Diplom Bonsai-Lehrer

Alles andere was zu Bonsai passt.
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der1
Moderator a. D.
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Beitrag von der1 »

Hallihallo Leute,

nu muss ich auch mal ein bisschen Senf dazu geben und (wahrscheinlich blöde) Fragen stellen...
chris.p hat geschrieben:...
- Warum ist die italienische Bonsaiszene( ca. 200 Scoula de Arte Absolventen) um soviel weiter als die Deutsche?...
Woran machst du das fest? Sind die Absolventen "japanischer" oder innovativer?
chris.p hat geschrieben:...Themen wie zB.Kusamono, Tokonoma, und Ästhetik werden ausführlich geübt und besprochen...
Das *geht* auch bei Arbeitskreistreffen, Workshops oder Demos. Sicherlich in anderem Maßstab, aber es geht, zumindest in diesen "kleinen" Teilbereichen.
chris.p hat geschrieben:...Übrigens Herr Suzuki hat am liebsten wenn blutige Anfänger zu seinen Kursen kommen, die noch nicht "vorbelastet" sind...
Ich glaube kaum, dass das viele sind...
chris.p hat geschrieben:...man kann ja noch sooooooooooooooooooo viel lernen. (Auch mit Diplom)...
Auch ohne Diplom ;)

Versteht mich nicht falsch, ich will hier niemanden angreifen oder gar verletzen, nur bin ich der Meinung, dass ein Diplom oder ein anderer Titel nicht zwangsweise etwas über die Fähigkeiten seines Trägers aussagen muss. Auf dem Kittel eines Chirurgen steht ja nur "Dr. xyz Mabuse" und nicht "Hey, bei dir mach ich die erste OP am offenen Hirn" oder "Ich hab zwar tausende OPs am offenen Hirn gemacht oder assistiert, aber ich hab da in letzter Zeit so n komisches Zucken im Skalpellfinger". Sowas muss hinterfragt werden und das wird es auch.

Leider reicht es aber (zu) vielen aus, wenn "Dr. xyz Mabuse" aufm Kittel steht. Und wer keinen Titel trägt, wird gar nicht erst gefragt. Ich finde beides verlogen. Denn auch wer keinen Titel trägt, KANN "es besser drauf haben" als solche mit Titel. Siehe Walter Pall, der hat zumindest DIESES Diplom nicht (laut Aussage von Gary zuvor).

Jetzt könnte man den Eindruck haben, dass ich von Titeln jedweder Art nichts halte, aber dem ist nicht so. Im Gegenteil. Leute wie ich (und ich denke, Reiner kann davon auch das eine oder andere Lied singen) waren ja sehr gebeutelt von den ganzen selbsternannten "Profi-Webdesignern", die Geld damit gemacht haben, mit Frontpage oder NetObject Fusion (*schock*) gestrickte Webseiten für teures Geld ins Netz zu stellen. "Webdesigner" ist halt keine geschützte Berufsbezeichnung, jeder kann sich so nennen. Und damals galt halt: "Hauptsache ich bin im Internet".

Genau so isses bei Bonsai. Die Baumarktbonsai verkaufen sich wie verrückt.

Ich denke, ihr versteht was ich meine.

Liebe Grüße

¹
Und wenn wir jetz so zusammen liegen / Ich wollt es sagen, aber hab mich nie getraut
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut.
Lichter - Leerer Raum (Video und mp3)
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

der1 hat geschrieben:Ich denke, ihr versteht was ich meine.
Sorry, ich nicht. :roll:
Obwohl du sooo viel geschrieben hast.
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Hallo

@Chris P, Danke für deine Ausführungen, wieder ein Stück um das ganze zu verstehen und nachvollziehen zu können.

Auch Deine Einstellung und deine Fragen zeigen einem, daß eine gewisse Überzeugung und ein Glaube vorhanden sein muß, um solch eine Umfangreiche Ausbildung zu machen, von dem Ziel will ich garnicht reden das ist meiner Meinung nach zweitrangig in diesem Thread.

Ich bin auch davon überzeugt, daß man bei solch einer Ausbildung sehr viel lernen und umsetzen kann. :wink:

Ich denke auch das die Menschen die diese Ausbildung machen die Europäische Bonsaiszene bereichern und weiterbringen.

Gruß Frank

P.S. Für mich als Laien und Hinterhofbonsaijaner, sehen die meisten Bäume die ich unter japanischen Ausstellungen gefunden habe alle ähnlich aus, auch die Form der meisten Ausstellungen in Deutschland ob nun von der Darstellung der Bäume bis zu den Bäumen selbst, zeigen eine ähnliches Bild.

Aber ich gebe zu das viele Bäume die hier als Rohform gezeigt werden mich faszinieren und ich davon träume, Gestaltet verlieren die Bäume ihren Reiz und werden Massenware FÜR MICH.

Wahrscheinlich verbringe ich einfach zu viel Zeit im Wald und auf den Feldern und habe deshalb den Bezug zur Realität verloren. *huldigen*

In diesem Sinne, macht mich platt. :lol:
Gruß Frank

hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai

Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

Hallo,
ich habe mir gerade die Beiträge durchgelesen und verstehe die Kontroverse eher nicht.
Wer Ambitionen zu Höherem hat, evtl. auch Bonsai zum Beruf machen will, muß sich weiterbilden. Das ist überall im Leben so.
Daß man dafür Zeit und Geld investieren muß ist logisch. Auch ein Fahrlehrerschein kostet eine ganze Stange Geld.

Was man allerdings nicht lernen kann, gerade im Zusammenhang mit Bonsai, ist Kreativität. Ein Bonsai-Diplom in der Tasche ist keine Garantie für gute Bäume. Wer kein "Bonsai-Talent" mitbringt kann da Diplome ohne Ende machen.

Ich kenne ja nun einige der Teilnehmer und Absolventen, nicht nur die hier geouteten.
Sieht man beispielsweise die Bäume von Udo Fischer, so spricht die Japanische Schule aus jedem seiner Bäume und seiner ganzen Art des Auftretens und seiner Herangehensweise. Bei anderen frage ich mich, was lernen die da überhaupt.

Die Zeilnehmer outen sich, so stelle ich übrigens fest, sehr gern.
Ich geb zu, ich würde es sicher auch machen, denn es ist schon sowas wie ein Statussymbol. Warum auch nicht. Das gehört dazu.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

Bonsai-Wandkalender 2019
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Die Zeilnehmer outen sich, so stelle ich übrigens fest, sehr gern.
Ich geb zu, ich würde es sicher auch machen, denn es ist schon sowas wie ein Statussymbol. Warum auch nicht. Das gehört dazu.
WOZU OUTEN :?:
Das ganze hat sicherlich nichts mit einem *Statussymbol* zu tun. - Manche Menschen entscheiden sich eben für einen etwas intensiveren Weg der Weiterbildung und investieren Geld dafür. -
Sowas soll´s auch in der Malerei, beim Tanzen, Musizieren oder im Sport etc. und letztendlich im beruflichen Leben geben. *floet* -
Wozu müsste man sich dafür outen bzw. vielleicht auch noch schämen :?: *kopfkratz*

Es wird halt immer Menschen geben, die leider aufgrund ihrer Unterqualifizierung im Beruf Drecksarbeiten verrichten müssen :? und Bonsai-Liebhaben, die nicht recht viel über das Stadium "Hilfe_meine_Serissa_hat_gelbe_Blätter!!!!!!!" hinauskommen. :?

Sorry, wenn meine Antwort (wieder einmal) ziemlich direkt ausfällt; ich wollte damit niemandem persönlich zu Nahe treten, sondern nur meine Meinung kundtun :!:
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Niko
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Beitrag von Niko »

hfbonsai hat geschrieben:Hallo Niko


Auch geht es hier nicht darum, was besser ist und was nicht, sondern nur in wie weit die persönliche Freiheit und Kreativität von solchen Dachorganisationen eingeschränkt werden und welche Personen so etwas machen dürfen und welche nicht. :idea:

Frank

Hallo Frank,

Die Frage, inwieweit sich jemand bei seiner Freiheit und Kreativität durch eine Bonsaischule (egal welche) einschränken lässt (nicht alles so negativ sehen, sie kann ja auch erweitert werden), wird man leider nicht objektiv beantwortet bekommen, da die Meinung darüber immer subjektiv gebildet wird.
Bei der Frage, wer was machen darf ist es etwas einfacher. Du darfst, ich darf und jede(r) andere auch eine Schule eröffnen und ausbilden und dabei unser/sein Diplom verteilen.


gruß

Niko

"Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille"
Zitat Friedrich Nietzsche





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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall »

Mein Name ist in dem Zusammenhang mit Bonsai-Diplom-Lehrere gefallen. Es stimmt, dass ich in meinem Leben kein Workshop als Schüler mitgemacht habe, es stimmt, dass ich niemals einen Meister hatte, der mir direkt etwas beigebracht hat. Aber das heisst noch lange nicht, dass das der richtige Weg für jeden ist, wenn er es auch für mich selber war.

Ich kann nur dringend empfehlen, alle Angebote zur Wieiterbildung anzunehmen, wenn man auch wirklich weiter kommen will. Die Zeiten sind vorbei, wo einfach keiner da war, der einem was beibringen konnte. Man kann immer was dazu lernen. Auch Leute, zu denen man nicht unbedingt aufschaut, wissen irgend etwas, was man selber brauchen kann.

Die Hamano Schule ist mir sehr oft sehr positiv aufgefallen. Ich habe mich ja schon merhfach unbeliebt gemacht, indem ich das Bonsaiwesen in Deutschland als eher provinziell bezeichnet habe. Das ändert sich aber, glaube ich zu bemerken. Die Hamano Schule hat ganz sicher ihren grossen Anteil daran.

Natürlich lernen Studenten, die über einen langen Zeitraum einer gewissen Schule angehören, irgendwie das zu machen, was die Schule will. Das ist ja gerade der Sinn der Sache. Freilich ist dann auch eine Gefahr des Kopierens gegeben. Ist das schlecht? Ich meine, es ist allemal besser, als über Jahre vor sich hinzudröseln und zu meinen, Wunder was man nicht alles kann, weil man sich bloss an seiner unmittelbaren, ebenfalls schwachen Umgebung misst. Die Hamano Schule misst sich an den allerbesten Schulen der Welt und besteht da sehr gut.

Ich kann auch nicht erkennen, dass sich die Schüler unterjocht fühlen. Sehr viele fallen mir durch eigene Kreationen auf, die deutlich besser sind, als wir das früher so gewohnt waren. Einige werden sicherlich ihren ganz eigenen Weg finden, da sollte man sich keine Sorgen machen. Genau die hätten wohl auch ohne die Schule ihren Weg gefunden, es hätte aber viel länger gedauert und die Umwege wären viel zu lange gewesen.

Ich warne also davor, zu meinen, dass es ohne Grundausbildung geht. Natürlich geht es, aber wieviele schaffen es so? Man kann ohne formales Medizinstudium Chirurg werden, sogar ein guter. Das haben mehrere Beispiele bewiesen. Aber sollte man das als ideal bezeichnen??
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.

mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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Ralla
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Beitrag von Ralla »

Moin Zusammen

Ich finde jeder sollte selber wissen welchen Weg er einschlägt.

Persönlich habe ich mich auch für die Scoula de Arte entschieden,

wo mich dieser Weg hinbringt???.......wer weiß...warten wirs ab :wink:
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Ralla hat geschrieben:Ich finde jeder sollte selber wissen welchen Weg er einschlägt.
DAS ist das WICHTIGSTE, Ralf :!:
Jeder muss sich "nach der Decke strecken" und nach seinen eigenen Möglichkeiten und Interessen richten.
Außerdem gibt es ja auch noch eine ganze Reihe anderer Aus- und Weiterbildungs-Möglichkeiten .....

Was ich jedoch nicht akzeptieren will, sind die *Füchse, denen die Trauben zu hoch hängen* :!: *nee* (wenn ich versteht, was ich meine... :wink: )
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spiritkanu
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Beitrag von spiritkanu »

"Handwerk vs. Kreativität" ist das leidige Thema in beinahe allen künstlerischen Disziplinen, du denen ich auch Bonsai zähle. Und weil mich in dieser Klammer vor allem das "versus" stört, fällt mir zusammenfassend auch nur der ebenso oft strapazierte und simple Satz von Dalai Lama ein, der auch über dem Portal einer bekannten Filmakademie prangt:
"Lerne die Regeln, damit du sie richtig brechen kannst."
Servus,
Reinhold

Bonsaiclub Wien
Lindwurm
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Beitrag von Lindwurm »

chris.p hat geschrieben: Ich stelle folgende Fragen zur Diskussion:
- Wo erhält man mehr Wissen zum Thema Bonsai als bei einem Japanischen Meister?
das ist relativ , das klima in japan ist z.b. ein vollkommen anderes, da hilft es mir recht wenig wenn der "meister" mir erklärt wie er giesst, oder zu welcher zeit er umtopft oder zurückschneidet....
andere kulturen bringen andere bonai hervor würde ich mal sagen.

wenn man hierzulande mit einheimischen arten rum gestaltet und findlinge ausgräbt würd ich persönlich eher so jemanden wie walter pall um raten fragen, wenn ich nicht weiter wüsste...
chris.p hat geschrieben:- Warum sind der überwiegende Teil aller Fachleute für irgend eine Tätigkeit fundamental ausgebildet?

im zusammenhang mit bonsai ist die aussage "fundamental-ausgebildet" kritisch, da viele entscheidungen (gestaltung etc.) schlichtweg subjektiv sind und keine ausbildung egal welcher art kann daran etwas ändern
chris.p hat geschrieben:- Warum sehen die meisten Bäume auf der von Gary genennten SAKUFU-TEN verschieden aus obwohl der größte Teil aller Aussteller fundamental ausgebildet ist?
bei der frage müsstest du erstmal angeben, was du mit "verschieden" meinst... für viele leute sehen japanische bonsai "alle gleich" aus...wenn auch auf unvorstellbar hohem niveau....
chris.p hat geschrieben:- Warum ist die italienische Bonsaiszene( ca. 200 Scoula de Arte Absolventen) um soviel weiter als die Deutsche ?

was genau bedeutet für dich denn "weiter" und wieso beziehst du "weiter" auf eine szene...ich als bonsai freund habe ja (bis auf ein paar schöne fotos im inet) exakt NIX davon wenn leute in deutschland tolle bonsai gestalten und ausstellen.....
gunter

Beitrag von gunter »

Ich finde solche Schulungen gut und ich habe nichts gegen einen Schein zum Abschluß. Schließlich habe ich im Laufe meines Lebens ziemlich viele Scheine erworben und erinnere mich noch gut an das seltsame Gefühl, als nach der Habil kein weiterer Schein mehr möglich war.

Was mich stört, daß ist der eine Meister, das sind die 10 Seminare bei ein und derselben Person. Das riecht nach Nachfolge und Nachfolge ist für mich ein religiöser Begriff. Warum beschäftigt eine solche Schule nicht fünf Meister mit ganz verschiedenen Ansätzen? Das würde Spaß machen.
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Lioth
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Beitrag von Lioth »

gunter hat geschrieben: Was mich stört, daß ist der eine Meister, das sind die 10 Seminare bei ein und derselben Person. Das riecht nach Nachfolge und Nachfolge ist für mich ein religiöser Begriff.
Ey, gunter,
nun wird es aber interessant.
Da bin ich mal gespannt, wie Du da rauskommst?? :wink:

Gruß
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Gott schuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt...!

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Gerd
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Lioth
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Beitrag von Lioth »

gunter hat geschrieben: Warum beschäftigt eine solche Schule nicht fünf Meister mit ganz verschiedenen Ansätzen? Das würde Spaß machen.
Das wiederum sollte relativ einfach sein:
ein Meister....X €
zwei Meister...XX €
drei Meister...XXX€...
und wenn Du beim xten Meister angekommen bist, ist das ganze Ding einfach unbezahlbar!!

Gruß
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Gerd
Der Ansatz von Gunter ist für den "Lehrling"
wohl der optimalste Weg des Lernens.
Als Vorraussetzung wäre die Akzeptanz der Gleichwertigkeit
der Lehrer untereinander der wesentliche Punkt.
Diese Akzeptanz ist aber mit der "Meisterschaft" unverträglich.
Die Willenskraft und innere Stärke die ein Mensch zur Erlangung
von "Meisterschaft" ,in welchem Gebiet auch immer, benötigt
ist nicht vereinbar mit dem Gedanken der Gleichwertigkeit.
Daher wäre in der Realität, immer das "Übertreffen" der anderen
Meister, das Erste und die Schüler das Zweite Ziel.
mfG Dieter
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