Unsere 6.Ausstellung

Ausstellungen, Workshops, Arbeitskreise, Events u. -Organisationen, Reisen, Besuchen in Bonsai-Gärten und Töpferstuben.
Joerg

Beitrag von Joerg »

:( :( :(
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serge
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Beitrag von serge »

komm Joerg
Noch lebt er ja noch. Man soll den Abend nicht vor dem Morgen loben, nicht :?: :wink:

Serge
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

Hallo Jörg,
im letzten Clubheft stand mein Artikel.
Was Jürgen in einer Gestaltung durchgezogen hat, hat mich ebenfalls geschockt. Aber Jürgen ist ein Vollprofi, der genau weiß, was er macht.
Wie zu sehen ist, waren die Sharibereiche schon teileise angelegt, dann kann man davon ausgehen, daß der Baum seine Saftbahnen bereits im hinteren Bereich des Stammes ausgebildet hat. Somit bin ich ebenfalls sehr neugierig, wie sich der Baum übers Jahr entwickelt.
Mir ist so ein Komplettgestaltung einer Eibe jedenfalls noch nie gelungen und ich habe schon einige auf dem Gewissen :oops: . Mein Vorgehen bei einer solchen Gestaltung wäre: Zunächst nur die Grundgestaltung durch entsprechenden Rückschnitt. Zum Spätherbst dann die erste Drahtung. Im nächsten Frühjahr Erweiterung der Sharibereiche, wobei man dann schon feststellen kann, ob der Baum seine nicht mehr benötigte Rinde von alleine hat abtrocknen lassen. Aushöhlen der Sharibereiche erst, wenn das Holz wirklich knochentrocken ist. Das dauert natürlich entsprechend länger, aber man ist damit immer auf der sicheren Seite.
Reiner
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serge
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Beitrag von serge »

Reiner hat geschrieben:Aber Jürgen ist ein Vollprofi, der genau weiß, was er macht.
das Denke ich auch :wink: ... Hoffen wir mal das Beste
Jürgen Zaar
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Beitrag von Jürgen Zaar »

Ich freu mich dass über eine Demonstration und die Chancen des Baums im Nachhinein auch mal so diskutiert wird.

Also Jörg, falls ich Dich damit beruhigen kann....
Bei den Tutholzarbeiten der Eibe wurde kein Zentimeter der benötigten Saftbahr auch nur irgendwie angerührt. Wie Du auf dem Ausgangsphoto vielleicht erkennen kannst, hatte der Baum schon vor Beginn der Gestaltung einen sehr ausgeprägten Shari bereich.
Bei der Demo wurde dieses bereits abgetrocknete Holz lediglich etwas geformt.
Zusätzlich wurden die zwei dicken Äste auf der rechten Seite entfernt. Da dort kein Saftstrom mehr benötigt wird, weil alles andere an Grün von der völlig intakten Rückseite versorgt wird (ist auch auf einem Foto zu erkennen) war es für den Baum kein Eingrtiff der in irgend einer Weise riskant war. Solche Arbeiten habe ich wirklich schon sehr oft auch bei Eiben gemacht (....( Danke Reiner für den Honig... ) :-))

Ich freue mich wenn ich den Leuten die da waren ein bisschen was zeigen konnte was evtl neu war.

Alles in allem muss ich sagen es war eine sehr schöne Veranstaltung und super nette Atmosphäre.... hat echt Spass gemacht mit Euch!!
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serge
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Beitrag von serge »

Jürgen Zaar hat geschrieben:Solche Arbeiten habe ich wirklich schon sehr oft auch bei Eiben gemacht
gute neuigkeiten, aber ich habe eigentlich auch nicht geglaubt, dass dir so ein verherender Fehler unterlaufen könnte :wink:

Serge
Joerg

Beitrag von Joerg »

Hallo Jürgen,
Jürgen Zaar hat geschrieben:Also Jörg, falls ich Dich damit beruhigen kann....
also erst mal wollte der Schüler hier in keinster Weise dem Lehrer auf die Füße treten :wink: .
Ich habe lediglich selbst schon schlechte Erfahrungen mit Eiben gemacht, dann den Artikel von Reiner gelesen und geglaubt zu Wissen warum es meine Eiben bis jetz nie schafften. Seitdem berühre ich die Bäume nur noch mit "Handschuhen" Nun sah ich deine Demobilder und war etwas erstaunt.
Dass die Saftbahnen noch alle intakt sind glaube ich dabei schon auch allerdings war mein gesamteindruck nach dem was ich erlebte und auch Reiner im Artikel beschrieb, dass Eiben einfach diesen ungeheueren Stress und die Radikalität nicht verkraften.

Ich wünsche dem Baum alles gute und will gerne mit dir hoffen das du Recht hast. Es wäre schade um den Baum.
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