Bergkiefer: Wenn Borkenkäfer mitgestalten
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Peter Thali
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- Registriert: 22.09.2004, 18:01
Bergkiefer: Wenn Borkenkäfer mitgestalten
Also Freunde,
logisch fehlt für den Background noch viel Grünzeug. Da die Kiefer schief nach hinten ragt und der verjüngte Stamm direkt in den Hauptast übergeht, musste ich den Grünbereich nach vorne ausrichten. Der höchste Punkt der Krone liegt genau über dem Fuss der Kiefer.
Die Steine übrigens geben dem Baum zusätzlich Halt (er ist nicht mit Draht befestigt) und pressen die nach hinten verlaufenden Wurzeln zum Anwachsen nach unten.
Mit herzlichem Gruss
Peter
logisch fehlt für den Background noch viel Grünzeug. Da die Kiefer schief nach hinten ragt und der verjüngte Stamm direkt in den Hauptast übergeht, musste ich den Grünbereich nach vorne ausrichten. Der höchste Punkt der Krone liegt genau über dem Fuss der Kiefer.
Die Steine übrigens geben dem Baum zusätzlich Halt (er ist nicht mit Draht befestigt) und pressen die nach hinten verlaufenden Wurzeln zum Anwachsen nach unten.
Mit herzlichem Gruss
Peter
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wundert mich ein wenig, dass hier keiner schreibt was ich mir als erstes dachte: "das ist doch wirklich die perfekte schale für den baum!"
ich hab ja wenig ahnung und schalen mit (angedeuteter) dreieckiger grundfläche kannte ich bislang überhaupt nicht. hier finde ich jedenfalls dass der baum (bzw. die stammform) im zusammenspiel mit der schale einen hervorragenden "der baum steht ganz oben am fels und überragt den berg"-eindruck schafft.
m.
ich hab ja wenig ahnung und schalen mit (angedeuteter) dreieckiger grundfläche kannte ich bislang überhaupt nicht. hier finde ich jedenfalls dass der baum (bzw. die stammform) im zusammenspiel mit der schale einen hervorragenden "der baum steht ganz oben am fels und überragt den berg"-eindruck schafft.
m.
Das ist auch meine Meinung!t_max hat geschrieben:wundert mich ein wenig, dass hier keiner schreibt was ich mir als erstes dachte: "das ist doch wirklich die perfekte schale für den baum!"
Hallo Peter,
wirklich interessant finde ich, wie Du diesen riesigen Felsen in eine Schalenform gebracht hast. Ganz bestimmt eine unglaubliche Arbeit
Reiner
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Peter Thali
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Bergkiefer: Wenn Borkenkäfer mitgestalten
Lieber Reiner, hallo alle zusammen
Zur Entstehungsgeschichte der Steinschale:
Diese Schale hat Christian Aubry, ein bekannter Bildhauer aus Illanz in der Schweiz aus einem Gletscher-Findling geschaffen. Solche Findlinge sind selten und extrem hart, was ihre Bearbeitung schwierig macht und ein gehöriges Mass an Feingefühl und Erfahrung abverlangt. Im vorliegenden Fall ist es ein Quarzit, den Christian in dicke Scheiben gespalten und dann mit Fräse und Diamanthohlbohrer in Form gebracht hat. Das Ausbohren allein hat einen vollen Tag beansprucht und absolute Konzentration abgefordert, denn ein falscher Schlag, und die dünne Steinwand wäre gerissen. Danach hat er den Hohlraum geschliffen und mit 5 grossen Abzugslöchern im Boden versehen.
Ich lernte Christian kennen, als ich auf einer Yamadoritour zufälligerweise an seinem Atelier vorbeifuhr und mir ein Steintisch aus Granit ins Auge sprang. Da ich immer für "einheimisches Bonsaimaterial" plädiere, schien mir so ein Tisch das ideale Podest für meine Bäume zu sein. So klopfte ich an und gab 3 Tische in Auftrag. Nachdem diese schliesslich im Garten standen, kam mir die Idee, passend dazu aus dem gleichen Material Schalen herstellen zu lassen. Christian hat die Idee dann überzeugend umgesetzt und so war die Schale da, bevor ich wusste, welchen Baum wohl ich mal einsetzen würde. Unterdessen habe ich die Wahl getroffen und bin mit dem Resultat sehr zufrieden.
Trotz Schneetreibens in Luzern, allen ein schönes Wochenende wünscht
Peter
Zur Entstehungsgeschichte der Steinschale:
Diese Schale hat Christian Aubry, ein bekannter Bildhauer aus Illanz in der Schweiz aus einem Gletscher-Findling geschaffen. Solche Findlinge sind selten und extrem hart, was ihre Bearbeitung schwierig macht und ein gehöriges Mass an Feingefühl und Erfahrung abverlangt. Im vorliegenden Fall ist es ein Quarzit, den Christian in dicke Scheiben gespalten und dann mit Fräse und Diamanthohlbohrer in Form gebracht hat. Das Ausbohren allein hat einen vollen Tag beansprucht und absolute Konzentration abgefordert, denn ein falscher Schlag, und die dünne Steinwand wäre gerissen. Danach hat er den Hohlraum geschliffen und mit 5 grossen Abzugslöchern im Boden versehen.
Ich lernte Christian kennen, als ich auf einer Yamadoritour zufälligerweise an seinem Atelier vorbeifuhr und mir ein Steintisch aus Granit ins Auge sprang. Da ich immer für "einheimisches Bonsaimaterial" plädiere, schien mir so ein Tisch das ideale Podest für meine Bäume zu sein. So klopfte ich an und gab 3 Tische in Auftrag. Nachdem diese schliesslich im Garten standen, kam mir die Idee, passend dazu aus dem gleichen Material Schalen herstellen zu lassen. Christian hat die Idee dann überzeugend umgesetzt und so war die Schale da, bevor ich wusste, welchen Baum wohl ich mal einsetzen würde. Unterdessen habe ich die Wahl getroffen und bin mit dem Resultat sehr zufrieden.
Trotz Schneetreibens in Luzern, allen ein schönes Wochenende wünscht
Peter
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- Der Bildhauer Christian Aubry
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- Die bestellten 3 Steintische im Garten.
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- Meine erster Kontakt mit Christian's Steintischen vor seinem Atelier.
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- Die Bergkiefer in der Schale heute.
Eine gelungene Kombination. - Bergkiefer heute.jpg (57.64 KiB) 2841 mal betrachtet
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- Die Steinschale nach dem Ausbohren. Man erkennt gut die Spuren des Diamanthohlbohrers. Noch ist sie ungeschliffen und ohne Löcher im Boden.
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- Wolfgang
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Peter,
die sehen sehr gut aus, aber wie viele *Schweizer Fränkly* muss man für so einen Tisch etwa berappen

die sehen sehr gut aus, aber wie viele *Schweizer Fränkly* muss man für so einen Tisch etwa berappen

Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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Peter Thali
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Bergkiefer: Wenn Borkenkäfer mitgestalten
Wolfgang,
so ein Tisch hat seinen Preis: Je nach Grösse 1000 – 1500 Euro.
Aber bedenke, dass Christian die Gewaltsbrocken erst suchen und aus dem Rhein fischen muss, dann werden sie zu Platten geschnitten und wenn er Pech hat, finden sich hernach im Innern Einschlüsse, die den Stein unbrauchbar machen und der ganze Aufwand war umsonst. So besehen finde ich die Tische, die jeder für sich ein Unikat ist, schon fast preiswert und ausserdem eine Investition für den Rest meines Lebens.
Wenn wir schon bei Preisen sind: Die Schale hat mich 1000 Euro gekostet, beim geleisteten Aufwand ein fairer Preis. Ich habe für kleinere Schalen bekannter Töpfer schon mehr bezahlt.
Über Geld spricht man ja nicht!? Aber es muss auch mal gesagt sein, dass unser schönes Hobby ja hin und wieder was kostet. Mir ist es das wert.
Eine gute Zeit wünscht dir
Peter
so ein Tisch hat seinen Preis: Je nach Grösse 1000 – 1500 Euro.
Aber bedenke, dass Christian die Gewaltsbrocken erst suchen und aus dem Rhein fischen muss, dann werden sie zu Platten geschnitten und wenn er Pech hat, finden sich hernach im Innern Einschlüsse, die den Stein unbrauchbar machen und der ganze Aufwand war umsonst. So besehen finde ich die Tische, die jeder für sich ein Unikat ist, schon fast preiswert und ausserdem eine Investition für den Rest meines Lebens.
Wenn wir schon bei Preisen sind: Die Schale hat mich 1000 Euro gekostet, beim geleisteten Aufwand ein fairer Preis. Ich habe für kleinere Schalen bekannter Töpfer schon mehr bezahlt.
Über Geld spricht man ja nicht!? Aber es muss auch mal gesagt sein, dass unser schönes Hobby ja hin und wieder was kostet. Mir ist es das wert.
Eine gute Zeit wünscht dir
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Re: Bergkiefer: Wenn Borkenkäfer mitgestalten
Peter,Peter Thali hat geschrieben:Über Geld spricht man ja nicht!? Aber es muss auch mal gesagt sein, dass unser schönes Hobby ja hin und wieder was kostet. Mir ist es das wert.
hoffentlich hab ich dich mit meiner direkten Frage nicht in Verlegenheit gebracht ...........
Der Preis ist ganz bestimmt gerechtfertigt; diese Tische sind wirklich gut
PS: Mir sind meine Hobby´s auch halbwegs was wert .............
Grüße! Wolfgang
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Re: Bergkiefer: Wenn Borkenkäfer mitgestalten
Genauso sollte es auch sein. Diese Steintische sind ganz bestimmt ihr Geld wert :D . Danke Peter, daß Du so offen drüber redest.Peter Thali hat geschrieben:Mir ist es das wert.
Man macht sich ja immer einen Kopf, wie man seine Bonsai im heimischen Garten gut präsentiert. Diese Lösung finde ich einfach genial.
Reiner
