Karl T. hat geschrieben:So sieht er heute aus, ein wenig gehört er wieder gezupft aber ich denke er hat sich bis jetzt ganz gut entwickelt oder.
Klasse
Ich mag Tanuki. Ob das Totholz schon immer mit dem lebenden Teil verwachsen war oder ob´s mal drangeschraubt wurde ist mir wurscht, Hauptsache, es sieht überzeugend aus. Und DAS sieht SEHR überzeugend aus.
Hallo,
Erstens, ich bin echt begeistert von dem Tanuki! zweitens hab ich ein paar Fragen dazu:
1. Du schreibst du hast den Tanuki im Herbst gestaltet. Ist der Herbst also jetzt und in den nächsten monaten geeignet um Wacholder zu gestalten und umzutopfen? Ich frage aus dem Grund, da mir letztes Jahe eine Fichte eingegangen ist und ich deren Stamm abgeschält und erstma nur so aufgehoben habe. Natürlich habe ich jetzt die Idee daraus etwas ähnliches zu probieren.
2. Auf den ersten Bildern des Tanuki sieht der Wacholder ja doch rect bläulich aus und auf em letzten sehr grün liegt das an der Kamera oder hat sich die farbe geändert??
Hallo Philipp, du hast dich da etwas verlesen. Im Herbst 2001 habe ich die Wacholder nur an das Tanukiholz geschraubt und in eine Schale gepflanzt, nicht gestaltet. Erst drei Jahre später 2005 im Frühjahr habe ich den Tanukiwacholder die Grundgestaltung verpasst. Die Farbe des Laubes hat einerseits mit dem Licht und ich deneke auch mit der Jahreszeit zu tun. Die neuen Triebe sind eher grün, die älteren sehen grünblau aus.
Zu deiner Frage, ich würde dir raten erst im Frühjahr umzutopfen, gestalten kann man im Herbst sehr wohl. Ich bevorzuge aber eher die wärmeren Jahreszeiten, da das Holz geschmeidiger als in der kalten Jahreszeit ist.
mein Tanuki kann sich zwar wahrlich nicht mit dem Sahnestück von Karl vergleichen und die Stämmchen sind auch noch nicht so gut am Totholz festgewachsen, aber er macht mir auch schon Spaß.
Gerade weil er aus den Resten einer Kiefernleiche und superbilligen Juniperus squamata entstanden ist, also Entstehungskosten irgendwas um 5,-€.
Ein paar Schrauben habe ich auch durch die lebenden Stämme gesetzt, die drinnen bleiben und ein paar Schrauben mit Scheiben neben die lebenden Teile, die ich später wieder rausnehmen will.
Das tote Holz wird vielleicht irgendwann auch noch weiter bearbeitet. Das Kiefernholz ist auch relativ hart und ebenfalls nur mit Jinmittel behandelt. Notfalls braucht man eines Tages im Nebari-Bereich Holzspachtel oder sowas...
Viele Grüße,
Heike
Dateianhänge
Amateur-Tanuki, fotografiert September 2005
P9110060k.jpg (67.92 KiB) 1966 mal betrachtet
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Heike, in ein paar Jahren wird das schon was , der Anfang war schon mal nicht so schlecht. Ich würde nur raten das Totholz vor der Montage der lebenden Pflanzen zu bearbeiten, denn im nachhinein kann es schwierig werden.
Ich hab in den letzten Jahren schon einige Tanukis gesehen, aber der hier ist wirklich der absolute Wahnsinn. Die Entwicklung ist wirklich große Klasse.
Karl, da kann ich nur eins sagen :
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka