Buddhistische Ulme

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twotower

Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von twotower »

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Buddhist2012
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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von Buddhist2012 »

migo hat geschrieben:Übrigens, der schräge Schnitt verhindert, dass sich bei der wahrscheinlich daraus entwickelnden Besenform ein zu dicker Knoten auf dem Stamm bildet. Abgesehen davon kann eine Ulme auch direkt aus der Schnittstelle treiben - siehe Fotos!
Also schneide den Eumel Ende März ab, stell ihn schön sonnig und du wirst es nicht bereuen.

Danke Dir und den Anderen für diese konstruktiven Antworten. Es macht wirklich viel Spaß hier zu sein, da einem echt gut unter die Arme gegriffen wird *daumen_new*
Ich werde den Schitt Ende März durchführen und dann einen schönen Shohin drauß machen. Dann folgen natürlich Bilder *wink*
Liebe Grüße,

Arthur
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Buddhist2012
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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von Buddhist2012 »

Meine Ulme schwächelt seit einiger Zeit. Den Grund habe ich jetzt heraus gefunden. Ungeschickterweise ziemlich spät, denn ich habe schon vor wenigen Wochen gemerkt, das da was nicht stimmt. Auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt ein Paar kleine Gespinste entdeckt habe, meinte ich zu glauben, das sie nicht davon schwächelt. Jetzt habe ich sie genauer unter die Lupe genommen und war ein wenig erschrocken. Ich verstehe echt nicht, warum ich sie nicht früher ganz genau untersucht habe.

Folgendes befällt meine kleine Ulme:
comp_DSCF1019.jpg
comp_DSCF1023.jpg
comp_DSCF1024.jpg
Rote Spinnmilben!? Direkt habe ich dann daran gedacht, das Spinnmilben keine hohe Luftfeuchtigkeit mögen und das ich den Baum einfach unter eine Plastiktüte setze, um ihn von den Milben zu befreien und ihn gleichzeitig aufzupeppeln.
Eigentlich hatte ich ja vor die Ulme zu kappen und einen Neuaufbau zu starten, aber das hat sich jetzt erst mal erledigt, oder?

Meine Frage: Kann ich die Ulme jetzt einfach kappen, oder wäre das bei diesem geschwächten Zustand nicht möglich, da sie sonst absterben würde? Im Prinzip wäre ich die Spinnmilben ja dann los, wenn ich den Radikalschnitt machen würde.
Liebe Grüße,

Arthur
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bonsaiheiner
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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von bonsaiheiner »

Hallo Arthur,
bei Deiner thaiwanesischen Ulme ist in den letzten Monaten einiges schief gelaufen:
Sie stand zu warm und sie hatte vor allem zu wenig Licht.
Wenn der Sponsor schreibt, dass Minustemperaturen unbedingt zu vermeiden sind, dann heisst das nicht, dass Temperaturen jenseits der !5° plus, verbunden mit mickrigem Winterlicht ihr gerecht werden. Die Pflanze hat versucht, die ihr nicht genehmen Bedingungen mit vergeilten Trieben auszugleichen: grosse Blätter, lange Internodien. Die ganze Situation hat ihr nicht zugesagt, mehr noch, sie ist geschwächt und als Folge davon stellen sich Schädlinge ein. Es ist für Dich wichtig, dass darauf hingewiesen wird, damit in Zukunft sich diese Dinge nicht wiederholen.
Was ist zu tun?
Jetzt nichts schneiden. Stelle die Pflanze kühler und heller. Wenn sie dann auch an den jetzt kümmernden Trieben neues Grün hervorbringt (Ende März/April/Mai) kannst Du die unschönen vergeilten Triebe kürzen. Die Pflanze hat dann fast eine ganze Vegetationsperiode im Sonnenlicht vor sich, in der sie sich regenerieren kann.
Sorge Dich jetzt nicht um die Folgen durch die unguten Bedingungen, werde Dir bewusst über die Ursachen.
Die Pflanze hat ein Notprogramm gestartet. Du darfst ihr diese Antwort auf die Lebensumstände, die Du ihr geboten hast jetzt nicht einfach abschneiden. Die Schädlinge werden keine Chance mehr haben, wenn sich die Bedingungen für die Pflanze normalisieren.
Beste Grüsse,
Heiner
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Buddhist2012
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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von Buddhist2012 »

Hallo Heiner,

danke für deine Worte. Ich stimme dir zu. Ich habe außer Acht gelassen, welche Bedingungen für die Ulme wichtig sind. Habe es einfach zu locker gesehen. Wobei man speziell über die Ulmen viele verschiedene Dinge liest. Aber Baumschulen wie Enger müssen ja wissen, was für diese Art gerecht ist.
Es ist mein erster Winter mit Bonsai. Das muss ich für die Ulme, für den nächsten Winter, besser einspielen. Ich habe die Ulme heute in die Küche gestellt, direkt auf die Fensterbank. Einfach, um sie von den anderen Pflanzen fern zu halten. In der Küche ist es auch kühler.
Werde mein Vorhaben, mit dem Neuaufbau, vorerst auf nächstes Frühjahr verschieben und die Ulme jetzt erst mal wieder aufpeppeln.
Ich glaube, das sie schon längere Zeit von den Milben befallen gewesen ist, aber ich habe es einfach nicht wahrgenommen. Deshalb sieht sie wohl auch jetzt so aus, wie sie ist. Ohne diesen Befall wäre sie eventuell auf einem ganz anderen "Fitnesslevel".
Vielleicht sind die Bedingungen, Licht und Temperatur, doch nicht so schlecht gewesen!? Warum ich das denke? Ich habe im Frühsommer zwei Stecklinge von dieser Ulme gepflanzt und diese, ohne Probleme, über den Winter gebracht, bei gleichen Bedingungen. Die sehen doch sehr vital aus!?
comp_DSCF1015.jpg
Liebe Grüße,

Arthur
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camaju +
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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von camaju + »

Die Stecklinge sehen gut aus. Aber warum hast du du Ulme nicht einfach draussen gelassen ?
Gruß Jürgen *wink*

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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von Buddhist2012 »

Die taiwanesischen Ulmen kommen doch aus Indonesien? Dort herrscht subtropisches Klima. Die Mitteltemperatur liegt bei über 20°. Deshalb hatte ich vor sie warm zu überwintern.
Ich bin mir recht sicher, das der Zustand vorwiegend durch den Befall zustande gekommen ist. Also wie soll ich am besten vorgehen, um die Milben loszuwerden? So wie Heiner schreibt einfach abwarten? Ich bin mir nicht sicher, ob das ausreicht, da frische Triebe schnell eingehen aufgrund des Befalls. Eventuell den Baum täglich mit Wasser abbrausen und ihn ständig feucht halten? Vielleicht doch eine Tüte drüber?
Liebe Grüße,

Arthur
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camaju +
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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von camaju + »

bonsaiheiner hat geschrieben: Wenn der Sponsor schreibt, dass Minustemperaturen unbedingt zu vermeiden sind, dann heisst das nicht, dass Temperaturen jenseits der !5° plus, verbunden mit mickrigem Winterlicht ihr gerecht werden.
Wann hat es denn bei dir Minusgrade gehabt ?

Probiers mal mit übersprühen, so stark sieht der Befall nicht aus.
Gruß Jürgen *wink*

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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von Buddhist2012 »

camaju hat geschrieben:
bonsaiheiner hat geschrieben: Wenn der Sponsor schreibt, dass Minustemperaturen unbedingt zu vermeiden sind, dann heisst das nicht, dass Temperaturen jenseits der !5° plus, verbunden mit mickrigem Winterlicht ihr gerecht werden.
Wann hat es denn bei dir Minusgrade gehabt ?

Probiers mal mit übersprühen, so stark sieht der Befall nicht aus.

Dieses Jahr hatten wir nur an vereinzelten Tagen, zu Beginn des Winters, vielleicht mal -2° C. Ansonsten war es stätig über 0°. Doch dieser Winter ist ja verhältnismäßig warm. Hier im Westen sind längere Perioden im Minusbereich eigentlich auch nichts ungewöhnliches.

Ich werde die Milben jetzt einfach mit Wasser bekämpfen.
Liebe Grüße,

Arthur
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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von Buddhist2012 »

Hast Recht Jürgen.. so stark ist der Befall gar nicht. Ich war wohl nur ein wenig erschrocken aufgrund der roten Spinnmilben. Habe die Ulme grade in der Badewanne mit der Sprühflasche und nem harten Wasserstrahl abgesprüht. Jedes noch vorhandene Blatt und jeden Ast und jede Gabel kräftig gereinigt. In der Küche wieder auf de Fensterbank gestellt und kontrolliert. Mit Zewa noch die ein, oder andere rote Milbe weggewischt. Auf den ersten Blick sieht sie jetzt sauber aus, aber darauf verlasse ich mich nicht. Werde sie jetzt täglich kontrollieren und einnebeln und somit die Feuchtigkeit erhöhen.
Ab nächste Woche sollen die Temperaturen, laut derzeitiger Vorhersage, tagsüber auf über 15 ° steigen. Bis dahin lasse ich den Milben keine Chance meine Ulme wieder "einzunehmen". Dann wird sie sich bestimmt wieder langsam regenerieren.

Eine Lehre ist mir das aber gewiss. Ich muss meine Bäume viel genauer unter die Lupe nehmen. Gerade die Spinnmilben sind ja wirklich winzig und kommen daher schleichend.
Bei meinem Pfeffer letztes Jahr im Sommer, habe ich diese auch erst entdeckt, als er schon anfing viele Blätter gelb werden zu lassen und abzuwerfen.

Danke allen Beteiligten
Liebe Grüße,

Arthur
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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von camaju + »

Buddhist2012 hat geschrieben: Eine Lehre ist mir das aber gewiss. Ich muss meine Bäume viel genauer unter die Lupe nehmen.
Oder dahin stellen, wo sie hingehören. Wenn Enger z.B. schreibt

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Im Winter ist ein Frostschutz erforderlich. Temperaturen unter 0° C sind unbedingt zu vermeiden. 
Was spricht dann dagegen, solch einen Baum draussen hinzustellen, solange es nicht gegen 0° geht ?
Gruß Jürgen *wink*

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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von Buddhist2012 »

Mich irritiert es wohl, das diese Art aus den Subtropen kommt und das dort ein eher warmes Klima herrscht. Ich habe damit aber auch kein Problem die Ulme raus zu stellen. Bin letztes Jahr im Sommer in eine neue Wohnung, mit einer großen Dachterrasse, gezogen und werde mich jetzt auch auf Outdoors konzentrieren.
Kann, bzw. sollte ich sie jetzt rausstellen? Oder wäre das jetzt erst mal eine zu große Umstellung für sie, da sie es ja den Winter über warm hatte? Arg kalt ist es hier ja nicht. Tagsüber sind es momentan +10 und nachts nicht unter 2°. Und die Temperaturen sollen ja jetzt noch steigen.
Liebe Grüße,

Arthur
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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von chris-git@rre »

Hallo Arthur,
Buddhist2012 hat geschrieben:Mich irritiert es wohl, das diese Art aus den Subtropen kommt und das dort ein eher warmes Klima herrscht.
In den Subtropen kann es aber auch mal minus grade geben!
Buddhist2012 hat geschrieben: Kann, bzw. sollte ich sie jetzt rausstellen? Oder wäre das jetzt erst mal eine zu große Umstellung für sie, da sie es ja den Winter über warm hatte? Arg kalt ist es hier ja nicht. Tagsüber sind es momentan +10 und nachts nicht unter 2°. Und die Temperaturen sollen ja jetzt noch steigen.
Ich habe meine Chinesischen Ulmen vor einigen Tagen vom Winterquartier nach draussen gestellt!
Sie standen bei mir im kühlen Hausflur (Nordseite) bei ca 10 -15C!
Da es aber bei mir kein richtiger Winter war haben sie eigentlich den ganzen Winter über ausgetrieben.

Wenn Deine Ulme wärmer stand würde ich aufpassen!
Wenn die Wetterprognose für nachts + 2C vorhersagt kann es doch mal Tiefer runter gehen :!:
Da solltest Du aufpassen, besonders in dem geschwächten Zustand :!:
Ich stelle meine nachts in die nähe vom Fenster (aussen) um auf Nummer sicher zu gehen!
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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von camaju + »

Arthur, ch hab jetzt grad mal die engerschen Pflegehinweise zur thai. und chin. Ulme gelesen. Die sind beide gleich. Dazu kann ich dir sagen, das meine chin. Steckling seit 3 Jahren kein Zimmer von innen geshen hat und hat diesen "Winter" gar nicht aufgehört zu wachsen. Die steht auf dem Balkon und treibt munter vos sich hin. Kann gern mal ein Bild einstellen.
Gruß Jürgen *wink*

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Re: Buddhistische Ulme

Beitrag von Buddhist2012 »

Danke Chris. Vorsichtig werde ich jetzt noch sein mit meiner Ulme.

Jürgen, schützt du deine chinesische Ulme, bzw. die Stecklinge, wenn es arg unter 0° geht?
Liebe Grüße,

Arthur
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