Spitzahorn "Acer platanoides"

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Bergi
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Beitrag von Bergi »

Guten Abend,
Ich hab' seit ein paar Jahren einen kleinen (Schulhofyamadori). Dieses Jahr kommt er in eine größere Trainingsschale, damit er etwas zulegt und diese doofen Wurzelknie etwas in Ordnung gebracht werden können.
Bild
Gruß,
Stefan
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Bergi
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Beitrag von Bergi »

Ach ja, eine Frage an die Praktiker noch: wenn man solche "zu langen" oder "zu weit unten verzweigten" Wurzeln hat, könnte man doch vielleicht auch durch eine Anzahl enger Drahtumwicklungen eine Selbst-Abmoosung näher am Ansatz erzwingen?

Es gab da mal so einen Bericht über die "Tellermethode", da wurde das am Stamm gemacht - aber eigentlich sollte das doch erst recht an den Wurzeln funktionieren?

Gruß,
Stefan
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achim73
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Beitrag von achim73 »

ich habe es nicht ausprobiert - soviel dazu. aber nach meinem verständnis würde das nur bei einem extremen dickenwachstum der betreffenden wurzel funktionieren. am besten, wenn genug andere feinwurzeln vorhandern sind, schneidest du die dicken dinger im frühjahr bei gleichzeitigem astschnitt eionfach am stamm ab. gegebenenfalls auf mehrere jahre verteilt.
Gruss, Achim
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derfalke
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Beitrag von derfalke »

Hallo zusammen

Igor: neinnein Pionierarbeit leiste ich hier bestimmt nicht! Da gibts doch viel erfahrenerne Bonsaianer.
Der Ahorn sieht eigentlich noch fast gleich aus wie vor einem Jahr. Es ist recht schwierig eine bessere Verzweigung zu kriegen. Man muss halt immer die Hauptknospe wegnehmen und dan schauen das die Internodien nicht zulang werden. Ich glaube anders kriegt man keine Verzweigung.

Und den Teilblattschnitt mache ich eigentlich ganz unbewusst. Ich schneide einfach immerwieder die grössten Blätter raus.
Und so hat er im Sommer fast nur noch Blätter mit ca. 5cm Durchmesser.

Gruss aus dem Rheintal

Walter
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein
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Herbert A
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Beitrag von Herbert A »

Servus Walter,

bei deinem Spitzahorn würde ich entweder jede einzelne Wurzel so 1-2 cm nach dem Stammfuß abmoosen oder eine Bohrablaktion durch den Stamm mit Sämlingen vornehmen. Auf längere Sicht wird mit der zweiten Methode das bessere Ergebnis zu erzielen sein. Sämlinge findet man unter jedem großen Spitzahorn.

Bei der Feinverzweigung hilft, so wie Du es ja machst, nur alle Spitzenknospen konsequent im Feb/März zu entfernen und immer wieder einen Blattschnitt zu machen. Der Spitzahorn verträgt auch einen totalen Blattschnitt sehr gut. Vor allem jüngere Pflanzen.

In meinem Garten hat sich 1999 ein Spitzahorn ausgesät. Noch als der Sämling im Garten wuchs, habe ich schon den Stamm 3 Jahre mit Draht geformt. 2003 habe ich ihn dann ausgegraben und in eine Schale gesetzt.
Ein paar Bilder dazu im Anhang.
Dateianhänge
Die unteren Äste haben schön langsam die angestrebte Feinverzweigung.
Die unteren Äste haben schön langsam die angestrebte Feinverzweigung.
058 24.03.08.jpg (23.71 KiB) 2206 mal betrachtet
5 Jahre in der Schale. Ab Juli nach zwei Blattschnitten bilden sich kleine Blätter. Der Baum ist 12 cm hoch.
5 Jahre in der Schale. Ab Juli nach zwei Blattschnitten bilden sich kleine Blätter. Der Baum ist 12 cm hoch.
043 20.07.08.jpg (59.94 KiB) 2206 mal betrachtet
Mit einer Pinzette ausdrehen oder mit der Schere abschneiden
Mit einer Pinzette ausdrehen oder mit der Schere abschneiden
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Spitzenknospen im Feb/März entfernen
Spitzenknospen im Feb/März entfernen
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Die erste Schale 2003.
Die erste Schale 2003.
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Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.

Info: www.bonsaisalzburg.net
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achim73
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Beitrag von achim73 »

und da sag´noch einer, mit dem spitzahorn kriegt man keine kleinen bäume hin... :)
Gruss, Achim
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Eva Warthemann
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Beitrag von Eva Warthemann »

Vom Spitzahorn hatte ich schon mal folgendes Bild gepostet.
Der große Baum im Hintergrund wird in diesem Jahr in das nächst kleinere Pflanzgefäß umgetopft. Bis der mal so kleine Blätter hat wie der kleine Spitzahorn im Vordergrund werden sicherlich noch einige Jährchen vergehen. Er hat einen Stammdurchmesser von ca.15cm.
Viele Grüße Eva Warthemann
Dateianhänge
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A-Bilder051.JPG (49.92 KiB) 2126 mal betrachtet
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A-FO (5831).JPG (31.54 KiB) 2122 mal betrachtet
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Hallo Eva,

ein Frohes Neues wünsche ich Dir noch!

Du hattest den kleinen Spitzahorn ja schon mehrmals gezeigt, was machst Du eigentlich, damit der Stamm immer noch so zierlich aussieht? Selbst bei Sämlingen, die ich zu fünft in einer Schale hatte war das Wachstum so stark, daß sich deren Stammdurchmesser innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt hatten - und das bei nur sehr gringem Düngen!? Das Problem dabei war natürlich, daß die Internodien inakzeptabel waren, was ja bei Deinem Ahorn wohl nicht der Fall ist.

Auch fällt mir die schöne, gleichmäßige Färbung der Blätter auf - bei dem Kleinen, wie auch bei dem großen Ahron. Hast Du keine Probleme mit Mehltau?
Viele Grüße, Chris.
Eva Warthemann
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Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Chris!
Ich topfe ihn nicht jedes Jahr um und bin auch sehr zurückhaltend mit dem Düngen. Vermutlich wird er in diesem Jahr nach dem Umtopfen wieder größere Blätter und auch Dickenwachstum bringen.
Das schöne gleichmäßige Grün war erst frisch ausgetrieben, nach einem Blattschnitt. Ich hatte nur den günstigsten Zeitpunkt zum Fotorafieren genutzt. Mit Mehltau habe ich keine Probleme.
Liebe Grüße und ein schönes Bonsaijahr
Eva Warthemann
Zuletzt geändert von Eva Warthemann am 03.01.2009, 16:13, insgesamt 1-mal geändert.
Eva Warthemann
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Beitrag von Eva Warthemann »

Doppelt gepostet.
Eva Warthemann
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derfalke
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Beitrag von derfalke »

Hallo Herbert A

ja das mit den Wurzeln ist so eine Sache :wink:
Ich weiss er hat nur 3 so Dicke dinger aber ich trau mich da nicht so recht was zu machen.
Ich hab da noch den Versuch mit der Hainbuche am laufen. Ich schau dann erstmal ob sich da was getan hat :lol: bevor ich weitere Bäume verunstalte :lol: :lol:

Gruss

Walter
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Eva Warthemann hat geschrieben:...Mit Mehltau habe ich keine Probleme...
Danke Eva,

hierzu würde ich aber noch gerne wissen, ob Dein Baum, bzw. Deine Bäume den ganzen (!) Tag vollsonnig stehen können? Die Position meiner Jungpflanzen bot bis jetzt immer nur bis ca. 13.30 Uhr volle Sonne, danach erst wieder ab ca. 18.30 bis 20.00 Uhr. Ich vermute, daß zumindest im Spätsommer und beginnenden Herbst das Ausbleiben der Sonne in diesem Zeitraum zur Mehltaubildung führte.

T'schuldigung Herbert,
ich hoffe, Du hast nichts dagegen, wenn ich das hier kurz noch abkläre!? Bin gleich wieder weg... *undwech*
Viele Grüße, Chris.
Eva Warthemann
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Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Chris!
Wie giesst Du Deine Bäume? Abends voll über die Blätter hinweg und stehen Deine Bäume windgeschützt? Dann wäre das die erstmögliche Erklärung für das Auftreten von Mehltau. Das Giesswasser bleibt über die Nacht an den Blättern haften.
Ich giesse meist gezielt auf das Erdreich, da kann ich auch noch abends giessen. Auch der Standort ist vollsonnig und nicht windgeschützt.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Das ist es ja gerade, Eva,

alles, was Du angesprochen hast, ist bei mir auszuschließen. Ich gieße weder den Spitzahorn, den Bergahorn, die Hainbuche über die Blätter, noch gieße ich am Abend, sondern i.d.R. am Vormittag. Wenn ich mal am Abend gieße, dann, wie Du, gezielt auf das Erdreich. Mein Anzuchtbeet liegt in einer Westwindschneise in unserem Garten, bekommt diesen also voll ab... wenn er denn voll bläßt...

Trotzdem glaube ich, daß es mit den Standortbedingungen, bzw. mit der fehlenden Nachmittagssonne zu tun haben kann, vielleicht staut sich ja doch irgendwie die Feuchte in Bodennähe über dem Anzuchbeet mehr, als z.B. auf meinen Ständern. Ich habe überlegt, in der kommenden Saison ein/zwei Pflanzen in Teichpflanzkörbe auszupflanzen und auf Ständer zu stellen. Dort würden Sie dann gut sieben Std. Sonne bekommen, aber trotzdem noch luftig stehen. Ist nur eine Vermutung, vielleicht funktionierts, denn dieser Mehltau-Mist ist auf die Dauer nicht erträglich.
Nebenbei bemerkt, habe ich festgestellt, daß der Bergahorn, obwohl dieser ja oft mit dem Spitzahorn verglichen wird, bei weitem nicht so stark mehltauanfällig zu sein scheint - obwohl bei mir gleiche Standortbedingungen vorherrschen!
Viele Grüße, Chris.
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Herbert A
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Beitrag von Herbert A »

Hi Chris,

bei Mehltau Milch spritzen. siehe
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... h&start=30

ciao
Herbert A
Das BFF ist mein persönliches Bonsaitagebuch. Vielen Dank dass ihr das seit vielen Jahren ermöglicht.

Info: www.bonsaisalzburg.net
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