Bonsai-Werkzeug - Super Bericht in der Bonsai Europe

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Michael T.
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Beitrag von Michael T. »

Hi zusammen,

das mit der Händigkeit spielt bei Scheren tatsächlich eine Rolle, da die Schneiden aneinander vorbei geführt werden und der Daumen den einen Schenkel incht nur nach unten, sondern auch von der Hand weg drückt, während der Zeigefinger das Gegenteil tut. Als Linkshänder muß man das dann genau andersherum machen um mit einer Rechtshänderschere schneiden zu können, weil man sonst die Schneiden auseinander zieht, anstatt sie gegeneinander zu drücken. Bei Zangen ist das dann wieder Wurscht, weil da die Schneiden aufeinander zu geführt werden.
Na, alle Klarheiten beseitigt :wink:

@Michael L:
ich mache meist nicht mehr als 100-200 Lagen (wäre kein Problem), weil das Muster sonst zu fein wird und man es nur noch durch die Lupe erkennen kann :wink:

@Wolfgang:
den Gesichtsausdruck hattest Du in Hof und Staffelstein des Abends auch ab und zu :lol:

Gruß
Michael
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Michael T. hat geschrieben: @Wolfgang:
den Gesichtsausdruck hattest Du in Hof und Staffelstein des Abends auch ab und zu :lol:
WIESO :?:
Da war ich doch nicht auf Yamadoritour ..... :wink: :wink:
Michael T.
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Beitrag von Michael T. »

Aber Zirben gab`s da auch :P :P :P
Reiner Goebel
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Beitrag von Reiner Goebel »

Ha!!

Finde Erzvorkommen.
Baue Bergwerk.
Schmiede Werkzeuge.
Bild

Ein sehr interessanter (und auch amüsanter) Beitrag. Die Bilder, die Iron Mike beim Schmieden zeigen, finde ich toll.
Reiner G.
Michael T.
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Beitrag von Michael T. »

Reiner Goebel hat geschrieben:
Finde Erzvorkommen.
Baue Bergwerk.
Schmiede Werkzeuge.
Ha, Reiner Du wirst lachen, aber sowas ähnliches habe ich mit ein paar Schmiedekollegen schon mal gemacht, allerdings ohne Bergwerk :wink:
Von der frühen Eisenzeit bis ins Mittelalter wurde Eisen aus sogenanntem Raseneisenerz (in seltenen Fällen auch aus Eisenmeteoriten) gewonnen, welches in vielen Gegenden oberirdisch (z.B. nach dem Pflügen auf dem Feld) gesammelt wurde.
Dieses wurde dann in Rennfeueröfen (eine ein bis drei Meter hohe Tonröhre an der unten Luftzüge angebracht sind) mit Holzkohle verhüttet. Nach der sogenannten Ofenreise (der prozess des Beschickens des Ohens mit Erz und Kohle über eine gewisse Zeit) wurde dann der Ofen unten aufgebrochen und das Eisen, was sich am Boden gesammelt hatte (die Luppe) entnommen.

Das haben wir in einem Versuch nachgemacht!
Ich kamm Dir sagen, das war früher kein Zuckerschlecken für die Jungs. Wir haben nach einer Ofenreise von ca. 24 Stunden (vorher mußte natürlich erst der Ofen gebaut werden, was aber ein Kollege schon gemacht hatte) in denen der ofen ständig nachgefüllt werden mußte eine ca. 3kg schwere Luppe aus dem Ofen geholt.
Seitdem sehe ich `Schrott´ aus dem Mittelalter mit ganz anderen Augen :wink:


Viele Grüße
Michael
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