An meiner Schnittstelle (siehe Foto) ist demnach gar kein Trieb, der für den Wundverschluss hilfreich ist, denn oberhalb der Wunde fehlen Triebe gänzlich. Der Kallus wäre also ebenso üppig gewachsen, wenn ich alle Triebe um Umfeld der Wunde entfernt hätte? Wirklich?Heike_vG hat geschrieben:Triebe, die unterhalb der Wunde wachsen, bringen für das Schließen der Wunde nichts, wie ich schon weiter oben schrieb. Sie werden nur Verdickungen unterhalb der Stelle verursachen.Dirk K. aus L. hat geschrieben:Mir geht es hier vorrangig um eine möglichst schnelle und vollständige Schließung der Wunde. Um das zu erreichen, ist meines Wissens ein hoher Saftfluss in der Umgebung hilfreich.
Genau so sieht mein Plan aus. In dem derzeitigen Stadium lassen sich die Äste noch gut formen. Der Draht wird also Ende März angelegt. Später wäre zu spät!Heike_vG hat geschrieben:Diese Triebe werden durch das Wachstum im nächsten Jahr schon so stark, dass Du ihren Ansatz nicht mehr formen kannst. Wenn da welche dabei sind, die Du voraussichtlich verwenden willst, würde ich die jetzt schon formen oder vor dem Austrieb im März. Wenige Wochen nach dem Austrieb wird man den Draht eh schon wieder entfernen können und müssen.Dirk K. aus L. hat geschrieben:Daher lasse ich die Triebe rund herum wachsen, achte aber darauf, dass diese nicht zu mächtig werden. Ist die Wunde verschlossen, kümmere ich mich um den Astaufbau. Erst dann selektiere ich die Triebe/Äste und drahte ggf.. (Gedrahtete Äste wachsen im Übrigen auch schwächer als ungedrahtete.)
Ich kann den weiteren Werdegang hier gerne dokumentieren.
Grüße
Dirk
