Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
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mydear
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von mydear »

Georg hat geschrieben: 20.10.2020, 13:21 Frage: wie sieht es beim Gingko mit dem Wurzelwachstum bei Dir aus?
Ich muß bei meinen jedes Jahr die Wurzeln beschneiden und trotzdem wachsen sie aus der Schale raus.
Hallo Rüdiger,

das Wurzelwachstum merke ich nur daran, dass das Substrat sehr schnell abtrocknet. Aus der Schale wachsen sie bei mir nicht.
Mich wundert nur, warum sie so viel Wurzeln schieben und trotzdem in Schale so verdammt langsam verdicken :roll:
Heuer habe ich viel gedüngt, trotzdem ist fast nichts vorangegangen.

Grüße
Rainer
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Sanne
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von Sanne »

mydear hat geschrieben: 20.10.2020, 16:11 ...Mich wundert nur, warum sie so viel Wurzeln schieben und trotzdem in Schale so verdammt langsam verdicken :roll: Heuer habe ich viel gedüngt, trotzdem ist fast nichts vorangegangen.
Hallo Rainer,

vielleicht könntest Du den Ginkgo, der noch an Stammdicke zulegen soll, nächstes Frühjahr in den Garten pflanzen. Mein kleiner Ginkgo, den ich als 10-jährige Jungpflanze in 4/2018 bei Enger gekauft hatte, hat ja schon einen guten Stammdurchmesser.
Aus Deinem anderen Ginkgo-Dickerchen kann ein ansprechender Shohin werden.

Grüße, Sanne
Was wären wir ohne den Trost der Bäume…
(Zitat von Gisela V.)
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mydear
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von mydear »

Sanne hat geschrieben: 20.10.2020, 16:34 vielleicht könntest Du den Ginkgo, der noch an Stammdicke zulegen soll, nächstes Frühjahr in den Garten pflanzen.
Hallo Sanne,

genau aus diesem Grund habe ich meinen Ginkgo Nr. 2 ins Hochbeet gepflanzt. Bislang merke ich noch keinen Fortschritt. Nur das Wurzelwachstum ist um einiges stärker (Bilder auf der letzten Seite).

Grüße
Rainer
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Georg
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von Georg »

Ich kann Dir jetzt auch nicht zweifelsfrei sagen, woran das liegt. Aber ich würde einfach mal nächstes Jahr zusätzlich Blattdüngung mit Wuxal versuchen.
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von hwolf »

Moin Rainer,

magst Du vielleicht bitte noch einmal etwas zu Ginkgo-Stecklingen sagen? Du hast hier im Thread angedeutet, dass sie wohl auch ganz ohne Wurzeln gut angehen sollen? Ich hätte hier einen etwa daumendicken Stecken, den ich ja nicht unbedingt wegschmeißen muss. Noch ist der am "Baum" - wenn es aber im Frühjahr ans Initialumtopfen und Einkürzen geht, würd ich gern wissen, ob ich noch was mit dem Stecken anfangen kann.
Vielleicht kannst Du hier etwas Licht ins Dunkel bringen oder hast evtl eine Quelle für mich zu Ginkgo-Infos?

Danke und lieben Gruß
Heinrich
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Georg
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von Georg »

Stecklinge gingen bei mir bisher immer an.
Ich habe sie im Frühwinter geschnitten und eingesteckt ins Substrat.
Man muß nur Geduld haben, bis man sie umtopft, weil Wurzeln relativ spät zu sehen sind. Insofern wäre ein durchsichtiger Pflanztopf gar nicht schlecht!
Allerdings bin ich im "warmen" Südwesten beheimatet.
Gruß
Rüdiger
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mydear
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von mydear »

hwolf hat geschrieben: 17.11.2020, 09:34 magst Du vielleicht bitte noch einmal etwas zu Ginkgo-Stecklingen sagen? Du hast hier im Thread angedeutet, dass sie wohl auch ganz ohne Wurzeln gut angehen sollen? Ich hätte hier einen etwa daumendicken Stecken, den ich ja nicht unbedingt wegschmeißen muss. Noch ist der am "Baum" - wenn es aber im Frühjahr ans Initialumtopfen und Einkürzen geht, würd ich gern wissen, ob ich noch was mit dem Stecken anfangen kann.
Vielleicht kannst Du hier etwas Licht ins Dunkel bringen oder hast evtl eine Quelle für mich zu Ginkgo-Infos?
Hallo Heinrich,

ich habe bisher nur dünne Stecklinge probiert. Das von dicken Stecklingen habe ich nur in Foren gelesen. Es schien mir plausibel, nachdem der fast wurzellose Stecken von Seite 1 angewachsen ist und rundum viele Wurzeln ausgebildet hat.

Grüße
Rainer
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hwolf
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von hwolf »

Vielen Dank schon einmal.
@Rüdiger: Was waren das bei Dir für Stecklinge? Auch dünne oder auch kräftigere? Wenn ich das so lese könnte ich ja wahrscheinlich jetzt noch einkürzen und meinen Abschnitt in einen Topf mit Substrat setzen?

Seht ihr da Chancen? Ginkgo ist für mich Neuland... Und würde es sich um eine Hainbuche oder sonst einen gemeinen Strauch handeln, würde ich den obersten Meter meiner Baumschulpflanze, wegen der ich gerade schreibe einfach kompostieren.
Abmoosen scheint ja erstens nicht zuu erfolgreich beim Ginkgo zu sein und außerdem möchte ich die Unterlage, wegen der ich die Pflanze mitgenommen habe, nicht durchs Abmoosen schwächen. Am liebsten würde ich wie gesagt gleich im Frühjahr mit eine Entwicklung Richtung Shohin oä starten.

Rainer - wenn ich Dir deinen Faden zu sehr kapere, gib bitte bescheid, dann machen wir das rückgängig)

LG
Heinrich
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mydear
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von mydear »

hwolf hat geschrieben: 17.11.2020, 13:37 Abmoosen scheint ja erstens nicht zuu erfolgreich beim Ginkgo zu sein und außerdem möchte ich die Unterlage, wegen der ich die Pflanze mitgenommen habe, nicht durchs Abmoosen schwächen. Am liebsten würde ich wie gesagt gleich im Frühjahr mit eine Entwicklung Richtung Shohin oä starten.

Rainer - wenn ich Dir deinen Faden zu sehr kapere, gib bitte bescheid, dann machen wir das rückgängig)
Heinrich, das stört nicht, ganz im Gegenteil. Ich sehe es als nützliche Wissenserweiterung.

Mein Eindruck war, dass Ginkgo lange braucht, bis er wurzelfähiges Gewebe produziert. Ich könnte mir auch vorstellen, dass er im Sphagnummoos zu wenig Nährstoffe findet. Da wäre Rüdigers Tipp mit intensiver Blattdüngung eine Überlegung wert.

Grüße
Rainer
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von Georg »

Hallo Heinrich,
bei mir waren die Stecklinge so max.7mm dick, sahen immer gut im und nach dem Austrieb aus, aber haben bis mind. November gebraucht, bis ich Wurzeln gesehen habe.
Fordern Geduld, ganz bonsaiuntypisch! :lol:
Gruß
Rüdiger
P.S.: Blattdüngung habe ich denen auch gegeben
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von hwolf »

Na ich denke, dann belasse ich es bei meiner bewährten Taktik, konzentriere mich auf das Wesentliche und der Rest kommt auf den Schredderhaufen zum Beete mulchen. Hier steht eh schon zuviel Spielkram rum. Vielen Dank für die Rückmeldungen!

Ich freue mich auf weitere Updates von Rainer -
h
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mydear
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von mydear »

Ginkgo Nr. 3
Heute wurden die Stümpfe entfernt, mal sehen wie stark der Austrieb kommt.
Wurzeln hat er bisher kaum gebildet, denn er wackelte noch im Topf.

Grüße
Rainer
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von mydear »

Der Dicke schiebt aus allen Knospen, es scheint ihm nicht schlecht zu gehen.

Grüße
Rainer
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04. Mai 2021
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von Amadeus »

Na der ist doch auf einem guten Weg. *daumen_new*
Viele Grüße
Holger

Ein kritisches Hinterfragen der eingestellten Bäume ist ausdrücklich erwünscht.
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von Manfred Jochum »

ein schöner "Knubbel".....

der wird interessant ..... deine Experimente gefallen mir....

Gruß Majo
der wirklich wichtigste Teil einer Arbeit, ist damit anzufangen.
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