Übrigens sind Walter und ich seit ca. 2 oder 3 Jahren auch außerhalb des BFF in Kontakt und haben bereits Azaleen-Stecklinge miteinander getauscht.
Viele Grüße,
Heike
in der Funktionalität gibt es zwischen Japan-Ware und Deutscher-Ware so gut wie keinen Unterschied. Einzig die zusätzlichen kleinen Löcher für den Draht zum befestigen der Pflanzen.eine Frage am Rande, scheint es dir eine gute Alternative zu den klassischen japanischen Anzuchtschalen ?
Ja, genau so würde ich verfahren wenn es meine Pflanze wäre!D.h. du würdest mir empfehlen, sowohl eine größere Tonschale zu wählen (wo auf jeder Seite etwa 10 cm Abstand sind), als auch den Baum alle zwei Jahren umzutopfen? Auch in Anbetracht, daß ich an der Verjüngung arbeiten will?
Wenn Du einen Ast im Kronenbereich ungehindert Wachsen lässt beeinflusst das das Wachstum nicht negativ. Alle nicht zur Gestaltung benötigten Triebe kannst Du während des ganzen Jahres problemlos wegschneiden. Azaleen sind Basaldominant deshalb sind deine Befürchtungen unbegründet.OK, das ist einleuchtend. Aber ich glaube die "spriessen" ja aus allen Nähten, ich meine: die Azaleen scheinen überall am alten Holz neu auszutreiben. Wenn man die nicht früh genug wegschneiden, besteht das Risiko, daß die dem Baum die nötige Energie für die anderen Bereiche (wo man den Aufbau macht) wegnehmen? Oder brauch' ich da nicht zu genau drauf zu achten jedes kleinste neue Trieb aus dem alten Holz wegzuschneiden? Wie verfährst du diesbezüglich?
Da bei Azaleen die Schnittwunden nur sehr langsam verheilen ist ein Wundverschluss der die Eigenschaften von „Keto“ hat nicht ausreichend. Betroffen sind hier Schnitte ab einem Durchmesser von mehr als 5 mm. Die Zeitspanne in der Keto die Wunde Ordentlich verschließt ist bei Azaleen einfach zu kurz. Der Flüssige, Silikon ähnliche Wundverschluss „Kiyonaru“ hingegen verschließt die Wunde auch noch nach Jahren zuverlässig. Ich glaube nicht das die Aussagen deines Klubpräsident auf Erfahrung beruht.Das ist aber "komisch" bzw. irreführend (für mich) : unser Klubpräsident war genau der entgegengesetzen Meinung, also kein dünnflüssiger Wunderverschlussmittel, sondern die dickflüssige Paste (und nur bei dicken Schnitten, nicht bei kleine Schnitten). Jetzt versteh' ich nix mehr. Dünne o. dicke Paste? Und bei jedem Schnitt? oder nur bei dicken?
Satski hat geschrieben:Wenn Du einen Ast im Kronenbereich ungehindert Wachsen lässt beeinflusst das das Wachstum nicht negativ. Alle nicht zur Gestaltung benötigten Triebe kannst Du während des ganzen Jahres problemlos wegschneiden. Azaleen sind Basaldominant deshalb sind deine Befürchtungen unbegründet
Satski hat geschrieben:Alle nicht zur Gestaltung benötigten Triebe kannst Du während des ganzen Jahres problemlos wegschneiden. Azaleen sind Basaldominant deshalb sind deine Befürchtungen unbegründet.
Da sind wir einer Meinung,das hatte ich hier auch schon zum Besten gegeben.Satski hat geschrieben:Da bei Azaleen die Schnittwunden nur sehr langsam verheilen ist ein Wundverschluss der die Eigenschaften von „Keto“ hat nicht ausreichend. Betroffen sind hier Schnitte ab einem Durchmesser von mehr als 5 mm.
Satsuki hat geschrieben: in die ist noch was hormon hinzu gefügt um das heilen zu motivieren.
Peter
schön wenn mal Harmonie herrscht.Herbert hat geschrieben: Da sind wir einer Meinung,das hatte ich hier auch schon zum Besten gegeben.
OK. Danke. Verstehe was du meinst : eher die unteren Bereiche regelmässig schneiden (pinzieren der frischen Triebe u. wegschneiden der verholzten Zweige) und der obere Bereich/Krone weniger intensiv bearbeiten (damit er nicht zu schwach wird).Satski hat geschrieben:Wenn Du einen Ast im Kronenbereich ungehindert Wachsen lässt beeinflusst das das Wachstum nicht negativ. Alle nicht zur Gestaltung benötigten Triebe kannst Du während des ganzen Jahres problemlos wegschneiden. Azaleen sind Basaldominant deshalb sind deine Befürchtungen unbegründet.OK, das ist einleuchtend. Aber ich glaube die "spriessen" ja aus allen Nähten, ich meine: die Azaleen scheinen überall am alten Holz neu auszutreiben. Wenn man die nicht früh genug wegschneiden, besteht das Risiko, daß die dem Baum die nötige Energie für die anderen Bereiche (wo man den Aufbau macht) wegnehmen? Oder brauch' ich da nicht zu genau drauf zu achten jedes kleinste neue Trieb aus dem alten Holz wegzuschneiden? Wie verfährst du diesbezüglich?
Er ist natürlich kein Azaleen-Experte wie du oder Herbert, und ich weiß auch nicht inwiefern er genau welche Erfahrung mit Azaleen gemacht hat (das einzige was ich weiß ist das er seit 20 Jahren Bonsai macht und ein paar sehr schöne Bäume besitzt). Aber auf solche Fragen wie der Sinn & Zweck von Wundverschlussmittel zum Beispiel scheinen auch erfahrene Leute geteilter Meinung zu sein (kann mich an mehrere Diskussionen über dieses Thema erinnern, wo fast die Fetzen geflogen wären...Satski hat geschrieben:Da bei Azaleen die Schnittwunden nur sehr langsam verheilen ist ein Wundverschluss der die Eigenschaften von „Keto“ hat nicht ausreichend. Betroffen sind hier Schnitte ab einem Durchmesser von mehr als 5 mm. Die Zeitspanne in der Keto die Wunde Ordentlich verschließt ist bei Azaleen einfach zu kurz. Der Flüssige, Silikon ähnliche Wundverschluss „Kiyonaru“ hingegen verschließt die Wunde auch noch nach Jahren zuverlässig. Ich glaube nicht das die Aussagen deines Klubpräsident auf Erfahrung beruht.
Vielleicht wen du Japanisch ubersetzen kanstSatski hat geschrieben:Satsuki hat geschrieben: in die ist noch was hormon hinzu gefügt um das heilen zu motivieren.
Peter
Danke Peter, für die Info, hab ich nicht gewusst. Gibt´s da genaue Angaben um was es sich dabei handelt?
Hallo Thierry,Thierry hat geschrieben:Zur Zeit macht mir aber mehr Sorgen, daß sie immer noch nicht deutliche Zeichen von einem Neuaustrieb zeigt (im Gegensatz zu ihrer kleinen "Schwester", eine zweite Azalee die wir zur gleichen Zeit erworben haben und die kräftig wächst u. jetzt anfängt zu blühen). Mal sehen wie die Wurzeln aussehen wenn ich sie im Juni in die Holzkiste topfe. Bin gespannt ob's da unten gesund aussieht (falls sie bis dann noch nicht ausgetrieben hat).
nicht ganz, es gibt einige Ähnlichkeiten mit den Ahornen. Nur bei Azaleen ist die Straucheigentschaften extrem ausgeprägt.Thierry hat geschrieben:fast seine ganze Erfahrung mit den anderen Baumsorten vergessen um die Gestaltung u. die Pflege von Azaleen aus anderen Augen zu betrachten.
Wahrscheinlich meinte Herbert deshalb, Azaleen seien unter den Bonsai eine eigene Liga/Welt für sich, und man brauche etwas anderes Wissen als für die übrigen Bäume.
Hoffentlich wird mir diese neue u. ungewohnte "Gehirngymnastik" gelingen.
Das ist leider auch mit vielen anderen Mitteln passiert, Düngemittel, Insektizide und FungizideSatsuki hat geschrieben:Ich habe es zu wissen bekommen durch ein bonsaihändler aus england, ist wie biogold was ist drin????????
Biogold war früher meine düngung nr1. bis die EU sie gezwungen haben die inhalt zu voröfentligen.
Das haben sie auch gemacht aber sie haben die in Europa verbotene hormone rausgenommen, biogold war nicht mer das selbe.
stimmt Heike, es werden verschiedene Kategorien eingeteiltHeike_vG hat geschrieben:zwar bin ich noch eher am Anfang mit den Satsukis (die erste habe ich mir vor 3 Jahren zugelegt), aber ich habe schon beobachtet, dass sich die verschiedenen Sorten in ihrem Wachstum ziemlich stark unterscheiden. Die einen fangen früh an zu treiben, die anderen später, einige schon vor der Blüte, andere hinterher etc.