Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
Leider habe ich wie ich jetzt lese nicht das richtige wort geschrieben. Anstat das ich euch mit meinem beitrag behilflich bin, habe ich dafür gesorgt das viele fragen entstanden sind.
Andreas, manuu vielen dank das ich aus meine fehlern lernen dürfte.
Wer bin ich das ich sagen darf wie man die Bonsaikunst erleben sollte.
keine angst, der baum wirds überleben. und wenn, wie ureikawa schreibt, ein paar zweige vertrocknen, hast du wieder was gelernt.
p.s. im fachwissen sind ne menge artikel zu dem thema.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten" chinesische Weisheit
Ach wie die Zeit vergeht. meinen Katsura habe ich jetzt schon bald 4 Jahre, er hat sich vorallem im letzten Jahr gut weiterentwickelt, wie ich finde. Er hat immer noch ein paar "Baustellen", vorallem 2 Schnittstellen, die ich noch nachbearbeiten werde, und Nebari kann sicher auch noch verbessert werden.
Da ich den Baum mittlerweile schon kenne, weiss ich, dass er immer sehr früh anfängt auszutreiben (ueberwinterung im Keller, ca 0-5 Grad), deshalb ist es jetzt ein guter Zeitpunkt (wie ich finde) für den Rückschnitt, da sonst ziemlich Saft austreten wird (was ja auch nicht weiter schlimm ist?)
Ein paar Aeste habe ich schon gestutzt, im oberen Bereich bin ich noch unsicher, evt. den relativ dicken Ast weg? Genau dahinter ist leider eine der grossen Schnittstellen, deshalb habe ich ihn noch gelassen...
jürg,
wäre es meine katsura, würde ich den ast auf keinen fall entfernen. ich würde eher diesen punkt als den punkt bestimmen, an dem die sich verzweigende spitze beginnt. das wirkt natürlich, und ist zumindest vorübergehend eine optisch ansprechende, wie auch nützliche form, da besagte schnittstelle schneller heilt. derweil kannst du den ast - vll sogar in diesem jahr - recht stark zurückschneiden, damit er von weiter hinten austreibt. oft treibt der fächerahorn direkt an der "schreibe", aus der ein ast dem stamm entspringt, weitere zweige. aus diesem zweig könntest du dann mit der zeit einen neuen ast aufbauen, und den alten entfernen; dann könntest du auch die gestaltung der spitze verändern, wenn sie dir zu weit unten beginnt. und bis dahin schließt der ast die schnittstelle und verbessert die verjüngung des stammes.
allerdings wäre es auf längere sicht dann wohl notwendig, die restlichen äste, die aus diesem punkt kommen, mit der zeit zu entfernen, wegen unschönen verdickungen, aber das würde mit der zeit sowieso fällig werden...
lg,
werner
Hallo Jürg,
einen wirklich schönen Katsura hast du da. Ich würde den Ast vorerst auch nicht komplett entfernen, aber an der Stelle einkürzen, an der erste Nebenast entspringt, um eine weitere zu starke Verdickung des Astes zu vermeiden.
habe bereits ein paar zu lang gewordene Aeste abgeschnitten, der Baum hat wie immer sehr früh ausgetrieben, bis jetzt ist jeweils nach dem Schnitt nicht mehr viel gewachsen, mal schauen wie es dieses Jahr wird....
das ganze Arrangement hat eine große Ausstrahlung. Das Farbspiel ist beschwingt und zeigt eine gewisse Leichtigkeit und Frühjahrstimmung.
So macht Bonsai Spaß.