Fichtenfindling
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MerschelMarco
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Re: Fichtenfindling
In Anlehnung an die Schalenvorschläge von Peter kam jetzt das dabei heraus.
Die Schalenfarbe korresponiert ganz gut mit dem Kallus der Fichte.
Grüße,
Marco
PS: sehe gerade, das Bild ist nicht so toll, vielleicht liefere ich beizeiten nochmal ein gescheites nach
Die Schalenfarbe korresponiert ganz gut mit dem Kallus der Fichte.
Grüße,
Marco
PS: sehe gerade, das Bild ist nicht so toll, vielleicht liefere ich beizeiten nochmal ein gescheites nach
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MerschelMarco
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Re: Fichtenfindling
Der Baum nach weiteren 2 1/2 Vegetationsperioden.
Nachdem die Krone inzwischen zu einer völligen Haube zugewachsen war, wurde der Baum nun neu gedrahtet und ausgeschnitten. Mittlerweile halten die Hauptäste die Form und können entsprechend auch gezeigt werden, nur noch die Zweige müssen gedrahtet werden.
A propos Drahten: Bei der Fichte entdrahte ich immer nur einen Ast, den ich auch sofort wieder eindrahte, bevor der nächste dran kommt. So vermeide ich, dass die Zweige ihre Stellung ändern und neu ausgerichtet werden müssen. Ziel ist es, den Ast auch während des Drahtens selber so gut wie nicht zu bewegen um die Aussrichtung beizubehalten. Andernfalls läuft man speziell bei der Fichte Gefahr, dass die Arbeit der vergangenen Jahre für die Katz war, weil ein erneuter Stellungswechsel des Astes ja wieder 5 Jahre aufwärts braucht um die Form halbwegs zu halten.
Grüße,
Marco
Nachdem die Krone inzwischen zu einer völligen Haube zugewachsen war, wurde der Baum nun neu gedrahtet und ausgeschnitten. Mittlerweile halten die Hauptäste die Form und können entsprechend auch gezeigt werden, nur noch die Zweige müssen gedrahtet werden.
A propos Drahten: Bei der Fichte entdrahte ich immer nur einen Ast, den ich auch sofort wieder eindrahte, bevor der nächste dran kommt. So vermeide ich, dass die Zweige ihre Stellung ändern und neu ausgerichtet werden müssen. Ziel ist es, den Ast auch während des Drahtens selber so gut wie nicht zu bewegen um die Aussrichtung beizubehalten. Andernfalls läuft man speziell bei der Fichte Gefahr, dass die Arbeit der vergangenen Jahre für die Katz war, weil ein erneuter Stellungswechsel des Astes ja wieder 5 Jahre aufwärts braucht um die Form halbwegs zu halten.
Grüße,
Marco
Re: Fichtenfindling
Marco, die gefällt mir immer besser.
Ja, gute Fichten bedeuten langjährige, geduldige Drahtarbeit.
Ja, gute Fichten bedeuten langjährige, geduldige Drahtarbeit.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
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MerschelMarco
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Re: Fichtenfindling
Und wieder zwei Jahre rum. Die Fichte ist wieder zugewachsen und bedarf einer Überarbeitung. Aktuell wächst auch das Moos wie verückt und verdeckt zwar den Wurzelansatz, sorgt aber auch für passende Herbststimmung. Fichten sind, wenn sie mal stabil in einer Schale stehen mit die dankbarsten Spezies.
Grüße,
Marco
Grüße,
Marco
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MerschelMarco
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Re: Fichtenfindling
ein TRAUM!!!!
Re: Fichtenfindling
Ich habe ja auch für eine Kürzung des toten Stammes plädiert.
Heute bin ich heilfroh, dass du das nicht gemacht hast.
Mir gefällt die Fichte ganz ausgezeichnet.
Es muss ein Freude sein die vielen Details in natura betrachten zu können.
Heute bin ich heilfroh, dass du das nicht gemacht hast.
Mir gefällt die Fichte ganz ausgezeichnet.
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Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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MerschelMarco
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Re: Fichtenfindling
Ein Update der Fichte:
Nach 13 Jahren halten die Hauptäste die Form, die Feinverzweigung dagegen wird wohl immer gedrahtet werden müssen, wenn man den Baum herzeigen will.
Der Baum war wieder total zugewachsen und wurde nun entsprechend wieder stark ausgeschnitten. Der obere linke Kronenast ist zu stark geworden und wurde auf einen kleinen Nebenast abgesetzt.
Ziel ist es, wie eigentlich immer bei mir, den Baum nicht auf Siluette zu gestalten, sondern auch schöne Äste und Zweige zu entwickeln, die man dann auch sehen darf.
Der Baum wurde jetzt übrigens seit 8 Jahren nicht mehr umgetopft, ohne das sich irgendein Problem daraus, geschweige denn ein Vitalitätsverlust ergeben hätte.
Viele Grüße,
Marco
Nach 13 Jahren halten die Hauptäste die Form, die Feinverzweigung dagegen wird wohl immer gedrahtet werden müssen, wenn man den Baum herzeigen will.
Der Baum war wieder total zugewachsen und wurde nun entsprechend wieder stark ausgeschnitten. Der obere linke Kronenast ist zu stark geworden und wurde auf einen kleinen Nebenast abgesetzt.
Ziel ist es, wie eigentlich immer bei mir, den Baum nicht auf Siluette zu gestalten, sondern auch schöne Äste und Zweige zu entwickeln, die man dann auch sehen darf.
Der Baum wurde jetzt übrigens seit 8 Jahren nicht mehr umgetopft, ohne das sich irgendein Problem daraus, geschweige denn ein Vitalitätsverlust ergeben hätte.
Viele Grüße,
Marco
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Re: Fichtenfindling
trotzdem habe ich den Eindruck als würde er sich immer weiter neigen.
Am Start stand das Totholz noch senkrecht oder ist das den Aufnahmen geschuldet,
Das ist zwar auch so eine eindrucksvolle Gestaltung, aber die Spannung des ersten Bildes ist dadurch etwas weniger geworden.
Am Start stand das Totholz noch senkrecht oder ist das den Aufnahmen geschuldet,
Das ist zwar auch so eine eindrucksvolle Gestaltung, aber die Spannung des ersten Bildes ist dadurch etwas weniger geworden.
Norbert
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Sullivan, 1924
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Re: Fichtenfindling
Den Eindruck habe ich auch und zusätzlich liegt der Nebari um einiges höher als am Anfang. Das werden wohl die "Aktivitäten" der Wurzeln sein.Norbert_S hat geschrieben: 11.10.2019, 12:41 trotzdem habe ich den Eindruck als würde er sich immer weiter neigen.
So oder so, ein verdammt starkes Stück!!! .......... Ragt eindeutig aus dem Einheitsbrei raus.
Chapeau und Gruss
George
Grumpy old fat Kiboko.
Re: Fichtenfindling
Hi Marco,
cooler Baum, den du mit Sicherheit noch richtig gut weiter entwickelst.
Kann man eigentlich diesen oder auch andere deiner Sammlung mal in Ausstellungen bewundern?
cooler Baum, den du mit Sicherheit noch richtig gut weiter entwickelst.
Kann man eigentlich diesen oder auch andere deiner Sammlung mal in Ausstellungen bewundern?
MfG André
Hummel Hummel, Mors Mors
Hummel Hummel, Mors Mors
Re: Fichtenfindling
Hallo Marco,
beieindruckend!!!!
In welchem Substrat steht diese Fichte? Ist, wenn Du so lange nicht umtopfst, die Gefahr beim nächsten umtopfen nicht umso größer, da Du auch viele lange Wurzeln wegschneiden musst? Wie handhabst Du das?
Vielen Dank.
Schöne Grüße
Robert
beieindruckend!!!!
In welchem Substrat steht diese Fichte? Ist, wenn Du so lange nicht umtopfst, die Gefahr beim nächsten umtopfen nicht umso größer, da Du auch viele lange Wurzeln wegschneiden musst? Wie handhabst Du das?
Vielen Dank.
Schöne Grüße
Robert
Liebe Grüße
Robert
Bonsaifreunde Franken e. V.
Robert
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MerschelMarco
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Re: Fichtenfindling
Das täuscht, das ist nur das Moos, das ca. 3cm gewachsen ist.Hippo hat geschrieben: 11.10.2019, 13:07 Den Eindruck habe ich auch und zusätzlich liegt der Nebari um einiges höher als am Anfang. Das werden wohl die "Aktivitäten" der Wurzeln sein.
George
Auch ist der Baum nicht gekippt, sondern nur etwas im Uhrzeigersinn gedreht, weil da die Stämme besser zueinander passen. Das ist das Praktische an runden Schalen, je nach Laune dreht man sich den Baum so hin, wie es einem gefällt und das wechselt hin und wieder.
Der Baum steht in einer Mischung aus Lava, Bims und Zeolith mit Torf.
Übrigens stand in der Natur auf einem Felsen, mit sehr wenig Erde, 80 Jahre lang, ohne umtopfen.
Grüße,
Marco
Re: Fichtenfindling
Hi, ich mag deine Fichte sieht sehr natürlich aus. Zum Glück hast du den toten Stamm nicht eingekürzt das bringt den Baum das gewisse etwas.
MfG AndreasK
MfG AndreasK
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holgermueller
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Re: Fichtenfindling
ich denke auch Norbert Scherer hat recht, er kippt.. ich würde ihn sogar fast (FAST) senkrecht stellen.. und die Äste dann neu ausrichten.. Ich glaube das tät ihn nochmal verschönern... aber auch so ein toller Baum. super!!!
