aus Deiner Sicht zu einem Nicht-Bonsai? Die abrupte Verjüngung an der Spitze?

Neenee, der wird schon...also, gestalterisch zumindest.
Schenkt man Dir mal Baumarktware,
Topf sie um, und sie hält Jahre! (aus Holland)
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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall »

Raphneck,

also der wird ganz sicher wenn der Pilz nicht wieder zuschlägt. Ich meine, der Pilz hat tolle Arbeit geleistet. Vorher war er auf dem besten Weg, ein Standard-Bonsai zu werden. Dafür hatte er nach der Katastrophe kein Talent mehr. Aber das, was ich da jezt als zukünftige Form sehe, ist ohnehin besser.

Ein Bonsai ist das natürlich, aber kein 0815, oder Schablonenbonsai.

Es fehlen:
- die Dreiecksform
- die horizontalen Äste
- der wichtigste Ast auf 1/3 Höhe
- die sauberen Negativbereiche zwischen den Ästen, da wo das Vögelchen durchfliegen soll
- das Wegschnipseln von allem, was nach oben oder unten wächst
- die Standardform, die in fast jedem Lehrebuch (irrigerweise) als die klassische gelehrt wird

Er hat noch einige Klischeeaspekte, aber die werden sich in der weiteren Gestaltung etwas verlieren.
Ansonsten hat er eher die Anmutung eines Laubbaumes, dem es nach einer Katastrophe wieder gut geht. So sehe ich das. Ganz naturalistisch ist das nicht, aber muss ja auch nicht.
Ich bin recht glücklich damit - jetzt.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.

mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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Raphneck
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Beitrag von Raphneck »

Danke für die Erklärung.

Er hat schon was sehr Anthropomorphes/Menschliches in seiner Erscheinung. Der Wächterbaum vorm Gruselschloss. Nick Lenz würde ein Gesicht reinritzen. :wink:
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Zim
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Beitrag von Zim »

@ walter:
eine verständnisfrage:
warum ist er das alles jetzt nicht mehr??
klar er sieht schon verdammt mitgenommen aus und die aushöhlung wird als narbe wohl immer bleiben, aber die kronen struktur ist doch immer noch da oder nicht?? Vor allem gefällt mir das er trotz der enormen stammstärke ebenso starke äste hat....
ich kann es ja nicht so gut beurteilen wie du, deswegen frag ich noch mal noch, denn ich finde den baum obwohl er so fertig aussieht immer noch klasse, vielleicht besser als manch anderer "elefantenfuss ahorn".
Erholt der baum sich eigentlich auch wieder??
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mohan
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Beitrag von mohan »

Zim, ich denke Walter wollte mit dem Spruch einfach nur nochmal, auch besonders fuer diesen Baum, herausstellen, dass er generell eher kleine Baeume gestaltet und keine Bonsai.
(Stand so eine ganze Weile in seiner Signatur, jetzt aber nicht mehr, vielleicht deshalb deine Verwirrung :wink: )
Zim
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Beitrag von Zim »

ich kenne die ehemalige signatur von walter, für mich wirkte es aber nicht so als ob er die unbedingt auf den dreispitzer beziehen wollte vielleicht kann er das ja noch endgültig klären...
kann man einen dreispitz ahorn bzw. einen laubbaum überhaupt "naturalistisch" gestalten??
bei nadelbäumen ist es ja klar da hat walter ja schon genug beispiele gezeigt, aber bei laubbäumen kann ich mir das nicht so richtig vorstellen...
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sulrich
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Beitrag von sulrich »

Laubbäume wie diese aus Walters Galerie können doch als 'naturalistisch' gelten, oder nicht?

http://www.walter-pall.de/beech1.htm
http://www.walter-pall.de/linde3.htm
http://www.walter-pall.de/hornbeam4.htm
http://www.walter-pall.de/hornbeam6.htm

Ebenso wie die Mehrzahl der in seinem Blog gezeigten Bäume:

http://walter-pall-bonsai.blogspot.com/ ... chive.html
Viele Grüße,
Stefan

Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Zim
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Beitrag von Zim »

sind die naturalistisch???
finde ich irgendwie nicht....
natürlich lassen sie sich nicht in eine schublade zwängen aber ob das dann automatisch naturalistisch ist???.....
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mohan
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Beitrag von mohan »

Zim hat geschrieben: natürlich lassen sie sich nicht in eine schublade zwängen aber ob das dann automatisch naturalistisch ist???.....
Du hast nicht zufaellig dies hier schon mal gelesen?

:arrow: Der naturalistische Stil

Ansonsten frage ich mich schon etwas, worueber du nun eigentlich sprechen willst.
Wir wollen doch nicht immer wieder von vorne anfangen mit den Begriffsklaerungen, sonst wird man diskssionstechnisch ewig auf dieselbe Stelle treten und nie vorwaerts kommen 8)
Aber nach dem Artikel von Gunter wird dir vielleicht manches klarer sein, hoffentlich. :wink:
Zim
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Beitrag von Zim »

auf alle fälle wird einiges klarer!
So habe ich das ganze noch nicht gesehen, ich muss zugeben das ich mir naturalistisch eigentlich immer typische nadelbäume aus dem gebirge verbunde habe...
wie der stil nun heisst ist ja eigentlich wurscht (zumindest interessiert mich nur der Baum an sich!)
um nochmals darauf zurück zukommen was ich eigentlich wollte:


"Ein Bonsai ist das natürlich, aber kein 0815, oder Schablonenbonsai.

Es fehlen:
- die Dreiecksform
- die horizontalen Äste
- der wichtigste Ast auf 1/3 Höhe
- die sauberen Negativbereiche zwischen den Ästen, da wo das Vögelchen durchfliegen soll
- das Wegschnipseln von allem, was nach oben oder unten wächst
- die Standardform, die in fast jedem Lehrebuch (irrigerweise) als die klassische gelehrt wird"

naturalistisch hin oder her, ich verstehe nicht warum der baum nicht eine dreiecksform, oder horizontale äste haben kann etc...
ich erkenne nichts an dem baum das das verhindern sollte sofern er noch richtig wachsen kann nach dem pilz.
das soll jetzt nicht heissen das ich das "klassische" toll finde und jeder baum so gestalltet werden müsse, mich interessiert nur wieso dies nach walters ermessen nicht mehr möglich ist, ganz stilunabhängig....
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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall »

Ach Zim,

Du solltest doch eher mehr lesen als schreiben.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.

mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
Zim
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Beitrag von Zim »

nein ganz ehrlich ich versteh es nicht sorry, vielleicht bin ich einfach dumm....
klar hast du geschrieben das der riesen löcher hat und das das verpönt ist,
und vielleicht wird er ja auch so viel schöner keine ahnung, mich interessiert nur warum das alles was du aufgezählt hast, unabhängig vom ergebnis, nicht mehr anwendbar ist....
wenn du jetzt total generft bist, musst du nicht antworten, es ist ja auch nicht so wichtig...
also sorry nochmal....
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